KEF

7. Februar 2010 von farnheim

Ein weiteres Kleinfahrzeug der Werkfeuerfeuerwehr Jade ÖL AG möchte ich heute mit dem KEF vorstellen. Auch die Werkfeuerwehr rückt bei Kleinbränden oder geringfügigen Hilfeleistungsanforderungen mit diesem Fahrzeug aus. Es unterscheidet sich im wesentlichen in der Beladung von seinem Pendants der Berufsfeuerwehr.

Das Modell basiert im Grunde auf einen tradionellen PKW-Bau der 80er Jahre mit klassischen Snotsteinen für Scheinwerfer- und Rückleuchten. Desweiteren habe ich dem Modell einen kleinen Aufbau versehen, bei dem im Heck ein kleiner Geräteraum in Form einer 2×2x2er Kiste (Briefkasten) eingesetzt wurde. Im Fahrgastinnenraum fand als weiteres Gimmick, neben der zu öffnenden Motorhaube, ein wenig feuerwehrtechnisches Gerät Platz.

Fahrgestellbasislänge: (10 Noppen) 4×10er PKW-Bodenplatte

GW-Atemschutz

4. Februar 2010 von farnheim

Im Falle eines Großschadenereignisses auf dem Gelände der Raffinierie hält die Werkfeuerwehr neben speziellen Löschfahrzeugen auch einige Sonderfahrzeuge bereit. Eines dieser Fahrzeuge soll der hier vorgestellte GW-Atemschutz sein, der in Eigenregie von den Wehrleuten für diese Zwecke umgebaut wurde. Das Fahrzeug verfügt durch seinen langen Radstand und die seitliche Tür über ausreichend Stauraum für und Zugriffmöglichkeiten auf Atemschutzgeräte, Langzeitatmer, Ersatzmasken oder auch Fluchthauben. Zudem können entleerte Sauerstofffläschen am Einsatzort wieder befüllt werden.

Das Modell ist sozusagen karosserietechnisch als Nachfolger der Form, die ich für den GW-Nachschub der WF FAirport AG gewählt habe, anzusehen. Somit soll dieser Fahrzeugtyp “älter” sein, als mein gängiger Kleintransporter. Der Bau stellt eigentlich keine besonders erwähnenswerte Aktion dar, außer, dass ich ihm ein Hochdach und eine Laderaumtür auf der Fahrerseite verpasst habe. Neben den gewohnt zahlreichen Warneinrichtungen, wie heckseitig hochgesetzte Zusatzblinker, Straßenräumer und Nebelscheinwerfer vorn, verfügt dieses MOC ebenfalls wieder über die Bicolor-Lackierung, die ja für die WF Jade Öl AG optisch so typisch ist.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2×12er)

Weitere Neuheiten auf S&H gelistet

2. Februar 2010 von farnheim

Das Jahr 2010 schreitet langsam voran und so werden im offiziellen Shop@Home auf der offiziellen LEGO®-Hompage auch immer mehr Neuheiten gelistet:

# 6627 – Convertible (1980)

2. Februar 2010 von farnheim

Meine 4w-Sammlung wächst peu à peu ein Stückchen mehr, denn das schöne schwarze Cabrio von 1980 parkt seit diesen Tagen wieder in meiner Garage. Mittlerweile bin ich, ob des Alters der Modelle, erstaunt in welch unverkratztem und dadurch wirklich gut erhaltenem Zustand sich die mittlerweile fast 30 Jahre alten Sets befinden. So auch dieses. Biddeschöön:

Jahr: 1980
Teile: 37
Minifig: 1

# 6692 – Tractor Trailer (1983)

1. Februar 2010 von farnheim

Ein weiteres Modell aus meiner Kindheit gesellt seit heute endlich wieder zu meiner neu aufgelegten 4-W-Sammlung: der hübsche, gelbe Sattelzug aus dem Jahre 1983. Nach wie vor hat dieses Set für mich nichts von seiner Faszination verloren. Noch immer wissen die schönen Proportionen und zahlreichen Details, wie klappbares Fahrerhaus, Windabweiser oder herunterschwenkbarer Aufliegerstütze zu gefallen. Glücklicherweise war dieses Modell nach 27 Jahren, inkl. der Aufkleber, noch immer komplett und einem sehr guten Zustand.

Übrigens: 2010 feiert der LEGO®-Truck eine Wiederauferstehung, wenngleich auch in zeitgemäßem Design.

Jahr: 1983
Teile: 96
Minifig: 1

TSF (Freiwillige Feuerwehr Schenefeld)

31. Januar 2010 von farnheim

Ein kleines, aber feines Fahrzeug befand sich von 1958-1983 in Diensten der freiwilligen Feuerwehr Schenefeld in Schleswig-Holstein an der Grenze zu Hamburg. Das Tragkraftspritzenfahrzeug (kurz TSF) war eines der Erstangriffsfahrzeuge kleiner Ortsfeuerwehren jener Zeit. Es verfügt(e) über eine rudimentäre Ausstattung zur Brandbekämpfung samt TS 8/8 (800 L Wasser Fördermenge bei 8 bar) und ist tatsächlich das einzige im Kreis Pinneberg noch vorhandene Fahrzeug, welches baulich nicht verändert wurde.

Inspiriert von dem Thema des Monats (Oldtimer) im 1000.de-Forum wollte neben dem PLF 750 der Flughafenfeuerwehr Frankfurt/Main noch ein weiteres Fahrzeug bauen. Da kam der Hinweis eines Forummitglieds, warum eigentlich noch keiner einen VW Bus gebaut hätte. Das war sozusagen die Initialzündung hierfür, und gleichzeitig eine Tüftelei in 4w auch ein erkennbares MOC zu basteln. Nach einer Wochenendbauzeit war es dann soweit: mittels neuerer Bauteile konnte aus den Restaurationswerkstätten das TSF ans Tageslicht rollen. Im Gegensatz zum Vorbild aus Schenefeld musste ich allerdings die Saugschläuche aus Platzgründen auf dem Dach montieren und Tragkraftspritze im Heck platzieren. Dennoch glänzt am Modell ebenso an der Front das große VW-Logo.

Fotos des Originals gibt es hier: KLICK

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2×8er + 1×2er)

ELW

30. Januar 2010 von farnheim

Als eines der ersten Fahrzeuge am Einsatzort ist für gewöhnlich der ELW. Dort verschafft sich dann der Zugführer zunächst einen ersten Überblick über das sich bietende Szenario. Mit Hilfe eines Laptops ist er zudem in der Lage schnell auf die Raffineriedatenbank Zugriff zu erhalten, um zu sehen, wie hoch die Mineralöl- und Schmiermittelstände in den zahlreichen Großtanks sind, und wo welche Zu- und Abgänge zu sperren sind. Danach können schnellmöglich weitere Schritte veranlasst werden.

Um den Ausbau der Fahrzeuge der WF Jade Öl AG voranzutreiben, habe ich mich als zweites Fahrzeug für einen ELW entschieden. Das MOC selbst ist kein kompliziertes geschweige denn außergewöhnliches. Es basiert auf der alten PKW-Bodenplatte und ähnelt im wesentlichen den in der Vergangenheit immer wieder mal präsentierten PKW-Typen. Wichtig war mir, wie schon beim SLF 16/18-2 die farbliche Unterscheidung zu anderen Feuerwehrfahrzeugen. So fällt die Farbgebung hierei, der Werkfeuerwehr entsprechend, wieder zweifarbig aus. Die Modell verfügt weiterhin über 1×2x2er Panele als Seitenscheiben und eine schräge Scheibe als Heckabschluss. Dies machte die Positionierung eines Computers samt Bildschirm möglich. Ein seitlich angebrachtes Funkgerät komplettiert schließlich die Ausstattung.

Customize your own Creation

28. Januar 2010 von farnheim

Nach all den zahlreichen MOCs für die immer größer werdende Schar verschiedener Feuerwehren meiner fiktiven Großstadt macht die Unterscheidungen voneinander zunehmend diffiziler. Die Möglichkeiten, die der dänische Steinehersteller für den Bereich Feuerwehr bereitstellt, sind ja irgendwann auch ausgeschöpft. Gleiches gilt für verschiedenene Farbkombinationen. Seit vielen Wochen schwelt in meinen Gehirnwindungen die Idee, meine Modelle mit Hilfe von selbstkreierten Aufklebern zu verzieren. Auch wenn jetzt die Puristen unter Euch aufschreien, dass dies ja gar nicht ginge, ist es mir egal. Ich möchte meine Modelle mit etwas mehr Realismus versehen und ihnen eine Stickerkur mit feuerwehrtypischen Symbolen und Schriftsätzen gönnen.

Da ich mit handelsüblichen Tintenkleckserausdrucken auf Papier in Sachen Farbgenauigkeit mit den Steinen, Farbechtheit und -stabilität nicht zufrieden bin, habe ich vor, dafür auch tiefer in Tasche zu greifen, und mir mittels Siebdruck Aufkleber auf transparenter Folie drucken zu lassen. Da die Texte 1farbig weiß sind, erscheint mir die Art der Aufkleberfertigung als langlebigste und beste aller Möglichkeiten.

Anbei eine Veranschlichung dessen, was ich als Aufkleberprojekt vorhabe. Zur Info: Rot wird später transparent.

Habt Ihr Erfahrungen in ähnlicher Art und Weise gemacht, oder spielt Ihr ebenso mit dem Gedanken eigene Aufkleber für Eure Projekte anzufertigen? Dann lasst uns die Gedanken austauschen…

So oder ähnlich könnte der Stickerbogen aussehen

SLF 16/18-2

25. Januar 2010 von farnheim

Im Jahre 2003 stellte die Werkfeuerwehr der Jade Öl AG dieses Sonderlöschfahrzeug, das SLF 16/18-2, als Ersatz für ein 26 Jahre altes Schwergewicht in Dienst. Dieses neue Fahrzeug verfügt über einen 1.600 L fassenden Wassertank + 200 Liter AFFF Schaummittel, dem Schaumzumischsystem One-Seven, einer herausnehmbaren Pulveranlage von 50 kg, Dachwerfer, Schlauchhaspel, Generator und zwei Lichmasten. Das allradgetriebene Löschfahrzeug stellt eine Besonderheit dar, da alle anderen Einsatzfahrzeuge im Furhpark nur über reinen Straßenantrieb verfügen. Es wird als Erstangriffslöschfahrzeug eingesetzt und hat daher auch eine Staffelkabine für eine entsprechende Besatzung von 1+5 Personen.

Das MOC lehnt sich auf Grund heutiger vielfach genormter Aufbauten optisch an das HLF 20/16 der Berufsfeuerwehr an, dennoch ist dieses als ein komplett anderes Modell anzusehen. Der Allradantrieb dient hierbei, neben der Farbgestaltung, als ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal. Auf dem Dach bekam das Fahrzeug einen dreh- und über zwei Gelenke klappbaren Schaum-/Wasserwerfer und die Saugschläuche über das Heck herunterhängend gestaltet, die leicht mittels einer herunterklappbaren Trittstufe von den Minifigs erreicht werden können. Am Heck kommt allerdings die selbe Haspel wie schon beim anfangs erwähnten HLF zum Einsatz. Natürlich sorgt auch hier zu gutzer Letzt wieder eine detaillierte Innenausstattung für mehr “Spielspaß”. Die Frontgestaltung lehnt sich an ein MOC von Jedifireman an.

Um die neue Serie der Farnheimer Feuerwehren farblich von den bereits bekannten besser unterscheidbar zu machen, wählte ich ein Zweifarbkonzept, wobei die Kotflügel und die unteren Bereiche der Karosserie bei diesem und künftigen Modellen immer weiß abgesetzt sein soll.

Fahrgestellbasislänge: 15 Noppen (2×6er + 2×3er + 1×2er + 1×4er)

# 646 – Auto Service (1979)

24. Januar 2010 von farnheim

Es ist diesmal zwar kein weiteres Feuerwehrmodell, dennoch verbinde ich mit diesem zivilen Werkstattwagen-Modell aus der guten alten “Legoland Stadt”-Epoche eine Menge Kindheitserinnerungen. Ich hatte Glück beim großen Online-Auktionshaus wieder über 30 Jahre altes Set zu ersteigern, was sich in einem wahrlich tadellosen Zustand befindet. Dieses Modell weist kaum Spielspuren auf und so gut wie nicht verkratzt.

Das Set war damals der Startschuss des neuen LEGO-®Automobilbaus, durch die neue Fahrzeugbodenplatte bei dem auch endlich Minifigs hinter dem Steuer vernünftig Platz nehmen, Türen öffnen und das Auto fahren “konnten”. Dennoch verwendete man noch keine transparenten Plättchen für Scheinwerfer oder Rückleuchten.

Jahr: 1979
Teile: 46
Minifig: 1