KEF

21. November 2009 von farnheim

Auch die Flughafenwehr hat in ihren Fahrzeugreihen ein Kleineinsatzfahrzeug, das besonders in den niedrigen Parkhäusern und Tiefgaragen auf dem großen Airportgelände eingesetzt wird, um Kleinst- und PKW-Brände zu löschen. Es verfügt zu diesem Zwecke (neben der niedrigen Beuart) über eine kleine Hochdrucklöschanlage mit einem 200 L Wassertank und zusätzlichen 20 Liter AFFF-Schaummittel. Zudem zählen zwei Pressluftatmer, Axt und Trennschleifer zur Ausstattung.

Das Modell basiert wie der RTW auf dem selben PKW-Chassis nur mit kürzerem Radstand und entsprechend anderem Aufbau. Die kleinen Wandpanele (1×2x2) und die kleineren (in Wagenfarbe gehaltenen) Heckklappen ließen eine niedrigere Bauhöhe zu. Zwei flache Dachkästen und ein Trittbrett am Heck ergänzen den einfachen Bau dieses kleinen MOCs.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2×8er + 2×2er)

Neubau Feuerwache 1 der FAirport AG – Teil 1

18. November 2009 von farnheim

Jetzt ist es amtlich. In den vergangenen Wochen, in denen das Planungskomittee der FAirport AG getagt hat, steht nun die Finanzierung, die zu 60 Prozent von der Flughafen Aktiengesellschaft und zu 40 Prozent vom Land getragen wird. Der Neubau der Feuer- und Rettungswache 1 der FAirport AG ist somit beschlossen und die Grundsteinlegung erfolgt noch in diesem Jahr. Über die Kosten des Projekts schweigen sich die Herren Offiziellen allerdings noch aus… ;-)

Lage des Flughafens FarnheimInternational im Stadtgebiet

Der zukünftige Neubau wird insgesamt 14 Hallen für Fahrzeugstellplätze und Werkstätten sowie Gebäudekomplexe für Ruheräume, Lager, Büros, Unterrichtssäle und eine Atemschutzübungsstrecke umfassen. Ferner bekommt die Flughafenfeuerwehr nun endlich einen eigenen Tower zur Flugfeldüberwachung, der zudem die neue Leitstelle beherbergt.

Es geht endlich raus aus den alten, engen „Katakomben“ zwischen Terminal A und B in den Norden des Areals unweit des erst kürzlich neu erschlossenen Stückgutzentrums. Somit ist die neue Lage stategisch hocheffektiv, da so die Anfahrtzeiten erheblich verkürzt werden können.

So soll es aussehen: die neue Wache 1 im Grundriss

Naja, die Bauphasen sind im Modell schon tw. recht weit gediehen. Der Gebäudekomplex F (Ost) steht in seinen Grundmauern bereits und die Fahrzeughalle (Komplex D) ist in Arbeit. Das Problem, bzw. die Herausforderung ist hierbei den modularen Aufbau auf den bekannten Grundplatten, wie man ihn bereits von den Produkten TLG kennt, weiterhin zu gewährleisten und den Transport und die Lagerung (mangels Platz) ernorm erleichtern. Ich hoffe, ich kann meine geplante Gebäudeanordnung so weiterhin wunschgemäß umsetzen.

Anbei ein erster Look des Gebäudekomplex F (Ost). Wobei die erste Etage evtl. noch weiter ausgebaut wird, um den Minifigs mehr Ruheräumlichkeiten bieten zu können – was das ganze auch etwas realistischer macht als die 2 lausigen Betten bislang… ;-) . Der Architektur orientiert sich an dem Feuerwachen-Set (# 7945) und soll später Elemente der 2010er Wache (# 7208) mit aufgreifen, wobei der südliche Gebäudekomplex G mit einer verglasten Fassade glänzen wird. So der Plan…

RTW

16. November 2009 von farnheim

Dieses Fahrzeug markiert den Standardtyp des Rettungswagens bei der Feuerwehr. Von ihm sind derzeit insgesamt 17 Stück, verteilt auf die verschiedenen Feuer- und Rettungswachen, im Einsatz. Wenn irgendwo im Stadtgebiet gemeldeter Notfall mit Personen bei der Zentrale der Feuerwehr aufläuft, wird eines dieses Fahrzeuge alarmiert. Je nach Art und Schwere der Verletzung rückt auch das NEF im sog. „Rendevousverfahren“ mit aus.

Ich war schon immer auch der Suche nach einer Idee für einen geeigneten Rettungswagen, der sich von den bislang vorgestellten Fahrzeugen (NAW und KTW) deutlich abheben sollte. Inspiration hierfür war schließlich ein MOC des 1000steine.de-Mitglieds „legoloke“ (Ich hoffe, Du hast nichts dagegen? ;-) ), welches ich für meine Zwecke (Farbschema, Innenausbau, Fensterdarstellung) modifizierte. Anzumerken ist diesmal, dass der Behandlungsraum komplett von der Fahrerkabine abgeschottet ist, und an dessen Rückwand zahlreiches medizinisches Gerät in Form zweier Bildsteine angebracht wurde. Das Heck schließt mit einer verlängerten Heckklappe + am Fahrgestell angebrachtem Trittbrett ab. Später soll auf der Heckklappe noch eine 2×2er Fliese mit dem „Star of life“-Symbol angebracht werden.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2×12er)

Review der neuen City-Feuerwache (#7208)

15. November 2009 von farnheim

Auf eurobricks.com ist ein erstes ausführliches Review der neuen 2010er Feuerwache zu lesen. Ausreichend bebildert bekommt man so bereits einen guten Eindruck von dem neuen Set. Einige neue Teile sind übrigens auch dabei.

BTW, interessant ist gegen Ende des Artikels der Vergleich zur LEGO® Falck-Feuerwache aus den 50er Jahren. Nicht nur echte Autos auf der Straße werden größer und größer – auch das Spielzeug…

Quelle: Eurobricks

GRTW

15. November 2009 von farnheim

2005 beschaffte die BF diesen Großraum-RTW, um im Groß- und Größtschadenfall bei einem Massenanfall von Verletzten ausreichend Notallmedizin listen zu können. Dieser Bus verfügt über drei Intensivbehandlungsplätze + je nach Anforderung über bis zu 8 Notfallbetten oder 20 Plätze für sitzende Patienten.

Das Modell ist praktisch baugleich mit dem kürzlich vorgestellten ELW 3. Lediglich der Innenausbau, eine andere Fenstervariante und -anordnung sowie marginale Unterschiede bei der Dachgestaltung grenzen beide Modelle optisch voneinander ab.

Fahrgestellbasislänge: 18 Noppen (2×12er + 2×6er)

RTW

14. November 2009 von farnheim

Auch die Flughafenfeuerwehr verfügt über einen eigenen Rettungsdienst. So versehen hier insgesamt 4 RTWs dieses Typs ihren Dienst. Deren Einsatzfeld ist umfangreich: neben der Übernhame von Notfallpatienten aus Flugzeugen zur Überführung in die Farnheimer Krankenhäuser, rücken sie nicht ausschließlich nur zu Einsätzen auf dem gesamten Flughafenareal, sondern auch, nach Absprache mit der BF, zu Unglücksstellen, die im Umfeld des Airports liegen, aus.

Das Modell hat eher eine klassische Silhouette mit einer Haube und einem anschließendem Aufbau mit Hochdach. Dieser verfügt über keine seitlichen Fenster, jedoch mit einem Glaseinsatz in der Heckklappe. Trotz der PKW-haften Anmutung kann der Aufbau eine typische Trage aufnehmen. Details wie Dachluken, Leuchtbalken und Frontblitzer und eine heckseitige Trittstufe runden das MOC ab. Auch dieses Rettungsfahrzeug verfügt im Inneren über medizinisches Nottfallgerät, wie Sauerstoffflaschen und EKG.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2×10er + 2×3er)

2010er City-Sets jetzt endlich auch bei Amazon.de vorbestellbar

13. November 2009 von farnheim

Auch beim deutschen Pendant des großen US-amerikanischen Online-Versandhaus sind nun die 2010er City-Neuheiten gelistet. Ulkigerweise werden sie dort der „Duplo“-Reihe zugeschrieben. Allerdings sind sind sie im Preis noch etwas gefallen. Das freut uns doch…

Voraussichtlich ab 2. Januar werden folgende Sets lieferbar sein:

Allerdings wird das Set # 7206 (City – Löschhubschrauber mit Jeep) noch nicht mit gelistet. Wird wohl noch kommen in den nächsten Tagen.

Erfreulicherweise hat man bei Amazon.de sämtliche LEGO®-Produkte im Preis gesenkt. Frohes Shopping! ;-)

ELW 3

12. November 2009 von farnheim

Im Jahre 2006, im Rahmen der Fußball-WM in Deutschland, beschaffte die Berufsfeuerwehr diesen ELW 3. Sein Einsatzgebiet sind Größtschadenfälle und Katastrophen, um vor Ort eine autake und funktionierende funktechnische Infrastruktur zu gewährleisten. Der ELW ist die mobile Kommado- und Einsatzzentrale an der Einsatzstelle.

Die Ausrückeverordnung sieht vor, dass im Falle seiner Alarmierung der Kradmelder und der FwA Generator (gezogen von einem MZW) im Verband mit ausrücken.

Grundlage für die Entstehung des Busses in der alten 4er-Breite ist das aktuelle Pendant aus dem „City-Corner“-Set (# 7641). Da mir an diesem Bus besonders die Front und seine großzügig gestalteten Fensterflächen gefielen, woll ich diese in den kleineren Maßstab übertragen. Längere Zeit tüfelte ich an einen entsprechend stimmigen Look. Erst eine hübsches Bus-MOC in einer der zahlreichen Brickshelf-Galerien war schließlich der Auslöser in Sachen Fahrgestellbau.

Das Fahrzeug erhält mit der Fahrzeugfront seines großen Bruders ein sehr zeitgemäßes Aussehen. Zudem habe ich meinem MOC als Gimmick auch entsprechende Außenspiegel verpasst. Das Innere des ELWs erhielt eine komplette Ausstattung, die verschiedene Sitzmöglichkeiten, einen komplett ausgestatteten Funktisch und die obligate Kaffeetasse beinhaltet. Die große 2-M-Funkantenne, so wie zahlreiche Dachaccessoires und Motorkühlschlitze vervollständigen dieses Modell.

Fahrgestellbasislänge: 18 Noppen (2×12er + 2×6er)

LF 10/6 (mit Vorbaupumpe)

7. November 2009 von farnheim

Als weiteres Fahrzeug der freiwilligen Feuerwehren in Farnheim stelle ich hier und heute das LF 10/6 vor. Es bildet das Rückrad der freiwilligen Wehren der Stadt und ist (auch anzahlmäßig) die Basis für den abwehrenden Brandschutz. Allerdings verfügt die FFW auch über leistungsstärkere Löschfahrzeuge, wie das in der Vergangenheit vorgestellte LF 16/12. Das LF10/6 verfügt über einen 600 Liter fassenden Wassertank und als Besonderheit eine an der Front angebrachte FP 10/10. Im Heck befindet sich die in Farnheimer bewährte Zusatzbeladung für die technische Hilfeleistung.

Die ganze Zeit schwirrte mir der Bau eines kleinen Löschfahrzeugs für die Freiwillige Wehr im Kopf herum. Der wirkliche Durchbruch gelang mir aber erst mit diesem Modell. Ich hatte bereits für mehrere Modelle verschiedene Fragmente zusammengebaut, war allerdings mit deren Erscheinungsbild nicht wirklich zufrieden. So fielen sie (besonders die Frontgestaltung) diesem MOC zum Opfer.

Der lange Radstand des Modells fällt hier natürlich direkt ins Auge – muss es ja später eine glaubhafte „Gruppenkabine“ + eine gewisse Beladung aufweisen. Die Befürchtung, es könne zu lang ausfallen, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Ich finde, die Gesamtproportionen wirken beim fertigen Modell stimmig. Die grauen Trittbretter am Fahrgestell sind ein Novum bei meinen Modellen, und entsprechen so einem realitätsnäheren Look.

Die Beladung setzt sich aus Feuerlöschern, Strahlrohren, Versicherungsschildern, Äxten, Fernglas, Sanitätskoffer, Kupplungsstücken und Schaumkanistern zusammen, die man so auch schon von einigen anderen Modellen kennt.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2×12er + 2×2er)

FLF 60/75-12

4. November 2009 von farnheim

Trotz der in den letzten Jahren massiv vorangetriebenen Modernisierung des Fahrzeugparks, bleiben auch weiterhin zwei ältere FLFs als Reserve und zu Ausbildungs- und Übungszwecken in Dienst. Die beiden Fahrzeuge, die Anfang der 90er Jahre beschafft wurden, sind baugleich und verfügen über je 7.500 Liter Waser und 1.200 Liter AFFF Schaummittel. Die Feuerlöschkreiselpumpe fördert 6.000 L/Minute bei 10 Bar. Eines der beiden Fahrzeuge stand damals zu Präsentationszwecken auf der Interschutz ‘88.

Inspiriert für diese Bauwerkerlei wurde ich durch ein MOC, das ich beim wohl größten Online-Versandhaus entdeckt habe. Da mein „3-2-1… meins“ auf dieses MOC nicht von Erfolg gekrönt war, beschloss ich es einfach kurzerhand nachzubauen, bzw. als Basis für meine Zwecke zu optimieren. Und so entstand ein schwerer Dreiachser, der mit einer neuen Frontgestaltung daher kommt. Der Aufbau nimmt in dem Gerätekasten auf der Fahrerseite die Feuerlöschkreiselpumpe und auf der anderen Seite die Schnellangriffsvorrichtung auf. Natürlich verfügt das Modell über einen drehbaren Dachmonitor.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2×16er)