Die Innenstadt Farnheims besteht aufgrund tw. alter Bausubstanz aus vielen engen Gassen mit einigen sehr engen Kurvenradien und tw. nur schlecht erreichbaren Innenhöfen. Aus diesem Zwecke testet die Berufsfeuerwehr derzeit ein kombiniertes Hubrettungslöschfahrzeug. Im Prinzip verbirgt sich dahinter eine typische DLA (K) 18/12 mit Can-Bus gesteuertem Leiterpark, einer 1+5-Mann Staffelkabine, einem eingebauten 800 Liter Löschwassertank, sowie einer Feuerlöschkreiselpumpe 8/8 (800 L Wasser/Min. bei 8 bar Druck) und einem 30 m Hochdruckschnellangriff. Da viele der Innenstadtgebäude nicht über eine Bauhöhe von 20 m hinausgehen, sollte hier die 20-m-Leiter des HuLF ausreichen.
Dieser neuartige Fahrzeugtyp sieht keine Ersatzbeschaffung für die bisherigen HLFs und Drehleiterfahrzeuge vor, sondern darüber hinaus eine Ergänzung, die in engen Einsatzgebieten durch seine vielseite Einsetzbarkeit und die verhältnismäßg gute Wendigkeit den entscheidenen Vorteil bringen soll.
Zu Erprobungszwecken stellte der Feuerlöschgerätehersteller “Brickfire” dieses derzeit in Deutschland einmalige Fahrzeug der BF Farnheim zur Verfügung. Derweil ist es auf der FRW 2 in der Innenstadt stationiert. Die Testphase, die darüber Aufschluss geben soll, ob sich eine solche Anschaffung lohnt, läuft bereits seit Februar und noch bis Ende Juli.
Bislang rückte das Fahrzeug zu 46 Einsätzen im Innenstadtbereich und 17 Alarmierungen außerhalb seines Einsatzbezirkes aus. Bei allerdings erst 21 Einsätzen konnte das kurze und niedrigere Fahrzeug seine Stärken ausspielen. Ob das ausreichen wird, um eine solche 650.000 Euro teure Spezialfahrzeuganschaffung zu rechtfertigen, die, weil kein Norm-Fahrzeug, vom Bund auch nicht bezuschusst wird, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt.
Dieses Fahrzeug ist sicherlich ein Exot, aber dennoch hat Magirus in der Realität in ähnlicher Form den “Multistar” entwickelt. Dies ist allerdings ein kombiniertes Hubrettungs- und Rüstfahrzeug, das ebenfalls nicht genormt ist, und ich mir als lockeres Vorbild für mein Fahrzeugkonzept heranzog. Es gibt zwar dennoch einige Drehleitern mit fest eingebautem Löschwassertank, diese Fahrzeuge sind allerdings auch größer als meines.
Optisch lehnt es sich an den bekannten Standardlöschfahrzeuge, wie z. B. HLF 20/16, GW-G, oder auch den RW 2 an. Eine großer Geräteraum dient als Aufnahme der FP 8/8 und etwas feuerlöschtechnische Gerätschaft. Der zusätzliche Leiterpark ist selbstverständlich voll funktionsfähig und auch Unterflur ausfahrbar. Die Stützen sorgen auch auf unebenem Gelände für eine horizontale Ausrichtung des Leiterparks.
Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x10er + 2x4er Platte)
- Das neue Kombilösch- und Hubrettungsfahrzeug von vorn
- Rückansicht des Fahrzeugs
- Fahrerseite
- Beifahrerseite
- Blick in den linken Geräteraum mit einigen Strahlrohren
- Blick auf den Pumpenbedienstand im rechten Geräteraum
- Auch hier das bereits bekannte Standard-LKW-Design
- Genauer Blick aufs Heck
- Der leiterstuhl im Detail
- Dieses neuartige Fahrzeugkonzept soll den entscheidenen Vorteil bei den engen Innenstadteinsätzen bringen
- Veranschaulichung der schrägen Abstützung
- Der Leiterpark kann auch 7 Grad Unterflur ausgefahren werden
- 18 Meter Arbeitshöhe bei 12 Metern Ausladung
- Ein mächtiges Mittelteil und ein schlankes Heck zeichnet die Sihouette aus
- Genauer Blick auf den Rettungskorb
Tags: 4wide, DLA (K) 18/12, DLK, DLK18/12, Drehleiter, Feuerwehr, Hubrettungslöschfahrzeug, HuLF, Kombifahrzeug, Löschfahrzeug, Lego, Leiterwagen, LF, Moc















29. Mai 2011 um 11:32 |
Cool gemacht mit den Stützen. Respekt.
Was mir fehlt… ein, zwei Bilder von dem Fahrzeug im Straßenverkehr von Farnheim. So wie bei den anderen Fahrzeugen auch
31. Mai 2011 um 13:06 |
Ich danke Dir. Ich weiß nicht, ob ich die auch in der Stadtkulisse fotografieren soll. Habe ich bei allen FW-Auto zuvor auch nicht gemacht. Ich brauche noch eine schöne Feuerwache… Das wär doch ‘ne Kulisse, oder?
31. Mai 2011 um 13:34 |
Eine schöne Feuerwache? Geh nach Te.di und hol dir diese BestLock-Feuerwehrhaus. Kannst dann mit deinen Steinen und Feuerwehrgebäuden gut aufpäppeln. Kostet 5 Euro oder so
BestLock, wie MegaBloks, sind ja voll kompatibel zu Lego.
2. Juni 2011 um 16:03 |
Ich habe diverse Rolltore, etc. hier. Ich muss nur mal was nettes zusammenbauen. Best Lock? Nee, da bleib ich lieber beim Original…
2. Juni 2011 um 21:53
BestLock habe ich auch nicht viel – aber einiges an Mega Bloks-Sachen
31. Mai 2011 um 13:34 |
Ach ja: Umschlag ist unterwegs
2. Juni 2011 um 16:02 |
Ich danke Dir sehr und meiner, wie ich sehe, ist auch angekommen.
2. Juni 2011 um 21:52
Ist er
Dir viel Spaß mit dem Motorrad