In den 1970er- und 80er Jahren stellte die BF acht (1x 1977, 4x 1979, 3x 1982) solcher TLF 16 nach Hamburger Vorbild in Dienst. Die Fahrzeuge verfügen über einen komplett aus Aluminium gefertigten und mit Rolläden ausgestatteten Geräteaufbau samt 2.400-Liter-Löschwassertank, und einem 200 Liter fassenden Behälter für Mehrbereichsschaumbildner. Das 11-Tonnen-Fahrzeug ist mit Allradantrieb ausgestattet und als Besonderheit ist, wie beim Hamburger TLF, auf dem Kabinendach ein Werfer installiert, der durch eine Dachluke erreichbar ist.
Geschichtlich standen nach der Dienstzeit durchschnittlich etwa 59.000 gefahrene Kilometer auf der Uhr. Zwei der Fahrzeuge erlitten im Januar 1990 reparable Schäden durch herabfallende Ast- und Gebäudeteile bei Einsätzen während des Orkantiefs Daria. Ein Fahrzeug wurde während eines Brandeinsatzes im jahr 1993 durch Flammen beschädigt. Auch dieses TLF konnte nach einigen Karosseriearbeiten wieder flottgemacht werden. Nach ihrer Ausserdienststellung bis 1995 liefen die Löschfahrzeuge tw. noch bis etwa Mitte 2000 bei der freiwilligen Wehr.
Es gibt für dieses Moc tatsächlich gleich zwei Vorbilder. Zum einen das bereits oben erwähnte TLF 16 der Hamburger Feuerwehr, sowie in modellbauerischer Hinsicht ein Mercedes-Kurzhauber-Löschzug des AFOLs Wolfgang Köhler. Ich kombinierte beide schließlich zu meiner speziellen Farnheimer Version. Details gibt es bei der Beladung des Modells: neben einem Feuerlöscher zwei Schwerschaumrohren, Verkehrsleitkegel, Werkzeugkoffern und Strahlrohren verfügt dieses Fahrzeug auf über einen Löschwassertank samt heckseitig verbauter Feuerlöschkreiselpumpe.
Die damalige Lackervorschrift fand auch hierbei Berücksichtigung.
Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x10er + 2x4er Platte)
- TLF 16 in der Frontansicht
- Heck des Löschfahrzeugs
- Fahrerseite
- Beifahrerseite
- Blick auf die mercedes’sche Kurzhauberfront
- Der Aufbau verfügt rundum über moderne “Rolllädenverschlüsse”
- Ein genauerer Blick aufs Heck
- Die Beladung der linken Geräteraume
- Die rechten Geräteräume mit Blick auf den Löschwassertank (dunkelgrau)
- Im Heck sitzt die verbaute FP 16/8
- Der Dachwerfer kann mittels Luke von der Kabine aus bedient werden
- Die Dachansicht
- In den 80er Jahren wasserfördender Standardbestandteil des Löschzuges
- Das für die Nachwelt erhaltende Oldtimer-Trio
- Diese sind Stars einer jeden klassischen Fahrzeugschau
- Da die Fahrzeuge zugelassen und beladen sind, könnten sie im Ernstfall tatsächlich…
- … zur Brandbekämpfung herangezogen werden. Lediglich der Pulvertank ist mit einem Ersatzmittel gefüllt.
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23. Juni 2011 um 14:30 |
Da hast ja auch schon mal alle drei zusammen auf einem Foto
Bau noch zwei und dem Oldtimertag in Farnheim steht nichts mehr im Wege
Schön, dass deine Fahrzeuge auch immer ein “Innenleben” haben.