Bezugnehmend auf eine spannende Diskussion im 1000-Steine-Forum, welche Sets man zu seinen 10 liebsten Sets aller Zeiten nennen würde, möchte ich mal folgende Hitparade bekannt geben.
10. #7636 “Combine Harvester” von 2009 (Gerade weil LEGO das Landwirtschaftsthema leider etwas stiefmütterlich behandelt, ist der Mähdrescher ein echter Hingucker)
9. #646 “Auto-Service” von 1979 (Eine farblich und bauteiletechnisch tolle Mischung zwischen der alten minifiglosen “Legoland”-Weld und dem nigelnagelneuenneuen “Town”-Thema.
8. #6692 “Tractor Trailer” von 1982 (Die Mutter aller Sattelschlepper – dazu noch das nette Feature des zu klappenden Fahrerhauses)
6. #6690 “Snorkel Pumper” von 1981 (Das waren noch Zeiten, als die Autos noch keine Klappdächer hatten, aber auch der Gelenkmast ist auch heute noch toll)
5. #1581 “Arla Milk Delivery Truck” von 1991 (Hat als bisher einziges Set ein echte Ladebordwand zu bieten – leider ein seltenes Stück)
4.#920 “Rocket Launch Pad” von 1979 (Ein wunderschönes Set noch ohne den ganzen später so überfrachteten und schrillbunten Teilewahn)
2. #6382 “Fire Station” von 1981 (Für mich persönlich die schönste Feuerwache, da das Set auch mit den Fahrzeugen sehr stimmig wirkt)
1. #6394 “Metro Park & Service Tower” von 1988 (Ein grandioses Set mit vielen Funktionen und Details, aber erst das Parkhaus macht es wirklich einzigartig)
Und? Wie schaut’s bei Euch aus? Welches sind Eure Favoriten? Ich freue mich auf Eure Top Ten.
Da surfe ich so über das WAZ-Portal “derwesten.de”, um zu lesen, was so neues in meiner Stadt passiert ist, da erfahre ich, dass das erst im vorletzten Jahr in Dienst gestellte TLF 24/50 auf einer Einsatzfahrt auf einer Brückenzufahrt umgestürzt ist. Glücklicherweise erlitt ein Feuerwehrmann nur leichte Verletzungen. Der Einsatz, zu dem das Fahrzeug ausrückte, war, wie sich herausstellte, lediglich ein Melderalarm und kein Brandeinsatz. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf ca. 200.000 bis 250.000 Euro!
(Die Fotos zeigen das Fahrzeug vor dem Unfall und vor der Indienststellung im September 2010)
NACHTRAG vom 14. Juni: Nach Ermittlung eines Gutachters ist das verunfallte Fahrzeug KEIN Totalschaden und wird derzeit bis etwa Ende des Jahres bei der Firma Ziegler in Giengen/Brenz aufwändig in Stand gesetzt. Neben einem neuen Fahrerhaus bekommt das TLF auch einen komplett neuen Aufbau. Die kosteninsensive Reparatur soll sich nach WAZ-Information auf ca. 260.000 Euro belaufen. Der entstandene Schaden wird vermutlich über die KSA (Kommunaler Schadenausgleich westdeutscher Städte), einer Solidargemeinschaft, bei der alle kommunalen Fahrzeuge versichert sind, ausgeglichen.
Hier gibt’s noch mehr Infos zum Thema, inkl. umfangreicher Bildergalerien von der Bergung:
Wie bekommen eigentlich die Supermärkte, Schnellimbisse und Restaurants ihre Getränke? Ganz einfach mit einem geeigneten Lieferwagen natürlich. Und dieser ist im Dienste des hiesigen Erfrischungskonzern “Brickola” tagtäglich unterwegs, um die Gastronomie mit entsprechenden Produkten für die dürstende Kundschaft zu beliefern.
Das Modell ein 1:1-Nachbau des Moccers IИDOMITUS. Es gefiel mir so gut, dass ich es unbedingt für meine Zwecke nachbauen wollte und musste, es aber farblich ein wenig abänderte. Neben der mordernen Gestaltung (gesnottete Frontpartie und “Käseecken” als Scheinwerfer) fällt sofort die noppenlose Bauweise auf, was dem Fahrzeug fast einen Fertigmodellcharakter verleiht.
Zusätzlich erhielt das Modell eigens drei Getränkekisten und einen kleinen, elektrischen Hubwagen. Dieser lässt sich in seinen Funktionen zwar nicht bewegen, jedoch erfüllt er als Standmodell durchaus seinen Zweck.
Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x8er Platte und 1×2 auf 1x4er Winkelplatte)
Das Modell von mehr oder weniger vorn
Blick auf Seite und Heck
Große Flächen auf Fahrer- und…
… Beifahrerseite laden zur ultivativen Produktbewerbung ein
Modern gesnottete Frontpartie
Zugang zum Laderaum ergolgt über ein großes “Rolltor”
Bis zu drei Getränkekisten kann der Laster schlucken
Dank des Hubwagen wird die einstige mühsame Kästenschlepperei zum Klacks
So beladen kann die Kundschaft nun ihre Ware bekommen
Der kleine Hubwagen von vorn
Rückansicht
Eher ein Stand-…
… denn ein Funkrionsmodell
Die Pizzeria erhält ihre neue Lieferung an Erfrischungsgetränken
Behände manövriert der Fahrer die zerbrechliche wie klebrige Ladung zu seinem Zielort
Unterwegs zum nächsten Auftraggeber
Ein Fahrzeug, was im täglichen Straßenverkehr noch fehlte
Besonders die noppenlose Gestaltung fällt hier in erster Linie sofort auf
Unterwegs im Namen des “Herrn” – des Softdrinkherstellers
Die Zahl der Neuzulassungen in der Stadt reißen zu Beginn des neuen Jahres nicht ab. Als weiteres Fahrzeug reiht sich der “Studsport CC” in den Großstadtverkehr ein. Ein Sportwagen, der über ein klappbares Stahldach verfügt. So ist das Auto noch mehr als herkömmliche Cabrios mit ihren Stoffverdecken alljahrestauglich. In der “Riceburner-Edition” kommt der “Studsport CC” im Tricolor-Trim, sowie mattschwarzen Felgen, einer Spurverbreiterung, einem fetten Aeropaket, einer satten Audioanlage und vier Endrohren daher. Angetrieben wird der Sportler von einen V6-Turbo-Motor, der 355 PS liefert und über 420 NM verfügt. So wollte ordentliche Wellen in den Asphalt schlagen.
Als ich das Fahrzeug zu Bauen begann sollte es ursprünglich in den Dienst der Feuerwehr gestellt werden. Die Front sah im Wesentlichen bereits so aus wie bei diesem fertigen Modell, jedoch sollte ein Aufbau mit Geräteraumtüren für möglichen Stauraum sorgen. Allerdings befand ich die Sportwagenoptik nicht wirklich geeignet für den Fahrzeugpark einer Feuerwehr. So privatisierte ich das Vorhaben und der Aufbau wich einem Heckspoiler und einer Audioanlage. Zudem änderte ich das Farbschema und probierte das neue Dachformbauteil in mein Vorvorhaben mit einfließen zu lassen. Somit entstand ein weiterer Sportwagen mit aerodynamischer Frontpartie, einem exklusiven Tricolor-Schema und einigen Details, wie Sportauspuff, Audioanlage oder auch Heckdiffusor. Dabei ist das MOC ganz gewöhnlich auf einer 4x10er PKW-Basisplatte aufgebaut.
Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. So sagt es zumindest der Volksmund. Brauche ich aber gar nicht, denn das vergangene Jahr war ein ohnehin tolles Jahr für den Blog (ich weiß, eigentlich heißt es das Blog). 2011 ist zwar vorbei und Geschichte, dennoch hallt es kurz nach – und zwar bei den Statistiken. Kurz und bündig möchte ich Euch hiermit über ein paar Zahlen dieses Blogs informieren, an denen Ihr tatkräftig zu beigetragen habt.
89.186 Besucher zählte farnheim.wordpress.com im letzten Jahr (ein sagenhafter Anstieg von 132 % zum Vorjahreszeitraum), die sich u. a. auf insgesamt 365 Artikel verteilten, wovon 2011 91 neue Postings hinzukamen. Der geschäftigste Tag des Jahres war der 20. April, der alleine 1.140 Besucher zählte.
Die über 89.000 Besucher teilten sich wie folgt auf:
Jan: 6.896
Feb: 4.975
Mrz: 7.989
Apr: 6.682
Mai: 6.691
Jun: 4.729
Jul: 5.207
Aug: 6.755
Sep: 4.093
Okt: 6.286
Nov: 12.620
Dez: 16.263
Ein Sommerloch, wenn sich bei Blogs überhaupt eines verzeichnen lassen kann, fand hierbei nicht statt. Der Dezember war mit über 16.000 Besuchen der frequenteste Monat des vergangenen Jahres.
So, nun will Euch auch nicht mehr weiter mit endlosen Zahlenkolonnen langweilen, sondern mich bei Euch für Euren Besuch auf diesem Blog ganz herzlich bedanken. Danke auch, dass Ihr meine Beiträge so zahlreich kommentiert habt, oder/und an den verschiedenen Umfragen teilgenommen habt. Nur durch Euch ist der Blog zu dem herangewachsen, was er heute ist!
“Wenn der Abschluss mal verstopft ist, ja was ist denn schon dabei? Da nimmt man Abflussfrei, das macht den Abfluss frei”. Dieser Werbespruch aus den 70ern könnte auch gut heutzutage noch gelten. Abflüsse verstopfen schließlich immer noch. Deswegen findet man unter den zahlreichen Klein- und Mittelständlern in Farnheim auch mehrere Klempnerdienste. Der hier und heute vorgestellte hat sich zu allen Themen rund um Heizung, Sanitär und Abfluss spezialisiert. Mit seinen in Firmenfarben lackierten Kleintransportern sind die Angestellten tagtäglich in der Stadt unterwegs, um bei allen stockenden Problemen in häuslichen Röhren und Leitungen zu helfen.
Bei diesem MOC war erneut der Weg das Ziel. Sprich, ohne Konzept ging ich ans Werk. Und so entwickelte sich während der Bausphase zunächst das Grundgerüst, und später dann auch der “Einsatzzweck” des Fahrzeugs. Auch die Optik sollte wieder ein moderner Mix aus traditioneller 80er-Bauweise gepaart mit frischen Bauteilen werden, um zu sehen, wie andersartig “klassische” 4w-Autos aussehen können. So klein und übersichtlich der Laster ist, so vollgestopft ist er mit dem ganzen Handswerkszeug: ein Klodeckel, Werkzeuge, Taschenlampe, Rohre und Leitungen, sogar ein ganzer Heizkörper finden in und auf dem Fahrzeug Platz.
Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x8er und 1x2er Platte)
Der Kleinlaster von vorn
Rückansicht des Klempnerfahrzeugs
Fahrerseite
Beifahrerseite
Blick in den seitlichen Stauraum
Eine modern gesnottete Front
Das Heck zeigt viel Klempneraccessoires
Auf dem Dach liegt der neue Heizkörper
Die komplette Ausstattung
Der Geselle macht sich sobald an die Montage der Heizung
Blick auf den Heizkärper samt Thermostat und Wasseranschluss
Im Verkehrsdickicht ist das Fahrzeug unterwegs…
… zum nächsten Kundenauftrag
Eine neue Heizkörpermontage steht offenbar an
So oder ähnlich könnte die Beschriftung auf dem Kleinlaster aussehen
Die Betriebe der Stadt übernehmen natürlich auch die Leerung der Wertstoffbehälter für u. a. Papier und Glas, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind, dies übernehmen spezielle Müllfahrzeuge, die für diesen Zweck die Tonnen anheben können. Für den Transport dieser Behältnisse zu ihren Standorten, oder zu Wartungs- und Reparaturzwecken im heimischen Bauhof werden sie auf speziellen Pritschen-LKW mit Ladekran verlastet.
Inspiriert durch voyagetoms und cimddwcs persönlicher Modifikation des neuen Recyling-Center Sets (#4206) dachte ich mir, solche Container könnten auch meiner Stadt gut zu Gesicht stehen, dann aber in den traditionellen Farben Gelb/Rot/Gelb. So baute ich neben kubischen Recylingtonnen auch gleich das passende Trägerfahrzeug dazu. Ein vollfunktionstüchter Krankausleger, sowie vorbildgetreue Abstützungen vervollständigen das – wie immer – bespielbare MOC.
Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)
Der LKW von vorn
Das Heck des Fahrzeugs
Fahrerseite
Beifahrerseite
Eher klassisch gestaltete Fahrerkabine
Ein etwas detaillierterer Blick aufs Heck
Stützen und Kransausleger sind funktionstüchtig
Somit kann das Be- und Entladen vorbildgerecht simuliert werden
Ohne Beladung (fast) ein normaler Pritschen-LKW
Am Fahrgestell dürfen das Reserverad sowie einige Anbauteile nicht fehlen
Die beiden Recyclingwürfel
Der Fahrer ist unterwegs seine Ladung an seinem Bestimmungsort abzuladen
In einer Seitenstraße ist jüngst für die Container Platz geschaffen worden
Nach acht Monaten fleißiger Arbeit des Script Schreibens, des Soundtrack Komponierens und der Fotoarbeiten, der Nachbearbeitung, des Schnitts und der Vertonung folgt nun nach dem tollen Erstlingswerk ein weiteres sehenswertes Machwerk des französischen studioepsilon: “Copyright”.
Henri wird des illegalen Musikdownloads bezichtigt, uns ist fortan mit seinem Kumpel und Feuerwehrmann Edmond auf der Flucht. Dabei erleben Sie so manch wildes Abenteuer. Doch am Ende siegt die Gerechtigkeit, und es kommt alles anders, als an denkt.
Mit viel Charme und Witz, einer tollen Dramaturgie und perfekten Animationen macht dieser Film richtig Spaß. Und am Ende hat er für uns alle noch eine Botschaft…
Neues Jahr, neues MOC. Das kleine Taxi, welches ich vor knapp einem Jahr vorstellte, hat Gesellschaft bekommen: ein Großraumtaxi ist zu meinem geschäftigen Verkehrsgetümmel hinzugekommen.
Der größte Kraftdroschken- und Fahrkutschenunternehmer der Stadt ist “Call-A-Cab”. Für ihn alleine sorgen knapp 200 Fahrer für den individuellen Personentransport. Sammeltaxifahrten bis 20 Personen sind bei ihm möglich. Eine kleine Version des Großraumtaxis ist dieser Kleinbus. Er kann einen Fahrgast aufnehmen, der seinen Platz über den hinteren Einstieg einnimmt. Zudem können bequem bis zu zwei Koffer im Fahrzeuginneren verstaut werden.
Das Fahrzeug orientiert sich optisch natürlich an seinem kleineren “Bruder”. Da mittlerweile das seit 1971 geltende bundeseinheitliche Farb-Monopol, Taxifahrzeuge in Hellelfenbein (RAL 1015) zu lackieren, aufgehoben wurde, und einige Bundesländer die Farbwahl nun freigegeben haben, sind daher die “Call-A-Cab”-Fahrzeuge gelb-schwarz ausgeführt und damit an die berühmten New Yorker “Yellow Cabs” erinnern sollen und wollen. Ach ja, wer sich fragen sollte, woher denn die Felgensätze stammen, dem sei verraten, dass sie in einigen der zahlreichen Cars™-Sets zu finden sind.
Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er Platte)
Das Taxi von vorn
Blick auf das Heck
Fahrerseite und…
… die identische Beifahrerseite
Mögliche Ähnlichkeiten mit real existierenden Automobiltypen sind rein zufälliger Natur
Das Heck kommt mit mehrteiligen Rückleuchtensegmenten daher
Das Dach wurde mit großen Glasflächen veredelt
Das Fahrzeug verfügt im Inneren zudem über einen echten Kofferraum
Der Fahrgast steigt ein – nun kann Geld verdient werden
Unterwegs auf den Straßen der Stadt
Das Auto ist wahrlich viel unterwegs
Das Großraumtaxi mit entsprechender Zugehörigkeitsbeklebung