Rettungswagen (RTW)

Die Werkfeuerwehr FAirport AG des Farheimer Flughafens stellt neben dem Brandschutz ihrerseits auch den Rettungsdienst auf dem weitläufigen Areal sicher. Die Wehr kann hierzu insgesamt auf vier Rettungswagen zurückgreifen, wobei zwei, neben dem Notarzt, im 24-Stunden-Dienst stehen. Ein weiterer RTW steht täglich von 06:00 – 22:00 Uhr auf Abruf bereit und das vierte Rettungsmittel dient als Reserve.

Ein schon bekanntes Fahrzeug in einer weiteren, neuen Mission. Die Form und Bauart hatte ich in der Vergangenheit schon häufiger präsentiert. Somit unterscheidet sich dieser Transporter nur in der Farbgebung und in wenigen Detaillösungen von seinen Vorgängern. Denn ein Kasten ist ein Kasten ist ein Kasten. 1000steine-Mitglied Legobecker vermachte mir freundlicherweise einige alte Türen u. a. in passendem Rot. So kam nun eine zu ihrem neuen Einsatz. Da sie aber bauartbedingt um eine Steinhöhe zu niedrig ist, habe ich sie um eine weitere Autotüre aufgestockt. Das Öffnen und Schließen als komplette Türeinheit klappt überraschenderweise ausgezeichnet. Ein weiteres Novum ist der Einsatz von Fremdteilen. Bevor nun ein Aufschrei durch die Leserschaft geht, Euch sei versichert, dass dies nur ein Ausprobieren war. Fairerweise muss man aber sagen, dass die Teile eine gute Klemmkraft und saubere Verarbeitung aufweisen und sehr farbtreu gegenüber dem dänischen Original sind. Hierbei handelt es sich um die 1x2er Slopes, die als Blaulichter auf dem Kabinendach Verwendung fanden. Also TLC hier mal ein Teilewunsch. Die Slopes in dieser Farbe würden sich sehr gut im originalen Teilefundus machen. Ein Dank an dieser Stelle an Thomas52xxx für die Teile.

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Minifigs Sammelfiguren Serie 19

Zum 01. September erscheint die nächste Minifiguren-Sammelserie. Nach den Lizenzserien der vergangenen Monate kommt diesmal wieder eine in den Handel, die (von einigen speziellen Figuren einmal abgesehen) traditionell mit verschiedentlichen Berufen oder ganz profanen Tätigkeiten des täglichen Lebens besetzt ist. Erneut ist die Serie gespickt mit Witz, Charme und etlichem neuen Zubehör. Dass sämtliche Torsi neue Dekore aufweisen, brauche ich sicher nicht extra zu erwähnen.

In der Vergangenheit hat TLC bei einigen Figuren (Polizist, Mr. Gold, Highwayman, etc.) durch eine packungstechnisch künstliche Verknappung für eine eher zweifelhafte Exklusivität gesorgt. Dies ist bei der kommenden Serie glücklicherweise nicht der Fall. Jede der 16 Figuren ist mind. dreimal in einer Verpackungseinheit mit 60 Minifigs enthalten. Um nun das Ertasten der gewünschten Figuren zu erleichtern, kann man sich anhand einiger bestimmter Teile das Identifizieren erleichtern. Und wie verrate möchte ich Euch verraten. Wohlgemerkt, das Ertasten ist kein Hexenwerk, aber es erfordert Zeit, Fingerfertigkeit und hilft es, wenn man sich etwas mit der Teilevielfalt bei TLC auskennt.

1.- Die Hundepflegerin sollte man anhand der einzelnen Hunde gut ertasten können. Hier hilft es die Tiere anhand ihrer Beine zu identifizieren. Auch der Stiel der Schippe und die beiden beiliegenden 1x1er Hundhaufen sollten zur Verifizierung helfen. Basecap und Haar sind übrigens aus einem Teil gefertigt und zu einem Zopf gebunden.
Besondere Teile: Dackel, Bulldogge, Hundehaufen (neue Moulds) und das bedruckte Basecap sowie die grüne Schippe (neue Farben).
Wendekopf: Ja
Anzahl pro Box: 3x

2.- Die Dame in dem Fuchskostüm lässt sich sicher gut über die spitzen Ohren der Maske, das Huhn oder den Fuchsschwanz, der separat beiliegt, ertasten. Letzterer düfte sogar beim Fingerdruck etwas nachgeben, so er denn auch aus dem bekannten gummierten Kunststoff gefertigt wurde. Auch der zusammengebundene Sack ist ein gutes Indentifikationsmerkmal.
Besondere Teile: tanfarbenes Huhn (neue Farbe), Sack in Nougat
Wendekopf: Ja
Anzahl pro Box: je 3x

3.- Der Gamer, der übrigens ein Hemd trägt, das mit Classic-Space-, M-Tron und Blacktronsymbolen bedruckt ist, spielt ein Game, dessen Titel eine Cyborg-Figur aus der Serie 16 ziert – so schließt sich der Kreis. Ertasten ließe sich die Sammelfigur sicher anhand 2x3er Fliese. Da diese aber nicht die einzige in der Größe in dieser Serie ist, sollte man auch versuchen, den Controller mit seiner trapezartigen Grundfläche zu verifizieren.
Besondere Teile: Controller (neues Mould), bedruckte 2x3er Fliese
Wendekopf: Ja
Anzahl pro Box: 5x

4.- Der Affenkönig lässt sich sicher gut über die wellenförmigen Haarschmuck, die abstehenden Ohren der Maske oder die Stange und die Laserschwertgriffe heraustasten. Auch die einfach gehaltenen Schulterstücke sollten ein Indiz sein.
Besondere Teile: 3L (?) Stange in rot (neue Farbe)
Wendekopf: Nein
Anzahl pro Box: 3x

5.- Das Heraustasten der badefreudigen Minifig sollte duch die geriffelte Badekappe oder das eher kleinkugelige Entchen herauszufühlen sein. Die Borsten der Bürste könnten eben bei der Indentifizierung helfen. Amüsantes Print-Detail: Schaum im Schambereich.
Besondere Teile: grünes Entchen (neue Farbe)
Wendekopf: Ja
Anzahl pro Box: 3x

6.- Die Programmiererin, die in Binärcodespache übrigens LEGO auf ihrem Shirt stehen hat, macht es uns wiederum etwas einfacher entdeckt zu werden. Zu einen ist die Hochsteckfrisur mit ihrer schlanken „Taille“ zum anderen durch den 1×1 Stein haptisch recht prägnant. Aber auch die die beiden abgerundeten 1×2 Plättchen sollten sich recht leicht finden lassen.
Besondere Teile: bedruckter 1×1 Stein, hellgraues Laptop (neue Farbe)
Wendekopf: Ja
Anzahl pro Box: 4x

7.- Um die Pharaonenmumie sicher mit nach Hause nehmen zu können, sollte man sie vorab am aufrecht stehenden Schwanz des Skorpions und an der geometrischen Form der Kopfbedeckung mit ihrer charakteristischen Ausfassung für das Gesichtsfeld herausgetastet haben.
Besondere Teile: –
Wendekopf: Ja
Anzahl pro Box: 5x

8.- Der „Indie für arme“, der Abenteurer, macht die Identifizierung über den Cowboyhut recht einfach. Über das Ertasten der oder die breite Rolle am Rucksack, bzw. den Rucksack selbst sollte er schnell erkannt werden können.
Besondere Teile: Chamäleon (neues Mould), Rucksack (neue Farbe)
Wendekopf: Nein
Anzahl pro Box: 4x

9.- Über das Schwert und das Schild mit seinem horizontalen Haltegriff sollte sich der Fledermausritter zu erkennen geben. Außerdem könnten die Gitterstäbe des Helmvisiers ein sicheres Indiz für diese Figur sein.
Besondere Teile: bedrucktes Schild, Schwert (neue Farbe)
Wendekopf: Nein
Anzahl pro Box: 4x

10.- Die BMX-Fahrerin sollte über das beliegende Mountainbike schnell zu finden sein. Allerdings liegen Rad, Felgen und Reifen einzeln bei.
Besondere Teile: Helm (neues Mould), Fahrrad (neue Farbe)
Wendekopf: Ja
Anzahl pro Box: 3x

11.- Das Megafon mit seiner konischen Formgebung und seinem prägnanten Griff sowie die kombinierte Helm-Frisur-Kopfbedeckung sollten hinreichend Rückschlüsse auf die Feuerwehrfrau geben. Der Helm dürfte trotz steifer Umverpackung durch seinen stilisierten Hahnenkamm gut zu ertasten sein.
Besondere Teile: bedrucktes Megafon (neue Farbe)
Wendekopf: Ja
Anzahl pro Box: 3x

12.- Die „Baltimore Hon“-Oma sollte sich schnell über den hochbeinigen wie gummiartig-flexiblen Flamingo und die voluminöse Frisur zu erkennen geben. Auch das sperrige Grünzeug, dass sie Dame in Händen hält ist etwas flexibel und recht einfach zu identifizieren. Das Baltimore-Honey ist tief in der Kultur der Stadt verwurzelt, bei dem auch der Flamingo entscheidende Rolle spielt.
Besondere Teile: Haarteil (neue Farbe), Flamingo (neues Mould)
Wendekopf: Nein
Anzahl pro Box: 3x

13.- Der Pizza-Mann macht einen das Herausfinden über das große Pizzastück, das er als Verkleidung trägt, einfach. Auch hilft zur Gegenprobe das Ertasten der 2x3er Fliese. Hat man diese hingegen als erstes ertastet, sollte man nach weiteren Indizien suchen. Schließlich hat die Fliese ja bekannterweise auch der Gamer zu bieten. Also Obacht!
Besondere Teile: bedrucktes Kostüm und bedruckte 2x3er Fliese
Wendekopf: Nein
Anzahl pro Box: 4x

14.- Beim Regenbogen-Panda musste natürlich noch einmal die neue Farbe „Coral“ zum Einsatz kommen. Die gebogene 2x2er Viertelfliese sowie der Kopfschmuck mit seinen abstehenden Ohren sollten Indizien genug sein, den Panda sicher herauszufischen. Wer über das nötige Fingerspritzengefühl verfügt, kann zur Not noch die 1×1 Herzfliese ertasten.
Besondere Teile: bedruckte Viertelbogenliese und 1×1 Herzfliese (neue Farbe)
Wendekopf: Ja
Anzahl pro Box: 4x

15.- Blacktron is back! In Gestalt dieses martialisch auftretenden intergalaktischen Kopfgeldjägers. Helm, profilierte Schulterklappen, die wulstige Buchseite (transroter Screen) und die doppelläufge Pistole sollten als Gegenständie für zweifelsfreies Erstasten ausreichen.
Besondere Teile: bedruckter Buchdeckel (neue Farbe)
Wendekopf: Nein (aber Aufdruck auf der Rückseite)
Anzahl pro Box: 5x

16.- Der Rugbyspieler fällt sicher schnell über das ovale Ei samt eingelassenem Haltegriff auf, Ebenso hilt der hilft der Helm mit seinen an den Ohren halbkreisförmigen Ausbuchtungen beim Ertasten.
Besondere Teile: Rugbyball und Helm (neue Moulds)
Wendekopf: Ja
Anzahl pro Box: 4x

Ich hoffe, die kleine Auflistung ist entsprechend zielführend. Nun wünsche Euch gutes Gelingen beim Ertasten Eurer Wunschfiguren.

Teile und ihre Geschichte: Die Feuerwehruniformen

Die Feuerwehr ist seit jeher ein stets präsentes Thema in der dänischen Klemmbausteinewelt. Egal, ob Fabuland, Homemaker, System oder Legoland. Durch die Jahrzehnte sorgte diese Welt in der Kinderzimmern der Welt für actiongeladene Spielerlebnisse. Aber erst mit der Geburt der Minifig vor über 40 Jahren stellte sich eine kontinuierliche Entwicklung der Feuerwehruniform ein. Eine Retrospektive.

1978

Als in jenem Jahr das Städtethema unter dem Namen „Town“ zum großen Neustart ansetzte, war gleichzeitig auch das Geburtsjahr der Minifig, wie wir sie heute kennen und lieben: dynamisch, beweglich und anfänglich stets fröhlich gelaunt. Sie löste mit sofortiger Wirkung die starre sog. Kaulquappe ab. Als in jenem Jahr gleich fünf Feuerwehrsets erschienen, war die Uniform der Bediensteten komplett in Schwarz gehalten (Helm, Hemd und Hose). Das Dekor eine gelbe Knopfleiste und ein hellgrauer Balken, der eine Koppel andeuten sollte, waren noch als Aufkleber aufzubringen und sollten als Dekorationen ausreichen.

Schick in Schale: Die erste Uniform überzeugt durch dekortechnische Sachlichkeit

1982

Erst mit der großen Runderneuerung des Feuerwehrthema 1982 änderte sich dies. Die Brust schmückte fortan ein Druckbild angedeutetem Hemdkragen samt gelber Knopfleiste und einem zweifarbigen Gürtel. Das zwischenzeitig erschienene Light & Sound-Set #6440 (Jetport Fire Squad) bekleidete die beiden Feuerwehrleute im damals typischen Dress für Flughafenbedienstete.

1994

Mit Beginn der Neuziger Jahre trug der Pilot des Feuerwehrhubschraubers einen schwarzen Overall mit aufgedrucktem Reisverschluss. Dieser Torso war zwar neu in der Anwendung bei der Feuerwehr, wurde aber bereits 1984 eingeführt. Erst 1994 bekamen die Mädels und Jungs der Feuerwehr erneut überarbeitete Uniformen. Und davon gleich drei. Der erste Torso zeigte auf der linken Brusthälfte nun stolz ein Wappen mit dreifarbiger Flamme sowie angedeuteter Tasche rechts und Reißverschluss für den Overall. Der Gürtel war erneut zweifarbig ausgeführt, jedoch in neuer Gestaltung. Die zweite Variante gehörte dem Führungspersonal, denn anstelle der rechten Brusttasche zierten nun zwei gelbe Quadrate – offenbar ein Art Dienstgrad – die Stelle. Außerdem bekam das Dekor noch einen angedeuteten Hemdkragen zur optischen Unterscheidung und durch kontrastierende weiße Arme erhielt der Torso einen Westencharakter. Die dritte Uniform glänzte durch eine hellgraue Farbgebung mit aufgedruckter Brusttasche auf der linken und Manometer (für die Atemschutzträger) auf der rechten Brustseite. Eine verdeckter Schließmechnismus bot der Minifig mehr Schutz vor den Flammen.

Erstmalig fanden drei verschieden gestaltete Torsi Einzug. Der „Graue“ war sicher das Highlight

2000

Während TLC’s finsterer Zeit, also in seinen eigenen „Dark Ages“ um die Jahrtausendwende veröffentlichte man erneut einen uniformellen Relaunch. Erneut schuf man drei verschiedene Oberteile. Diesmal waren sie allesamt hellgrau in der Basis und boten erstmals ein detailreichen Aufdruck aus Manometern, Gurten und Taschen, samt besserer Erkennbarkeit in leuchtendem Orange. Jedoch sah der Hosenbund aber eher so aus, als trüge die Figur die Unterbuchse über der Arbeitshose – optisch sehr gewöhnungsbedürftig. Eines der Dekore war jedoch dem Chef vorbehalten und stellte eine fein zugeknöpfte Ausgehuniform dar unter der sich eine akurat sitzende Krawatte um einen weißen Hemdkragen knotete.

Diese Figuren entsprechen nicht 100%ig ihrem ursprünglichen Aussehen. Mangels vorliegender Sets konnte ich ihnen nur annäherndes Aussehen geben

2003

Der Neustart aus der Unternehmenskrise zum Ende der 1990er Jahre markierte auch das Streben nach Höherem, als aus der liebgewonnenen „Town“ für kurze Zeit (2003-2004) keine geringerer Ort als „World City“ wurde – ein molochartiges Metropolengewühl aus tristen Betonwüsten – das machte schon die Verpackung deutlich. Gleichzeitig stattete man die Feuerwehrleute mit neuer Einsatzkleidung aus, in dem man dem schwarzen Torso nun einen weithin sichtbaren Reflexstreifen aus Neongrün und Silber spendierte. Ein güldenes Flammenwappen auf der linken Brust machte die behördliche Zugehörigkeit unmissverständlich klar. Auf der rechten Seite klemmte das Funksprechgerät.

Dieses Dekor sollte für einige Zeit Bestand haben

Als schon 2005 aus der Weltstadt die degradiert klingende „City“ wurde, musste offensichlich auch bei den Uniformen gespart werden.

2012

Erst 2012 gab es wieder eine neue Kluft, als die Waldbrandfeuerwehr zu ihren Einsätzen ausrückte. In grellem Bright Light Orange traten sie entschlossen dem Brandherd entgegen. Bedruckt war erstmal auch die Hose und bot ingesamt – von vorn wie von hinten –  ein sehr stimmiges Bild einer Arbeitsuniform, da der Aufdruck des Oberkörpers auf die Beine überging. Dekoriert mit neongelben Reflexstreifen und beledert wirkenden Accessories, wie Kniespolster und Koppel und einer zusätzlichen Brusttasche. Analog dazu boten die Piloten einen roten Anorak, Taschen auf Bauchhöhe und ein geschultertes Geschirr samt Karabiner. Auch hier waren die dunkelblauen Hosen mit Taschenaufdrucken versehen.

Die Waldbrandlöscher waren ein optisches Highlight: Nicht nur der Druck, auch die Uniform- und Helmfarbe waren neu

2013

2013 erfuhr auch die städtische Feuerwehr ein Bekleidungsupdate. Auch hierbei waren auch die Unterkörper an den Vorderseiten der Beine bedruckt. Die Oberteile boten gleich drei neue Varianten. Hose und Oberteil verfügten über Reflexstreifen, und während die eine Variante begurtet und mit Manometer besetzt und ordentlich gestalteter Koppel ausgestattet war, wurde die andere Version zusätzlich in eine Warnweste gehüllt. Auch hier sei zu erwähnen, dass die Rückseite des Oberteils bedruckt wurde. Als weitere Variante war der Feuerwehrchef in ein schneeweißes Diensthemd samt feuerroter Krawatte gewandet. Zudem gestaltete man den Oberkörper mitsamt Hemdtaschen, Funkgerät, Ledergürtel und einen Feuerwehrwappen. Auch zeigten sich so etwas wie Schulterklappen mit Dienstgradabzeichen. Die Helmfarbe in dunkelrot wurde von den Waldbrandlöschern ein Jahr zuvor übernommen.

2016

Der nächste visuelle Relaunch der Arbeitsuniformen fand 2016 statt, als man dazu die Feuerwehrtaucher ebenfalls mit einem eindeutig zuzuordnenden Neopren-Anzug versah. Auch war einer der Wehrleute mit einer neongrünen Warnweste mit Reflexstreifen bekleidet, in der auf der Brusthälfte eine rote Taschenlampe steckte und links eine recht gut gefüllte Brusttasche Platz für Persönliches ließ. Die Helmfarbe wechselte indes wieder zum vertrauten Weiß, während die höhergestellten Beamtinnen und Beamten einen goldenen Halm trugen. Der darüber geschnürrte Gürtel war neu in der Gestaltung, während der Hemdkragen dem Look der 2013 eingeführten Uniformen entsprach.

2019

2019 brachte abermals neue Uniformen hervor. Neben einer neuen, standardroten Helmfarbe wurde eine neue Version der hellorangefarbenen Arbeitskleidung sowie mit Darktan in einer vollkommen neuen Farbe eingeführt. Das Dekor der beiden neuen Hosentypen entprach exakt dem der schwarzen Beinkleider aus dem Jahr 2013. Während die neuen orangefarbenen Dienstoveralls nicht mit den Waldbrandlöschern nicht zu verwechseln sind, wurde die dunkelbeige Einsatzkleidung komplett neu gestaltet. Das Personal steckt in einem Geschirr aus Gurten, ein Manometer auf der rechten Brusthälfte deutet auf den Luftvorrat (wenn mit Atemschutz ausgestattet) hin. Ein Pieper/Dosiermeter etc. klemmt am Gürtel.

Die drei verschiedenfarbigen Arbeitsanzüge. Für den Aufbau mehrerer Feuerwehren geradezu ideal

Ergänzend zu den Arbeitsuniformen wurden zudem zwei neue Oberteile für die Ausgehuniform entworfen, die sich optisch sehr gut mit der aus 2013 verträgt. Während ein Dekor ein mit einer roten Krawatte ausstaffiertes Hemd als Bekleidungsbasis vorsieht ist das andere wohl eher ein Poloshirt. Ansonsten sind beide identisch mit Pieper, Sprechfunkgerät, Koppel und zweifarbigen Abzeichen detailliert.

Normalerweise ist die dekorative Umsetzung meist vom us-amerikanischen Vorbild inspriert. Aber hier passt es optisch auch für deutsche Feuerwehren

Seit Sommer 2019 bekam die präsentable Ausgehuniform für kühlere Tage eine Jacke spendiert, die, in dunkelrot gehalten, mit ihren Feuerwehrsymbolen unmissverständlich klarmacht, um welche Organisation es sich hierbei handelt. Als beinahe übersehbare Detail wurden sogar die Hemdkragen mit goldenen Feuersymbolen bedruckt.

Die Jacke für die Ausgehuniform der Branddirektion ist gute Ergänzung zu den weißen Torsi

Die neue Feuerwehruniformen – Teil 2

Nach dem umfangreichen Schwung neuer Dienstbekleidungen zu Beginn des Jahres gibt es, seit Erscheinen der Sommerneuheiten, für die Feurewehrfrauen und -männer, die zuvor mit den weißen Diensthemden unterwegs waren, nun zusätzlich einen dunkelroten Blouson. So es denn in Lego City mal kühlere Tage gibt.

Unter dem dem dunkelroten Jäckchen, dass auf dem Rücken mit einem unifarbenen Feuerwehrsymbol bedruckt ist, blitzt das weiße Dienst-Polohemd hervor, darüber schnallt sich eine hellgraue Koppel vorn wie hinten mit kleinen Täschchen und Schnellverschluss. Eine Brusttasche und ein vorderseitiges goldfarbenes Feuerwehremblem auf der Jacke vollenden den gelungenen Print.

Was beinahe für die Präsentation untergegangen wäre, ist ein kaum sichtbares Detail. Äußerst verspielt nämlich sind die Hemdkragenspitzen wahrhaftig mit goldfarbenen Feuerwehrsymbolen dekoriert. Wer ganz genau hinschaut, kann sie in den Bildern erahnen.

Sanderoog

Farnheim, Metropole und wirtschaftliches Oberzentrum im Norden Deutschlands, kennt man, so denke ich, nun dank der Feuerwehr recht gut und die Leserschaft, die sich auch mit der Geschichte der Stadt auseinander gesetzt habt, sogar noch etwas besser. Dabei hat dieser fiktive Kosmos noch weit mehr zu bieten. Um den Aktionsspielraum für mich und meine Modellbauten ein Stück auszudehnen, habe ich ihn um eine Nordseeinsel erweitert. Ihr Name: Sanderoog.

Sie sei im Folgenden kurz schriftlich umrissen. Sanderoog, misst knapp 8 km in der Länge und etwa 3 km in der Breite. Das entspricht exakterweise 18,63 Quadratkilometern und ist Lebensraum für 2.048 Inselbewohner. Die größe Erhebung ist die Hohe Düne im Südosten der Insel mit rund 31 Metern. Mit knapp 1 Million Übernachtungen ist der Fremdenverkehr der Hauptwirtschaftszweig der Insulaner. Das Leben spielt sich – neben den weitläufigen Sandstränden und den angrenzenden Dünen – in den beiden Orten der Insel ab. Sande ist die größere der beiden Ortschaften mit 1.309 Einwohner. Die Nachbargemeinde Sandergast liegt rund einen Kilometer weiter südwestlich und ist über die gut ausgebaute Inselstraße, die das Eiland einmal von Nord nach Süd durchquert, zu erreichen. Die Insel somit nicht autofrei. Entsprechende Pläne zur Verkehrsverberuhigung hatte es in der Vergangenheit immer wieder gegeben, aber immer auch wurden sie schließlich wieder verworfen. Fähren vom Festland, genauer gesagt aus Farnheim, und der größeren Nachbarinsel fahren insbesondere in den Sommermonaten die Insel stündlich an.

Die nachfolgenden Bilder können mit einem Klick auf die Grafik vergrößert dargestellt werden.

Der Hauptort Sande mit seinem Ortskern um das Rathaus

Sandergast, die kleinere Gemeinde, ist Station der Polizeidirektion auf der Insel

Die Siedlung Willum liegt in einem kleinen Tal, dem der höhste Teil der Insel direkter Nachbar ist

Kommen wir zum eigentlich Grund des ganzen Heckmecks hier: die Feuerwehr. Nun, beide Gemeinden verfügen jeweils über eine Freiwilligenwehr mit ihrerseits mehreren Fahrzeugen. Welche das im einzelnen sind, habe ich mir im Detail noch nicht erdacht. Aber die Wehr des Hauptortes Sande verfügt über eine Drehleiter. Und außer mache ich das auch, damit Ihr ein umfassendes Bild der Inselgemengelage bekommt, wenn ich die Inselfeuerwehr ins Leben hieve.

Die gesamte Insel als Übersichtskarte

Der große Inselbruder hingegen, von dem die ganze Zeit die Rede ist, liegt aber noch auf dem digitalen Reißbrett und erwartet seine Weiterbearbeitung. Und: Der aufmerksame Leser hat sicher bemerkt, dass ich der großen Hauptinsel noch keine Namen gegeben habe. Extra. Es gibt schlicht noch keinen. Zumindest noch keinen präsentablen, außer ein paar fixen Ideen.

 

FLF 7500/500

Unter den Funkrufnamen Florian Flughafen 01/26-01 und -02 sorgen die beiden Flughafenlöschfahrzeuge als Crash 8 und 9 für mehr Sicherheit auf und neben dem Flughafengelände. Beschafft wurden sie bereits 2017. An dieser Stelle folgt nun ein ausführlicheres Portrait.

Aus einer langen Tradition heraus hat sich dieser Typ Löschfahrzeug für Flughäfen entwickelt. Für kleinere Flughäfen sind sie Teil des ersten Abmarsches, für größere und große Airports, wie der FAirport einer ist, dienen sie der Reserve oder der Vorfeldüberwachung an exponierten Stellen. Damit sie im Brandfalle einen wirkungsvollen Erstangriff starten können sind sie, wie es die Fahrzeugbezeichnung bereits erahnen lässt, mit 7.500 L Wasser und 500 L AFFF-Schaummittel befüllt. Die Abgabe erfolgt über einen 50 Meter Schnellangriff aus einem formstabilen Druckschlauch (intern scherzhaft als Laritzstange bezeichnet), per Front- oder Dachwerfer, das Löschmittel je 25 bzw. 55 Meter. Der technischen Vollständigkeit halber fördert die Kreiselpumpe 6.000 L/Min. bei 10 bar. Die Fahrzeuge sind für das „Pump & Roll“-Verfahren ausgelegt. Der Dachwerfer vom Typ DM 24 fördert bis zu 4.500 L Wasser oder Schaum/Min. bei 10 bar bis zu 70 Meter weit. Der Frontwerfer liefert 1.500 L/Min. bei 10 bar und kann das Löschmittel bis 55 Meter weiter aufbringen. Beide Werfer sind selbstverständlich ferngesteuert. Der BAW (Brickheimer Automobilwerke) Altas 580.28 6×6 bildet die Basis und verfügt über ein V8-Zylinder Turbodieselaggregat, das 580 PS liefert und die Kraft an alle drei Achsen zugleich liefert, was das Fahrzeug im Ernstfall auf 127 km/h beschleunigt.

Mal wieder Zeit für ein Makeover. Diesmal hat das alte (und noch damals etwas unpassend benamte) Flugfeldlöschfahrzeug ausgedient. An dessen Stelle tritt eine umfassend modifizierte und doppelter Personalstärke angefertige Neufassung. Auch bei meinen Flughafenfeuerwehrmodellen gilt: Kabine 4- und Aufbau 5wide. Also wurde das Fahrzeug, das ohnehin seit Anbeginn einen schweren Stand als Präsentationsmodell für Ausstellungen hatte, zerlegt. Nicht vollends, denn die formgebende Bauweise sollte im Wesentlichen erhalten bleiben. Entspricht es doch heutigen FLFs solchen Kalibers. Einen Vergleich mit Vorbilder aus Kassel, Düsseldorf, Mönchengladbach im Speziellen oder von Ziegler und Rosenbauer im Allgemeinen müssen sie nicht scheuen.

Grundsätzlich habe ich der überarbeiteten Fassung noch mehr Details spendieren können. So fiel die Dachbeladung umfangreicher aus und man kann diverse Details, wie die verrohrte Löschmittelversorgung zum Dachwerfer oder die Einfüllstutzen erkennen. Das Heck bekam auch einen neuen, offenen Pumpenstand mit zahlreichen Anzeigen und Zu- und Abgängen für die Löschmittel. Der Dachwerfer ist ebenfalls komplett neu und fällt dank des neuen 1x1er Brackets sehr kompakt aus. Weitere Features, wie der kleinere Frontwerfer sowie das Entfallen des seitlichen Geräteraumes und ein paar Aufkleber aus dem Xtra-Sortiment vervollständigen den Umbau.

Neues bei der Berufsfeuerwehr Mülheim/Ruhr

Nachdem ich in dem Artikel „Die Letzten ihrer Art“, mutmaßte, dass evtl. nur eines der beiden TLFs vor seiner Außerdienststellung stünde, ist nun sicher, dass die Stadt Mülheim für die Feuerwehr gleich zwei (!) neue TLF 3000 nach DIN 14530-22 beschafft. Gleichbedeutend, dass auch beide Trupp-TLFs in Rente gehen werden. Der europaweiten Ausschreibung ist im April mittlerweile die Auftragsvergabe der einzelnen Baulose an die entsprechenden Unternehmen erfolgt.

Dadurch haben gibt es auch etwas mehr Klarheit über den Fahrzeugtyp und den Aufbauhersteller. Los 1 zog die Fahrzeugwerke Lueg in Essen, was bedeutet, dass die Basis, wie letzten Beschaffungen auch, Mercedes-Benz-Fahrgestelle werden. Spannend ist allerdings die Frage, welcher Fahrzeugtyp es genau werden wird. Ich persönlich mutmaße, dass es sich hierbei um Unimogs U 5.023 handeln könnte. Die Vergangenheit, allen voran das vergangene Jahr, hat gezeigt, dass die hoch geländegängigen Fahrzeuge gute Dienste, insbesondere auf unbefestigten Wegstrecken geleistet haben. Ich erinnere bspw. an den überörtlichen Waldbrandeinsatz im August letzten Jahres in Straelen, nahe der niederländischen Grenze, an der sich die Einsatzbereitschaft II (MEO) u. a. auch Mülheim mit den beiden TLF 16/24 beteiligte. Schaut man auf andere Feuerwehren in der Umgebung, wie z. B. Ratingen, Leverkusen, Minden oder Düsseldorf, so sind ihre TLF 3000 ebenfalls auf Unimog-Fahrgestellen aufgebaut. Wenngleich die hochgeländegängige Atego-Variante preiswerter ist.

Los 2 (Aufbau) konnte, und das ist eine Premiere in der Geschichte der Feuerwehr Mülheim, die Fa. Lentner GmbH aus Hohenlinden in Bayern für sich entscheiden. Da auch das Ratinger TLF von Lentner aufgebaut wurde, kann man also davon ausgehen, dass wir hier möglicherweise im Wesentlichen bereits die Mülheimer TLFs (auch in Punkto Ausstattung und Technik) erkennen können – mit Ausnahme, dass diese sicher in Tagesleuchtrot und ohne schwefelgelbe Kotflügel geliefert werden.

Die Entscheidung zu Los 3 (Beladung/Ausstattung) fiel zugunsten der Fa. Carl Henkel GmbH & Co. KG in Bielefeld und macht damit die Ausschreibung komplett. Das Beschaffungsvolumen der beiden Fahrzeuge beläuft sich alles in allem auf 575.970 Euro.

Nachfolgend eine mögliche Zusammenstellung der zu erwartenden technischen Daten der TLFs:

  • Motorleistung :170 kW (231 PS)
  • Besatzung: 1/2
  • Wattiefe: 1.200 mm
  • Lichtmast: 4x LED
  • Löschwaser 3.000 L
  • Schaummittel: 120 L Class A
  • Dachwerfer: abnehmbar
  • ggf. Sprühdüsen: vorn unterhalb der Stoßstange
  • Seilwinde
  • FP10/3000
  • Modulbeladung möglich? (TH, Waldbrand, Wasserschaden)