WLF mit Kran (4-Achser)

Das bereits angesprochene neue Großfahrzeug wurde rechtzeitig fertiggestellt konnte nun an die Berufsfeuerwehr Farnheim übergeben werden. Grund für die Beschaffung eines solches Großfahrzeugs in Kombination mit einem Ladekran, sind die Möglichkeiten der technische Hilfeleistung in kleineren Umfängen (z. B. Verkehrunfälle mit umgestürzten PKWs). Hierbei muss zukünftig nicht mehr der schwere Feuerwehr-Kranwagen ausrücken, sondern es kommt das neue WLF (mit AB Rüst?)  zum Einsatz. Durch die immer leistungsfähigeren Krane, die mittlerweile in das untere Leistungsspektrum herkömmlicher Kranfahrzeuge hineinreichen, können mittlerweile ohne Probleme das Ende eines entgleisten Straßenbahntriebwagens anheben und wieder zurück in die Schienen heben. Neben dem Arbeitsbereichs des universellen Arbeitsfahrzeugs ist es ferner im Großschadenfall für den Nachschub zuständig.

Technisch verhält es sich so, dass das vordere Achpaar und die letzte (Nachlauf)-Achse lenkbar sind. Der Motor, ein Turbodiesel, leistet 440 PS. Der Kran arbeitet im Bereich von bis 40 Metertonnen. Das Fahrzeug verfügt selbstverständlich über Allradantrieb, da es bei auch möglichen Zwischenfällen auf dem Flughafen zum Einsatz kommen kann.

Der eigentlich Grundaufbau dieses MOCs verlief recht unproblematisch und nicht erwähnenswert und einige Teile (Wechselladevorrichtung) aus dem alten “Recycle Truck”-Set (#6668) vervollständigen die typsche WLF-Funktion. Kniffelig hingegen wurde es beim Kran, da ich auch mehrere Optionen auf den Bau des Kranauslegers hatte, entschied ich mich allerdings für die Version aus dem Set des „Tow Trucks“ (#6423) aus dem Jahr 2000. Er hatte den Vorteil, dass die Teile bereits Rot waren, und er über einen detailreichen Kranhaken verfügte. Das eigentlich Komplizierte war allerdings, auf Grund der baulichen Konstruktion zwischen Fahrerhaus und Ladefläche, den Kran zum Drehen zu bekommen. Die eckige graue 2×2 Steinbasis des Krans ließ sich logischerweise, wegen des Platzmangels, nicht bewegen. Glücklicherweise ist die Fahrerkabine rückseitig offen, und so konnte ich den Krandrehteller entsprechend höher legen, bis sich der störrische, eckige Klotz endlich drehen ließ.

Dadurch, dass das Fahrzeug mit seinem Look und seiner Funktion eher ungewöhnlicher als die meisten restlichen Fahrzeuge ist, fällt diese Fotostrecke auch entsprechend üppiger aus… 😉

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x3er + 2x8er + 2x4er + 1x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

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