GW-Saug 2

Ein weiteres Fahrzeug, was dem bereits im Vorfeld vorgestellten GW-Saug in der Funktionsweise ähnlich ist, ist der Saugwagen 2 der Berufsfeuerwehr. Er ist, im Gegensatz zum kleinen Bruder, in der Lage, in seinem 6.000 L fassenden V4A-2-Kammern-Stahltank, mittels spezieller Dichtungen, 117 verschiedenen Laugen, Öle oder Säuren zu transportieren. Die Tankwände sind 3,5 mm sehr dick und doppelwandig ausgelegt. Zudem verfügt der Wagen über einen Rotationsverdichter mit 850 m³/h Luftmengenleistung. Er wurde im Hinblick der sich bietenden Gefahrenlage im Seehafen beschafft.

Das Modell entstand spontan nach einer eher uninspirierten Durchklickerei der MOCs auf Brickshelf. Und dann fiel mein Blick auf ein städtisches Modell, dass den hierzulande bekannten Fahrzeugen nicht unählich erschien: ein Saugwagen. Der musste sich doch auch für Feuerwehrzwecke gebrauchen lassen. Mein Fahrzeugpark verfügt zwar bereits über einen solchen Typ, allerdings nicht in der Größenordnung, wie sie sich während des Baus herauskristallisierte. Kniffelig war der Bau des Bedienstandes und die kombinierte Leiterkonstruktion am Heck. Musste ich dann doch die Bedienhebel nach Außen legen, damit in der Mitte noch ausreichend Platz für die kleiner Leiter vorhanden war. So entstand schließlich ein recht stattliches MOC mit einer Vielzahl an Details und einem anderen (neuen) Look bei der Fahrzeugfront.

Fahrgestellbasislänge: 15 Noppen (2x12er + 2x2er + 1x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

Das neue WLF (Bauabschnitt 1)

Ich berichtete ja darüber, dass für besondere Aufgaben ein vierachsiges WLF in Arbeit sei. Nun ist das Fahrzeug in einem vorzeigbaren Zustand, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Da ich beabsichtige, dem Modell noch einen Kran zu verpassen, werden sicherlich die jetzigen Details über der zweiten Achse wohl wieder verschwinden – mal sehen…

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AB-Großlüfter (AB 7)

Damit sich die Feuerwehr bei beispielsweise stark verrauchten Schächten oder bei einem Unfall von chemikalischen Stoffen innerhalb von Gebäuden schnell Zutritt verschaffen kann, hält sie den AB-Großlüfter vor, der zudem, durch die große Zufuhr von Frischluft, in der Lage ist, die im inneren des Gebäudes vorherrschende Temperatur schnell herunterzukühlen.

Ursprünglich war das Projekt für einen Anhänger geplant. Aber da dachte ich mir, warum Kleckern und nicht Klotzen? Also alles nötige auf der typischen Wechselladerbodenplatte verstaut. Sehr schön, weil jetzt war auch mehr Platz vorhanden. Ich konnte nun auch beide Technik-Propeller verstauen und fertigte zudem noch Gerätefächer + Generator für den Betrieb der Ventilator.

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AB Rettungsmittel (AB 6)

Ein weiterer AB, der dem Bereich der Katasrophenabwehr zuzuschreiben ist. Die Beladung des AB Rettungsmittel (MANV in NRW) ist so ausgelegt, das mit ihm eine mobile Rettungsstation für mehr als 50 Verletzte aufgebaut und betrieben werden kann. Angeschafft wurde er im Hinblick auf  große Sport- oder Kulturveranstaltungen 2006 im Rahmen der Fußball-WM im eigenen Land, allerdings wird er auch im Einsatzfall auf dem Flughafen zur Versorgung von Verletzten herangezogen.

Der Bau dieses Containers durchlief ein mächtige, wenn auch undokentierte Wandlung. Ursprünglich als offener Container mit allerlei Beladung zusammengebastelt, entsprach dieser auch nicht nur annähernd einem realen Vorbild. Also habe ich dieses Teil wieder demontiert und ihm einen neuen Kastenaufbau verpasst. Auf der linken Seite nehmen die beiden großen Geräteräume die notfallmedizinische Ausstattung (in diesem Fall Beatmungsgerät, Notfallkoffer und Taschenlampen) auf und im rechten Teil kann, mittels heckseitigem Zugang, eine Trage verstaut werden.

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AB-Schlauch (AB 4)

Auf Grund der großen Waldflächen hält die BF in Einsatzfall auch einen Abrollbehälter mit 2.000 m B-Schläuchen und sonstigen Materialien zur Wasserversorgung vor.

Der Bau war schon etwas komplexer. Er sollte ja ein wenig an die bekannten kastenförmigen Abrollbehälter erinnern und über die ebenso großen Geräteräume verfügen. Da es große Klappen im Rolladendesign von LEGO® leider (noch?) nicht gibt, halten hier althellgraue 4×4 Scharnierplatten + schwarze Gitterfliesen als Geräteraumabdeckung her. Im Inneren verbergen sich insgesamt vier kleine Schlauchhaspeln und im Heck zwei Sperrventile. Die Dachbeladung macht mit zwei langen Gerätekästen und 2 A-Saugschläuchen die Beladung komplett.

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AB Tank (AB 3)

Der Tankinhalt dieses Abrollbehälters beträgt 6.000 Liter und ist für den Fall einer Alarmierung immer mit Wasser befüllt. Durch das große Gefahrenpotenzial, das von den vielen industriellen Einrichtungen und Waldgebieten in der Stadt ausgeht, macht eine Vorhaltung von großen Mengen Löschwasser notwendig. Der Behälter kann nicht nur zur Löschwasserversorgung herangezogen, sondern auch aktiv im Löscheinsatz, dank eingebauter FP 24/8 und Schnellangriffseinrichtung, eingesetzt werden.

Die bekannte 4x8er Basis schafft auch für diesen Abrollcontainer die Grundlage, auf der im vorderen Teil der Tank und im Heckbereich die Pumpe inkl. der kleinen Haspel verbaut sind. Details wie die Löschwasserein- und abgänge und das Pumpenbedienfeld runden die Modellgestaltung ab.

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AB-Großmulde (AB 2)

Den Abrollbehälter Großmulde alarmiert man dann, wenn Einsatzstellen von Wrackteilen, Brandresten etc. geräumt werden müssen. Ebenso kann in ihm auch größeres verschmutztes Einsatzmaterial aufgenommen werden.

Basis ist der Container aus dem Müllwagen-WLF-Set (#6668). Lediglich der Arbeitsstellenscheinwerfer am Heck unterscheidet sich vom Kaufmodell.

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AB-Mulde (AB 1)

Der erste Container, der hier im Detail vorgestellt werden soll, ist die Mulde. Sie bekommt in Kürze noch eine Kantholzbeladung zur Abstützung und Absicherung einsturzgefährdeter Bereiche an Einsatzstellen. Außerdem wird die Mulde auch zu Fahrschulzwecken auf einem WLF verladen.

Das Modell hält sich an die 4x8er Bodenplatte, wie beim alten Original-WLF (#6668) und ist an drei Seiten mit klappbaren Bracken ausgestattet.

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Abrollbehältersystem

Wie ich vor einiger Zeit berichtete, zum späteren Zeitpunkt einmal mehr über die Wechselcontainersystem der BF Farnheim zu berichten, erscheint mir nun der richtige Zeitpunkt etwas ausführlicher darauf einzugehen.

Nach dem Start der „Serie“ mit der Vorstellung des WLFs und dem AB Großbrand, möchte ich hier nun den aktuellen Bestand präsentieren. Das AB-System der Feuerwehr ist so angelegt, dass es mit den kommunalen Trägerfahrzeugen der kompatibel ist. Somit ist bei möglichen Großschadenereignissen die Feuerwehr mit Hilfe der Stadtbetriebe schnell in der Lage eine Vielzahl an benötigter Ausrüstung zur Einsatzstelle zu beordern.

Folgende Abrollbehälter stehen der Modellfeuerwehr derzeit zur Verfügung:

  • AB 1 – Mulde (soll in nährerer Zukunft mit div. Abstütz-Kanthölzern ausgestattet werden
  • AB 2 – Großmulde
  • AB 3 – Tank
  • AB 4 – Schlauch
  • AB 5 – Großbrand
  • AB 6 – Rettungsmittel (bekannt als MANV in NRW)
  • AB 7 – Großlüfter

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GW-Werkstatt

Bereits etwas älteren Baujahres ist der GW-Werkstatt, auch Werkstattwagen genannt, der den technischen Diensten, genauer gesagt der Zentralwerkstatt der Berufsfeuerwehr unterstellt ist. Dieses Fahrzeug hat die Feuerwehr 2005 gebraucht gekauft und für ihre Zwecke hergerichtet und fungiert so als tägliches Arbeitstier, wenn bspw. externe Ersatzteile etc. zugekauft und abgeholt oder von oder zu den einzelnen Feuerwachen gebracht werden müssen.

(Seit langem) wieder mal ein bekanntes Standardmodell, dass es in anderer Form (und Farbe) als reguläres Set bereits gab. Der Look ist durchaus vergleichbar mit dem anfänglich vorgestellten GW-Sicherung. Die größten baulichen Unterschiede liegen in der Fahrgestelllänge und in der Optik der Fahrzeugfront.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.