KdoW

Die Flughafenfeuerwehr beschaffte vor Anfang der 90er Jahre zwei baugleiche Fahrzeuge, die je auf der FW1 und der FW2 stationiert sind und den jeweiligen Einsatzleitern vom Dienst zur Verfügung stehen. Sie werden jedoch in kürze von den neuen KdoWs abgelöst.

Die allradgetriebenen, schnellen Fahrzeuge ermöglichem dem EL bereits vor allen anderen Kräften an der Einsatzstelle einzutreffen, diese zu erkunden, um dann die nachfolgenden Wehrleute über die Sachlage zu instruieren. Die Beladung besteht aus Atemschutz- und Funkgeräten, Handscheinwerfern, Führungsmaterialien, wie Flughafengelände- und Flugzeugpläne, Winkerkellen und Feuerlöschern.

Das Modell basiert auf dem Set #6643 „Fire Truck“ von 1988 und stellt lediglich eine modifizierte Variante dar, die eine neue Front mit zusätzlichen Nebelscheinwerfern und Straßenräumern erhielt. Die Fahrgestellfarbe wurde gewechselt und auf die Seilwinde an der Fahrzeugfront verzichtet. Zwei Feuerlöscher ergänzen letztlich die Ausstattung.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4×10er PKW-Bodenplatte)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

Werbeanzeigen

LF 16/12

Als Ersatz für die alten Zivilschutzfahrzeuge vom Schlage eines LF 16-TS, die der Bund Anfang 90er Jahre beschaffte, beschaffte die Stadt mit Landesmitteln zunächst fünf LF 16/12 mit Allradantrieb. Sie wurden in Sachen Motorisierung und Ausrüstung auf die Bedürfnisse der Feuerwehr und die örtlichen Gegebenheiten angepasst. So werden die neuen Löschfahrzeuge mit 280 PS leistenden Turbodiesel angetrieben. Der Löschmitteltank fasst 1.400 Liter Wasser und der separate Schaummitteltank 100 L AFFF + 60 L Class A-Foam in Kanistern.

Grundsätzlich ist das Fahrzeug mit Normausstattung beladen, wurde aber mit zusätzlichem Material, wie Trennschleifern etc., für die technische Hilfeleistung, insbesondere für Straßen- und U-Bahnunfällen, bestückt. Zusätzliche Vorgabe war der Einbau einer Schaummittelzumischung, um somit einen kompakten Fahrzeugtyp zu entwickeln, der den großen Standardlöschfahrzeugen der BF annähernd ebenbürtig ist.

Sie wurden vor kurzen in einer feierlichen Zeremonie den Wachbezirken der freiwiligen Feuerwehr übergeben.

Das MOCs entstand aus einer älteren Bauruine, die eigentlich ein ULF der Werkfeuerfehr der Ölraffinerie werden sollte. Soviel dazu. Ich hätte mir beinahe ein zweites HLF 20/16 zusammengebaut, wenn mir nicht der Allradantrieb dazwischen gekommen wäre. Ich hatte schon eine ganze Weile die Idee eines kleineren LFs im Kopf, wusste aber noch nicht genau wie ich die Sache angesehen sollte. Der Bau entspricht vorne, bis einschließlich großem Gerätekasten, den normalen Löschfahrzeug mit „Familiengesicht“. Erst der hintere Teil und die Dachbeladung lassen die größten Unterschiede erkennen (andere FP im Heck, seitlicher Aufbauaufstieg, verschieden große Gertäteräume über den hinteren Radkästen, etc.).

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

LKW 2 der Logistikgruppe

Bestandteil der Berufsfeuerwehr angehörenden Logistikgruppe ist u. a. dieser LKW mit Kofferaufbau und Ladebordwand. Er wurde im letzten Jahr beschafft, und kann – ebenso wie der aktuelle RW 2 – mit unterschiedlich beladenen Rollcontainern bestückt werden, wenn Nachschub an der Einsatzstelle benötigt wird. Im regulären Tagesdienst wird ein Wochenarbeitsplan mit Fahrtrouten zwischen den einzelnen Feuerwachen und Sachgebieten abgearbeitet.

Das Modell soll einem 7,5 Tonnen-LKW entsprechen und bekam dazu ein zeitgemäßes Frontlenkerdesign, welches mir bei Brickshelf auf- und gefiel. Der lange Kofferaufbau aus je 2 großen Paneelen (BxHxT 4x3x1) je Seite bietet ausreichend Platz, um ihn ggf. noch mit ein oder zwei Rollcontainern zu bestücken. Die Ladebordwand wurde um eine Reihe in der Höhe verlängert. Am Heck bekam das MOC zusätzlich noch einen Unterfahrschutz. Ansonsten bietet der Bau keine weiteren Besonderheiten und dürfte recht einfach nachzubauen sein.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

Architektonische Highlights aus LEGO®-Steinen

Das U.S.-Magazin WIRED berichtet von einer neuen LEGO®-Produktreihe, der sog. LEGO® Architecture Line, die in Zusammenarbeit mit der Frank Lloyd Wright Foundation 2008 ins Leben gerufen wurde, und nun mit zwei spektakulären Neuheiten aufwartet. Das Guggenheim Museum in New York City und das Fallingwater Building in Ohiopyle, Pennsylvania sind zwei spektakuläre maßstabsgetreue Nachbauten des Stararchitekten Frank Lloyd Wright. Die neuen Sets sollen etwa 40 US$ kosten. Bislang gibt es allerdings keine Info wann und ob die Sets auch in Europa, sprich Deutschland erhältlich sein werden. Man kann allerdings das Guggenheim-Modell direkt über den Guggenheim-Store beziehen.

Bereits letztes Jahr erschienen u. a. Sets der Seattle Space Needle, des Sears Towers und des John Hancock Centers in Chicago und des Empire State Buildings.

Der dänische Spielzeughersteller ist durchaus ambitioniert in Zukunft weitere außergewöhnliche und spektakuläre Nachbauten bekannter Gebäude anderer Architekten und Ingenieure unter seiner LEGO® Architecture Line zu veröffentlichen.

Quelle: WIRED.com

LKW 1 der Feuerlöscherwerkstatt

Dieses Transportfahrzeug steht in den Diensten der Feuerlöscherwerkstatt der Berufswehr. Es wird dafür benötigt, u. a. installierte Löscher in den zahlreichen öffentlichen Einrichtungen der Stadt vor Ort zu warten, defekte Feuerlöscher zu tauschen und anschließend zur Reparatur in die Werkstatt der Feuerwehr zu transportieren. Meherere tausend Löscher sind in den zahlreichen Gebäude der Stadtverwaltung, Schulen, Kindergärten und -tagesstätten, der Universität und Fachhochschulen, Krankenhäuser und der Uniklinik verteilt und fallen somit in den Wartungsbereich der Wehr. Sogar auf dem Gelände der Bundeswehr und in den Gebäuden der Marine übernimmt die BF die Wartung der Feuerlöscheinrichtungen des vorbeugenden Bradschutzes.

Der Bau des MOCs sollte diesmal mit dem anderen (neueren) PKW-Fahrgestell erfolgen. Inspiriert durch das Begleitfahrzeug aus dem im Jahr 2000 erschienenden Radfahrer-Set, #1199 „Team Telekom“, zur damaligen Tour de France, entwickelte sich mehr und mehr ein kleiner Lieferwagen mit Kastenaufbau und Hochdach. Ein naher optischer Verwandter ist der kürzlich vorgestellte KTW. Das Hochdach hierbei ist nutzbar, d. h. es reicht bis an die 4x4er Dachabschlussplatte und ist nicht nur aufgesetzt. Die entsprechend der Aufgabe zugedachte Beladung besteht aus einem Werkzeugkoffer und einigen verschieden großen Feuerlöschern. Auch dieses Fahrzeug erhielt die gelben Warnstreifen und entspricht somit dem aktuellen Fahrzeugerscheinungsbild der BF.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, diese Basis später einmal auch ohne Hochdachausführung zu bauen. Mal sehen, welche Aufgabe auf ein solches Modell warten mag…

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (neueres PKW-Fahrgestell mit längerem Innenteil in 4×10)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

PLF 2000

Farnheim Airport, kurz FAirport, ist laut ICAO-Richtlinie in die Flughafenkategorie 9 eingestuft. Das bedeutet, dass in diesem Falle die Werkfeuerwehr des Flughafen für den Erstangriff, der innerhalb von 3 Minuten erfolgen muss, 24.300 Liter Löschwasser zur Schaumbildung mit einer Ausstoßrate von 9.000 Litern/Minute vorhalten muss. Darüber hinaus verfügen die Männer über zwei Pulverlöschfahrzeuge mit je 2.000 kg Löschmittel. Diese gehören den beiden ICAO-Löschzügen an. Das Fahrzeug ist mit einem 630 PS starken V10-Zylinder Turbodiesel mit Allradantrieb ausgestattet.

Die Zusammenstellung dieser Fahrzeuge im Zugverband erfolgt dann bald in naher Zukunft in Wort und Bild.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.