NEF

Als erstes Fahrzeug der übrigen Hilfsorganisationen (HiOrgs) der Stadt möchte ich nun heute das Notarzteinsatzfahrzeug des Ärztlichen Notfalldienstes des DRK vorstellen.

Der Ärztliche Notfalldienst ist eine Einrichtung des DRK, die wochentags außerhalb der Sprechzeiten und am Wochenende mit diensthabenen Bereitschaftsärzten (neben dem Hauptträger des Rettungsdienstes der Stadt: die Feuerwehr) die medizinische Versorgung der Bevölkerung sichert. Hierbei werden plötzliche Erkrankungen und Verletzungen behandelt, die zwar keine akute Lebensgefahr darstellen, aber nicht bis zum nächsten Werktag warten können.

Zu diesem Zwecke fährt dieses NEF – NEF deshalb, da es auch von Zeit zu Zeit vorkommen kann, dass, wenn die Kräfte der Feuerwehr gebunden sind, es als NEF-Ersatz zu Unfällen etc. alarmiert wird – mit gleichzeitig weiteren fünf Fahrzeugen im Stadtgebiet, aufgeteilt in Wachbezirke, zu seinen Einsätzen.

Bei diesem Modell wollte ich diesmal bewusst keine traditionelle PKW-Darstellung, oder eine modifizierte Variante davon bauen. Vielmehr sollte es mit Bauteilen aus der jüngeren Vergangenheit versehen sein. Den Bau fing ich zudem auch schon untypisch an. Nicht wie gewohnt mit dem Fahrgestell, sondern diesmal mit dem Heck. Grund war eine andere Leuchtengestaltung, wie sie heutzutage im echten Straßenbild oft anzutreffen ist: Klarglasrückleuchten. Und so arbeitete ich mich langsam nach vorn. Dabei wollte ich ein weitere Zweifarbenvariante erreichen, die die Fahrzeuge des DRK wieder leicht von den übrigen Fahrzeugen unterscheidbar macht.

Leider fällt wegen der flachen Front- und Heckscheibe der Innenraum zu niedrig für eine Minifig aus, daher das Schiebedach, was den Haarschopf ein wenig herausblicken lässt, oder besser, lassen muss. Einige letzte Details vervollständigen dieses Modell: Straßenräumer hinter dem Frontgrill, zu öffnender Kofferraum, Rettungsgerät in Form eines Beatmungs- und eines EKG-Gerätes sowie eines Notfallkoffers.

Fahrgestellbasislänge: 8 Noppen (2x8er)

Werbeanzeigen