# 6698 – RV with Speedboat (1986)

Dieses Set bekam ein Zugfahrzeug, dessen grundlegende Form in weiteren, später veröffentlichten Sets Verwendung fand. So erschien 1988 der Fire Chief’s Truck (#6643), 1992 folgte als Teil einer Airline-Promotion in begrenzter Stückzahl das Airline Maintenance Vehicle with Trailer (#1773) und 1994 dann in modernisierter Form der Cactus Canyon (#1742).

Doch zurück zum aktuellen Set. Das SUV kommt im schicken marinen Bicolor (Blau und Weiß) daher, und verfügt über etliche Extras, wie Zusatzscheinwerfer, Schiebedach, Stoßstange in Wagenfarbe, Antenne, eine zu öffnende Motorhaube mit Motornachbildung, so wie Stauraum für die Tauchausrüstung der Minifig. Ebenso erhielt das Modell Felgen in strahlendem Weiß.

Ein Einachshänger in Rot gehalten mit einigen weiß abgesetzten Details ist mit einem Schnellboot mit Außenborder beladen. Der Hänger verfügt über Rückleuchten, eine Frontabstützung, und eine Winde. Ebenso wie der Jeep rollt der Anhänger auf weißen Felgen.

Das Schnellboot hat einen festen Rumpf, dessen weißblaue Farbgebung gut mit der des Jeeps korrespondiert. Der Außenboarder kann realistisch angekippt werden und verfügt über Schiffsschaube und Gashahn.

Leider fehlt dem 24 Jahre alten bespielten, aber noch gutem Zustand befindliche Set die Taucherausrüstung, die ich aber in Kürze aus eigenen Beständen hinzufügen will, um es wieder zu komplettieren. Daher fehlt sie noch in den Aufnahmen.

Jahr: 1986
Teile: 129
Minifig: 1

# 6629 – Ambulance (1981)

Nobel-Hobel. Der Doctor kommt auch noch in einem schicken Cabrio daher, aber das gab’s doch schon irgendwann? Richtig, denn nur ein Jahr zuvor veröffentlichte LEGO fast ein identisches Fahrzeug in Form eines schwarzen PKWs (# 6627). 1981 wurden dann die schwarzen Steine gegen tw. mit roten Kreuzen bedruckte weiße Steine ausgetauscht und die Antenne wich einem schwarzen Überollbügel – fertig war das Notarzteinsatzfahrzeug. Nettes Detail am Rande: wie schon beim schwarzen Cabrio lässt sich auch hier die Motorhaube öffnen.

Ungewollter Nebeneffekt: dadurch, dass das beinahe 30 Jahre alte Set schon etwas vergilbt ist, bekommt es nun einen leichten Elfenbeinfarbton. Und dieser war ja bei Rot-Kreuz-Fahrzugen zu dieser Zeit eigentlich Standard.

Jahr: 1981
Teile: 39
Minifig: 1

FwA-Hubtisch-Modul

Teil des Bergungssystems für havarierte Großflugzeuge sind zwei dieser ARTS-5 Hubtische, die in Modulbauweise, die, in Verbindung mit einem Bergedolly für den Flugzugbug, zu einer Hubeinheit zusammengestellt werden können,um damit Passagiermaschinen bis 300 Tonnen Gesamtgewicht über weite Strecke beförderbar machen. Sogar ein Transport über öffentliche Straßen ist somit denkbar. Eine Hubhydraulik, jeweils unter den Tragflächen positioniert, hebt und senkt die Maschine. Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit der computergesteuerten Vielweglenkung, die Lenkmöglichkeiten von Normalfahrt, Diagonalfahrt, Querfahrt und Karusselfahrt ermöglicht.

Basis ist ein Zwillingsachsfahrgestell samt freistehender Kotflügel auf dem der ausklappbare (manuell neu positionierbare) Ausleger ruht. Die Bauhöhe des Auslegers entspricht exakt der Tragflächenhöhe des Passagierjets #6368 (Jet Airliner) von 1985.

Fahrgestellbasislänge: 5 Noppen (2×2 + 2×2 + 1×2)

FwA-Radwechselheber

Für leichte Sportmaschinen und Kleinflugzeuge hat die Flughafenfeuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Schwerlastunternehmen und Spezialanhängerbauer einen kleinen Anhänger entwickelt. Auf diese Weise können mit ihm schnell und effektiv liegengebliebene Flugzeuge weggeschafft werden.

Das Modell ist ein kleiner Einachs-Hänger mit einer Aufnahme für das Bugrad und einer „Hydraulik“-Steuerung, die den Aufnahmeteller etwas absenken soll. Das ganze kann ein ein beliebiges Zugfahrzeug gekoppelt werden.