RTW

Das Rote Kreuz als weitere Hilfsorganisation der Stadt beteiligt sich neben der Feuerwehr als Hauptträger des städtischen Rettungswesens an den Aufgaben des täglichen Rettungsdienstes. Zu diesem Zwecke stehen mehrere Rettungswagen (RTW) bereit, die von der eigenen Rettungswache im Zentrum gelegen zu ihren Einsatzorten im gesamten Stadtgebiet auszurücken.

Ein derartiger RTW – der Kreisverband in Farnheim verfügt über sechs solcher Fahrzeuge – wurde im Herbst letzten Jahres in Dienst gestellt. Er ist, wie die Fahrzeuge von der BF auch, mit u. a. Defibrillator, Beatmungsgerät oder auch Vakuummatratze für einen schonenenden Transport von Patienten mit Verdacht auf Wirbelsäulenfrakturen notfallmedizinisch komplett ausgestattet.

Als ich ein MOC eines Wohnmobils von Grimer im Eurobricks-Forum sah, wurde ich unweigerlich an die allgegenwärtigen „Spinter“-RTWs in natura erinnert. Da dachte ich, sowas braucht meine Stadt auch. Also baute ich die Frontpartie einfach nach und der Rest ergab sich. Allerdings wollte ich meinen neuen RTW mit einer seitlichen Aufbautür versehen und ihn mit einem neuen Patiententragesystem, was ich in einem älteren LEGO-Set gesehen hatte, ausstatten.

Der Aufbau stellt ein Novum bei meinen Modellen dar: ist er komplett in einer 5-Noppen-Breite gehalten. Die Wahl für diese Breite hat folgende Gründe: mehr Platz im Innenraum und vor allem eine dem Original entsprechend realistische Wiedergabe im Minifig-Maßstab. Jedoch bringt die ungerade Erweiterung auf fünf Noppen eine Vielzahl an Problemen mit sich, wobei die geringe Festigkeit noch das kleinste Übel darstellt.

Die größte Herausforderung war die Gstaltung der Hecktüren und dabei vor allem deren Beweglichkeit. Nach Wochen der Tüftelei und tatkräftiger Unterstützung bei der Lösungsfindung dank einiger 1000steine-Mitglieder habe ich mich nun für eine, ich nenne sie mal „Clip-Lösung“ entschieden, wobei ein jeder Türflügel mit einem 1×1 Plättchen mit waagerechtem Clip befestigt ist. Dieser kann sich in der Seitenwand nach außen drehen und öffnet somit die Tür. Damit jedoch die Drehung funktioniert muss hinter dem clip eine 1×1 Plättchenlücke verbleiben (siehe Bilder). Nicht schön, aber so passt die Trage hinein. Und das wichtigste: ich kann damit Leben… 😀

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

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2 Gedanken zu “RTW

  1. Schick, aber passt der Patient auf die Trage im RTW? Sieht eng aus…

    PS: Beim Verladen des Patienten mit dem Kopf voran, nicht mit den Füßen!

    Gruß vom fire-fighter!

    • farnheim schreibt:

      Nun ja, das Platzangebot war natürlich arg begrenzt. Da musste also etwas geschummelt werden. Ich verfasse diese Zeilen in der Vergangenheitsform, weil der RTW in dieser Form nicht mehr existiert.
      Apropos P.S. – Sehr gut beobachtet! 😉

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