LKW

Der Kreisverband Farnheim verfügt für logistische Zwecke über einen schweren, geländegängigen LKW. Seine Einsatzmöglichkeiten sind daher unglaublich vielfältig. Er kann bspw. bei jedweder Art Großschadenereignis eine große Menge benötigter Hilfsgüter herbeischaffen. Im Extremfall dient das Fahrzeug bei solch einem Ereignis auch als überdachte Behandlungsmöglichkeit, da der Aufbau klimatisiert werden kann. In der Vergangenheit wurde der LKW im Rahmen humanitärer Hilfne bereits bei zahlreichen Auslandseinsätzen eingesetzt. So geschehen zuletzt 2005 in denen vom Hurrikan Katrina schwer verwüsteten Teilen im Süden der USA.

Das MOC kreiste mir schon etwas länger im Kopf herum, da ich die Basis des Arla Milk Trucks (#1581) als Feuerwehrfahrzeug hätte gut zweckentfremden können. Allerdings lagen bei mir ein paar große Panele mit Rot Kreuz-Aufdruck herum, sodass ich den Bau kurzerhand farblich umgestaltete. Die Basis entspricht weitestgehend dem Original von 1991, wobei ich unbedingt die Ladebordwand umsetzen wollte. Ebenso wichtig war mir die Trennung des Fahrerhauses vom Aufbau. Entsprechende Details, wie das typische DRK-Zweifarben-Design, Leuchtbalken und ein wenig Zubehör, sowie vier Transportkisten und Sackkarre runden das Modell ab.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x12er, 2 1x2er Scharnierplatten)

# 6440 – Jetport Fire Squad (1991)

Bei diesem Löschmonster fällt direkt seine Größe auf: es ist das erste Fahrzeug in einer 6-Noppen-Breite im „Classic Town“-Bereich. War dies anno 1991 bereits ein erstes marktingstrategisches Manöver, wie zukünftig größere Modelle von der Zielgruppe angenommen werden? Man weiß es nicht. Es passt jedenfalls in die Zeit, denn nur ein Jahr zuvor erschienen vier Sets, die sich mit dem Thema Luftfahrt beschäftigten. Und somit war das Löschfahrzeug fortan fester Bestandteil des Brandschutzes auf dem damals aktuellen Flughafen.

Das Modell verfügt verfügt über vielerlei Features und Details, wie einen Geräteraum auf der Beifahrerseite, in dem ein Atemschutzgert lagert, zwei Handfeuerlöscher und zwei Äxte dienen als Ausstattung für die beiden mitgelieferten Minifigs (mit einem Flughafensymbol bedruckten Oberteil bekleidet), sowie eine Schnellangriffseinrichtung auf der Fahrerseite, einem beweglichen, großen Dachwerfer und einer Feuerlöscheinrichtung an der Fahrzeugfront, die unter einer abklappbaren Verkleidung schlummert. In der großen Fahrerkabine finden selbstverständlich beide Minifigs Platz.

Hightlight ist aber zweifelsohne das mittels 9-Volt-Block betriebene „Light & Sound“-System, das, einmal mittels Klemmschalter am Heck aktiviert, die roten Dachleuchten zum abwechselnden Blinken bringt, und am schwarzen Drehschalter eine Sirene ertönen lässt, bei der man zwischen einem an- und abschwellenden Heulton oder dem eher klassischen „Martinshorn“ wählen kann. Die Qualität der digitalen Tonfolgen erinnert stark an aufklappbare Glückwunschkarten mit Soundchip.

Jahr: 1991
Teile: 159
Minifig: 2