LKW mit Kofferaufbau

Eine regionale Spedition ist im Namen einer großen US-Spielwarenkette unterwegs. Daher sind auch einige Fahrzeuge aus ihrem Bestand in deren Hausfarbe lackiert und beschriftet. Eines dieser Fahrzeuge ist ein großer LKW mit Kofferaufbau. Er beliefert auf seiner Route unter anderen die hiesige Filliale in Farnheim mit neuer Ware.

Nachdem ich mir kürzlich das TRU-Exklusivset erwarb, brachten mich die Jungs des 1000-Steine-Chats auf die Idee, den Truck auf den 4w-Maßstab herunterzuskalieren. Bedingt durch einen Teilemangel in weiß und blau ist aus dem ursprünglichen Sattelschlepper ein kurzer 16-Tonnen-LKW mit entsprechendem Kofferaufbau entstanden. Dennoch ist die Sattelschlepperidee noch nicht aus dem Kopf.

Bis es aber teilemäßig soweit ist bastelte ich derweil einen 2-Achser zusammen, der sich selbstredend farblich am bekannten Original orientiert. Ein Kofferaufbau mit großzügen und reichlich vorhanden Türen sichern jederzeit die gute Erreichbarkeit der Lieferungen. Das Fahrerhaus erhielt eine kleine Haubenoptik samt „Käseecken“-Gekachel und aus aerodynamischen Gründen einen großen Dachspoiler.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)

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Van

Auch in Sachen sportlicher Familienkutschen gibt es für die geneigte und mitunter vielköpfige Minifigfamilie nun ein entsprechend motorisiertes Fortbewegungsmittel: den Roadbricker V-Max. Der kompakte Van kommt hier in der Topausstattung daher: Bicolor-Lackierung in White Flash und Red Alert, Sonnendach, Dual-Sportauspuff, schwarze Alufelgen samt Spurverbreiterung.

Ich wollte doch mal ausprobieren, was man auf der 4x10er Standard-PKW-Plattform anstellen kann, damit das Endergebnis nicht wieder nach typischem 80er-Jahre-Kubismus ausschaut. Ein bisschen mehr Dynamik durfte es schon sein, und dennoch sollte eine Person darin Platz finden.

Die abgeschrägte Frontpartie half dem schnittigen Look daher schon ungemein, und in Kombination mit den neuzeitlichen, flacheren Windschutzscheiben war schnell die rundlich wirkende Silhouette gefunden. Dank eines Sonnendachs passt auch immer noch eine Minifig hinters Lenkrad, wenngleich die Frisur während der Fahrt durch die Öffnung lukt.

Die Spurverbreiterung erfolgte mittels aufgesteckter 1x1er Rundplättchen auf die altbekannten Radsteine mit roter Nabe. Die Gummiwalzen klemmte ich einfach zwischen Nabe und Pläätchen – fertig war satte Spurverbreiterung. Kleine Accessoires, wie Sportauspuff, Dachantenne, Begrenzungsleuchten, eine kleine Ladefläche, Armaturenbrett und Nebelscheinwerfer runden die Sache schließlich ab.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)

Paketdienst

Jetzt kommt die sperrige Fracht noch schneller. Dank des großen Paketzustell-LKWs sind größere Frachten im städtischen Postdienst nun auch keine ernste Herausforderung mehr. Im Süden der Stadt unterhält dazu die Post ein großes Verteilzentrum, das die ankommende Fracht mittels dieser LKWs in die Stadtbezirke und umliegenden kleineren Ortschaften verteilt.

Nachdem ich einige Paneel- und Türteile in Gelb aus meinen ursprünglich ausgesonderten Teilen zwecks möglicher Wiederverwedung zurück sortiert hatte, fielen mir fast gleichzeitig diese alten Post-Paneele in die Finger. Und schon war eine Verwendung der gelben Paneele gefunden: ein größerer Post-LKW sollte somit nicht für Stadtstraßen bereichern, sondern auch thematisch meine Fahrzeugflotte erweitern.

Ich begann die Montage diesmal ganz untypisch zunächst mit dem Kofferaufbau, den ich auf ein entsprechendes Fahrgestell klemmte, ehe dann die Fahrerkabine anstand. Die bekam absichtlich die steile Windschutzscheiben-Variante, und erinnerte mich an die alten Mercedes-Benz LP 809-813 (leichte kubische Kabine). Ein Windabweiser und ein paar Fahrgestellanbauteile sollen es dann gewesen sein.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)

Happy Birthday Reloaded

Menschenskinder! Und wieder ist ein Jahr rum. Und schon wieder feiert mein Blog Geburtstag. Immerhin kann er schon lesen und schreiben (zumindest versucht er es weitestgehend).

Ich danke Euch Freunden, Kumpels, Gleichgesinnten, Leidensgenossen, fleißigen Kommentierern, begeisterten Lesern, willkommenen Gästen, regelmäßigen und sporadischen Besuchern, und Gelegenheitsansurfern für den regen Austausch, und möge er doch noch eine Weile anhalten.

Und laut Alexa-Ranking auf einem soliden siebeneinhalb millionsten Rang. Danke!

Auf die nächsten 365 Tage,
Cheers!

Bandbus

Jede Band hat mal klein und in der Garage angefangen. Mit Stromgitarre und kleinen Marshallwürfel. Mit Yamaha DX7 und einem Mikro. So auch diese Punkrock-Band. Mittlerweile spielen sie auf kleinen Festivals und Stadtfesten in Deutschland. Ihr Tourbus ist randvoll mit dem technischen Equipment, und sorgt seit ein paar Jahren für die nötige Mobilität der Band. Auch wenn er nicht so ausschaut, er rollt zuverlässig von Spielort zu Spielort. Und der Name der Band? „The increadible Studs“. Ihr Motto selbstredend: „Brick till death!“ Noch nie gehört? Dann wird’s aber Zeit.

Angespornt von Wortman’s Band „Worttown“ und dem feschen Gitarristen der vierten Sammelserie, gibt es diesmal den entsprechenden Bandbus dazu. Schon ein wenig in Jahre gekommen und reichlich mitgenommen steht er da. Die Band hat ihn günstig geschossen, und wollte ihn von Grund auf überholen. Aber wie das bei solch ambitionierten Projekten meist so ist, geht einem schneller das Geld aus, als einem lieb sein kann. Und so blieb dem Van nichts anderes übrig, als auf dicke Hose machen zu wollen, ohne auf dicke Hose machen zu können.

So verpasste ich dem alten Lieferwagen einen zünftigen „used look“, staffierte den Laderaum mit Fliesen aus, verpasste dem Van ein Hochdach und schmiss das ganze Equipment hinten rein. Zudem sorgen ein Heckspoiler, Zusatzscheinwerfer, eine fette Auspuffanlage und ein Satz Alus (wobei eine den letzten Unfall nicht überstand) für den nötigen Eindruck auf der Straße, der wie auch immer ausfallen mag. Der Gitarrist darf die Schaukel samt übriger Bandmitglieder dann von Konzertort zu Konzertort chauffieren.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x6er + 2x3er Platte)

Die Welt zählt auf Euch

Minifigs Sammelfiguren Serie 4 – Teil 1

Keine drei Monate ist es her, dass die Sammelserie 3 das Licht der Verkaufsregale erblickte. Nun erschien sehr kürzlich bereits die vierte Staffel der unter TFOLs- und AFOLs äußerst beliebten Reihe. Was hat sich geändert? Hat sich was geändert? Nun äußerlich, bis auf die nun orange Beutelfarbe nicht viel. Auch bei der Kodierung, in Form der bekannten Punkte am Fuß der Tüte, ist es geblieben. Dank App kann man ja spicken. Aber, es ist und bleibt schwierig, den Code einwandfrei zu entziffern. Deswegen habe ich nicht diese Mühe auf mich genommen, sondern mich voll und ganz meinem Tastsinn anvertraut, und etwas mehr Zeit investiert.

Habe ich richtig gelegen? Ja, und nein. Aber diesmal größtenteils schon. Die einzigen Figuren, die ich nicht auf meiner Rechnung hatte, waren die Eiskunstläuferin und der Eishockeyspieler. Sie gehörten nicht zu meinen „must haves“.  Sei’s drum. Mir persönlich fehlt nach dem gestrigen Kaufrausch nur noch der „Radioactive Man“. Lasst mir doch einen, am besten zwei, übrig, bitte. Die brauche ich noch für meine Feuerwehr!

Kaum geöffnet dringt wieder ein aufdringlicher Industriefertigungsmief an meine Nase, der, wenn ich mich recht erinnere, aber weniger bissig ausfällt, als bei den drei Serien zuvor. Dafür strotzen einige der Figuren vor liebevoller Details und neuer Formteile, wie Fächer, Malpalette und Pinsel, Kufen, Reagenzglas oder die Zipfelmütze. Das Druckbild ist gewohnt hervorragend, und gerade beim Frankenstein oder der Geisha ist sogar noch das Kopf-, bzw. Haarteil überdem detailreich verziert.

Was allerdings gewöhnungsbedürftig erscheint, sind diese neuen gummiartigen Haar- und Bartteile, wie man sie beim Punkrocker, dem verrückten Professor oder dem Gartenzwerg vorfindet. Sie wollen haptisch so garnicht zu den ABS-Figuren passen.

Blogger Wortman war allerdings bereits einige Tage zuvor erfolgreich, erfolgreich, erfolgreich und erfolgreich. Und direkt mal den Gitarristen einen Auftritt veranstalten lassen.

NACHTRAG 08.04.11: Den Dekontaminierer musste ja doch noch haben, und siehe da, habe ich doch in kläglichen Resten dreier Kartons tatsächlich noch ein Trio aufgestöbert. Diese Figur ist zudem, wie ich finde, auch die interessanteste der vierten Staffel. Der neue Helm ist eine komplette Einheit, samt vormontiertem Glaseinsatz. Der „Dampfstrahler“ wird in das turbinenähnliche Rundelement auf dem Rücken eingesteckt. Als Finish dient der leicht panische Gesichtsausdruck – perfekt.