Löschfahrzeug umgekippt

Da surfe ich so über das WAZ-Portal „derwesten.de“, um zu lesen, was so neues in meiner Stadt passiert ist, da erfahre ich, dass das erst im vorletzten Jahr in Dienst gestellte TLF 24/50 auf einer Einsatzfahrt auf einer Brückenzufahrt umgestürzt ist. Glücklicherweise erlitt ein Feuerwehrmann nur leichte Verletzungen. Der Einsatz, zu dem das Fahrzeug ausrückte, war, wie sich herausstellte, lediglich ein Melderalarm und kein Brandeinsatz. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf ca. 200.000 bis 250.000 Euro!

(Die Fotos zeigen das Fahrzeug vor dem Unfall und vor der Indienststellung im September 2010)

NACHTRAG vom 14. Juni: Nach Ermittlung eines Gutachters ist das verunfallte Fahrzeug KEIN Totalschaden und wird derzeit bis etwa Ende des Jahres bei der Firma Ziegler in Giengen/Brenz aufwändig in Stand gesetzt. Neben einem neuen Fahrerhaus bekommt das TLF auch einen komplett neuen Aufbau. Die kosteninsensive Reparatur soll sich nach WAZ-Information auf ca. 260.000 Euro belaufen. Der entstandene Schaden wird vermutlich über die KSA (Kommunaler Schadenausgleich westdeutscher Städte), einer Solidargemeinschaft, bei der alle kommunalen Fahrzeuge versichert sind, ausgeglichen.

Hier gibt’s noch mehr Infos zum Thema, inkl. umfangreicher Bildergalerien von der Bergung:

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10 Gedanken zu “Löschfahrzeug umgekippt

  1. Hi Maik

    Da ahnt man nix böses…

    Da kann der Gebäudebesitzer, von dem der Melderalarm kam, von Glück reden, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Sonst wäre der vielleicht noch dran gekommen, weil sein Melder den Alarm verursachte.

    Für einen Sturz sieht das Fahrzeug aber noch sehr gut aus. – Oder hat da der Grafiker etwas nachgeholfen? 😉

    Das wäre doch was für die Jungs von der Wache Süd. ?

    Gruss amhh

    • farnheim schreibt:

      Hi Adrian,
      jou, das sach ich Dir. Ich denke, da ist so oder so der Melder (ob Technik oder Mensch) aus dem Schneider, was kann denn der dafür, dass das Fahrzeug auf dem zu ihm verunfallt.

      Ähm, die Fotos zeigen das Fahrzeug noch vor der Indienststellung und weit vor dem Unfall. Ich hab’s mal an die Bilder geschrieben.

      Du wirst lachen, aber so etwas ähnliches ist für die Jungs von Wache Süd (seit längerem schon) geplant.

      • Hallo Maik

        Dann bist Du jetzt also mit Ideen für Deine Webisode für’s Jahr 2012 ausgerüstet!

        Jetzt fehlt Dir nur noch das Tageslicht zum fotografieren, hab‘ ich Recht? 🙂

        Wenn Du „nen Kran brauchst, sag Bescheid: Forex und ich müssten mal einen Tandemhub ausprobieren 😀

        Schönen Sonntag noch!
        amhh

    • farnheim schreibt:

      Ich denke, der Schwerpunkt ist nicht höher, als bei zivilen LKWs auch. Wilde Sau ist ja immer relativ. Es war jedenfalls eine Alarmfahrt, und da ist man ja gemeinhin schon mal etwas flotter unterwegs. 😉
      Meine Vermutung ist, dass das Fahrzeug in der Linkskurve, die es machte, mit dem linken Vorderrad gegen einen Bordstein o. ä. donnerte, und da genau in dieser Situation das Rad auch am wenigsten belastet war, und sich dadurch schlagartig der Schwerpunkt verlagerte. Der Fahrer versuchte noch das Fahrzeug wieder zu einzufangen, in dem er leicht nachts rechts steuerte. Das misslang und das TLF kippte um – Bumm.
      Nun bin ich aber auch kein Sachverständiger… 😉

  2. Ich hab auch keine Ahnung davon. War nur so eine Vermutung mit dem Schwerpunkt. Damals beim Bund sind mehrere Radar-LKWs in den Kurven umgekippt, weil der Schwerpunkt zu hoch war…

    • farnheim schreibt:

      Hoch ist der Schwerpunkt natürlich. Erst recht durch die 5.000 L Wasser im Tank. Allerdings haben solche Tanks auch mehreren Kammern, damit bei Lastwechseln das Wasser nicht im Gesamten durch den Tank schwappt, um so ein Ausschaukeln des Fahrzeugs zu vermeiden.

      Wahrscheinlich kam damals wie heute aber auch die Kurvengeschwindigkeit hinzu?

  3. Ich kenne eine ähnliche Geschichte, nur bei der hat der Kraftfahrer zum Vorgesetzten einfach nur gesagt „Ich glaube der rechte Außenspiegel ist kaputt, da brauchen wir wahrscheinlich einen Neuen“

    Der Kommandant hat sich nicht mehr vor Lachen halten können als er den umgefallen LKW gesehen hat.

  4. Ohne Schmarn jetzt.
    Die hatten einen umgebauten LKW wo man einen großen Flutlichtstraller aufklappen und dann ausfahren konnte.
    Nur hat der Kraftfahrer vergessen zu überprüfen ob auch alle Stützen richtig fest sind und so ist der LKW halt mit Straller umgekippt.

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