Geschenke, Geschenke

Webisode 6 – „Das Maskottchen“

Hatten wir doch vergangenen Freitag erneut unseren monatlich stattfindenden Stammtisch. 1000steine-Mitglied Thomas52xxx schuf vor einiger Zeit mal diese niedlichen Peel P 50, inspiriert durch eine Top Gear-Folge. Diesen brachte er zum Stammtisch mit, und ich schabernackte, in dem ich seiner roten Version einfach mal ein Blaulicht aufklötzelte. Am Ende des Abends schenkte er ihn mir, und ich versprach gut auf den kleinen Reel zu achten und über die Übergabe eine kleine Geschichte zu friemeln.

Hier isse:

Reel01 Reel02Reel03Reel04Reel05Reel07Reel08Reel09Nochmals vielen Dank an Thomas für das tolle Geschenk. Als neues Maskottchen der Feuerwehr bekommt er einen Ehrenplatz!

London Toy Fair 2015

Vor der jährlich stattfindenden Spielwarenmesse in Nürnberg Ende Januar öffnet kurz vorher traditionell die Toy Fair in London ihre Pforten. Erwartungsgemäß gibt es hier einen (noch strenggeheimen) allerersten Blick auf einige der kommenden Neuheiten, insbesondere auf die ab Sommer diesen Jahres.

Für die Städtebauer dürfte sicher das angekündigte Set #60097 sehr interessant sein. Dieser „Markplatz“ scheint offenbar ein sehr großes, umfangreiches aber gleichzeitig sehr hochpreisig Set zu werden. Denn der Preis ist mit etwa 180 Euro avisiert. Laut Beschreibung der Messebesucher scheinen zum Umfang folgende Dinge zu gehören:

  • 14 (!) Minifigs (u. a. mit grünem Futuron- und Ritter-Outfit)
  • Straßenbahn (orange-schwarzes Farbschema)
  • Kiosk/Stehcafé
  • LEGO Store (inkl. PAB-Wand)
  • Abschleppwagen
  • Lieferwagen
  • Autowerkstatt
  • Hot-Dog-Stand
  • Polizeiwache

Kein Wort, geschweige den Bild über das mysteriöse Set #60098 „Metro MDP“.

Dafür wurde die Scooby-Doo-Lizenzserie mit folgenden Sets bestätigt:

  • #75900 – Mummy Museum Mystery – ca. 15 Euro
  • #75901 – Mystery Plane Adventures (75901) – ca. 26 Euro
  • #75902 – The Mystery Machine –– ca. 39 Euro (es passt leider nicht die komplette Gruppe in den Van)
  • #75903 – Haunted Lighthouse – ca. 52 Euro
  • #75904 – Mystery Mansion – ca. 130 Euro

Wie bei es bei TLC üblich ist, müssen alle Sets erworben werden, um die Gang zu komplettieren.

Parallel zum Kinostart des neuen Jurassic Park Abenteuers erscheinen von TLC folgende Sets:

  • #75915 – Pteranodon Capture
  • #75916 – Dilophosaurus Ambush – ca. 39 Euro
  • #75917 – Raptor Rampage – ca. 65 Euro (mit Chris Pratt’s Charakter-Alter-Ego)
  • #75918 – T-Rex Tracker (75918) – ca. 79 Euro
  • #75919 – Ultra Dino Breakout – ca. 130 Euro
  • #75920 – Raptor Escape – ca. 52 Euro

Quelle: Brickset, Brickfanatics

LKW

Immer dann, wenn größere Einsätze die Versorgung der Kräfte vor Ort mit jeglicher Art von Nachschub erfordern, kann die Fachgruppe Logistik auf einen Pool an Fahrzeugen zurückgreifen. Als Teil der Gruppe versieht dieser LKW bereits seit einigen Jahren seinen Dienst. Seine kompakte Bauweise und Geländefähigkeit machen dieses Fahrzeug zu einem wahren Allrounder.

Seit längerem werden ja nach und nach viele der Modelle der ersten Generation (ab 2009) überarbeitet. Nun hat es einen alten Mannschaftstransportwagen der Flughafenfeuerwehr erwischt. Allerdings gefiel mir nach wie vor die höhergesetzte Allradvariante, die dem Zeitgeist etwas angepasst angepasst, nun durchaus als eine weitere Version der momentan vielfach verwendeten Kleintransporter gelten kann. Jedoch verkürzte ich das „Blechkleid“ und snottete kurzum einen Plattenaufbau über die Hinterachse, der eine LKW-Plane darstellen soll. Er ist fortan nicht mehr der Flughafen-, sondern der städtischen Feuerwehr unterstellt.

Fahrgestellbasisplatte: 10 Noppen (2x10er Platte)

Generator-Anhänger 200 KvA (FwA-Gen 200)

Für eine ausreichende Elektrifizierung insbesondere auf länger eingerichteten Einsatzstellen ist ein Stromgenerator unerlässlich. Mit ihr können Einsatzorte beleuchtet, die Infrastruktur für Führung und Kommunikation aufrecht erhalten und Verletztenablagestellen, sowie Betreuungseinrichtungen betrieben werden.

Zwei 200-KvA-Dieselgeneratoren auf Anhängerbasis stehen daher der Feuerwehr zur Verfügung. Während einer der Fachgruppe Beleuchtung der FF Eppenwerder unterstellt ist, ist der zweite Hänger an der Umwelt- und Technikwache der Berufsfeuerwehr stationiert.

Das Modell stellt eine Weiterentwicklung des alten Generator-Anhängers dar. Wie auch schon beim Zugfahrzeug, dem MZF, wurden auch hierbei wesentliche Merkmale, wie z. B. der Motorraum oder die Fahrgestellbasis, beibehalten. Allerdings gewann der Anhänger an Länge, so dass im Aufbau selbst noch Anschlussterminals hinter den Gerätetüren verbaut werden konnten. Ein paar zusätzliche Details, wie Seitenbegrenzungsleuchten, Blaulichter, eine neue, bewegliche Abstützung und die Konturstreifenbeklebung machen den Umbau schließlich komplett.

Fahrgestellbasislänge: 8 Noppen (2x8er Platte)

 

Mehrzweckfahrzeug (MZF)

Die Feuerwehr Farnheim verfügt über mehrere baugleiche Mehrzweckfahrzeuge (MZFs). Sie dienen unter anderem Namen u. a. auch als Gerätewagen bei der Kampfmittelräumung. In diesem Fall handelt es sich um ein MZF, das der FF Eppenwerder unterstellt ist, und dort in erster Linie als Zugfahrzeug für den Generator-Anhänger fungiert. Es kann aber auch für andere Aufgaben, z. B. für den Materialtransport oder zu Nachschubzwecken eingesetzt werden.

Aufgrund der verschiedentlichen Einsetzbarkeit verfügt das Fahrzeug über permanenten Allradradantrieb und kann sich u. a. auch abseits befestigter Straßen bewegen.

Das Modell ist ein Umbau, bzw. Erneuerung des 2009 hier vorgestellten MZWs. Das Fahrzeug ist sicher wiederzuerkennen, allerdings wuchs es in der Länge, damit auf der Ladefläche nun hinreichend Stauraum für Ausrüstung jedweder Art zur Verfügung steht. Ein optimiertes Farbschema und ein paar zusätzliche Details vervollständigen dieses kleine MOC.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (1x2er Bracket, 2x10er Platte, 2x2er Anhängerkupplung)

Fachgruppe Beleuchtung (FG Leucht)

Dass die Feuerwehr nur Brände löscht, wäre heute nicht mehr zeitgemäß. Es ist zwar nach wie vor ihre Kernkompetenz, aber eine moderne Feuerwehr ist heutzutage eine regelrechte Eingreiftruppe mit vielen Spezialfähigkeiten. Egal, ob Chemieunfall, Massenanfall von Verletzten, Sturmschädenbeseitigung oder Rettung aus großen Höhen und Tiefen. Auf jedes Szenario kann die Feuerwehr adäquat reagieren. Daher sind viele Spezialbereiche der Gefahrenabwehr in sog. Fachgruppen gegliedert. Allein die Feuerwehr Farnheim verfügt als Großstadtwehr über 12 verschiedene Fachgruppen. Diese Spezialgebiete übernehmen nicht allein die Berufsfeuerwehrfrauen und -männer, sondern auch die zahlreichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr (FF) sind in das strategische Konzept der Gefahrenabwehr integriert. In erster Linie ist Ihr Aufgabengebiet die Unterstützung der Berufskräfte im Einsatzfall – auch eben mit besonderen Einsatzaufträgen. Die erste Fachgruppe, auf der hierbei das Augenmerk liegt, ist die Fachgruppe Beleuchtung (kurz FG Leucht), mit der die FF Eppenwerder (FF 24) u. a. betraut ist und immer dann alarmiert wird, wenn Witterung und Tageszeit eine Illuminierung der Einsatzstelle erfordern. So obliegt dieser FG die großflächige horizontale und vertikal Ausleuchtung von Einsatzstellen zur Sicherung der Einsatzkräfte und/oder dem Ausleuchten von Behandlungs-, Verpflegungs und Betreuungsplätzen (in Verbindung mit der Fachgruppe MANV). So ist es ihr mit dem ihr derzeit zur Verfügung stehenden Material möglich, eine 250 x 150 m große, ebenerdige Einsatzstelle mit mindestans 30 Lux blendfrei zu illuminieren. Für den Einsatzfall stehen eine Reihe von speziellen Fahrzeugen im Fuhrpark:

  • Mannschaftstransportwagen (MTW), Bj. 2014
  • Mehrzweckfahrzeug (MZF), Bj. 2011 (dient als Zugfahrzeug für den Generator-Anhänger)
  • Gerätewagen Lichtmast (GW-LiMa), Bj. 2014
  • Gerätekraftwagen (GKW), Bj. 2004
  • Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20/6 KatS), Bj. 2013 (dient meist als Grundschutz für den zugewiesenen Ausrückebezirk)
  • Lichtmast-Anhänger (FwA-LiMa), Bj. 1998
  • Generator-Anhänger 200 KvA (FwA-Gen200), Bj. 2009

Alarmiert wird die FG Leucht bei folgenden Alarmarten:

  • EINSTG (Gebäudeeinsturz Groß)
  • EXPLG (Explosion Groß)
  • PVERSR (mehrere Personen verschüttet, Hangrutsch)
  • ZUNFG (Zugunfall Groß)
  • TH 2 (Technische Hilfeleistung ab Stufe 2, mit Ergänzungen und Erweiterungen)
  • FEU 3 (Feueralarm ab Stufe 3, Zuführung von Spezialgerät und Arbeitsgruppen)
  • MANV 3 (Massenanfall an Verletzten ab Stufe 2)
  • Sonstige Alarmarten (ALA) auf Anforderung und je nach Lageprofil

Somit ist die FF Eppendorf eine Spezialkomponente unter den Freiwilligen Wehren in Farnheim. Was bedeutet, dass sie keine reine Stadtteilfeuerwehr ist, sondern vielmehr im gesamten Stadtgebiet eingesetzt werden kann. Einige wenige Male im Jahr kann auch vorkommen, dass die Fachgruppe Beleuchtung auch überregional zu Einsatzlagen alarmiert wird. Allerdings sind die Mitglieder der FF Eppendorf nicht alleine nur in dieser Fachgruppe aktiv. Jeder der 35 Frauen und Männer ist in mindestens zwei weiteren Fachabteilungen der städtischen Feuerwehr spezialausgebildet.

In loser Folge werden künftig alle übrigen Fachgruppen der Feuerwehr hier in Wort und Bild vorgestellt.

Gerätekraftwagen (GKW)

Die Ausübung von Sonderaufgaben obliegt in Farnheim nicht alleine nur den Berufsfeuerwehrfrauen und -Männern. Auch die freiwilligen Kräfte werden in das ganzheitliche Konzept der Einsatzaufträge und Aufgaben mit eingebunden. So ist z. B. die FF Eppenwerder eine Spezialkomponente, die vornehmlich für die technische Gefahrenabwehr zuständig ist. Ihr Einsatzgebiet reicht über das gesamte Stadtgebiet. Hin und wieder sie auch bei überregionalen Schadenslagen angefordert.

Einer ihrer Hauptaufträge ist die Unterstützung der Berufsfeuerwehr in Gestalt der Fachgruppe Beleuchtung. Sie sorgt bei Einsätzen in Dunkelheit oder schlechten Lichtverhältnissen für eine großflächige und gleichmäßge, blendfreie Ausleuchtung der Einsatzstelle.

Zu diesem Zwecke wurde ein altes FLF (Farnheimer Löschfahrzeug) der vierten Generation kernsaniert und umgerüstet. Dazu entfernte man in Eigenarbeit Löschwassertank, Pumpe und teilte die Gerätefächer neu auf. Heute sind auf dem Fahrzeug neben Generator, Powermoons, Taschenlampen, Arbeitsscheinwerfer, Akkus, Ladegeräte und weitere, umfangreiche Ausstattung zur technischen Hilfeleistung verladen. Gleichzeitig ist es primäres Zugfahrzeug für den Lichtmast- Anhänger (FwA-LiMa).

Die genauen Anforderungsprofile der jeweiligen Fachgruppen samt Fahrzeugschau folgt an andere Stelle mal etwas ausführlicher.

Vorbild für dieses Modell ist der GKW der FF Eppendorf in Hamburg. Und so entstand während des Baus eine (bewusst) etwas abgewandelte Version des aktuellen Farnheimer Standard-Löschfahrzeugs. Es soll durch seine andere als der sonst üblichen Frontgestaltung einen älteren Fahrzeugtyp darstellen. Wesentliche Aufbauelemente blieben jedoch gleich. Somit auch der Radstand.

Den Anhänger komplettierte ich während der Entstehungsprozesse allerdings zuerst. Und als er dann so vor mir auf dem Schreibtisch stand, dachte ich, es müsse noch ein entsprechendes Zugfahrzeug her. Da kamen mir die Hamburger Freiwilligen in den Sinn.

Um das Bauteil der sog. „offenen“, also nicht umbaubaren Kotflügel nutzen zu können, musste auch ein entsprechender Aufbau her, der auch wie darauf aufgesetzt aussah. Eine Breite von zwei Noppen erschien mir zu schmal, und so wurde dank Jumperplate kurzerhand ein 3w-Aufbau daraus. Genug Platz, um im Inneren des Geräteraums noch einen Genratorbedienpult unterzubringen. Natürlich ist der Lichtmast als weiteres Detail aufklapp- und ausziehbar.

Fahrgestellbasislängen: Zugfahrzeug: 12 Noppen (2x12er + 2×2 auf 1x4er Bracket), Anhänger: 4 Noppen (2x4er Platte)