Octan Versuchszug Typ Monorail

Versuchszug_16

Der Energieriese Octan ist seit Jahren u. a. mit der Entwicklung alternativ-energetischer Mobilitätskonzepte betraut. Zu diesem Zweck betreibt das Unternehmen eigens einen Versuchszug auf Monorail-Basis, der mit Wasserstoff und Brennstoffzellen ausgerüstet ist und betrieben wird. Das Ziel der Forschung ist es, einen neuzeitliches Transportgerät für den öffentlichen Personennahverkehr serienreif zu entwickeln – energieeffizient, kostengünstig, emissionsfrei, ressourcenschonend und sicher. Viele hochgesteckte Ziele, die es in den kommenden Jahren zu erreichen gilt. Das Unternehmen macht aber bereits jetzt deutlich sichtbare Fortschritte, wie eben dieser Versuchszug zeigt.

Pünktlich zur nahenden Ausstellung, an der ich mich mit einem MoRaSt-Modul beteilige, wurde ein neuer Monorailzug fertig. Ich hatte mir für ihn ursprünglich eine andere Funktion erdacht, welche auch noch nicht endgültig vom Tisch ist: ein Rennzug. Mit Spoilern, Sponsorenaufklebern, windschnittig und mit allem Pipapo. Aber wie bei vielen anderen meiner MOCs, wandelte sich die erste Idee zu etwas völlig anderem: einem Tankzug. Schließlich aber manifestierte sich die Entwicklung der Idee in diesem Versuchszug. Nun ja, wie im echten Leben kommt das, was man vorne eingibt, hinten doch anders raus. 😉

Jedenfalls. Aufgeteilt ist der Zug in seine klassischen Waggonsegmente mit dem mittig installierten Antriebsaggregat. Das vordere Segment ist neben dem Führerstand mit den Brennstoffzellenmodul (Batteriekasten) bestückt. Ein paar zusätzliche Details, wie die gesnottete Geräteräume und etwas Schnickschnack runden es ab. Das hintere Segment bietet durchaus mehr fürs Auge. Neben dem großen (ebenfalls gesnotteten) Wasserstofftank befinden sich im Anschluss daran Sperrventile und Schlauchanschlussstücke, Manometer und Warnschilder. Also der ganze Bedien- und Hinweiskrams. Das Tankdach ist selbstverständlich über die Kompressorverschalung am Heck begehbar. Ein paar Aufkleber und etwas Firlefanz am mittleren Motorgehäuse runden das Modell ab. Die Motoreinheit ist bewusst unverkleidet geblieben, um den Eindruck des insgesamt eher unfertigen Forschungscharakter zu verstärken.

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9 Gedanken zu “Octan Versuchszug Typ Monorail

  1. Lyse schreibt:

    Die Schnauze der Lokomotive gefällt mir besonders gut. Eine Dreiecksbeleuchtung am Heck ist aber hierzulande – jedenfalls auf regulären Doppelschienen – nicht zulässig. 🙂

      • Lyse schreibt:

        Der Vollständigkeit halber sei folgendes erwähnt: Nur vorne müssen es drei Lämpchen sein, eins mittig oben, zwei an den Seiten unten, so wie du das auch gemacht hast, die typische Dreiecksbeleuchtung oder wie auch immer man das richtig nennt. Hinten halt eines links und eines rechts.

      • farnheim schreibt:

        Ah, prima. Danke Dir für die Ausführung. So ist man wieder ein Stückchen schlauer.

    • farnheim schreibt:

      Dange, dange. Diese Idee mit dem Rennzug ist jedenfalls noch nicht vom Tisch. Der würde natürlich strömungsoptimiert daherkommen und mit vielen Aufklebern und Spoilern versehen sein.

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