Sportives Cabrio-Coupé

Die Zahl der Neuzulassungen in der Stadt reißen zu Beginn des neuen Jahres nicht ab. Als weiteres Fahrzeug reiht sich der „Studsport CC“ in den Großstadtverkehr ein. Ein Sportwagen, der über ein klappbares Stahldach verfügt. So ist das Auto noch mehr als herkömmliche Cabrios mit ihren Stoffverdecken alljahrestauglich. In der „Riceburner-Edition“ kommt der „Studsport CC“ im Tricolor-Trim, sowie mattschwarzen Felgen, einer Spurverbreiterung, einem fetten Aeropaket, einer satten Audioanlage und vier Endrohren daher. Angetrieben wird der Sportler von einen V6-Turbo-Motor, der 355 PS liefert und über 420 NM verfügt. So wollte ordentliche Wellen in den Asphalt schlagen.

Als ich das Fahrzeug zu Bauen begann sollte es ursprünglich in den Dienst der Feuerwehr gestellt werden. Die Front sah im Wesentlichen bereits so aus wie bei diesem fertigen Modell, jedoch sollte ein Aufbau mit Geräteraumtüren für möglichen Stauraum sorgen. Allerdings befand ich die Sportwagenoptik nicht wirklich geeignet für den Fahrzeugpark einer Feuerwehr. So privatisierte ich das Vorhaben und der Aufbau wich einem Heckspoiler und einer Audioanlage. Zudem änderte ich das Farbschema und probierte das neue Dachformbauteil in mein Vorvorhaben mit einfließen zu lassen. Somit entstand ein weiterer Sportwagen mit aerodynamischer Frontpartie, einem exklusiven Tricolor-Schema und einigen Details, wie Sportauspuff, Audioanlage oder auch Heckdiffusor. Dabei ist das MOC ganz gewöhnlich auf einer 4x10er PKW-Basisplatte aufgebaut.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4×10 PKW-Basisplatte)

Klempnerfahrzeug

„Wenn der Abschluss mal verstopft ist, ja was ist denn schon dabei? Da nimmt man Abflussfrei, das macht den Abfluss frei“. Dieser Werbespruch aus den 70ern könnte auch gut heutzutage noch gelten. Abflüsse verstopfen schließlich immer noch. Deswegen findet man unter den zahlreichen Klein- und Mittelständlern in Farnheim auch mehrere Klempnerdienste. Der hier und heute vorgestellte hat sich zu allen Themen rund um Heizung, Sanitär und Abfluss spezialisiert. Mit seinen in Firmenfarben lackierten Kleintransportern sind die Angestellten tagtäglich in der Stadt unterwegs, um bei allen stockenden Problemen in häuslichen Röhren und Leitungen zu helfen.

Bei diesem MOC war erneut der Weg das Ziel. Sprich, ohne Konzept ging ich ans Werk. Und so entwickelte sich während der Bausphase zunächst das Grundgerüst, und später dann auch der „Einsatzzweck“ des Fahrzeugs. Auch die Optik sollte wieder ein moderner Mix aus traditioneller 80er-Bauweise gepaart mit frischen Bauteilen werden, um zu sehen, wie andersartig „klassische“ 4w-Autos aussehen können. So klein und übersichtlich der Laster ist, so vollgestopft ist er mit dem ganzen Handswerkszeug: ein Klodeckel, Werkzeuge, Taschenlampe, Rohre und Leitungen, sogar ein ganzer Heizkörper finden in und auf dem Fahrzeug Platz.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x8er und 1x2er Platte)

Recycling-LKW

Die Betriebe der Stadt übernehmen natürlich auch die Leerung der Wertstoffbehälter für u. a. Papier und Glas, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind, dies übernehmen spezielle Müllfahrzeuge, die für diesen Zweck die Tonnen anheben können. Für den Transport dieser Behältnisse zu ihren Standorten, oder zu Wartungs- und Reparaturzwecken im heimischen Bauhof werden sie auf speziellen Pritschen-LKW mit Ladekran verlastet.

Inspiriert durch voyagetoms und cimddwcs persönlicher Modifikation des neuen Recyling-Center Sets (#4206) dachte ich mir, solche Container könnten auch meiner Stadt gut zu Gesicht stehen, dann aber in den traditionellen Farben Gelb/Rot/Gelb. So baute ich neben kubischen Recylingtonnen auch gleich das passende Trägerfahrzeug dazu. Ein vollfunktionstüchter Krankausleger, sowie vorbildgetreue Abstützungen vervollständigen das – wie immer – bespielbare MOC.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)

Großraumtaxi

Neues Jahr, neues MOC. Das kleine Taxi, welches ich vor knapp einem Jahr vorstellte, hat Gesellschaft bekommen: ein Großraumtaxi ist zu meinem geschäftigen Verkehrsgetümmel hinzugekommen.

Der größte Kraftdroschken- und Fahrkutschenunternehmer der Stadt ist „Call-A-Cab“. Für ihn alleine sorgen knapp 200 Fahrer für den individuellen Personentransport. Sammeltaxifahrten bis 20 Personen sind bei ihm möglich. Eine kleine Version des Großraumtaxis ist dieser Kleinbus. Er kann einen Fahrgast aufnehmen, der seinen Platz über den hinteren Einstieg einnimmt. Zudem können bequem bis zu zwei Koffer im Fahrzeuginneren verstaut werden.

Das Fahrzeug orientiert sich optisch natürlich an seinem kleineren „Bruder“. Da mittlerweile das seit 1971 geltende bundeseinheitliche Farb-Monopol, Taxifahrzeuge in Hellelfenbein (RAL 1015) zu lackieren, aufgehoben wurde, und einige Bundesländer die Farbwahl nun freigegeben haben, sind daher die „Call-A-Cab“-Fahrzeuge gelb-schwarz ausgeführt und damit an die berühmten New Yorker „Yellow Cabs“ erinnern sollen und wollen. Ach ja, wer sich fragen sollte, woher denn die Felgensätze stammen, dem sei verraten, dass sie in einigen der zahlreichen Cars™-Sets zu finden sind.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er Platte)

Projekt „An der Ufertraverse“ – Teil 4

Mittlerweile haben mich einige Anfragen erreicht, die den Wunsch äußerten, Fotos zu zeigen, die meine „Stadt“ einmal im Gesamten zeigen. Dem Wunsch möchte ich mit diesem Artikel heute entsprechen. Denn bislang präsentierte ich die Szenerie nur Häppchen- und Ausschnittsweise.

Nicht, dass bereits alles bebaut sein würde, stattdessen klaffen noch sehr viele Lücken im Straßenbild. Einige schriftliche Ergänzungen zu den Fotos sollen Euch daher die Vorstellung über meine Projekt etwas vereinfachen.

Derzeit umfasst das Projekt derzeit fünf bebaute Straßenplatten, sowie weitere sechs Platten, bei denen die Ausgestaltung noch ansteht. Die Architektur lehnt sich an den aktuellen „City Corner“-Stil an, sprich 1-2 geschossige Stadthäuser mit offener Rückseite. In Kombination mit meiner angedachten Uferbefestigung und einer abgesenkten Wasserfläche an der Vorderseite soll überdies eine gewisse Tiefenwirkung erreicht werden. Vielleicht ergibt sich darüber hinaus noch eine weitere Ausdehnung nach hinten mittels weiterer Bauplatten auf Höhe des Straßenniveaus. Für den besseren Transport und die sichere Verstauung plane ich eine weitestgehend modulare Bauweise mit ein.

Aufgrund der Länge der Bauabschnitte war es nicht möglich diese komplett auf Weiß zu fotografieren. So musste der schnöde Bodenbelag herhalten.

Die bebauten Segmente im Einzelnen:

Segment 1: Hauseigenbau aus dem hellblauen Gebaüde des mittelalterlichen Marktplatzes als Aufstockung des“ TRU“-Spielzeugladens. Daneben findet sich eine eigens errichtete Bushaltestelle samt Wartehäuschen, Sitzgelegenheiten und Fahrkartenautomaten

Segment 2: T-Kreuzung mit kompletter Lichtzeichenanlage und Laternen

Segment 3: unverändeter Bau der bekannten City-Bank plus Modifizierung, bzw. Umbau des zweiten Hauses des mittelalterlichen Markplatzes zu einem historischen Stadthaus und modernem Sportgeschäft im Erdgeschoss. Als Gimmick habe ich zur Überwachung des Verkehrs einen Starenkasten installiert

Segment 4: Schwarzes Stadthaus fungiert als Warenhaus mit Lampengeschäft in der Parterre sowie eine Modifikation des älteren Baustellen-Fertighauses zum Blumenladen. Zur Wasserseite ergänzen einige Sitzgelegenheiten und etwas Grün die Promenade

Segment 5: Gelbes Haus als Eigenentwicklung, dem die Zweiradwerkstatt aus dem Set „City Corner“ als Basis dient. Die „Pizzeria“ daneben ist weitestgehend im Originalzustand belassen worden. Lediglich eine Plakatwand an der rechten Außenseite wurde hinzugefügt

Alle Häuser sind selbstverständlich mit entsprechender Innenausstattung versehen. Dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

Die unbebaute Straßenplattenreihe hat noch nicht ihr finales Layout. Jedoch sollen auf ihr einmal eine Feuerwache, ein Stadttor (als Basis dienst  die Tower Bridge) und ein typisches Kontorgebäude zur Wasserseite Platz finden. Zudem folgen Platzierung der Umbauten der „Petshop“-Häuser und des weißen City-Stadthauses aus 2010.

Saugwagen

Was tun, wenn’s stockt im Untergrund? Kein Problem, dank des neuen Saugwagens der Stadt gehören durch Laub und Unrat verstopfte Gullis der Vergangenheit an. Mittels eines kleinen 500 L fassenden Aufnahmetanks und zwei Saugeinrichtungen (von der die an der Fahrzeugfront verbaute Vorrichtung vom Fahrerplatz aus fernsteuerbar ist) werden verstopften Abflüssen somit schnell Abhilfe geschaffen.

Nach Kehrmaschine, E-Müllwagen, Schneeräumer und Baustellenfahrzeug fehlte mir noch ein entsprechendes Fahrzeug für die Gullischacht- und Abwasserreinigung. Es sollte obendrein ein handliches und wendiges Modell werden, das speziell auf kleinere Einsätze ausgelegt ist. Bautechnisch orientiert es sich am „Shell“-Pickup und nutzt auch die selbe Fahrgestellbasis. Hauptaugenmerk liegt allerdings auf dem teleskopierbaren Saugrüssel an der Fahrzeugfront. Mit ihm können auch Unterflur liegende Gullis gereinigt werden. Mit einigen Scharnierteilen ließ sich dankenswerter Weise eine filigrane und detaillierte Vorrichtung zusammenzimmern.

Auch dieses Modell erhielt, wie all meine städtischen Einsatzfahrzeuge, das typische wie klassische gelb-rot-gelbe-Farbschema. Details wie ein Besen, eine rückwärtige angebrachte  Hinweistafel und ein Gelblicht vervollständigen das MOC.

Fahrgestellbasislänge: 8 Noppen (2x8er Platte, die mit dem Doppelwinkel)

Mini

Ein weiterer Veteran mischt sich von nun an unter den großstädtischen Verkehr: ein Mini.

Inspiriert von den neuen Bauteilen aus den Cars2™-Sets wollte ich mich auch mal einer geschlossenen PKW-Variante versuchen. Dankenswerter Weise verfügte der Abschleppwagen „Mater“ über einen entsprechenden Noppen-Kotflügel in mediumblau für das Mini-Fahrzeugheck. Leider fehlen nur noch die typischen Autotüren in dieser Farbe, so mussten also welche aus dem tradionellen Blauton herhalten. Was ein wenig wie Flickwerk aussieht, soll eher als Zweifarben-Lackierung rüberkommen. Weiße Accessoires, wie Felgen und Dach runden das Modell ab.

Fahrgestellbasisplatte: 8 Noppen (2x8er Platte)

Cabrio-Oldie

Einige Verkehrsteilnehmer haben natürlich auch in Farnheim einen ausgeprägten Sinn für alte Automobilitätenliebhabereien. So ist hin und wieder dieser seltene „Studd Urban Mini“ in der noch selteneren und offenen Rennausführung des Siegerautos der 24 Stunden von LeStone von 1967.

Seit wenigen Tagen sind die ersten Cars 2™-Sets im Handel, und die zahlreichen neuen, vier Noppen breiten Bauteile spulten vor meinem geistigen Auge schon unglaublich abgefahrene, andersartige Fahrzeugkonstruktionen ab. So ergriff ich die Chance und langte bei zweien der Lizenz-Sets zu. Heraus kam nun zunächst mal eine kleine PKW-Variante – sozusagen zum Warmwerden -, bei der nur die die neuen Kotflügelteile nutze. Aufgrund meines sandgrünen Steinemangels (auch aus dem Grund, dass es wesentliche Karosserieteile in dieser Farbe schlicht nicht gibt) entschied ich mich für eine Kombination mit Schwarz. Angereichert mit einigen Details, wie schwarz eingefasste Rückleuchten, dunkelbleyfarbene Stoßstangen und Seitenstreifen, Heckspoiler und Motorkühlrippen, sowie einem Überrollbügel, rollt dieser „Oldie“ nun fortan über meine Stadtstraßen.

Der gelungene Retrolook der Kotflügelteile lässt sicher auch bekannte Mini- oder Trabbioptiken zu. Mal schauen…

Fahrgestellbasisplatte 8 Noppen (2x8er Platte)

Heizöl-Tankwagen

Die Energieversorgung der Privathaushalte mit Heizöl erledigt man mit solchen Tankwagen. Gerade in der vergangenen Heizperiode konnte man ihn beinahe mehrmals täglich durch die Straßen fahren sehen. In den Sommermonaten fährt auch schon mal die kleineren Tankstellen an, um sie schnell mit etwas Kraftstoff zu versorgen.

Da ich noch Teile eines zweiten Bausatz des alten Tanker Trucks (#6695) von 1984 herrumliegen hatte, dachte ich mir, sie könnten für einen kleinen Heizöl-Tankwagen ganz nützlich sein. So nutzte ich einige Bauteile des Tanks und der Kabine für mein aktuelles MOC, während der Rest komplett neugestaltet wurde. Den Focus legte ich auf ein detalliertes Fahrgestell mit einigen Anbauteilen, sowie ein vielseitige Be- und Enttankungsanlage samt Tankrüssel, Pumpenstand und Druckschläuchen. Selbstverständlich montierte ich an das Modell an Front und Heck noch eine Kemler-Tafel für die vorschritsmäßige Gefahrgutdeklarierung. Allerdings aus temporärer Ermangelung an 1x1er Fliesen in Orange, dient an der Front als Überbrückungsbauteil noch ein 1x1er Plättchen.

Fahrgestellbasislänge:  10 Noppen (2x10er Platte)

LKW mit Kofferaufbau

Eine regionale Spedition ist im Namen einer großen US-Spielwarenkette unterwegs. Daher sind auch einige Fahrzeuge aus ihrem Bestand in deren Hausfarbe lackiert und beschriftet. Eines dieser Fahrzeuge ist ein großer LKW mit Kofferaufbau. Er beliefert auf seiner Route unter anderen die hiesige Filliale in Farnheim mit neuer Ware.

Nachdem ich mir kürzlich das TRU-Exklusivset erwarb, brachten mich die Jungs des 1000-Steine-Chats auf die Idee, den Truck auf den 4w-Maßstab herunterzuskalieren. Bedingt durch einen Teilemangel in weiß und blau ist aus dem ursprünglichen Sattelschlepper ein kurzer 16-Tonnen-LKW mit entsprechendem Kofferaufbau entstanden. Dennoch ist die Sattelschlepperidee noch nicht aus dem Kopf.

Bis es aber teilemäßig soweit ist bastelte ich derweil einen 2-Achser zusammen, der sich selbstredend farblich am bekannten Original orientiert. Ein Kofferaufbau mit großzügen und reichlich vorhanden Türen sichern jederzeit die gute Erreichbarkeit der Lieferungen. Das Fahrerhaus erhielt eine kleine Haubenoptik samt „Käseecken“-Gekachel und aus aerodynamischen Gründen einen großen Dachspoiler.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)