Van

Auch in Sachen sportlicher Familienkutschen gibt es für die geneigte und mitunter vielköpfige Minifigfamilie nun ein entsprechend motorisiertes Fortbewegungsmittel: den Roadbricker V-Max. Der kompakte Van kommt hier in der Topausstattung daher: Bicolor-Lackierung in White Flash und Red Alert, Sonnendach, Dual-Sportauspuff, schwarze Alufelgen samt Spurverbreiterung.

Ich wollte doch mal ausprobieren, was man auf der 4x10er Standard-PKW-Plattform anstellen kann, damit das Endergebnis nicht wieder nach typischem 80er-Jahre-Kubismus ausschaut. Ein bisschen mehr Dynamik durfte es schon sein, und dennoch sollte eine Person darin Platz finden.

Die abgeschrägte Frontpartie half dem schnittigen Look daher schon ungemein, und in Kombination mit den neuzeitlichen, flacheren Windschutzscheiben war schnell die rundlich wirkende Silhouette gefunden. Dank eines Sonnendachs passt auch immer noch eine Minifig hinters Lenkrad, wenngleich die Frisur während der Fahrt durch die Öffnung lukt.

Die Spurverbreiterung erfolgte mittels aufgesteckter 1x1er Rundplättchen auf die altbekannten Radsteine mit roter Nabe. Die Gummiwalzen klemmte ich einfach zwischen Nabe und Pläätchen – fertig war satte Spurverbreiterung. Kleine Accessoires, wie Sportauspuff, Dachantenne, Begrenzungsleuchten, eine kleine Ladefläche, Armaturenbrett und Nebelscheinwerfer runden die Sache schließlich ab.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)

Paketdienst

Jetzt kommt die sperrige Fracht noch schneller. Dank des großen Paketzustell-LKWs sind größere Frachten im städtischen Postdienst nun auch keine ernste Herausforderung mehr. Im Süden der Stadt unterhält dazu die Post ein großes Verteilzentrum, das die ankommende Fracht mittels dieser LKWs in die Stadtbezirke und umliegenden kleineren Ortschaften verteilt.

Nachdem ich einige Paneel- und Türteile in Gelb aus meinen ursprünglich ausgesonderten Teilen zwecks möglicher Wiederverwedung zurück sortiert hatte, fielen mir fast gleichzeitig diese alten Post-Paneele in die Finger. Und schon war eine Verwendung der gelben Paneele gefunden: ein größerer Post-LKW sollte somit nicht für Stadtstraßen bereichern, sondern auch thematisch meine Fahrzeugflotte erweitern.

Ich begann die Montage diesmal ganz untypisch zunächst mit dem Kofferaufbau, den ich auf ein entsprechendes Fahrgestell klemmte, ehe dann die Fahrerkabine anstand. Die bekam absichtlich die steile Windschutzscheiben-Variante, und erinnerte mich an die alten Mercedes-Benz LP 809-813 (leichte kubische Kabine). Ein Windabweiser und ein paar Fahrgestellanbauteile sollen es dann gewesen sein.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)

Bandbus

Jede Band hat mal klein und in der Garage angefangen. Mit Stromgitarre und kleinen Marshallwürfel. Mit Yamaha DX7 und einem Mikro. So auch diese Punkrock-Band. Mittlerweile spielen sie auf kleinen Festivals und Stadtfesten in Deutschland. Ihr Tourbus ist randvoll mit dem technischen Equipment, und sorgt seit ein paar Jahren für die nötige Mobilität der Band. Auch wenn er nicht so ausschaut, er rollt zuverlässig von Spielort zu Spielort. Und der Name der Band? „The increadible Studs“. Ihr Motto selbstredend: „Brick till death!“ Noch nie gehört? Dann wird’s aber Zeit.

Angespornt von Wortman’s Band „Worttown“ und dem feschen Gitarristen der vierten Sammelserie, gibt es diesmal den entsprechenden Bandbus dazu. Schon ein wenig in Jahre gekommen und reichlich mitgenommen steht er da. Die Band hat ihn günstig geschossen, und wollte ihn von Grund auf überholen. Aber wie das bei solch ambitionierten Projekten meist so ist, geht einem schneller das Geld aus, als einem lieb sein kann. Und so blieb dem Van nichts anderes übrig, als auf dicke Hose machen zu wollen, ohne auf dicke Hose machen zu können.

So verpasste ich dem alten Lieferwagen einen zünftigen „used look“, staffierte den Laderaum mit Fliesen aus, verpasste dem Van ein Hochdach und schmiss das ganze Equipment hinten rein. Zudem sorgen ein Heckspoiler, Zusatzscheinwerfer, eine fette Auspuffanlage und ein Satz Alus (wobei eine den letzten Unfall nicht überstand) für den nötigen Eindruck auf der Straße, der wie auch immer ausfallen mag. Der Gitarrist darf die Schaukel samt übriger Bandmitglieder dann von Konzertort zu Konzertort chauffieren.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x6er + 2x3er Platte)

Roadster – Something nothing special

Kleine, schicke Roadster haben ja seit Jahren im Automobilbau Hochkonjunktur. Kein Wunder also, dass vor einigen Wochen beim Auto-Salon in Genf diesbezüglich wieder einige vielversprechende Neuheiten der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Dabei hat die cabriotaugliche Jahreszeit ja gerade erst begonnen.

So ist auch in meiner Stadt von nun an ein sportiver Roadster unterwegens. In stylishem Summersky-Blue mit weißen Applikationen hört er auf den Namen NOPP STR 6, der Noppenberger Karosseriemanufaktur. Natürlich verfügt der geschwinde PKW über zahlreiche Sicherheitsfeatures wie Überrollbügel, Nebenscheinwerfer oder auch ein großes Rückleuchtenband. Der Motor, ein aufgeladener 1,4 L Motor mit 180 PS – Downsizing sei Dank, sitzt aus Gewichtsgründen vor der Hinterachse. Großzügige 18-Zoll-Schuhe geben dem Sportler optisch den Rest.

Fahrgestellbasislänge: 7 Noppen (kurze PKW-Bodenplatte)

Projekt „An der Ufertraverse“ – Teil 3

Wie bereits erwähnt, und wie der Straßenname schon impliziert, liegt die Ufertraverse bekanntlich am Wasser. Grund genug die Ankündigung in die Tat umzusetzen. Im Folgenden eine Bauprobe, wie ich mir die Uferbefestigung vorstelle.

Das wesentlich höher liegende Straßenniveau wird auf der vorderen Betrachterseite mit einer Uferbefestigung mittels Spundwänden aus 1x6er Fliesen versehen. Das so neugeschaffene tiefere Niveau stellt dann den Wasserspiegel dar, auf dem im weiteren Verlauf allerlei herumschwimmen soll. Es folgen kleine Barkassen für Hafenrundfahrten mit einem passenden Anlegersteg, ein paar kleine Motorboote, ein Feuerlöschboot und vielleicht sogar ein Schlepper. Dazu soll flussseitig noch ein altes Backstein-Kontorgebäude auf Eichenpfählen folgen, und einen schönen Abschluss bilden.

Bauliches Vorbild ist da die schöne Hansestadt Hamburg. Und wer schon einmal dort war, und entlang der Überseebrücke bis etwa Niederbaumbrücke und ein wenig weiter entlangflaniert ist, weiß, was ich meine. Für alles anderen gibt es ein entsprechendes Foto hier: KLICK

Größtes, technische (weil stabile und verschiebungsfreie) Herausforderung ist ein großer (modularer) Unterbaurahmen, um meine Straßenplatten entsprechend höherzulegen. Daher bin ich für weitere sachdienliche Hinweise, Anregungen, Bautechniken oder einfach schicken Stadtausschmückungen Ausschmückungen, etc. sehr dankbar…

Ich habe in der Zwischenzeit weitere Probebautenausgetestet. Dabei habe ich festgestellt, dass ich für die anvisierte Spundwandhöhe von sechs Noppen 4 2/3 Steinhöhen brauche, um auf mein neues Straßenniveau zu gelangen.

Treppenbauer-Lieferwagen

Ein weiteres Gespann aus der gewerblichen Branche der Stadt kommt diesmal von einem mittelständischen Unternehmen: einem Treppenbauer. Mit diesem Fahrzeug sind die Monteure tagtäglich unterwegs zu ihren Baustellen. In den flachen, abgedeckten Ladepritschen lagert das vormontierte Material, was vor Ort dann zusammengebaut wird.

Bei diesem MOC zäumte ich das Pferd sozusagen von hinten auf: es entstand zunächst der Anhänger. Grundidee war ein Anhänger mit Zwillingsachse. Die neuartigen Kotflügelformen waren dabei sehr hilfreich. Und eine Rutsche grauer Winkelfliesen sorgte schnell für einen entsprechend realistischen Alulook der Bracken. Abgedeckt ist die Ladefläche mit einer aufgesteckten 8x4er Platte. An die Deichsel montierte ich als ein weiteres Detail eine Reserveradhalterung mittels eines Technicpins (siehe Bild). Als Finish dient ein zusammengeschobenes, zweiteiliges Leiterpaket, dass sich so problemlos in weißen Halterungen klemmen lässt.

Das Zugfahrzeug fällt optisch entsprechend ähnlich aus, was die Funktion angeht. Lediglich verzichtete ich zugunsten der Anhängerkupplung auf eine heckseitig klappbare Bracke. Die Fahrerhaus-Frontgestaltung orientiert optisch und technisch frei an dem aktuellen Chic der derzeitigen LKWs im aktuellen City-Programm. Einige zusätzliche Details, wie Gelblichter, Bremsklotz, Kraftstofftank oder auch Reservereifen vervollständigen letztendlich das Modell.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er Platte) Zugfahrzeug, 7 Noppen (2x6er Platte+ 1x1erPlatte mit senkrechter Oese) Anhänger

Projekt „An der Ufertraverse“ – Teil 2

Nachdem nun einige Wochen Zeit, Mocs und Sets ins Land gegangen sind, wollte ich an dieser Stelle einen kurzen Situationsbericht über mein Städtebauprojekt „An der Ufertraverse“ abliefern. Es ist nun nicht mehr wirklich mit den Anfängen aus dem Januar zu vergleichen. Nicht nur, dass fleißig Autos hinzugekommen sind, auch Bauwerke, und weiteres Zubehör beleben nun weit mehr die Szenerie.

Zum Verständnis: die Straße „An der Ufertraverse“ ist Bestandteil des Farnheimer Stadtteils Jadeviertel (dem Kulturviertel der Stadt) und liegt im Westen der Innenstadt-Insel. Sie gilt mit seinen zahlreichen Bars und Kneipen als wahrer Puklikums- und Touristenmagnet. Zudem bieten zahlreiche, kleine Geschäfte einige sehr spezielle Waren an. Die knappe 1,2 km lange Straße liegt, wie der Name es bereits vermuten lässt, direkt am Ufer der Jade, und wird auf etwa der Hälfte der Strecke nur durch die Kreuzung Rote Hörn unterbrochen. Von der Uferpromenade kann man kleine Schiffstouren und Hafenrundfahrten unternehmen, und man hat außerdem einen wunderbaren Blick auf den Hafen und das Jadekraftwerk „Westkreuz“ auf der gegenüberliegenden Flussseite.

Mittlerweile fehlt mir der Platz mehr als 4 nebeneinanderliegende Straßenplatten zu arrangieren, um sie wie gewohnt zu fotografieren. Hier nun also vier der fünf bebauten Platten…

Starenkasten

Auch in der Welt der genoppten Steine gibt es mitunter unvernüftigte Verkehrsteilnehmer, die einen äußerst lockeren Gasfuß besitzen. Aus diesem Grunde stehen in der Stadt verteilt einige Starenkästen zur Verkehrsüberwachung zur Verfügung. Da die Standorte von ortskundigen Autofahrern vielfach bekannt sind, führt die Verkehrsüberwachung der Stadtverwaltung zudem mobile Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Stadtgebiet durch.

Dieses Mini-MOC ist eine weiteres, kleines Exemplar zur Stadtausgestaltung. Träger ist der von der Ampel oder den Verkehrszeichen bekannte Mast, auf dessen oberen Ende ein SNOT-Lampenstein sitzt. Dieser verbindet den Blitzkasten mit dem Pfahl. Die Fotoeinheit selbst besteht aus zwei aufeinander gesteckten 2x3er Plättchen, und die glatte Frontverkleidung aus einer 1x2er AZMEP (Aus-Zwei-Mach-Eine-Platte) und einer neuartigen 2x2er Fliese mit mittiger Noppe. Das ganze erreicht im Profil wieder ein komplette Steinhöhe. Als Finish dienen zwei transparente 1×1-Rundplättchen. Wobei das klare Plättchen die Kameraeinheit und das rote den Blitz darstellen.

Baustellengespann

Private Bauunternehmer gibt es ja genügend. Nicht nur bei Euch, auch in Farnheim sind mehrere ansässig. Von einem anderen hatte ich in Vergangenheit bereits ein Fahrzeug vorgestellt. Ein weiterer Unternehmer, der sich auf den Straßenbau spezialisiert hat, sollte heute seinen fahrbaren Untersatz vorgestellt werden. Es ist ein Gespann: ein kleiner Pritschen-LKW und ein Kompressoranhänger.

Da ich noch einige Bauteile in orange vorrätig hatte, steinelte ich also los. Wie das ja meist bei mir so ist, kristallisiert sich erst im Laufe des Bauvorhabens der Einsatzzweck heraus, so auch diesmal. Ein kleines Baustellenfahrzeug mit einem Kompressor in Form eines Anhängers sollte es werden. Da es ja leider nicht ausnahmslos alle benötigten Autoteile in orange gibt, blieb auch hier wieder nur die Möglichkeit der zweifarbigen Gestaltung. Was aber die Optik insgesamt spannender macht, wie ich finde.

Neben der Fahrerkabine, die an der Front mit einer Motorhaube aus den sog. „Käseecken“ gestaltet ist, verfügt das Zugfahrzeug über eine 4 Noppen lange Ladefläche für Werkzeug und Pilone. Der Anhänger hingegen ist ein kleiner Kompressor zur Stromerzeugung, dem ich eine zu öffnende Motorraumhaube samt Inhalt, sowie Steckdosen, Instrumente und weiteres Werkzeug spendiert habe.

Baulich sicher keine Herausforderung. Aber hier stand der spielerische und alleinstehende Set-Gedanke im Vordergrund.

Fahrgestellbasislänge: Zugfahrzeug – 12 Noppen (2x2er + 2x6er + 2x2er Kupplungsplatte) und 4 Noppen (2x3er Platte + 1x2er Deichsel)

Musclecar

Der El Commentadore ist ein typisches Musclecar der späten 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. Es verfügt über einen Smallblock-V8 mit 5,2 Litern Hubraum, der 426 PS leistet. Die Cabrioversion verfügte bereits damals über ein elektrisches Verdeck. Die R/T (Road and Track)-Variante verfügt einen zusätzlich aufgeladenen Grand-V8 mit 5,8 L und 445 PS und wilden 620 Nm Drehmoment.

Dieses Fahrzeug, als eines der wenigen Modelle, die es über den großen Teich geschafft haben, und gleichzeitig noch so gut erhalten sind, erstrahlt in sattem Tornado-Red und Checkered-Flag-Black. Ausgestattet auf 4-Hole-Racing-Rims mit einer Bereifung von 265/70 R15 – Ballonreifen lassen Grüßen.

Seit einigen Tagen wurschtelte ich immer mal wieder mit unterschiedlichen Zusammenbaumöglichkeiten für einen Oldtimer (Jojo’s Kastenente war die Initialzündung). Es sollte optisch etwas gänzlich anderes, als bei den bisherigen PKW dabei herauskommen. Mal probierte ich das Front-, mal das Heckdesign. Heute aber versuchte ich beide Teile zu einem fahrbaren Untersatz zusammenzubauen. Neben längeren Karosserieüberhängen folgte schließlich, für stimmigere Proportionen ein verlängerter Fahrgastraum.

Um den bissigen Look eines typischen US-Musclecars einzufangen mussten unbedingt die Scheinwerfer hinter Gitterfliesen platziert wedern, ebenso sollte eine aggressive Farbgebung für das nötige Finish sorgen. Neben Alufelgen sorgt eine doppelrohrige Auspuffanlage für die nötige, lautmalerische Unterstützung.

Und so ist das Gefährt für beide Zielgruppen etwas: den gesetzten Herrn mit Hang zur Originalität oder den krasser Styler mit fetten Beatz.

Fahrgestellbasislänge: 8 Noppen (2x8er Platte)