Sondertanklöschfahrzeug (STLF 10.000 HRET)

Ein weiteres Fahrzeug im umfangreichen Fuhrpark der Werkfeuerwehr Jade Öl AG ist  das STLF 10.000 HRET (High Reach Extendable Turret). Es verfügt über 7.000 L Wasser und 3.000 L Schaumittel, eine FP 15-4000 und, um an höher gelegene Brandherde zu gelangen, einen Löscharm. Entgegen der üblichen Montage der feuerlöschtechnischen Einrichtungen auf einem Straßenfahrgestell, entschied man sich für einen geländegängigen Allradantrieb. Ein Grund dafür ist das das Werksgelände umgebene eingedeichte Marschland.

Das Fahrzeug ist als Allrounder konzipiert und kann aufgrund der großzügig dimensionierten Feuerlöschkreiselpumpe auch zur Wasserversorgung herangezogen werden. Der Löscharm hilft an höher gelegene Brandherde zu gelanden, oder über Hindernisse hinweg zu löschen.

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Der Ursprung dieses Modells war eigentlich als WLF mit einem passenden AB-Großbrand erdacht. Mir wollte es aber aufgrund der Bauhöhe für diesen Zweck nicht so recht zusagen. So ging ich auf Internetrecherche und schaute, was bei Werkfeuerwehren so geht. Die Fahrzeugparks solcher Sonderfeuerwehren sind für Projekte wie dieses wahre Ideenfundgruben, da derlei Fahrzeuge keiner Norm unterliegen und letztlich individuell auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Wehr zugeschnitten sind. Im Verlauf entfiel kurzerhand der Abrollmechanismus für das angedachte Wechselladerfahrzeug, und ich flanschte den Aufbau direkt an das Fahrgestell. Einige Modifikationen waren im Anschluss noch notwendig, um dem Modell den letzten Schliff zu verpassen. So kamen der Löscharm, eine Schnellangriffsvorrichtung, sowie ein portabler Schaum-/Wasserwerfer hinzu.

Die modellbauerische Modernisierung der Werkfeuerwehr nimmt also (weiterhin) Formen an. In den kommenden Tagen folgen einige weitere Vorstellungen teils überarbeiteter, teils neukonstruierter Fahrzeuge. Der geneigte Leser darf schon einmal eine gespannte Erwartungshaltung einnehmen.

Fahrgestellbasislänge: 15 Noppen (2x12er + 2x2er Platte + 1×2 auf 1x4er Bracket)1

TZ – Tankzug

Die kürzlich hier vorgestellten Tankzüge waren bereits Fahrzeuge, welche von der Anzahl der Betriebsstunden ihrer Ablösung entgegensteuerten. Und so kam, dass die Werkfeuerwehr Jade Öl AG nun Ersatz beschaffen konnte. Hierbei handelt es sich um gewöhnliche Tankauflieger, in deren Kammern 23.000 L Mehrbereichsschaumittel lagern. Eine installierte Pumpe fördert im Einsatzfall bis zu 800 L/Min. in den Zumischer und damit in das Löschnetz der Einsatzstelle.

Die Werkfeuerwehr hält an ihrem Prinzip „Viel hilft viel“ fest, wenngleich auch mit den modernen Löschfahrzeugen im Verbund mittlerweile ein wesentlich effektiveres Einsetzen des Schaummittels möglich sind.

Mit diesem Tankzug konnte ich einen langgehegten Wunsch eines gesnotteten Tankaufliegers in zylindrischer Form realisieren. Da es die Zylinderhälften des Tanks leider nicht in rot gibt, musste diese Zweifarblösung her. Weil sie aber nicht ins Farbschema der städtischen Wehr passt, bastelte ich die o. g. Geschichte drumherum. Die Zugmaschine sollte bautechnisch dem Auflieger in nichts nachstehen, und so bekam er eine kippbare Fahrekabine mit einem stilisierten Motorblock darunter. Erstmalig an einem meiner MOCs.

Zum Finish zählt sicher die Ausgestaltung mit einigen Details, wie bspw. der Handlauf am Auflieger, die Pumpeneinrichtung auf der Fahrerseite oder auch der transportable Schaum-/Wasserwerfer.

Allerdings, so sei noch abschließend erwähnt, werde ich den älteren Tankzug nicht gleich wieder auseinander nehmen.

Fahrgestellbasislänge: Zugmaschine 10 Noppen (2x8er Platte + 1×2 auf 1x2er Bracket + 1×2 auf 1x4er Bracket), Auflieger (2x6er Platte als Achsenaufnahme)

Trockenlöschfahrzeug (TroLF 6000)

Das Löschkonzept der Werkfeuerwehr sieht bei Mineralölbränden vor, neben einem massiven Einsatz von Schaummitteln auch einen Angriff mit Löschpulver in großen Mengen. Dafür steht den Kräften der Wehr nun ein TroLF 6000 zur Verfügung, das in seinen beiden Kesseln mit je 3.000 kg Löschpulver der Brandklassen B und C beladen ist. Über einen formstabilen Druckschlauch, sowie über den Dachwerfer kann das Pulver auf den Brandherd abgegeben werden. Es ersetzt das in die Jahre gekommene TroLF 1500, welches, wie angekündigt, auf einem kleinen Regionalflugplatz noch einige Jahre zuverlässig seinen Dienst verrichten wird.

Der Ausbau der Flotte der Werkfeuerwehr schreitet peu à peu voran. Die Idee dieses Fahrzeugs ist bereits zwei Jahre alt und wurde auf der letztmaligen Fanwelt geboren.  Dadurch, dass solch offen gestaltete Aufbauten bei diesen Fahrzeugtypen durchaus üblich waren und es auch noch sind, war ich lange Zeit nach der Ausstellung 2012 auf der Suche nach den entsprechenden Bauteilen, insbesondere nach den Pulvertanks. Die Montage selbst ging dann an einem Nachmittag über die Bühne.

In der Regel beginne ich die Montage mit dem Bau des Fahrgestells, in seltenen Fällen – so auch hierbei – lege ich mit dem Aufbau los. Dies bietet den Vorteil, dass er den nötigen Platz zugesprochen bekommt, und alles weitere gestaltet sich im weiteren Verlauf drumherum. Der übrige Zusammenbau bietet keine Besonderheiten. Das übliche Finish komplettiert letztlich das MOC.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x8er + 2x6er Platte)

TZ – Tankzug

Die Raffinierung und großvolumige Lagerung von Mineralölen und ebensolchen Erzeugnisse macht aufgrund des damit verbundenen hohen Gefahrenpotenzials die Vorhaltung von Löschmitteln in ebenso großer Menge notwendig. Um bei Bränden entsprechend schlagkräftig reagieren zu können, stehen der Werkfeuerwehr Jade Öl AG zwei baugleiche Tankzüge mit jeweils 23.500 Litern Schaummittel für den Notfall bereit. Während einer der beiden AFFF-Löschschaum mitführt, ist der andere mit Mehrbereichsschaummittel beladen. In der Hauptsache fungieren beide Tankzüge als logistischer Zubringer und/oder als Schaummittelverteiler in das Löschnetz an der Einsatzstelle. Deswegen verfügen die Fahrzeuge auch über keine übliche Feuerlöschkreiselpumpe und keinen Dachwerfer.

Seit langer Zeit schon wollte ich den alten Tankzug aus den Reihen der städtischen Feuerwehr in den wohlverdienten Ruhestand schicken. Die Optik erschien mir schlicht nicht mehr zeitgemäß. Zudem passte dieser Fahrzeugtypus auch nicht mehr in mein Konzept einer modernen Großstadtfeuerwehr. Ihn aber ersatzlos streichen wollte ich allerdings auch nicht. So bot sich die Werkfeuerwehr des Mineralölgiganten an.

Da manche Dinge einfach Zeit brauchen, oder Ideen dann und wann einfach noch die Reife haben, umgesetzt zu werden, ging ich das Projekt auch erst jetzt endgültig an. Zugmaschine und Auflieger entstanden zunächst getrennt voneinander. So kam es, dass ich die Höhe des Aufliegerrahmens, bedingt durch vorgebene Bauhöhe des Zugmaschinenfahrgestells im Verlaufe mehrmals anpassen und optimieren musste, ehe der Auflieger auch entsprechend waagerecht auf dem Zugfahrzeug zum Liegen kam. Dem Tank maß besondere Aufmerksamkeit bei. Zunächst wollte ich eine Röhre gesnottet auf den Rahmen legen, allerdings fehlten mir dazu einige Teile. Schlißelich rief ich mir die Tankform in Erinnerung, die ich schon dem Schaumtankfahrzeug (STF 6000) spendierte, und montierte so einen großen Tank in nur etwas abgeänderter Form.

Natürlich sollte auch dieses Modell, wie gewohnt, über eine Vielzahl an Details verfügen, wie z. B. klappbare Aufliegerstütze, Unterfahrschutz, Seitenmarkieren, Feuerlöscher, Bremskeil, Löschmittelabgänge, etc. Natürlich verpasste ich dem Modell den typischen, für die Werkfeuerwehr bekannten, Zweifarb-Anstrich.

Fahrgestellbasislänge: Zugmaschine 11 Noppen (2x10er Platte + 1×2 auf 1x4er Bracket), Auflieger (2x8er Platte als Achsenaufnahme)

Schaumtankfahrzeug – STF 6000

In den Reihen der Werkfeuerwehr Jade Öl AG befindet sich seit kurzem dieses Schaumtankfahrzeug. Der Umstand, wie es zu diesem Fahrzeug letzlich kam, ist tragisch aber durchaus interessant. Der Aufbau samt Tank war vorher auf einem anderen, etwas älteren Fahrzeug montiert. Leider verunfallte dies jüngst auf einer Alarmfahrt zu einem Großbrand im Hafen mit dem Auftrag, den Kollegen der städtischen Feuerwehr Unterstützung zu leisten. Glücklicherweise verletzten sich die Einsatzkräfte nur leicht, allerdings erlitten dabei das Fahrerhaus sowie das Fahrgestell solch strukturelle Schäden, dass eigentlich ein neues Fahrzeug beschafft werden musste, was jedoch aus Kostengründen keine Option darstellte. Die Wahl fiel entweder auch ein Containerchassis für das Wechselladersystem oder die Ersatzbeschaffung eines gebrauchten LKW-Fahrgestells. Zufälligerweise konnte ein entsprechendes Fahrzeug schnell gefunden und kostengünstig finanziert werden. Sämtliche Umbauten, die Reparaturen am Aufbau und Tank, sowie die weitere Ausstattung übernahmen die Kollegen der Zentralwerkstätten der Berufsfeuerwehr Farnheim in Kooperation ihrer Kollegen der Raffineriefeuerwehr. Die wesentlichen feuerlöschtechnischen Merkmale sind ein 6.000 L fassender Schaummitteltank samt Zumischer. Da das Fahrzeug am Heck lediglich über Schaumentnahmemöglichkeiten, und damit die Einspeisung in das Löschnetz verfügt, dabei aber keine eigene Fahrzeugpumpe besitzt, versorgt es im Einsatzfall gleich mehrere Löschfahrzeuge, die damit in der Lage sind, einen großangelegten Schaumangriff vornehmen zu können.

Solch ein Modell ist für mich ein typischer Sonntagnachmittagsbau. Man beginnt ohne große Vorstellung irgendetwas zusammenzusetzen und lässt sich treiben. Die dabei entstehenden Ideen nehmen alsbald konkretere Formen an, und nach und nach entsteht ein vollkommen neues MOC. Während der Bauphase werden immer wieder Bereiche auseinander genommen und abgeändert, um sie zu optimieren und mit weiteren Details zu versehen. Man probiert dieses. Man probiert jenes. Und schließlich ist es vollbracht. Hierbei wollte ich mal eine neue Tankform ausprobieren. Was als Auflieger-Idee begann entpuppte sich schließlich als diese vorgestellte Variante. Auch hierbei versuchte ich wieder eine Vielzahl an Details am Modell unterzubringen, seien es die seitlichen Markierungsbeleuchtungen, die auf dem Aufbaudach montierten Schläuche, das Schwerschaumrohr, der Antriebstrang, oder einfach das Farbkonzept der Werkfeuerwehr.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x10er + 2x2er Platte)

 

ELW (Einsatzleitwagen)

Neben dem geländegängigen Einsatzleitwagen verfügt die Werkfeuerwehr auch über einen Kleinbus, der zur Koordinierung der Einsatzkräfte (auch dank des Hochdachs) mehr Platz im Inneren bietet. Neben dem Pickup bieten diese beiden Fahrzeuge im Einsatz eine Einheit im Bereich der IuK (Information und Kommunikation) der Feuerwehr. Ausgestattet mit Funktisch und PC-Arbeitsplatz, sowie Materialien zur Einsatzstellenabsicherung ist er entsprechend vollständig ausgerüstet.

Das Fahrzeug kommt als Neuanschaffung in den Fuhrpark. Neben den zahlreichen Großfahrzeugen sind es auch solche kleinen Modelle, die ein glaubwürdiges Abbild einer echten Feuerwehr ergeben. Bautechnisch gibt es nicht viel zu sagen, außer vielleicht, dass ich darauf achtete, dass die Seitenfenster mit der Frontscheibe auf einer Höhe verlaufen. Hierbei musste ich mit einer weiteren Plattenhöhe behelfen, um bei der Fensterunterkante keinen Versatz zu haben. Zur Erkennung und visuellen Unterscheidung sorgt auch hierbei das Zwei-Farben-Schema wieder für eine entsprechende Zuordnung.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (Zwei 2x3er + 2x4er Platten)

TroSMF 10000 (Trocken-Schaummittellöschfahrzeug)

Bei Bränden mit Mineralölen gilt Schaummittel gemeinhin als ein adäquates Löschmittel. Dank entsprechender Zumischraten lassen mit ihm problemlos entsprechende Konstistenzen erreichen, die das Feuer schnell eindämmen und schließlich ersticken. Ein weiteres Fahrzeug im Fuhrpark und genau auf solche Aufgaben zugeschnitten ist das sog. TroSMF 10.000. Wie die Zahl bereits andeutet, können mit ihm im Einsatzfall 10.000 Mehrbereichsschaummittel, mit Wasser und Luft entsprechend voluminös verschäumt, auf das Brandobjekt abgegeben werden. Zudem ist darauf  ein 100 kg BC-Pulvertank verlastet, mit dem sich schnell Gas- und Flüssigkeitsbrände löschen lassen. Ein neu konzipierter Teleskop-Dachwerfer gestalten die Unternehmungen in der Brandbekämpfung noch flexibler. All das wurde, wie auch die Staffelkabine, genau auf die Bedürfnisse der Werkfeuerwehr zugeschnitten.

Das MOC ist eine Neukonkonstruktion, das aus den Überresten des ULF 80/40/20-2 entstand. Im Rahmen der großen Überarbeitung auf dem Weg zu „Farnheim 2.0“ entsprach dessen Optik nicht mehr ganz meinen Vorstellungen. Neuen Teile und Techniken ließen nun ganz andere Möglichkeiten zu. Zunächst unschlüssig war ich mir über die Kabinengestaltung. So ganz unzufrieden war ich mit ihr zwar nicht, jedoch entschied ich mich dann doch auf eine bereits bekannte Erscheinungsweise (wegen der optischen Einheit) zurückzugreifen. Der Aufbau wurde komplett umstrukturiert. Die Gerätefächer entfielen komplett und machten der Aufnahme für den mobilen Pulverlöscher Platz. Die äußere Tankverschalung snottete ich, wie schon beim GTLF der BF. Auch das Fahrzeugheck wurde kräftig entrümpelt. Der Pumpenstand wich einer Schnellangriffshaspel, Lichtmast und Werkzeug entfielen ohne Ersatz. Die Basis, das Fahrgestell blieb in der Länge gleich, bekam aber ein paar detailreiche Anbauteile spendiert. Zu guter Letzt sorgt auch hier wieder das Zwei-Farben-Design für eine optische Unterscheidbarkeit mit den anderen Wehren der Stadt.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x16er)

KEF (Kleineinsatzfahrzeug)

Es gibt auch bei der Raffinerie-Werkfeuerwehr Jade Öl AG Einsätze, die nicht immer das sog. „große Besteck“, also den Industrie-Löschzug auf den Plan rufen. Für eben solche Einsätze ist das neue KEF zuständig. Ausgerüstet mit Materialien und Werkzeugen für die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung kleineren Umfangs, sorgt es, wie die großen Fahrzeuge gleichermaßen für mehr Sicherheit auf dem Betriebsgelände. Es ersetzt ein altes Fahrzeug mit der selben Einsatzanforderung, das allerdings zu klein und untermotorisiert erschien.

Das MOC entstand ursprünglich aus der Idee eines neuen Manntransportwagens für die Berufsfeuerwehr heraus (wenngleich die Idee noch nicht vom Tisch ist), und gestaltete sich während des Entwicklungsprozesses mehr und mehr zu einem kleinen Einsatzfahrzeug mit einem umfangreicherem Einsatzzweck, als lediglich Personal an oder von der Einsatzstelle zu kutschieren. Neben den vier Geräteräumen, und der (ungewöhnlichen) Staffelkabine wollte ich auch meinen CO2-Löscher verfrachten, den ich schon vor einer Weile montierte. Der Platz, besser gesagt Einschub, bot sich während der Bauphase förmlich an. Das für die Werkfeuerwehr Jade Öl AG bekannte Zweifarben-Lackierschema vervollständigt die optische Erscheinungsweise. Das alte Modell bekommt eine neue Funktion zugesprochen – die eines Teilespenders.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x6er Platte + zwei 2x2er Achsenplatte)

Einsatzleitwagen (ELW)

In der Zwischenzeit war auch die Abt. Technik und Beschaffung der Jade Öl AG nicht untätig und kümmerte sich in der Vergangenheit um die Modernisierung ihres Fahrzeugparks. Als ersten Neuzugang konnte man nun der Presse einen ELW präsentieren, der den alten PKW, der den Anforderungen der Wehr in sämtlichen Belangen nicht mehr genügte, von nun an ersetzt. Es handelt sich hierbei um einen großen Pickup mit Allradantrieb und Hardtop. Darunter verbirgt sich eine Menge Stauraum für allerlei Ausrüstung. Die Wahl fiel auf ein solchen Fahrzeugtyp, da er über eine große Zuladungsmöglichkeit verfügt.

Das Modell, was ich hier als eine Neuheit präsentiere, ist in Wirklichkeit keine. Denn für dieses Modell musste der Pickup (KdoW) der Flughafenfeuerwehr dran glauben. Da mir das Fahrzeug an sich, trotzdem noch immer gefällt, modifizierte ich es lediglich an einigen Stellen behutsam, und verpasste es die typische rotweiße Lackierung der WF Jade Öl. Zudem bekam es nun auch eine dem Einsatzzweck angepasste Beladung versehen. Nicht unerwähnt bleiben soll die Tatsache, dass es sich hierbei um einen Nachbau des hervorragenden Pickup-Modells des Moccers Pierre Normadin handelt. Wie Du siehst Pierre, Dein Modell ist sogar hervorragend für den Feuerwehrdienst geeignet. (As you can see, Pierre, your creation is even highly recommented for duty in fire fighting.)

TroLF 1500

Die Werkfeuerwehr Jade Öl AG hat in ihren Reihen auch ein, mittlerweile älteres Trockenlöschfahrzeug. Dieses Fahrzeug wurde Mitte der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts beschafft, und steht bald vor seiner Ablösung. Ein lokaler Regionalflugplatz in der Umgebung hat bereits Interesse bekundet. Das Fahrzeug verfügt über zwei je 750 kg fassende Löschpulverbehälter der Brandklassen B und C und entsprechende Schnellangriffeinrichtungen mit je 30 m Hochdruckschlach. Ein Seilwinde an der Fahrzeugfront wurde nachträglich montiert.

Als eines der dienstältesten Fahrzeuge ging das alte TroLF 1500 nun in Rente und seiner Bestimmung nach, als Teilelieferant für ein neues Modell zu dienen. Nicht für irgendeins, sondern für einen gleichwertigen Ersatz. Das neue Fahrzeug wird aber nicht länger im Farnheimer Berufsfeuerwehrfuhrpark seinen Dienst verrichten, sondern bei der Werkfeuerwehr Jade Öl AG. Das alte Modell mutete doch, rückblickend betrachtet, mittlerweile vom Baustand sehr antiquiert an und passte von der Optik und seinem Detailgrad nicht mehr in die Reihe der aktuellen Fahrzeugflotte.

Das neue Modell wurde auch etwas größer und stellt so etwas wie einen Unimog dar. Wenngleich auch ohne einen Unimog darstellen zu wollen. Das Modell selbst soll bereits einige Dienstjahre auf dem Buckel haben. Die Gerätekästen am Ende des Aufbaus beeinhalten die beiden Schnellangriffseinrichtungen, die ich hierbei auch nutzbar darstellen wollte. Vergleichbare Modelle, die ich bei der Recherche fand, hatten hier lediglich einen 1 x 4er Stein verbaut. Ansonsten verfügt das Modell über eine entsprechend dem Original nachempfundene feuerlöschtechnsiche Einrichtung mit zwei Pulvertanks, Druckgasbehälter, Bedienungsfeld zum Betrieb des Löschmittels, sowie zwei kleinen, separaten Pulverlöschern. An der Front ist eine abgedeckte Seilwinde und auf dem Kabinendach eine Ausstiegsluke erkennbar.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x12er + 2x2er Platte)