Neue Feuerwehrhelme

Die Beschaffungsstelle der städtischen Feuerwehr Farnheim bezieht derzeit neue Helme für sämtliche Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr. Die Wahl fiel nach der Ausschreibung auf den F.1000 von Fengler, der neben einer spürbaren Gewichtsersparnis auch mit intregalen Komfort- und Sicherheitsmerkmalen gegenüber seinem Vorgänger aufwarten kann. Neben einem Nackenschutz ist auch eine Funksprecheinheit integriert, zudem fallen seine Abmessungen kompakter aus. Auch schützt die Helmstruktur dank neuer Verbundmaterialien besser gegen Schläge, Hitze und sonstige äußere Einflüsse, was nicht nur ein erheblich Sicherheitplus bedeutet, sondern auch gleichzeitig ein wesentlich komfortableres Tragegefühl bedeutet. Das Visier und somit das Gesicht kann zudem hinter einem ausklappbaren verspiegelten Hitzeschutz verborgen werden.

Dankenswerterweise hat TLC nun endlich den alten Feuerwehrhelm überarbeitet und ihn gleichzeitig auch etwas „europäisiert“. Das alte Modell, das unübersehbar amerikanische Vorbilder hatte, wird wohl nach und nach ausgedient haben. Einziger Wehrmutstropfen: Noch sind die Helme lediglich in weiß zu haben. Meine zuvor praktizierte Unterscheidung der Dienstgrade durch verschiedenfarbige Kopfbedeckungen funktioniert somit leider erst einmal nicht mehr.

Fahrtrage

Um nicht immer nur den Fahrzeugpark, sondern auch mal Teile der Ausrüstung vorzustellen, mit der die Feuerwehr tagtäglich arbeitet, soll dieser Beitrag dienen, und zugleich den Anfang für weitere Artikel in lockerer Folge bereiten. Heute ist es die Fahrtrage, die in den neuen Rettungsdienstfahrzeugen (RTWs, SRTWs) zum Einsatz kommt. Sie ist selbstverständlich höhenverstellbar, und auf ihr ist zudem eine (abnehmbare) Vakuummatratze verlastet.

Die Trage an sich lag bei mir bereits über Monate hinweg fertig zusammengebaut, aber dabei wenig detailreich. Schon immer wollte ich ein funktionelles (höhenverstelbares) Gestell bauen. Entweder fehlten mir bislang Bauteile und/oder das nötige Know-How. Als mir dieser Tage mein GW-Großlüfter, wie auch mein RW-Schiene als Stammtisch-Mitbringsel erneut in die Hände fielen, kam mir der nötige Geistesblitz. Der Scherenhub, wie beim Lüfter-Gerätewagen wäre viel zu groß ausgefallen, aber die Klappversion des Schienenfahrsatzes am Rüstwagen erschien mir am passensten. Die orange Oberfläche ist die bereits angesprochene Vakuummatratze.

Ich nahm nach dem Fotoshooting allerdings noch ein paar kleine Änderungen an den Rollen vor. Die die abgebildete Bauart ist etwas zu breit für den Innenraum der Fahrzeuge. Zudem tüftle ich derzeit noch daran die Patientenauflage verstellbar zu gestalten. Wenn es den „Gold-Status“ erreicht hat, reiche ich selbstverständlich ergänzend neue Abbildungen nach.