Eine Feuerwehr zieht um

Am Freitag Abend am bekamen die Mannheimer ein besonderes Blaulicht-Spektakel geboten. Die städtische Feuerwehr zog mit Mann und Maus und über 80 Einsatzfahrzeugen (unterstützt von Fahrzeugen der FF, des CityFlughafens, WF Roche, WF GKM, WF Daimler, WF SCA, WF Rheinchemie, der WF BASF und der Berufsfeuerwehr aus Ludwigshafen) in die neue Hauptfeuerwache in MA-Neckerau. Der alte Standort am Lindenhof wird aufgegeben.

Das hohe Interesse der Bevölkerung an dem lange im voraus geplanten Umzug überwältigte die Wehrleute dann doch. Mit rund 50.000 Menschen, die die Straßen säumten, hatte sie nicht gerechnet. Ein schönes Beispiel, welch hohen Stellenwert und großes Vertrauen die Feuerwehr innerhalb der Bevölkerung doch genießt, trotz der in letzter Zeit vermehrt aufkommenden Übergriffe von renitenten Zivilisten auf das Rettungspersonal.

Noch am gleichen Abend erfolgte der erste Einsatz von der neuen Wache: Im Porschezentrum brannt die angrenzende Fahrzeugwerkstatt völlig aus. Es entstant hoher Sachschaden.

Eiige ausgewählte Links zum Thema:

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Es kommt doch auf die Größe an

Die Heckansicht des dienstältesten Löschfahrzeugs der BF

LF 24/3 auf MB 1726 F, Aufbau Schlingmann, Bj. 1993, a. D. 2014 (nach einigen Dienstjahren als Reserve-LF)

1980 – während sich Mülheim an der Ruhr mit über 192.000 Einwohnern auf dem großstädtischen Höhepunkt befand, läutete man bei der Berufsfeuerwehr eine neue Ära in der Fahrzeugtechnik ein: Das erste LF 24 wurde in Dienst gestellt. Um zu verstehen, warum seinerzeit die Wahl auf diese damals noch neue, ungenormte und außergewöhnliche Fahrzeugkonzeption fiel, muss man sich einmal vor Augen führen, in welcher ausrüstungstechnischen Lage sich die Feuerwehr zum Planungszeitpunkt befand. Bis Ende der 1970er Jahre fuhr man mit einem damals zwar recht modernen aber für die technische Hilfeleistung nahezu ungeeigneten LF 16 (Bj. 1973) zum Einsatz. Daher folgte auch immer der mit allerlei technischem Gerät beladene GF 2 auf Magirus Rundhauber (Bj. 1967).

Das neue Konzept trug in erster Linie dem gestiegenen Verkehrsaufkommen Rechnung. Nicht zuletzt durch die Fertigstellung des Ruhrschnellwegs, der A 430, der von nun an ein nicht unerhebliches Unfallrisiko barg. Zudem konnte das neue Konzept zwei Fahrzeuge in einem kombinieren und half Personal zu reduzieren, ohne aber an der Sicherheit zu sparen. Fortan war es möglich, drei Kernbereiche der Feuerwehr mit nur einem einzigen Fahrzeug gleichzeitig zu bedienen: Retten, Bergen und Löschen. Ein weiterer Kaufanreiz war sicherlich die Bezuschussung mit nordrhein-westfälischen Landesmitteln. Was gleichzeitig einen regelrechten Beschaffungsboom bei diesem Fahrzeugtypen vor allem in den Großstädten in ganz NRW auslöste. Und man ebnete, insbesondere in Mülheim, den Boden in Punkto Gleichartigkeit bei künftigen Fahrzeugbeschaffungen dieses Typs.

Die Planungen sahen vor, ein solches Löschgruppenfahrzeug oberhalb des damals standardisierten und dementsprechend weit verbreiteten LF 16 zu platzieren. Ihm sollten, dank 16-Tonnen-Fahrgestell, eine höhere Nutzlast sowie eine eine größere Gewichtsreserve zugute kommen. Eine entsprechend kräftigere Motorisierung trug dem Vorhaben Rechnung. Der Fahrzeugtyp legte in allen Belangen zu: der Löschwassertank wuchs von 600 Litern beim LF 16 auf 1.600 L Wasser, die Feuerlöschkreiselpumpe war nun in der Lage 2.400 L/Minute zu fördern, und Dank der Zusatzbeladung für den Bereich der technischen Hilfeleistung waren ein Generator, ein zusätzlicher Lichtmast mit zwei 1000-Watt-Strahlern, hydraulische Rettungsschere und -Spreizer sowie weiteres Material und Werkzeug verlastet, um selbsttätig kleinere Hilfeleistungseinsätze abzuarbeiten. Für größere Einsatzszenarien hielt die Berufsfeuerwehr auch immer noch einen RW 2, Bj. 1981 (als Ersatz für den mittlerweile in die Jahre gekommenen GF 2) bereit.

Mit der DIN V 14530 Teil 10 wurde das LF 24 1981 schließlich in die Vornorm aufgenommen, aber – trotz Novellierung jener Vornorm 1987 – jedoch nie wirklich genormt. Nach Normungsreformen von 1991 und 2011 wurde diese Vornorm später dann entgültig herausgestrichen. Interessanterweise ist aber, dass sich die Anzahl eingesetzter Rüstwagen, so hatte man es sich durch den neuen Fahrzeugtypus wohl erhofft, lt. DLV-Statistik ab 1970 in Deutschland letztlich nie signifikant reduzierte.

35 Jahre später lässt sich jedoch rückblickend konstatieren, dieses Fahrzeugkonzept hat sich in Mülheim bewährt und diese Fahrzeugtypen sind einsatztaktisch „Mädchen für Alles“. Ob bei der Brandbekämpfung, bei Gefahrgut- und Verkehrsunfällen oder der Beseitigung von Sturmschäden. Mittlerweile stehen die LF 24 in der nun dritten Generation im Dienst zum Schutze der Bevölkerung. Insgesamt sieben verschiedene Fahrzeuge dieses Typs versahen über die Jahrzehnte hinweg zuverlässig ihren Dienst. Auch wenn einigen von ihnen, insbesondere den Allerersten später der Lochfraß arg zusetzte, werden die aktuellen LF 24 sicher nicht die letzten gewesen sein.

LF 24/1 auf MB 1624 AK, Aufbau Metz, Bj. 1980, a. D. 2005 (nach zwei Jahren im Dienst der FF)

LF 24/1 auf MB 1624 AK, Aufbau Metz, Bj. 1980, a. D. 2005 (nach zwei Jahren im Dienst der FF)

LF 24 der 1. Generation

  • Mercedes-Benz 1624 F der „Neuen Generation“
  • Aufbau Metz
  • FP 24/8
  • 1.600 L Löschwassertank
  • Rettungsschere und Spreizer sowie weiteres Material zur Abarbeitung kleinerer technischen und mittlerer Hilfeleistungen
  • Lichtmast (2 x 1.000 W), Seilwinde und Generator
  • Schlauchhaspel

Drei Fahrzeuge wurden hiervon in den Folgejahren in Dienst gestellt.
LF 24/1, MB 1624 F, Bj. 1980, a. D. 2005, Aufbau Metz (MH-2205)
LF 24/2, MB 1625 F, Bj. 1984, a. D. 2007, Aufbau Metz (MH-2011)
LF 24/3, MB 1726 F, Bj. 1993, a. D. 2014, Aufbau Schlingmann (MH-2394)


LF 24-2 MB 1528 F MB Atego mit Ziegler-Aufbau aus dem Jahr 2005

LF 24-2 MB 1528 F MB Atego mit Ziegler-Aufbau aus dem Jahr 2005 (heutige Reserve)

LF 24 der 2. Generation

  • Mercedes-Benz 1528 F Atego
  • Aufbau Ziegler
  • FP 24/8 mit festeingebautem Zumischer
  • 1.600 L Löschwassertank
  • Rettungsschere und Spreizer sowie weiteres Material zur Abarbeitung kleinerer technischen und mittlerer Hilfeleistungen
  • Lichtmast (2 x 1.000 W), Seilwinde und Generator
  • 2 Einarmhaspeln

Zwei Fahrzeuge wurden hiervon in einem Zweijahresabstabd in Dienst gestellt.
LF 24/1, MB 1528 F, Bj. 2003, Aufbau Ziegler (MH-2341)
LF 24/2, MB 1528 F, Bj. 2005, Aufbau Ziegler (MH-2342)


BF_MH31

LF 24 der 3. Generation

  • Mercedes-Benz 1629 F Atego (Facelift)
  • Aufbau Ziegler mit Ziegler Z-Cab
  • FP 10-3.000 mit festeingebautem Zumischer
  • 1.600 L Löschwassertank + 200 L Schaummitteltank
  • Rettungsschere und Spreizer sowie weiteres Material zur Abarbeitung kleinerer technischen Hilfeleistungen
  • Lichtmast (4 x LED) und Generator
  • 2 Einarmhaspeln

Zwei Fahrzeuge wurden hiervon zeitgleich in Dienst gestellt.
LF 24/1, MB 1629 F, Bj. 2014, Aufbau Ziegler
LF 24/2, MB 1629 F, Bj. 2014, Aufbau Ziegler (MH-2154)

Mit den letzten beiden Generationen stehen derzeit vier (!) LF 24 – so viele wie nie – im Dienst. Sei es im aktuellen Einsatzdienst, zu Aus- und Fortbildungszwecken oder als Reservefahrzeug im dritten Löschzug.

Statistik der Feuerwehr Farnheim 2016

Nicht nur die Präsentationsplattform der Feuerwehr Farnheim hat eine Statistik zu bieten, auch die Feuerwehr selbst. Fiktiv zwar, aber dennoch.

2016 absolvierte die Wehr 124.358 Einsätze, wovon 69.641 (56 %) auf den Rettungsdienst entfielen. Das entspricht einem Anstieg um vier Prozentpunkte zum Vorjahr. Gleichzeitig ist aber die Anzahl der Brandeinsätze rückläufig. Allerdings hat die Intensität der Großbrände zugenommen. Hier verzeichnete die Wehr per Definition 31 Einsätze. Das Einsatzaufkommen im Bereich der technischen Hilfeleistung blieb in etwa auf dem Vorjahresniveau. Hinzu kommen noch 788 Einsätze der Wasserrettung, 14 Havarien und 295 Alarmierungen aus dem Bereich der Gefahrgutbeseitigung. Die Feuerwehr wurde 2016 zu 58 Tiefnotfällen gerufen. 27 weitere Einsätze fielen dem Kampfmittelräumdienst zu und 16 mal wurde der Einsatzstatus MANV ausgelöst.

Anbei einige ausgewählte Einsätze des vergangenen Jahres mit tw. nicht alltäglichem Szenario:

JANUAR
Datum: 04.01.2016
Einsatzbeschreibung: Verkehrsunfall mit Linienbus auf „Philipsbrücke“ in der City
Einsatzalarmierung: 18:11 Uhr
Einsatzende: 22:54 Uhr
Status: THVUMANV2
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 2 HLF, 1 TLF 24/48, 1 RW 2, 1 FwK 60, 8 RTW, 1 SRTW, 1 GRTW, 4 NEF, 1 KdoW LNA, 1 KdoW OrgL RD, 1 KdoW (WAL), 2 WLF, 1 AB-Rüst, 1 AB-MANV, 1 AB-Betreuung, 1 ELW B-Dienst, 1 PKW
Eingesetzte Kräfte: 58 inkl. FG MANV
Externe Mittel: 3 RTW (DRK), 2 NEF (DRK), 3 RTW (JUH), 1 NEF (JUH), 1 RTH, 6 FuStW (Polizei), Notfallseelsorge

FEBRUAR
Datum: 12.02.2016
Einsatzbeschreibung: Gefahrgutunfall auf Autobahn mit 7 Autos aufgrund dichten Nebels in Streeke
Einsatzalarmierung: 22:17 Uhr
Einsatzende: 05:42 Uhr
Status: THVUGG2
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 2 HLF, 1 DLK, 2 TLF 30/50, 1 RW 2, 1 FwK 60, 1 GW-GG, 1 GKW (FF), 1 GW-Licht (FF), 1 MZF (FF), 1 GW-San, 3 RTW, 4 NEF, 1 KdoW (WAL), 1 GW-Streu, 2 WLF, 1 WLF, 1 ÖWSF, 1 FwA LiMa (FF), 1 FwA-Gen200 (FF), 1 AB-Tank, 1 AB-GG, 1 AB-Kran, 1 ELW B-Dienst, 1 ELW-U
Eingesetzte Kräfte: 63 inkl. FG Leucht
Externe Mittel: 2 RTW (JUH), 1 RTH, 5 FuStW (Polizei), Notfallseelsorge

MÄRZ
Datum: 06.03.2016
Einsatzbeschreibung: Maschinenraumschiffsbrand im Ausrüstungshafen in Nienbüttel
Einsatzalarmierung: 06:55 Uhr
Einsatzende: 12:36 Uhr
Status: FEUWA3
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 2 HLF, 3 DLK, 2 LF KatS (FF), 1 TLF 3000 (FF), 1 GW-Großlüfter, 1 GTLF 10, 2 RTW, 1 NEF, 1 WLF, 1 AB-Schiffsbrand, 1 ELW B-Dienst, 1 ELW A-Dienst, 1 KdoW (WAL)
Eingesetzte Kräfte: 47
Externe Mittel: 2 FuStW (Polizei), Einsatzboot der Wasserschutzpolizei, 1 RTH

Datum: 24.03.2016
Einsatzbeschreibung: Starke Rauchentwicklung in einem U-Bahnwaggon der Linie U3 in der City
Einsatzalarmierung: 16:09 Uhr
Einsatzende: 21:49 Uhr
Status: FEUZUG1
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 2 HLF, 1 RW-Schiene, 1 GW-Großlüfter, 1 GW-A, 2 TLF 30/50,
4 RTW, 1 NEF, 1 ELW B-Dienst
Eingesetzte Kräfte: 38
Externe Mittel: 2 RTW (JUH), 1 (NEF JUH), 3 FuStW (Polizei), 3 Einsatzfahrzeuge des Notfallmanagement der FSB (Farnheimer Stadtbahn)

APRIL
Datum: 19.04.2016
Einsatzbeschreibung: Baugerüst droht nach Sturm auf Straße zu stürzen in Wilhelmsort
Einsatzalarmierung: 16:57 Uhr
Einsatzende: 19:31 Uhr
Status: THDRZG
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 2 HLF, 2 DLK, 1 RW 2, 1 GW-H, 1 GW-Licht (FF), 1 WLF, 1 AB-Rüst, 1 RTW, 1 ELW B-Dienst
Eingesetzte Kräfte: 36  inkl. Fachgruppe Höhenrettung
Externe Mittel: 4 FuStW (Polizei), 1 Einsatzfahrzeug des Ordnungsamtes

MAI
Datum: 09.05.2016
Einsatzbeschreibung: Geplatztes Hauptversorgungsrohr im Trinkwassernetz des Wasserwerks in der City
Einsatzalarmierung: 8:19 Uhr
Einsatzende: 15:53 Uhr
Status: THWASTR2
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 1 ELW 2, 1 ELW-U, 2 HLF, 1 TLF 24/48, 1 RW 2, 2 MLF (FF), 1 HLF 20/16 (FF), 1 WLF, 1 WLF, 1 AB-Schlauch, 1 AB-HFS, 1 RTW, 1 ELW B-Dienst, 1 PKW
Eingesetzte Kräfte: 47
Externe Mittel: 5 FuStW (Polizei), THW (FG Pumpen), 3 Einsatzfahrzeuge des Wasserwerks

Datum: 12.05.2016
Einsatzbeschreibung: Kranfahrer mit Herzbeschwerden in 39 Metern Höhe in Eppenwerder
Einsatzalarmierung: 11:37 Uhr
Einsatzende: 12:44 Uhr
Status: NOTFPH
Eingesetzte Mittel: 1 ELW, 1 HLF, 1 DLK 42, 1 KEF, 1 GW-H, 2 RTW, 1 NEF
Eingesetzte Kräfte: 20 inkl. FG Höhenrettung
Externe Mittel: –

JUNI
Datum: 13.06.2016
Einsatzbeschreibung: Großrand in Baumarkt sowie anliegendem Holzlager auf einer Fläche von ca. 5.000 qm in Brookstedt
Einsatzalarmierung: 10:23 Uhr (Tag 1)
Einsatzende: 05:51 Uhr (Tag 3)
Status: FEU8
Eingesetzte Mittel: 6 ELW, 1 ELW 2, 1 ELW-U, 1 ELW 2, 1 ELW 3, 7 HLF, 5 DLK, 2 TMB, 1 TMB 53, 1 DLK 42, 5 TLF 30/50, 3 TLF 24/48, 2 GTLF 10, 2 STF 5000, 1 GW-A, 1 GW-Mess, 3 MLF (FF), 6 HLF 20/6-KatS (FF), 4 LF 20-KatS (FF), 2 HLF 20/16 (FF), 1 TLF 3000 (FF), 2 SW 2000 (FF), 1 GKW (FF), 1 GW-Licht (FF), 1 MZF (FF), 3 MTW (FF), 4 WLF, 1 WLF, 1 WLF, 2 AB-Schlauch, 1 AB-Atemschutz, 1 AB-HFS, 2 AB-Schaum, 1 AB-LöschG, 1 AB-Kraftstoff, 1 AB-Großbrand, 1 AB-Küche, 1 AB-Tank, 1 AB-Betreuung, 2 AB-Mulde, 1 LKW, 1 LKW, 1 GW-L, 2 FwA Licht, 1 FwA-Gen200, 1 FwA-Gen200, 2 FwA-SWW, 3 RTW, 2 NEF,  1 KdoW (WAL), 4 KdoW, 2 KdoW, 2 ELW B-Dienst, 2 ELW A-Dienst, 1 PKW, Löschboot
Eingesetzte Kräfte: 273 (Spitzenwert) inkl. FG Schaum, FG LöWaRüHa, FG Leucht, FG VB, FG Atemschutz, FG Logistik, FG FüKom, FG-L, UG Spüren und Messen
Externe Mittel: 8 FuStW (Polizei), 1 Einsatzhubschrauber (Polizei), 1 ELW (WF Jade Öl), 1 Turbolöscher (WF Jade Öl), 1 TZ (WF Jade Öl), 1 STLF 10000 HRET (WF Jade Öl), 1 SLF 100/180 (WF Jade Öl), SEG-Betreuung (DRK), THW (FG KüKom, FG Räumung, FG Bergen, FG Beleuchtung), Notfallseelsorge

Datum: 18.06.2016
Einsatzbeschreibung: Notgelandeter Heißluftballon in Süderwardergroden
Einsatzalarmierung: 15:51 Uhr
Einsatzende: 16:43 Uhr
Status: NOTP1
Eingesetzte Mittel: 1 ELW, 1 HLF, 1 RW 2, 3 RTW, 2 NEF
Eingesetzte Kräfte: 18
Externe Mittel: 3 FuStW (Polizei)

Datum: 27.06.2016
Einsatzbeschreibung: Großrand eines Weideackers auf rund 3.000 qm durch natürliche Hitzentwicklung in Bornlaker Moor
Einsatzalarmierung: 14:49 Uhr
Einsatzende: 06:16 Uhr
Status: FEU5
Eingesetzte Mittel: 4 ELW, 1 ELW 2, 1 ELW-U, 1 ELW 3, 4 HLF, 1 DLK, 3 TLF 30/50, 2 TLF 24/48, 2 GTLF 10, 1 KdoW (WAL), 1 GW-A, 1 GW-Mess, 2 RTW, 2 MLF (FF), 3 HLF 20/6 KatS (FF), 2 HLF 20/16 (FF), 1 TLF 3000 (FF), 1 SW 2000 (FF), 1 GKW (FF), 1 GW-Licht (FF), 1 MZF (FF), 2 MTW (FF), 1 GW-L, 3 WLF, 1 AB-Schlauch, 1 AB-HFS, 1 AB-Großband, 1 AB-Küche, 1 AB-Tank, 1 AB-Kraftstoff, 1 LKW, 2 FwA Licht, 1 FwA-Gen200, 1 ELW B-Dienst, 1 ELW A-Dienst, 1 KdoW
Eingesetzte Kräfte: 137 (Spitzenwert) inkl. FG FG LöWaRaHa, FG Leucht, FG VB, FG Atemschutz, FG FüKom, FG VB, UG Spüren und Messen, FG Logistik)
Externe Mittel: 3 FuStW (Polizei), 1 Einsatzhubschrauber (Polizei), THW (FG KüKom, FG Beleuchtung)

JULI
Datum: 05.07.2016
Einsatzbeschreibung: Scheunenvollbrand nach Blitzschlag in Werdumergroden
Einsatzalarmierung: 05:30 Uhr
Einsatzende: 17:27 Uhr
Status: FEU3
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 1 ELW 2, 3 HLF, 2 DLK, 1 TMB 42, 1 TLF 30/50, 1 LF 20-KatS, 2 HLF 20/6-KatS (FF), 2 MLF (FF), 1 TLF 3000 (FF), 1 GTLF 10,1 GW-L, 2 RTW, 3 WLF, 1 WLF, 1 AB-Küche, 1 AB-HFS, 1 GW-L, 1 AB-Schlauch, 1 AB-Schaum, 1 AB-Kraftstoff, 1 ELW B-Dienst, 1 ELW A-Dienst, 1 KdoW (WAL)
Eingesetzte Kräfte: 80 inkl. FG VB
Externe Mittel: 2 FuStW (Polizei), THW (FG FüKom, FG Räumen)

Datum: 29.07.2016
Einsatzbeschreibung: Banküberfall mit Geiseldrama in Himmelreich
Einsatzalarmierung: 12:36 Uhr
Einsatzende: 19:44 Uhr
Status: NOTFP1
Eingesetzte Mittel: 1 ELW, 1 ELW 2, 1 HLF, 1 DLK, 1 TLF 24/48, 1 GW-San, 1 MLF, 2 RTW, 2 NEF, 1 KdoW LNA, 1 ELW B-Dienst
Eingesetzte Kräfte: 32
Externe Mittel: 2 RTW (DRK), 9 FuStW (Polizei), 1 Einsatzhubschrauber (Polizei), SEK (BPol), Notfallseelsorge

AUGUST
Datum: 10.08.2016
Einsatzbeschreibung: Schiffsunglück auf der Jade – 2 Schiffe kollidieren, 3 Besatzungsmitglieder über Bord in Jadergroden
Einsatzalarmierung: 16:37 Uhr
Einsatzende: 20:27 Uhr
Status: THWA3
Eingesetzte Mittel: 3 ELW, 1 ELW 2, 2 HLF, 1 DLK, 1 TLF 24/48, 1 GW-T, 1 GW-B, 1 GW-W, 1 FwA RTB 1, 1 FwA RTB 2, 3 RTW, 2 NEF, 1 ELW B-Dienst, 1 PKW, Löschboot
Eingesetzte Kräfte: 52
Externe Mittel: 1 RTW (DRK), 1 NEF (JUH), 3 FuStW (Polizei), 2 Boote der Wasserschutzpolizei

SEPTEMBER
Datum: 21.09.2016
Einsatzbeschreibung: Einsturz eines Wohnhauses durch ein herbeigeführtes Gasleck in Wilhelmsort
Einsatzalarmierung: 09:34 Uhr (Tag 1)
Einsatzende: 15:44 Uhr (Tag 2)
Status: EINSTFEUG
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 1 ELW 2, 2 HLF, 1 DLK, 1 TLF 30/50, 1 MLF, 1 RW 2, 1 GW-Mess, 1 GW-A, 1 GW-L, 2 WLF, 1 WLF, 1 AB-Mulde-Rüst, 1 AB-Küche, 1 AB Rüst, 1 GW-H, 2 RTW, 2 NEF, 1 MZF, 1 GKW (FF), 1 GW-Licht (FF), 1 FwA Licht, 1 FwA-Gen200, 1 LKW, 1 KdoW (WAL), 2 ELW B-Dienst, 1 ELW A-Dienst, 1 PKW
Eingesetzte Kräfte: 78 inkl. FG Leucht, FG Höhenrettung, FG VB, FG Logistik
Externe Mittel: 2 FuStW (Polizei), Rettungshundestaffel (DRK), THW (FG KüKom, FG Räumung, FG Bergen, FG Beleuchtung), Notfallseelsorge

OKTOBER
Datum: 16.10.2016
Einsatzbeschreibung: MANV in Schule durch freigesetztes Reizgas in Himmelreich
Einsatzalarmierung: 10:44 Uhr
Einsatzende: 15:23 Uhr
Status: MANV2
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 2 HLF, 1 GW-A, 1 GW-Mess, 1 GW-GL, 2 WLF, 1 AB-Betreuung, 1 AB-MANV, 4 NEF, 12 RTW, GRTW, 1 KdoW LNA, 1 KdoW OrgL, 1 ELW B-Dienst, 1 LKW, 1 KdoW (WAL)
Eingesetzte Kräfte: 84 ink. FG MANV
Externe Mittel: 2 FuStW (Polizei), 4 RTW (JUH), 5 RTW (DRK), 3 RTW (MHD), GW-San, 1 RTH, SEG-Betreuung (DRK), Notfallseelsorge

NOVEMBER
Datum: 29.11.2016
Einsatzbeschreibung: Brand im Antriebsraum eines Growians im Windpark in Streeke
Einsatzalarmierung: 18:49 Uhr
Einsatzende: 06:13 Uhr
Status: FEUM
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 2 HLF, 2 DLK, 1 TMB 53, 2 TLF 30/50, 1 MLF, 1 WLF, AB-Schlauch, 1 GW-H, 1 RTW, 1 ELW B-Dienst, 1 KdoW, 1 PKW
Eingesetzte Kräfte: 43 inkl. FG Höhenrettung
Externe Mittel: 1 FuStW (Polizei)

Die Letzten ihrer Art

Was als Überschrift auf den ersten Blick ein wenig schwermütig klingen mag, ist aber tatsächlich so gemeint. Denn es geht um zwei Fahrzeuge, die, wenn man sich den aktuellen Fahrzeugpark der Mülheimer Feuerwehr ansieht, wahrlich als die letzten Fahrzeuge ihrer Art gelten.

TLF 16/24-Tr. der BF MH, MB LN2 917 AF, Aufbau Metz, Bj. 1996

TLF 16/24-1, MB LN2 917 AF, Aufbau Metz, Bj. 1996

TLF 16/24-2, MB 917 AF (LN2/Facelift), Aufbau Metz, Bj. 1997

TLF 16/24-2, MB 917 AFE (LN2/Facelift), Aufbau Metz, Bj. 1997

In den Jahren 1996 und 1997 beschaffte die Berufsfeuerwehr als Ersatz zweier in die Jahre gekommener Löschfahrzeuge diese zwei TLF 16/24-Trupp. Neben der Reduktion der Personalstärke reichte fortan eine Trupp-Fahrerkabine, zudem fiel die Wahl auf die kleine Nutzfahrzeugklasse „LN2“ von Mercedes-Benz auf einem hochgeländegängigen Fahrgestell mit Singlebereifung für enge Altstadtstraßen und Einsätze abseits befestigter Wege. Denn ein nicht unerheblicher Teil der Mülheimer Stadtfläche besteht aus Feldern, Wäldern und Wiesen. Durch ein zum Produktionsjahr ’97 vorgenommenes Facelift bei Mercedes-Benz, trägt die Kabine des zweiten Fahrzeugs auch dessen karosserietechnische Modifikationen. Das (mittlerweile) Besondere stellen jedoch jeweils die Fahrzeugaufbauten dar. Sie wurden durch die Metz Feuerwehrgeräte GmbH mit Sitz in Karlsruhe hergestellt.

Kurz zur Unternehmensgeschichte: Die Carl Metz GmbH wurde als Maschinenfabrik 1842 in Heidelberg gegründet, 1998 vom österreichischen Feuerlöschgerätegiganten Rosenbauer übernommen, verschwanden der Markenname und Fahrzeugprogramm durch rosenbauereigene Produkte. Lediglich die Drehleitersparte blieb unter dem alten Firmennamen als „Metz Aerials“ zunächst erhalten. Seit 2015 firmiert diese allerdings unter „Metz Technologies“ mit mehrheitlichen Rosenbauer-Logos auf den Fahrzeugen. Heute ist Metz der zweitgrößte Hersteller von Hubrettungsfahrzeugen nach Magirus in Ulm.

Zurück nach Mülheim. Auch hier, wie bei vielen anderen Feuerwehrwehren Deutschlands, standen neben den beiden TLFs zahlreiche weitere Feuerwehrfahrzeuge mit Metz-Aufbauten im Fuhrpark. Die TLFs waren viele Jahre Teil des ersten, bzw. zweiten Abmarsches. Nach der Übernahme durch Rosenbauer beschaffte die Mülheimer Wehr 2001 ein neues TLF 24/50, nun allerdings mit Schlingmann-Aufbau. Das 1997er TLF 16-2 wurde schließlich Reservefahrzeug und ist 2010, mit der Beschaffung eines zweiten TLF 24/50 (genau genommen ist es ein TLF 24/48-SL) diesmal mit Ziegler-Aufbau, in den Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr, Löschzug Broich überstellt worden. Das Fahrzeug aus 1996 steht nach wie vor bei BF in Dienst – vornehmlich als Reserve im dritten Abmarsch.

Mittlerweile sind alle übrigen Lösch- und Rüstfahrzeuge mit Metzaufbauten bei der Feuerwehr Mülheim außer Dienst gestellt worden (abgesehen von den Drehleitern). Bis 2020 könnte durchaus mit einem Ersatz für das erste schwere TLF 24 auf MAN zu rechnen sein, so dass eines der TLF 16 aller Wahrscheinlichkeit nach vor seiner Außerdienststellung steht. Bis es aber soweit ist zählen die kleinen, wendigen und sehr zuverlässigen TLFs in Mülheim eben zu den Letzten ihrer Art. Mögen sie uns doch noch ein wenig erhalten bleiben.

TLF 16/24 Tr., MB 917 AF, Aufbau Metz, Bj. 1997

Blick auf Heck und Beladung des TLF 16-2

Noch der Blick auf die feuerwehrtechnische Beladung

Die feuerwehrtechnische Beladung der Gerätefächer G1 und G3

Dieses Fahrzeug mit Metz-Aufbau ist Bj. 1997

Heckansicht des Reserve-TLF

Man muss schon sehr genau hinschauen, um die Unterschiede der „Zwillinge“ zu erkennen. Oben TLF 16-2, und das 1996er-Fahrzeug

Technische Daten:

  • Fahrzeug: Mercedes-Benz 917 AF(E) LN2 4×4 mit permanentem Allradantrieb
  • Leistung: 125 kW (170 PS)
  • Hubraum: 5.958 ccm
  • Schaltgetriebe – Permanenter 
Allradantrieb, Differenzial-Sperren und Untersetzung
  • Zul. Gesamtgewicht: 9.000 kg
  • Aufbau: Metz Feuerlöschgeräte GmbH, Karlsruhe
  • Pumpe: FP 16/8 (1.600 L/Min. bei 8 bar)
  • Löschmittel: 2.400 L Wasser im Fahrzeugtank
  • 60 L Schaummittel in Kanistern

Mittleres Löschfahrzeug – MLF

Als Ersatz für die in die Jahre gekommenen LF 10/6 der freiwilligen Feuerwehr beschafft die Feuerwehr Farnheim in diesem Jahr insgesamt 10 sog. MLF. Im Grunde genommen nimmt die Abteilung Technik ein Downgrade vor, jedoch kommen den neuen Fahrzeugen andere Aufgabengebiete zu. Somit werden auch die Zusatzbeladungen der LF 10/6 für die technische Hilfeleistung nicht mehr benötigt, da jeder Stützpunkt der freiwilligen Wehr über mindestens ein größeres LF 16/12, LF 20-KatS oder ein HLF 20/16 verfügt. Die MLF übernehmen u. a. fortan Aufgaben rund um die Löschwasserversorgung. Zwei der Fahrzeuge werden aber auch der Berufsfeuerwehr zugeteilt. Zu einem bekommt die Citywache ein solches Fahrzeug, denn gerade in den engen und betriebssamkeitsstarken Straßenzügen der Innenstadt stießen die sperrigen Großfahrzeuge der Feuerwehr schnell immer wieder an ihre Grenzen. Für kleine Brände ist das MLF, das über einen 600L Wassertank und eine FP 10-1000 verfügt, somit ideal.

Die Idee dafür bekam ich auf der Interschutz in Hannover praktisch auf dem Silbertablett serviert, als eines mit seiner Besatzung mit den Aufräumarbeiten auf dem Außengelände getraut war. Mir gefiel seine kompakte Bauform auf Anhieb und dachte, so etwas muss  sich doch auch in 4wide realisieren lassen. Als Basis bot sich auch hier wieder die beliebte Kleintransporter-Bauform an. Eine Bestätigung, dass dieser Modelltyp äußerst wandlungsfähig ist. Dadurch, dass ich den großen Geräteraum hinten verbaute, entstand am Heck eine zwei Noppen breite Lücke über die gesamte Höhe des Fenterrahmens. Diese konnte ich aber mithilfe eines 1x2er SNOT-Steins und einer mit zahlreichen Fliesen reichhaltig dekorierten 4x6er Platte schließen.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)

Neue LF 24 der BF Mülheim

Im Dezember 2014 holte eine Gesandschaft zwei baugleiche Fahrzeuge der neuen Löschgruppenfahrzeuge LF 24 von der Fa. Ziegler in Giengen an ihren neuen Bestimmungsort an der Ruhr. Ein knappes viertel Jahr später, nach Folierung, Ausbildung und der technischen Abnahme stehen diese Fahrzeuge im Einsatzdienst des jeweils ersten Abmarschs auf den Wachen 1 und 2. Sie lösen die Vorgängermodelle aus den Baujahren 2003 und 2005 ab.

Bei den beiden neuen Fahrzeugen handelt es sich um LF 24 auf Mercedes-Benz Atego 1629 F 4×2 Euro 5. Ziegler realisierte die Kabinenverlängerungen als sog. Z-Cab. Der Aufbau wurde aus der bewährten Serie ALPAS mit Aluminium-Profilen gefertigt. Rotzler lieferte die Seilwinde vom Typ „Treibmatic“. Ein Xenon-Lichtmast am Heck vervollständigt die hochmoderne Ausstattung.

Die Sondersignalanlage ist komplett in LED ausgeführt. Im einzelnen sind dies:

  • 2x FG Hänsch Nova LED Kennleuchten
  • 4x Premier Hazard XT4 Frontblitzer (im Kühlergrill)
  • 2x FG Hänsch TOP-Integro H LED am Aufbauheck
  • 1x FG Hänsch Comet LED am Lichtmast
  • 5x FG Hänsch Sputnik pico LED in Orange am Heck (Verkehrswarner)
  • 1x Pressluftanlage Max Martin 2298GM
  • Jumbo JU 57 & 61 Bullhorn

BF_MH30 BF_MH31 BF_MH32(Im Bild das zweite LF der FRW2 in MH-Heißen – Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Löschfahrzeug umgekippt

Da surfe ich so über das WAZ-Portal „derwesten.de“, um zu lesen, was so neues in meiner Stadt passiert ist, da erfahre ich, dass das erst im vorletzten Jahr in Dienst gestellte TLF 24/50 auf einer Einsatzfahrt auf einer Brückenzufahrt umgestürzt ist. Glücklicherweise erlitt ein Feuerwehrmann nur leichte Verletzungen. Der Einsatz, zu dem das Fahrzeug ausrückte, war, wie sich herausstellte, lediglich ein Melderalarm und kein Brandeinsatz. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf ca. 200.000 bis 250.000 Euro!

(Die Fotos zeigen das Fahrzeug vor dem Unfall und vor der Indienststellung im September 2010)

NACHTRAG vom 14. Juni: Nach Ermittlung eines Gutachters ist das verunfallte Fahrzeug KEIN Totalschaden und wird derzeit bis etwa Ende des Jahres bei der Firma Ziegler in Giengen/Brenz aufwändig in Stand gesetzt. Neben einem neuen Fahrerhaus bekommt das TLF auch einen komplett neuen Aufbau. Die kosteninsensive Reparatur soll sich nach WAZ-Information auf ca. 260.000 Euro belaufen. Der entstandene Schaden wird vermutlich über die KSA (Kommunaler Schadenausgleich westdeutscher Städte), einer Solidargemeinschaft, bei der alle kommunalen Fahrzeuge versichert sind, ausgeglichen.

Hier gibt’s noch mehr Infos zum Thema, inkl. umfangreicher Bildergalerien von der Bergung: