FuStW (Funkstreifenwagen mit Sonderaufbau)

Die Autobahnpolizei als Teil der Landespolizei hat im Zuge der Modernisierung 44 neue Funkstreifen mit Sonderaufbau in Dienst gestellt. Dieses neue Fahrzeug mit einer auf dem Dach montierten Verkehrsbeeinflussungsanlage wird vornehmlich als sog. Verkehrsunfallsicherungswagen eingesetzt. In ihm sind sämtliche Ausrüstungsgegenstände verlastet, die bei einer Unfallaufnahme benötigt werden. Ferner dient er als Einsatzfahrzeug bei LKW-Fahrzeugkontrollen und wird überdies bei der Fahndung eingesetzt.

Die Wandlungsfähigkeit stellt der Kleintransporter ist auch über Behördengrenzen hinweg unter Beweis. So entstand ein Kleinbus mit dem kürzlich vorgestellten Facelift in dem hierzulande bekannten blau-silbernen Farbschema. Bis auf die heckseitige Beladung, die einen 2x2x2er Container, in dem die Pylone verstaut sind, aufnimmt, unterscheidet sich dieser von der Feuerwehrvariante nur marginal. Herzstück ist aber eben jene Verkehrsbeeinflussungsanlage, die aus dem diesjährig neuen 1x6x3er Bar mit vier Noppen besteht, und an dessen unteren beiden Noppen die Verkehrzeichen Platz finden sowie an den oberen beiden zwei orangefarbene Blitzer. Die großen Seitenpaneele mit dem Autobahnsymbol entstammen vom alten Highway Maintenance Truck (#6653).

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x 2x3er + 1x4er Platte)

Mannschaftstransportwagen (MTW 14)

Das zweite Fahrzeug der im letzten Jahr beschafften MTWs unterscheidet sich insofern von seinem Schwesterfahrzeug, als dass es mit einem Hochdach ausgestattet ist. Es bietet etwas mehr Raum, da es schnell zu einem Führungsfahrzeug für einsatztaktische Maßnahmen umgebaut werden kann.

Ausnahmslos alle Fuhrparks der 13 Wachen der freiwilligen Kräfte verfügen über solche MTWs. Da die BF solche Fahrzeugtypen nicht im Bestand hat, kann sie für Fahrten (bspw. im Rahmen der Ausbildung) auf die Fahrzeuge der FF zurückgreifen.

Während ich das vorangegangene Modell für die FG Leucht fertigte, kam mir die Idee mit dem Hochdach. Somit wechselte ich zunächst die Dachversion aus, um sie zugutachten. Erst danach baute ich den zweiten Mannschaftstransporter zusammen. Alles ab Hochdach straßenwärts entspricht dem Schwesterfahrzeug. Lediglich am Heck platzierte ich zusätzlich eine Verkehrswarnanlage.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (2x4er + 2x3er + 4x4er Platte)

Mannschaftstransportwagen (MTW 9)

Der kürzlich, im Rahmen der Fachgruppe Beleuchtung vorgestellte MTW soll nun hier etwas genauer gezeigt werden. Die Wehr legt ja bekanntermaßen großen Wert auf einen einheitlichen Fahrzeugpark, so beschaffte sie im vergangenen Jahr abermals zwei Kleinbusse als Mannschafttransportwagen in unterschiedlicher Ausführung beim bekannten Fahrzeughersteller, der in der Vergangenheit schon allerlei Kleinbusse an die Wehr lieferte. Beispielhaft sei in dem Zusammenhang als Querverweis an die ELWs, die Werkstattwagen, und NEFs erinnert.

Die beiden neuen MTW stehen bei der Freiwilligen Feuerwehr im Dienst und dienen, neben dem Personentransport, auch als Führungs- oder Lotsenfahrzeug.

Optisch ansprechende Mannschaftstransporter fehlten der Feuerwehr bislang. Dieses Problem konnte ich nun endlich beseitigen. Das Modell fügt sich von seiner Gestaltung nahtlos in den Fahrzeugpark ein, und vor allem, es passt zu der Schar bisheriger Kleinbusse. Der Rest ist schnell erzählt: Im innern finden, neben dem Fahrer, zwei weitere Minifigs Platz. Ein kleiner „Kofferraum“ bietet Platz für etwas Ausrüstung, Gepäck, o. ä.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (2x4er + 2x3er + 4x4er Platte)

 

GRTW (Großraum-Rettungswagen)

Der im Jahre 2005 beschaffte GRTW erhielt zur Einsatzwertsteigerung ein umfangreiche Überholung. Die vermutlich augenscheinlichste Änderung stellt das neue Lackierschema dar, in dem bekanntlich alle neuen Rettungsdienstfahrzeuge gehalten sind. Ebenso erhielt das Fahrzeug eine neue Klimaanlage, die auch dem Fahrzeugdach untergebracht wurde, sowie eine neue Signalanlage. Auch notfallmedizintechnisch wurde aufgerüstet: neben einer neuen Fahrtrage, die ein Gewicht bis zu 400 kg aushalten kann, wurden auch drei Intensiv-Betreuungsplätze eingerichtet, sowie zwei weiteren Plätze für liegendtransportierbare Patienten. Besetzt wird das Fahrzeug im MANV-Fall mit 6 Personen (1 Fahrer, 3 Rettungsassistenten/-sanitäter, 1 Organisatorischer Leiter Rettungsdienst und 1 Leitender Notarzt). Der GRTW fährt im Durchschnitt etwa 10 Einsätze pro Jahr.

Der alte GRTW war der nächste auf meiner Agenda, der zur Überholung anstand. Um ihn von seinem Bruder, dem ELW 3, optisch unterscheidbar zu machen, bekam er das oben bereits angesprochene neue rotweiße Schema der Rettungsdienstfahrzeuge. Allein diese Maßnahme sorgt für einen moderneren Auftritt. Zahlreiche Details, wie die Dachklimaanlage, neue Blaulichbalken und eine ausklappbare Markise vervollständigen das „Update“. Im Nachgang bekommt das Modell noch die bei den neuen Rettungsdienstfahrzeugen üblichen weißen Felgensätze montiert.

Fahrgestellbasislänge: 18 Noppen (2×12er + 2×6er)

ELW 3 (Einsatzleit- oder Befehlswagen)

Große und größte Schadensereignisse erfordern immer auch eine äußerst komplexe und vor allem autark funktionierende Befehlsinfrastruktur vor Ort. Um den zahlreichen Rettungsmannschaften von Feuerwehr, HiOrgs und THW gleichermaßen einen koordinierten Einsatzablauf in ihren Abschnitten zu gewährleisten, rückt in solchen Fällen der Befehlswagen (ELW) der Berufsfeuerwehr mit dem A-Dienst aus. Bei ihm laufen sämtlicher Funkverkehr rund um die Einsatzstelle zusammen, und ist gleichermaßen die Schnittstelle zu anderen Leitstellen. Aufgebaut auf einem Bus-Chassie und eingerichtet mit mehreren festen Funk-Arbeitsplätzen, einem Überwachungsarbeitsplatz, Besprechungsräumlichkeiten, Stromerzeuger und allerlei kommunikationstechnischen Einrichtungen, wie PCs, 2- und 4m-Band, Digitalfunk, UMTS, LTE und einem ganzen Antennenwald.

Der alte ELW 3 war nun ebensfalls reif für ein Facelift. So erhielt der Bus eine umfangreichere „Konturbeklebung“. Zudem optimierte ich seine „Segelohren“ genannten Außenspiegel größentechnisch und montierte ein paar zusätzliche Extras, wie eine Klimaanlage und neue Warnsignaleinrichtungen aufs Dach. Ebenso ersetzte ich die übelsten Steine gegen neue. Die großen Antennen verlegte ich dabei kurzerhand ans Fahrzeugheck. Auch der Innenraum wurde neu einmöbliert: nun haben dort zwei gegenüberliegende PC-Arbeitsplätze, ein Kartenschrank, Funkgeräte und ein Telefonapperat Platz.

Fahrgestellbasislänge: 18 Noppen (2x12er + 2x6er)

Linienbus

Der ÖPNV der Stadt wird durch komplett durch die Jadebahn bedient und bewegt sich tagtäglich auf einem über 1.200 km umfassenden Streckennetz. Die Jadebahn unterhält den Betrieb diverse U- und S-Bahnlinien, den Regionalexpress, Staßenbahnen, oder auch den zahlreichen Busverkehr. Letzterer ist mit den zahlreichen Fahrzeugen auf über 32 Routen im Stadtverkehr im Einsatz.

Der hier vorgestellte Bus basiert locker auf den in der Vergangenheit vorgestellten Feuerwehrbussen (GRTW und ELW). Orientiert sich aber, wie seine älteren Geschwister am aktuellen Busdesign aus dem aktuellen LEGO-Programm. Jedoch habe ich hierbei auf die „Elefantenohren“, die Außenspiegel, verzichtet, und dafür einen Zugang zum Innenraum mittels einer großen, seitlich zu öffnenden Klappe, realisiert. Natürlich verfügt der Bus auch über einen entsprechenden Minifig-Zustieg in From einer 1x3x1er Autotür, Lüftungsgitter für den heckseitig verbauten Motor sowie Dachluken.

Das Farbschema ähnelt an den übrigen, hier bereits vorgestellten, kommunalen Fahrzeugen. Das gelb-rot entspricht zudem der Stadtfarbe Farnheims. Wobei ich mir aber nicht sicher bin, ob ich das Farbschema a) im Dachbereich – die oberen zwei Lagen roter Platten gegen gelbe austausche, oder b) nochmal komplett ändere. Was meint Ihr?

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x16er Platte)

MTW

Die Flughafenfeuerwehr hat mit diesem noch einen letzten MTW älteren Typs im Dienst, der aber noch dieses Jahr durch ein neues Fahrzeug abgelöst werden soll. Der in die Jahre gekommene Mannschaftstransportwagen, und  zwei weitere wurden 1994 beschafft und in Dienst gestellt.

Der Bau des Modells entspricht im Wesentlichen dem Großraumtaxi aus dem alten Lego-Ideenbuch (# 200.2) aus dem Jahr 1985. Natürlich habe ich es wieder mal für meine Zwecke modifiziert und ein wenig „verbessert“: so haben z. B. die Fensteröffnungen im Fond dank einer 1x4er Platte die selbe Höhe wie vorn.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.