Mini

Ein weiterer Veteran mischt sich von nun an unter den großstädtischen Verkehr: ein Mini.

Inspiriert von den neuen Bauteilen aus den Cars2™-Sets wollte ich mich auch mal einer geschlossenen PKW-Variante versuchen. Dankenswerter Weise verfügte der Abschleppwagen „Mater“ über einen entsprechenden Noppen-Kotflügel in mediumblau für das Mini-Fahrzeugheck. Leider fehlen nur noch die typischen Autotüren in dieser Farbe, so mussten also welche aus dem tradionellen Blauton herhalten. Was ein wenig wie Flickwerk aussieht, soll eher als Zweifarben-Lackierung rüberkommen. Weiße Accessoires, wie Felgen und Dach runden das Modell ab.

Fahrgestellbasisplatte: 8 Noppen (2x8er Platte)

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Cabrio-Oldie

Einige Verkehrsteilnehmer haben natürlich auch in Farnheim einen ausgeprägten Sinn für alte Automobilitätenliebhabereien. So ist hin und wieder dieser seltene „Studd Urban Mini“ in der noch selteneren und offenen Rennausführung des Siegerautos der 24 Stunden von LeStone von 1967.

Seit wenigen Tagen sind die ersten Cars 2™-Sets im Handel, und die zahlreichen neuen, vier Noppen breiten Bauteile spulten vor meinem geistigen Auge schon unglaublich abgefahrene, andersartige Fahrzeugkonstruktionen ab. So ergriff ich die Chance und langte bei zweien der Lizenz-Sets zu. Heraus kam nun zunächst mal eine kleine PKW-Variante – sozusagen zum Warmwerden -, bei der nur die die neuen Kotflügelteile nutze. Aufgrund meines sandgrünen Steinemangels (auch aus dem Grund, dass es wesentliche Karosserieteile in dieser Farbe schlicht nicht gibt) entschied ich mich für eine Kombination mit Schwarz. Angereichert mit einigen Details, wie schwarz eingefasste Rückleuchten, dunkelbleyfarbene Stoßstangen und Seitenstreifen, Heckspoiler und Motorkühlrippen, sowie einem Überrollbügel, rollt dieser „Oldie“ nun fortan über meine Stadtstraßen.

Der gelungene Retrolook der Kotflügelteile lässt sicher auch bekannte Mini- oder Trabbioptiken zu. Mal schauen…

Fahrgestellbasisplatte 8 Noppen (2x8er Platte)

Roadster – Something nothing special

Kleine, schicke Roadster haben ja seit Jahren im Automobilbau Hochkonjunktur. Kein Wunder also, dass vor einigen Wochen beim Auto-Salon in Genf diesbezüglich wieder einige vielversprechende Neuheiten der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Dabei hat die cabriotaugliche Jahreszeit ja gerade erst begonnen.

So ist auch in meiner Stadt von nun an ein sportiver Roadster unterwegens. In stylishem Summersky-Blue mit weißen Applikationen hört er auf den Namen NOPP STR 6, der Noppenberger Karosseriemanufaktur. Natürlich verfügt der geschwinde PKW über zahlreiche Sicherheitsfeatures wie Überrollbügel, Nebenscheinwerfer oder auch ein großes Rückleuchtenband. Der Motor, ein aufgeladener 1,4 L Motor mit 180 PS – Downsizing sei Dank, sitzt aus Gewichtsgründen vor der Hinterachse. Großzügige 18-Zoll-Schuhe geben dem Sportler optisch den Rest.

Fahrgestellbasislänge: 7 Noppen (kurze PKW-Bodenplatte)

Musclecar

Der El Commentadore ist ein typisches Musclecar der späten 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. Es verfügt über einen Smallblock-V8 mit 5,2 Litern Hubraum, der 426 PS leistet. Die Cabrioversion verfügte bereits damals über ein elektrisches Verdeck. Die R/T (Road and Track)-Variante verfügt einen zusätzlich aufgeladenen Grand-V8 mit 5,8 L und 445 PS und wilden 620 Nm Drehmoment.

Dieses Fahrzeug, als eines der wenigen Modelle, die es über den großen Teich geschafft haben, und gleichzeitig noch so gut erhalten sind, erstrahlt in sattem Tornado-Red und Checkered-Flag-Black. Ausgestattet auf 4-Hole-Racing-Rims mit einer Bereifung von 265/70 R15 – Ballonreifen lassen Grüßen.

Seit einigen Tagen wurschtelte ich immer mal wieder mit unterschiedlichen Zusammenbaumöglichkeiten für einen Oldtimer (Jojo’s Kastenente war die Initialzündung). Es sollte optisch etwas gänzlich anderes, als bei den bisherigen PKW dabei herauskommen. Mal probierte ich das Front-, mal das Heckdesign. Heute aber versuchte ich beide Teile zu einem fahrbaren Untersatz zusammenzubauen. Neben längeren Karosserieüberhängen folgte schließlich, für stimmigere Proportionen ein verlängerter Fahrgastraum.

Um den bissigen Look eines typischen US-Musclecars einzufangen mussten unbedingt die Scheinwerfer hinter Gitterfliesen platziert wedern, ebenso sollte eine aggressive Farbgebung für das nötige Finish sorgen. Neben Alufelgen sorgt eine doppelrohrige Auspuffanlage für die nötige, lautmalerische Unterstützung.

Und so ist das Gefährt für beide Zielgruppen etwas: den gesetzten Herrn mit Hang zur Originalität oder den krasser Styler mit fetten Beatz.

Fahrgestellbasislänge: 8 Noppen (2x8er Platte)

#6644 – Road Rebel (1990)

Der Nachfolger des alten „Motorcycle Transport“ (#6654) von 1983 sieht nicht nur schnittiger aus, sondern kommt auch direkt mit einem bissigeren Set-Namen daher: „Road Rebel“. Der Protagonist, eine Minifig im Rennoverall, scheint in seiner Freizeit der Beschäftigung von Rennen mit seinem Rennmotorrad nachzugehen, während er im täglichen Straßen auch nicht gerade unsportlich unterwegs ist.

Das Zugfahrzeug ist ein flottes Sportwagen-Cabrio, sattem Heckspoiler und ein gelben Zierstreifen an der Seite, die in Korrespondenz zu gelben Trailer stehen. Die abgeschrägte Motorhaube mit integriertem Kotflügel stellte zum Erscheinungstermin 1990 eine Formneuheit dar, die damals zudem in gelb erschien. Basis für den Bau des Sportwagens mit Anhängerkupplung (eine in der Realität nicht alltäglich anzutreffende Kombination) ist das bekannte kurze Chassis mit 7 Noppen Länge.

Der Hänger ist, im Gegensatz zu den Anfängen der Classic-Town-Serie, kein Sonderteil mehr, sondern wird aus zahlreichen Bauteilen montiert, und fällt naturgemäß detailreicher aus. Rückleuchten oder auch ein wirklichkeitsgetreue Abstützung des Vorderwagens sind nur einige der Besonderheiten.

Die Beladung des Anhängers stellt ein schwarzes Motorrad dar. Das außer mit einer schwarzen „3“ bedruckten 1x1er Fliesen keine weiteren Anbauteile bekam. Als weiteres Zubehör liegt dem Set ein Helm mit klappbarem Visier bei, womit man die Minifig für den Ritt auf dem Feuerstuhl ausstaffieren kann.

Jahr: 1981
Teile: 68
Minifig: 1

# 6394 – Metro Park & Service Tower (1988)

1988 und nur zwei Jahre nach Erscheinen der optisch sehr gelungenen Tankstelle (#6378 – Shell Service Station) legte man im Hause LEGO® mit diesem Bausatz noch einmal einen drauf und veröffentlichte ein wirklich großes und spektakuläres Tankstellen-Set. Dieses Riesenset ist gleichzeitig ein bis heute andauerndes Novum – es beinhaltete nämlich das erste und einzige waschechte Parkhaus.

Dieses Parkhaus ist natürlich erwartungsgemäß mit zwei stattlichen Parkdecks, einem funktionstüchtigen Lift, einer ganzen Autowaschstraße (ebenfalls eine tolle Neuheit) und einem Staubsauger ausgestattet. Platziert ist das ganze auf einer Sonderstraßenplatte, die mittels Scharnieren mit der zweiten (gleichartigen) Bodenplatte, auf der die Tankstelle steht, verbunden ist, und somit neben- oder – zusammengeklappt – hintereinander platziert werden kann.

Die Tankstelle selbst kann man getrost als „kleinen Bruder“ des oben angesprochenen Sets (#6378) aus 1986 ansehen. Trotzdem bietet auch sie eine Fülle an Details und Spielmöglichkeiten, wie einen kleinen Shop, eine überdachte Werkstatt, eine Zapfsäule mit zwei Tankplätzen, einen Autosauger, Ersatzreifen und etwas Werkzeug.

3 verschiedenfarbige, kleine Stadtflitzer, ein Shell-Pickup, ein Motorrad und 6 Minifigs vervollständigen dieses tolle Set.

Positiv anzumerken sei zu guter letzt noch, dass bis auf wenige Ausnahmen, sämtliche Motive auf die Steine aufgedruckt sind. Egal ob es sich um die Türen am Shell-Lieferwagen, das „Shop“-Schild über der Eingangstür oder die Sonderfliesen mit den Werkzeug- oder Waschstraßensymbolen handelt.

Und das Beste: es ist nach 22 Jahren alles noch vollständig! 😀

Jahr: 1988
Teile: 620
Minifigs: 6

#623 – Red Cross Car

1978, als die Setnummern noch dreistellig (!) waren ging es los: die Minifigs erhielten nun das erste Auto mit einer Karosseriegestaltung, die es endlich erlaubte sie glaubwürdig hinter ein Lenkrad zu stecken. Den Anfang machte schließlich das „Red Cross Car“. Das Modell glänzte mit zahlreichen neuen Bauteilen: es gab zu öffnende Türen, eine neue Bodenplatte mit abgesenkter Sitzposition, die noch heute vielgenutzte Windschutzscheibe und ein Lenkrad. Zudem rollte das Modell auf den für Classictown so charakteristischen grobstolligen Profilreifen mit roter Nabe.

Aber schon zwei Jahre später folgte mit der #6629 (Ambulance) ein deutlich modernisierter Notarztwagen.

Eine echte Überraschung: mein Modell mag zwar durchaus leicht bespielt worden sein, ist aber staundender Weise nahezu unverkratzt und unvergilbt, und die Achsen weisen zudem auch keinerlei Rostansatz auf. Sogar die ganzen Kühlergrill- und Rot Kreuz-Aufkleberchen sitzen gut 32 Jahre nach Erscheinen noch immer da, wo sie sollen.

Jahr: 1978
Teile: 38
Minifig: 1