Rettungswagen (RTW)

Für die Sicherheit der Bevölkerung, die Risikoabdeckung im Stadtgebiet, oder die Katastrophenhilfe sind auch die Hilfsorganisationen der Stadt, allen voran der Kreisverband Farnheim des Deutschen Roten Kreuzes, in das umfassende Konzept der Gefahrenabwehr der Stadt und der Feuerwehr mit eingebunden. Eng verzahnt übernehmen diese im Notfall entsprechende Aufgaben, um die Feuerwehr nach Kräften zu unterstützen und entscheidend zu entlasten. Daher verfügt das DRK über einen umfangreichen teilweise um zahlreiche Spezialfahrzeuge angereicherten Fahrzeugpark. Haupttätigkeitsfeld ist aber ohne Zweifel der Rettungsdienst, der sich in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und den übrigen Hilfsorganisationen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr um die Abarbeitung sämtlicher Notfälle kümmert.

Dazu dient in erster Linie der Rettungswagen, mit ihm die notfallmedizinischer Versorgung am Unfallort bis ins Krankenhaus gewährleistet ist. Dabei setzt das DRK, ähnlich wie die städt. Feuerwehr, Kleintransporter mit Kastenaufbauten ein, die in Deutschland seit vielen Jahren bekannter Standard sind.

Ausgestattet mit Defibrillator, EKG- und Beatmungsgerät gehören ferner auch ein Ampullarium und diverses med. Kleingerät zum Ausstattungsumfang. Das Fahrzeug selbst ist ein in 2017 beschaffter und zuvor von den Brickmarscher Ambulanz Fahrzeugwerken (BAFA) ausgebauter Kleintransporter mit einem 150 PS leistenden Euro-6-Turbodiesel.

Um meinen Unfallautos geamtkompositorisch ein realistisches Drumherum zu geben, musste ich noch liefern, und zwar bei eben jenen Rettungsdienstfahrzeugen. Gerade RTWs brauche ich am besten gleich im ganzen Dutzend. Den Anfang machte der nun des DRK, wobei ich gleich auch dem bisherigen Feuerwehr-RTW eine Überarbeitung spendierte. Dazu an anderer Stelle mehr.

Der RTW ist mit dem Feuerwehr-Pendant weitestgehend baugleich, außer, dass die Fahrzeugbasis das bereits vorgestellte Facelift erhielt und insbesondere bei den Hecktüren über einen anderen Schließmechanismus verfügt. Da unbedingt eine entnehmbare Fahrtrage zum Einsatz kommen sollte, musste ich mir für die Hecktüren etwas anderes als noch beim Feuerwehr-RTW einfallen lassen. Zugegebenermaßen war ich mit der dortigen  Umsetzung nicht wirklich zufrieden. Die jetzige Lösung ist ebenfalls noch nicht optimal, aber durch die eingeklemmten Haltestangen an einem Paneel sehr platzsparend, so dass sich die Trage problemlos entnehmen lässt.

Apropos Trage, auch diese erhielt eine Überarbeitung und verfügt nun über eine aufrichtfähige Liegefläche und lässt sich, soweit dies mit den Bauteilen in dieser Größe darstellbar ist,  platzsparend zusammenklappen.

For the security of the population, the risk coverage in the city area, or the disaster relief, the aid organizations of the city, especially the District Association of the German Red Cross (DRK) in Farnheim, are involved in the comprehensive concept of security and safety of the city and the fire department. Closely interlinked, these take on corresponding tasks in an emergency in order to support the fire brigade. Therefore, the DRK has an extensive and modern fleet of vehicles, some of which are very special. However, the main field of activity is undoubtedly the rescue service, which works 24/7, in cooperation with the municipal fire brigade and the other relief organizations, to handle all incoming emergencies.

This is primarily that kind of vehicle for any kind of emergency. E. g. the DRK and the FFD (Farnheim Fire Department), uses vans with box bodies, which have been a well-known standard in Germany for many years.

Equipped with defibrillator, ECG and respirator also include an ampullarium and various medical appliances. The vehicle itself is delievered from the Brickmarscher Ambulanz Fahrzeugwerke (BAFA) in 2017 and equipped with a 150 hp Euro 6 turbodiesel.

In order to give my accident cars a realistic composition, I need those ambulance vehicles so badly. The German Red Cross EMS vehicle made the beginning and I also revisited the previous ambulances of the FFD. For more elsewhere.

The EMS vehicle is largely identical to the fire brigade counterpart, but this vehicle base received a facelift and got a different locking mechanism especially for the rear doors. Because a removable stretcher should definitely be used, I had to come up with something different for the rear doors than I used at the fire department ambulance once. Unformtunately I wasn’t really happy with the implementation there. The current solution is also not optimal, but thanks to the clamped handrails on a panel very space-saving, the stretcher can be easily be removed.

Speaking of the stretcher, this thing also has received a revision and now has an movable lying surface and, as far as can be represented with the parts available in this size, can be folded to save space.

Advertisements

NRW-Tag in Düsseldorf

Anlässlich des 70. Jahrestages seit der Gründung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen beging die Landeshauptstadt Düsseldorf am letzten August-Wochenende bei feinstem Kaiserwetter großräumige Feierlichkeiten.

Grund auch für die zahlreichen Feuerwehren und Hilfsorganisationen sowie Polizei, Bundeswehr und THW sich und ihre Arbeit auf den Rheinwiesen dem interessierten Besucher ausführlich zu präsentieren. Selbst aus den niederländischen und belgischen Nachbarländern waren Gesandschaften der Polizei zu Gast.

Einige weiterführende Links zum Thema

Blaulichttag 2015

Alle zwei Jahre findet im Mai der sog. „Tag der Mülheimer Hilfsorganisationen“ statt. Dieses Jahr fand er unter neuem Namen gleich auch an neuer Wirkungsstätte statt: am neuen Mülheimer Stadthafen. Jenes Becken, mit dessen Hilfe Mülheim noch näher an den Fluss rücken möchte. Und tatsächlich bietet dieses umgestaltete Areal dem lustwandelnden Naherholer eine durchaus angenehme Atmosphäre.

Somit hatten sich bei Kaiserwetter um das Becken auch die Feuerwehr, das DRK, passenderweise mitsamt der Wasserwacht, der DLRG, dem THW, die lenzten, was das Zeug hielt, die Johanniter, sowie einige Stände fürs leibliche Wohl drapiert.

Die Organisationen informierten u. a. mit einer Fahrzeugschau und ihrer Ausrüstung umfangreich über ihre Tätigkeitsfelder. Wer interesse hatte, konnte sich noch an Ort und Stelle bewerben.

Rettungsübung der Feuerwehr Mülheim und des Rettungsdienstes

Am Samstag mittag, den 12. Oktober, gegen kurz nach zwölf Uhr wurde die Feuerwehr Mülheim zu einem Unfall auf der Eltener Straße gerufen. Als die ersten Kräfte eintrafen, stellte sich die Situation recht unübersichtlich dar. Mehrere Autos, darunter auch ein vollbesetzter Linienbus waren stadtauswärts verunfallt. Einer der PKWs lag auf dem Dach. Eine eingangs noch nicht genau zu beziffernde Anzahl an Verletzten und einige schockig umherirrende Menschen machten die Erfassung der Situation zunächst nicht gerade einfach. Schnell aber war klar, hier muss mehr Material und Rettungspersonal her. Umgehend alarmierte die Einsatzleitung den Rüstzug und den Zug I&K (Information und Kommunikation) der BF Mülheim, beide Züge der freiwilligen Feuerwehr, sowie ein Großaufgebot an Rettungsdienstkräften – auch aus den umliegenden Städten Duisburg, Essen und Oberhausen.

Der Einsatzort wurde umgehend in mehrere Abschnitte unterteilt, mit hydraulischen Rettungsgerät befreite man eingeklemmte Personen, die SEGs des DRK und der Johanniter richteten indes eine Patientenablage ein, eine eigens eingerichtete Fahrspur für Rettungsfahrzeuge sorgte für einen reibungslosen Abtransport der Verletzten, und die Notfallseelsorge des DRK übernahm in einem von der MVG bereitgestellten Linienbus die Betreuung der unverletzten Unfallbeteiligten.

Zum Glück war alles nur eine Großübung, um die koordinierte Abarbeitung einer unübersichtlichen Einsatzstelle bei einem sog. MANV, einem Massenanfall an Verletzten zu trainieren. Daran beteiligten sich neben der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr (mit den Zügen Broich und Heißen) der Rettungsdienst von Feuerwehr, DRK und JUH auch die Rettungsdienste der BF Oberhausen, Essen, sowie der JUH und des ASB Essen. Geübt wurde auf einem abgesperrten Straßenabschnitt unter möglichst realistischen Bedingungen – nicht zuletzt unter Zuhilfenahme zahlreicher Unfallfahrzeuge, 25 geschminkter Verletztendarsteller und 12 weiterer Statisten. Gegen 13:40 Uhr rückten die ersten Kräfte wieder ab.

Ich konnte bei der Gelegenheit gleich auch einige Fahrzeuge ablichten, die entweder neu in Dienst stehen, oder in absehbarer Zeit ihrer Ausmusterung entgegensehen.

Tag der Hilfsorganisationen

Zwei Jahre sind seit der letzten Veranstaltung vergangen, bei dem sich Mülheimer und Essener Hilfsorganisationen mit ihrer Arbeit in der MüGa einem breiten Publikum präsentierten. Nun war es wieder soweit. Leider spielte das Wetter nicht so wirklich mit. Dennoch bekamen die Besucher einiges geboten: die Feuerwehr löschte an der Ruhr, eine große Übung hatte einen Massenanfall an Verletzten (kurz MANV) zum Thema und das DRK, die JUH, Feuerwehr und THW auf den Plan rief, eine Besichtigung des einfliegenden Rettungshubschraubers Christoph 9 aus Duisburg, sowie jede Menge Fahrzeuge und Ausrüstungen der Verbände. Ein Comedy-Duo sorgte für entsprechend thematische Unterhaltung.

Tag der Hilfsorganisationen

Einmal jährlich stellen sich die Träger des städtischen Rettungsdienstes bei einem eigens organisierten Tag der breiten Öffentlichkeit dar. Teilnehmer sind die Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter Unfallhilfe, die Malteser und die DLRG, sowie das THW. All diese Hilfsorganisationen präsentieren sich und ihre „alltäglichen“ Tätigkeiten und Einsatzspektren der jeweiligen Fachbereiche dabei vor.

Neben zahlreichen Fahrzeugen und Rettungsmitteln wird dem Besucher auch einiges an Programm geboten: das THW lädt zur Schiffstour auf der Ruhr, die Feuerwehr lässt löschen, oder benötigt Hilfe beim Getränkekästenstapeln, und das DRK und die JUH zeigen in einer großen Übung die Patientenversorgung bei einem evtl. MANV (Massenanfall an Verletzten). Highlight ist sicher aber der Einflug des Rettungshubschraubers Christoph 9 aus Duisburg, bei dem anschließend die Besatzung den interessierten Zuschauern Rede und Antwort steht. Leider dauert die lockere Gesprächsrunde kürzer als erhofft: schon nach knapp 40 Minuten wird er zu einem neuerlichen Notfall gerufen.