Drehleiter DLA (K) 23/12 L32FA (Euro 6)

Nachdem die Drehleiter der FRW 1 vergangenen Sommer bei einem Einsatz einen Stromschlag erlitt, stand relativ schnell fest, dass die Elektronik einen derart großen Schaden erlitt, dass ein Ausstausch der betroffenen Komponenten aus Kostengründen keinen Sinn machen würde.

So wurde die alte DLK außer Dienst genommen, und bis Ende Januar durch eine Reserveleiter ersetzt. Nun ist der Nachfolger angekommen. Im Grunde ist diese letztlich baugleich mit ihren Vorgängerinnen, lediglich das Fahrerhaus ist nun bereits mit dem Facelift ausgeführt, was auf eine Motorisierung nach Euro-6-Schadstoffnorm hindeutet. Heute wurde sie der Presse offiziell vorgestellt.

Um zwischenzeitig immer mal wieder den Gedanken eines großen Einsatzdioramas fortzuführen, müssen dafür mehrere baugleiche Fahrzeuge her. Egal, ob Löschfahrzeuge, Rettungswagen oder eben Drehleitern. So kam diese Drehleiter als weiteres Fahrzeug in den Fuhrpark. Somit schaffe ich zunächst mal die Ausgangsvoraussetzungen, ehe ich den substanziellen Dioramabau angehe.

Das MOC entspricht bis auf ganz wenige Marginalistäten dem Schwestermodell, weshalb ich auch eine detailreiche Fotodokumentation verzichtete.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen: 2x12er + 2x4er Platte

 

Video

Feuerwehren in der Schweiz – Das Ausbildungszentrum Andelfingen (2)

FWCH023Oben: Die Übungsanlage in Vollbrand. (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Während am Freitagabend die Jugendfeuerwehr noch mit nur einem TLF einen Gasbrand bekämpfte, war es am nächsten Tag bei Orts- und Stützpunktfeuerwehr schon ein Verkehrsunfall, dessen Feuer auf das Gebäude übergreift. Hierzu kam von der Stützpunktfeuerwehr Weinland noch ein Pionierfahrzeug (PIF) mit einem kompletten Einsatztrupp angereist. Auf Grund des Besucherandrangs mussten der Einsatzleiter und sein Gehilfe zu Fuß zum Einsatzort gehen. Gleich erging es den rund 30 Mann die nun gleichzeitig einen Brand löschen und einen Verletzten retten mussten. Die Aufgabenverteilung ist eindeutig: Die Ortsfeuerwehr Andelfingen ist für den Brand im zweiten Stock des Gebäudes verantwortlich, die Stützpunktfeuerwehr Weinland übernimmt das Kommando und mit Hydraulikspreizer und -zange die Rettung des Autofahrers. Die Erfahrung als Autobahnstützpunkt kam den Einsatzkräften zu Gute und nach rund 15 Minuten waren der Verletzte in Sicherheit und alle Brände gelöscht. Dank dem Kommandanten der Feuerwehr Andelfingen wurden alle Zuschauer über die genauen Arbeitsabläufe und das Eintreffen – aus Platzgründen nicht vorhandener – weiterer Einsatzkräfte informiert.

Als beinahe perfekt erwiesen sich für die Zuschauer die Balkone der angrenzenden Übungsgebäude. Den Blick aus dem dritten Stock nutzte auch ich am Sonntag um die dritte und größte Vorführung mit der Kamera zu dokumentieren.

Um halb zwei Uhr Nachmittags begrüßte der Kommandant die Messebesucher zum letzten Mal zu einer Feuerwehrdemo. Das Szenario war gleich wie am Vortag, nur dass diesmal noch etwas mehr Bezug zur Realität hergestellt wurde. 90 Sekunden nachdem der „Augenzeuge“ die 118 gewählt hat, fuhr der First Responder mit dem leitenden Offizier auf den Schadensplatz und begutachtete die Sachlage, bevor nach einer weiteren Minute das TLF mit 10 Mann Besatzung eintraf. Kurze Zeit später kam aus einer Seitenstraße auch schon das PIF, gefolgt von einem Ford MTW, angefahren und rangierte, dicht an den Zuschauern vorbei, auf den abgesperrten Übungsplatz. Nach kleinen Startschwierigkeiten mit dem Löschangriff verlief der restliche Einsatz reibungslos. Während mit einem Elektrolüfter das Treppenhaus vom Rauch befreit wurde, begannen zwei Trupps mit Schnellangriff den Brand am Auto zu löschen. Weitere Einsatzkräfte stützen das umgestürzte Fahrzeug ab und begannen am anderen Fahrzeug mit dem Abtrennen des Daches. Während drei Mann unter Atemschutz das Treppenhaus betraten, um an den Brand im zweiten und dritten Stockwerk zu kommen, trugen vier Mann den Verletzten aus der Gefahrenzone, wo ein weiterer Feuerwehrmann bereits mit einem Rettungsrucksack wartete.

FWCH028Oben: Entfernung des Autodaches. (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Schon bald hörte der Kommandant über Funk „Das Feuer ist aus“ und er erklärte die Übung für beendet. Nun stand auch der Junglenker wieder von der Bahre auf und verließ den Platz. Ein letztes Mal galt es nun für dieses Wochenende die Schläuche aufzurollen und die Scherben zusammen zu kehren. Die beiden Unfallfahrzeuge wurden fachgerecht mit dem Gabelstapler wieder zurück zu den anderen Übungsautos gebracht.

Wenn auch die Feuerwehren Andelfingen und Weinland noch etwas größere Fahrzeuge hätten zeigen können, waren diese Vorführungen für mich garantiert ein Highlight des Jahres.

(Zu Teil 1 des Artikels)

Zu guter letzt noch Bewegtbilder von der Übung:

Weiterführende Links:

Text & Fotos: Adrian Matzinger, Schweiz

Feuerwehren in der Schweiz – Das Ausbildungszentrum Andelfingen (1)

FWCH001Oben: Löschangriff mit zwei Schnellangriffen unter Atemschutz. Ein Mann begibt sich zum Verunfallten ins Fahrzeug. (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Im Rahmen der Wyland-Mäss 2014, einer Ausstellung des lokalen Gewerbes, zeigten auch Feuerwehr, Polizei und Zivilschutz auf dem Gelände des Ausbildungszentrums Andelfingen ihr Können. Das Ausbildungszentrum AZA wurde gerade erst in 5 Jahren Arbeit für 25 Millionen Schweizer Franken (knapp 21 Mio. Euro) ausgebaut. Mit den neu gebauten Übungsgebäuden gilt das AZA nun als modernstes Ausbildungszentrum der Schweiz.

In dem kleinen Dorf innerhalb des AZA existieren neben eigenen Straßen auch ein eigenes Hydrantennetz, sowie komplett möblierte Wohnungen und Geschäfte, in denen für den Ernstfall geübt werden kann. Ernstfall meint auf diesem Gelände unter anderem Erdbeben, Geiselnahmen, Überfälle, Amokläufe, Verkehrsunfälle, Gas- und Gebäudebrände. Das Übungsgelände und die darauf befindlichen Gruppenunterkünfte, Speise- und Theorieräume stehen nicht nur Einsatzkräften aus dem Kanton Zürich, sondern auch denen aus den Kantonen Thurgau, Schaffhausen, Aargau, Basel-Stadt und dem deutschen Baden-Württemberg zur Verfügung.

FWCH002Oben: Die Römerstrasse: eine Strasse nur für Übungen. Alle drei Gebäude können in Brand gesetzt werden, ohne dass sie direkt Schaden nehmen. (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Zu den Übungsgebäuden gehören mehrere dreistöckige Wohnhäuser, eine Tankstelle mit Shop, eine Tiefgarage und ein Stahlbau für Gasbrände. Des weiteren gibt es auf dem Gelände einen selbstgebauten Flash-Over Container, in dem die gefährliche Vermischung von Rauchgas und Sauerstoff simuliert werden kann. Befeuert werden diese Anlagen mit Gas, extra hergestellten Holzpaletten und Stroh für den sehr dunklen und undurchdringbaren Rauch. Der dabei entstehende, teils hochgiftige Rauch kann unterirdisch zu einer hochmodernen Rauchgaswaschanlage geleitet und gereinigt werden. Mit Wasser versorgt wird das Gelände über eine 200 mm dicke Wasserleitung und gleich drei Hochdruckpumpen, die dafür sorgen, dass an jedem Hydrant genügend Wasserdruck herrscht. Unter einem der Brandhäuser befindet sich auch eine normale Tiefgarage, in der die Fahrzeuge des Zivilschutzes untergebracht sind.

Während den drei Tagen der Messe vollführten Polizeihunde, Zivilschutz, Jugend-, Orts- und Stützpunktfeuerwehr Einsatzübungen. Im Einsatz waren neben dutzenden Helfern auch ebenso viele Mannschafts- und Gerätewagen des Zivilschutzes (vergleichbar mit dem THW) in Form von VW und Renault Transportern. Die Polizei rückte mit zwei BMW, Auto und Motorrad, sowie einem zivilen Diensthundekraftwagen an. Der Schweizer Armeezulieferer MOWAG zeigte einen Duro IIIP 6×6 GMTF mit Vollpanzerung und 12,7 mm Maschinengewehr.

Doch die meisten Besucher zog die Freiwillige Feuerwehr Andelfingen mit ihrer kleinen Ausstellung und den Einsatzdemos an. Zu sehen waren eine Drehleiter auf einem zweiachsigen Renault Fahrgestell, ein TLF auf Iveco Cursor 4×4 und der neue First Responder. Der auf einem Ford Galaxy aufgebaute First Responder ist ausgestattet mit sämtlichen Einsatzunterlagen für den leitenden Offizier, einem Defibrillator, einem Beatmungsgerät und zwei Rettungsrucksäcken. Das von der Stützpunktfeuerwehr Opfikon übernommene, 11 Jahre alte, Fahrzeug verkürzt die Einsatzzeit im Falle eines Herz-Kreislauf-Notfalls von 15 auf lediglich 5 Minuten. Zum Fuhrpark des AZA gehören zusätzlich zur Drehleiter noch ein Mercedes TLF, ein ausgedienter KdoW, sowie einige MTW und Gerätewagen, die allerdings nicht mehr außerhalb des Geländes zum Einsatz kommen.

(Zu Teil 2 des Artikels)

Weiterführende Links:

Text & Fotos: Adrian Matzinger, Schweiz

Das große Aufräumen nach „Ela“

Tag 11 nach „Ela“. Wie berichtet sind seit der Unwetternacht von Pfingstmontag bis heute Feuerwehren aus ganz NRW im Ruhrgebiet, insbesondere in Essen und Mülheim im Einsatz, die Folgen des mächtigen Sturmtiefs zu beseitigen.

Ich konnte einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Leverkusen in meinem Viertel eine Weile beobachten, und kam mit folgenden Fotos heim. Es wird übrigens hier der Baum gefällt, der in der Sturmnacht u. a. mehrere Autos zerstörte.

NACHTRAG 14.12.2014: Die erschütternde Bilanz des verheerenden Orkans sind in der Nachbetrachtung ein halbes Jahr später insgesamt 15 zum teils schwer verletzte Personen, etwa 20.000 umgestürzte Bäume, unzählige zerstörte Autos, abgedeckte Dächer und vollgelaufene Keller und Tiefgaragen. Alles in allen summiert sich der Schaden – alleine in Mülheim – auf 28 Millionen Euro. Das Gesamteinsatzaufkommen der Feuerwehr beläuft sich in jeden Tagen und Wochen nach dem Ereignis auf über 2.500 Einsätzen – ebenfalls alleine in Mülheim.

NACHTRAG 15.04.2019: Allein der Regierungsbezirk Detmold schickte 546 Helferinnen und Helfer mit insgesamt 119 Einsatzfahrzeugen nach Mülheim, die sich wie folgt aufteilten:

Bezirksbereitschaft 1 Bielefeld 118 Einsatzkräfte
25 Fahrzeuge
Bezirksbereitschaft 2 Kreis Minden-Lübbecke/
Kreis Herford
135 Einsatzkräfte
27 Fahrzeuge
Bezirksbereitschaft 3 Kreis Gütersloh/
Kreis Lippe
126 Einsatzkräfte
28 Fahrzeuge
Bezirksbereitschaft 4 Kreis Paderborn/
Kreis Höxter
167 Einsatzkräfte
39 Fahrzeuge

# 6480 – Hook And Ladder Truck (1986)

Parallel zum „Mobile Police Truck“ erschien mit diesem Bausatz 1986 ein weiteres sog. „Light & Sound“-Set. Denn auch dieses wies die typischen Bauteile der Elektrifizierung auf. Da TLC 1986 noch nicht vorsah den Batteriekasten auch in anderen Farben herzustellen (Rot bspw. folgte erst mit dem „Airport Shuttle“ 1990), musste aus der Not eine Tugend gemacht werden: ein großer schwarzer Aufkleber mit einem Feuerwehrsymbol mit gekreuzten Äxten, Flammen und Helm hinterließ – sorgsam montiert – einen umlaufend gleichmäßig weißen Rahmen um den Sticker, was durchaus als ein Gestaltungselement gewerten werden konnte und noch immer kann.

Um dem Modell darüber hinaus auch einen gewissen Spielwert mitzugeben, wurde um den wuchtigen Batteriekasten allerlei Zubehör drappiert und eine heckseitige Schnellangriffsvorrichtung verbaut und obenauf eine drehbare, zweiteilige Leiter angeflanscht. Somit wirkt das Fahrzeug eher wie ein Zwitter: halb Tanklöschfahrzeug, halb Drehleiter. Aber den Realismus erkaufte man sich bei den Sets von jeher in eher homöopathischen Dosen. Den Kinder schien es egal. Dass dieses Fahrzeug als „Mädchen für Alles“ gilt, zeigt der obendrein mitgeführte Anhänger, der mitsamt zusammenbaubauer Feuerlöscher (soviel zum Thema Realismus) und einiger Saugschläuche ein Pumpenaggregat mitführt. Das generelle Fahrzeugdesign, allen voran das Fahrerhaus, passt zu den übrigen Modellen jener Zeit. Die Lampensteinen-Scheinwerfer samt Leiter als wuchtiger Kühlergrill machen im Wesentlichen das typische Gesicht jener Fahrzeug-Ära aus. Apropos Beleuchtung. Immerhin verfügt dieses Zugfahrzeug mal über einen Satz Rückleuchten, jedoch bleibt der Anhänger im Dunkeln verborgen.

Dankeswerter Weise ist auch dieser Bausatz gut erhalten. Vor allem aber ist auch hier die Elektrik in vollem Umfang funktionstüchtig, und auch der Aufkleber weist nach all der Zeit keinerlei Gebrauchserscheinungen auf. Einmal mehr ein Indiz dafür, dass die Qualität der frühen Siebdruckaufkleber ganz hervorragend war. Mal schauen, ob heutige Aufkleber dies in einem Vierteljahrhundert auch von sich behaupten können.

Wer sich jetzt fragt, an welches Fahrzeug dieses Ungetüm erinnert, sei verdeutlicht, dass die Entwickler wohl maßgeblich hieran dachten:

Typische Fahrzeugfront mit Leiter als Kühlergrill

Typische Fahrzeugfront mit Leiter als Kühlergrill

Wer’s nicht mehr weiß: zu finden in der Allerersten der roten Feuerwachen: #6382 von 1982

Jahr: 1986
Teile: 118
Minifig: 1

Wider dem Purismus

Es gleicht beinahe einer Glaubensfrage, in wie weit man bei seinen MOCs gehen darf oder soll. Ich rede vom kustomizieren, vom modifizieren, schlicht vom pimpen. Puristen schwören ja auf das, was das dänische Unternehmen im Portfolio hat. Alles andere gehört nicht in die Sammlung. Andere hingegen modifizieren ihre Modelle, indem sie ihnen einige Fremdteile als punktuelle Aufhübscher gönnen. Und dann gibt es noch die, die neben unternehmensfremden Bauteilen ihre MOCs mittels Farbe und Werkzeug, ich will mal sagen, optimieren. Ich selbst würde sicher niemals so weit gehen, meine Steine zu bemalen oder zu zersägen. Insofern denke ich, bin ich eher den Puristen zugetan (obwohl ich mir selbst diese Frage noch nie selbst stellte), jedoch bin ich aber auch einigen Fremdteilen nicht gänzlich abgeneigt. Der Einsatz dieser is, meines Erachtens, auch nur dann gerechtfertigt, wenn sie der Sache dienlich sind.

Auf unserem letzten Stammtisch erwähnte ich beläufig, dass ich in Erwägung zöge, meinen Modellen echte Konturmarkierungen in Form von reflektierenden Aufklebern zu spendieren. Das hatte einen mittelschweren Aufschrei zufolge. Dennoch ließ ich mich aber von den Äußerungen nicht abschrecken, denn wollte mir die Idee mit den retroreklektierenden Folien einfach nicht aus dem Kopf gehen. Nachdem ich mir kürzlich ein paar kleine Folienstücke erwarb, probierte ich es sogleich testweise an zwei Modellen aus. Ergebnis? Tja, was soll ich sagen? Der Effekt ist – wie eigentlich zu erwarten war – sprichwörtlich sehenswert. Der Vorteil der Folie ist, neben der Wiederablösbarkeit, dass ihr Farbton annähernd dem Gelbton der Steine entspricht, und sich bei Tageslicht weitestgehend unsichtbar verhält. Während sie aber im angeblitzten Zustand, oder bei Licht im Rücken des Betrachters ihren ganzen Reiz entfaltet. Allen, die sich am Stammtischaufschrei seinerzeit beteiligten, oder sich nun daran beteiligen möchsten, sei gesagt, dass ich lediglich die gelben Steine mit der Folie beklebe, d. h. sämtliche baulichen Gegebenheiten der Modelle bleiben nach wie vor bestehen.

Und damit man mal sieht, wovon ich die ganze Zeit spreche, ein paar Fotos zur optischen Verdeutlichung. Macht Euch selbst ein Bild:

Gleichzeitig beginnt jetzt eine Langzeitstudie, inwiefern sich der Folienkleber mit dem ABS-Kunststoff verträgt.

Drehleiter DLA (K) 42 – Staffel

Was heutzutage in deutschen (Berufsfeuerwehr-)Breiten aufgrund eines geänderten Personalaufkommens, bzw. -bedarfs nicht mehr üblich, und daher nur noch selten zu sehen ist, ist eine Drehleiter mit einer Staffelkabine. Das bedeutet eine Besatzung von 1+5 Mann. Die Feuerwehr Farnheim entgegnet dieser Entwicklung testweise mit einer Staffel-DL gleiches Herstellers, wie die kurz zuvor hier präsentierte Trupp-Leiter. Allerdings mit einer wesentlich größeren Steighöhe – nämlich 42 Meter. Bei diesem Fahrzeug handelt es sich eigentlich um ein Exportmodell für Südostasien, jedoch konnten die Käufer schließlich das Fahrzeug, aufgrund finanzieller Schwierigkeiten, nicht abnehmen. Mit diesem speziellen Drehleitertyp erprobt die BF derzeit, wie sich eine solche Leiter im engen Hochhausgestrüpp in der Innenstadt einsetzen lässt. Dagegen steht eine Teleskopmastbühne, die zwar flexibler ist, aber auch teurer.

DLK4213

Abends, als das erste Modell dieser Leiter fertiggestellt war, kam mir der Gedanke, aus dem Modell auch eine Staffel-Drehleiter zu bauen. Die Kabinenlänge passt auf die Noppe genau an die Stellen von Trupp-Fahrerhaus und Geräteraum. Gesagt getan. Während der Umbaumaßnahmen hatte ich dann die Idee, daraus auch eine Drehleiter zu bauen, die nicht einfach nur eine simples Staffel-Pendant darstellen, sondern auch gleich über eine wesentlich vergrößerte Steighöhe verfügen sollte. Ich verlängerte den Leiterpark um zwei Segmente und ergänzte finaldas  MOC um ein paar neue Details: Arbeitsscheinwerfer und Neigungsanzeige unterhalb des Leiterparks oder auch Blaulichtblitzer im Korbgitter.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen: 2x12er + 2x4er Platte