Die MoRaSt-Anlage bei ABSolut Steinchen 2016

Nicht, dass ich etwas hinterherhinke, aber dieser Artikel passt ganz gut in die Zeit, da sich erneut die Ausstellung in der 2017er Auflage nähert. Er darf damit sozusagen als Appetithäppchen dienen…

Die letztjährige Ausstellungssaison startete erneut mit ABSolut Steinchen in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin. Einmal mehr beteiligten sich meine MOCs und ich an der großen MoRaSt-Gemeinschaftsanlage. Dieses Mal war aber irgendwie alles anders. Nach Absagen einiger etablierter Aussteller mussten wir den kurzfristigen Ausfall zweier weiterer Aussteller kompensieren. Das gelang uns im Nachgang betrachtet recht gut. Das bedeutete aber auch kein irres Streckenszenario und keinen Rekord. Is mir eh wurscht. Denn diese etwas andere Situation erlaubte es mir, mich vor Ort mehr um die Kontaktpflege der übrigen Aussteller samt ihrer Modelle und einige persönliche Belange zu kümmern. Dazu aber in einem anderen Artikel mehr.

Dennoch wollen der Vollständigkeit halber noch ein paar technische Dinge fixiert, bzw. erwähnt werden. Wie eingangs geschrieben, gab es dieses Mal keinen neuerlichen Streckenrekord. Dennoch rollten die zahlreichen Züge auf immerhin 112,54 Gleismetern über 11 Module von 10 verschiedenen Modulbetreibern. Es mussten sogar sehr kurzfristig der Ausfall zwei weiterer Aussteller mit einer Gesamtlänge von 26 Platten (ca. 6,5 Tischmeter) kompensiert werden. Aber bei genau solchen Fällen zahlt sich der einst ersonnene Standard aus. Fluchs wurde unter den austellenden Modulbetreiber eine neue Modulanordnung erörtert und zusammengestellt. Somit lief der anschließende Betrieb, als wäre nichts geschehen.

Gesamtkompositorisch zeichnete diese Anlage erneut das aus, was den MoRaSt so attraktiv und spannend macht: Eine hervorragend bunt zusammengewürfelte Einschienenbahn-Welt.

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It’s that time of year again…

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Nein, damit meine ich nicht die drohende Vorweihnachtszeit oder die sog. „Silly Season“, sondern die Ausstellungsvorbereitungen auf den im September stattfindenen Berliner Steinewahn. Seit ich mich einst dem MoRaSt anschloss, wies die Optik meines Moduls auf den Ausstellungen immer eine gewisse Ähnlichkeit auf, auch wenn sie sich in Einzelheiten stetig weiterentwickelte.

Doch nun, so dachte ich mir, sei es an der Zeit, mal etwas anderes zu präsentieren. Gut, das Kernthema Feuerwehr gebe ich nicht auf, wäre ja auch entgegen meiner Prinzipien, aber es ist schließlich Zeit für Neues und präsentatorisch ist eh noch viel Luft nach oben. Denn man kann das Thema Feuerwehr gewiss etwas punktierter darstellen.

Dazu erfüllte ich mir und anderen, die darüber immer wieder mal frotzelten, einen Wunsch. Das Modul wird in seinem Zentrum eine Stadtteilfeuerwache zeigen, die ein Löschzug nebst einiger weiterer Sonderfahrzeuge beherbergt. Auch ein Übungsbecken, an dem Taucher ihre Ausbildung erfahren, wird zu sehen sein.

Was für mich mit jeder Ausstattung mehr und mehr ein Dorn im Auge darstellte, war die kaum auszuhaltene Fülle an roten Fahrzeugen. Der Betrachter fühlte sich beim Anblick schier überwältigt, die Reduzierung auf das Wesentliche, und die damit verbundenen Details gingen dabei vollkommen verloren. Dafür sorgt diesmal ein wahrlich aufgeräumter Fahrzeugpark für ein echtes „Tag der offenen Tür“-Feeling, mit interessierten Zuschauern und vielen kleinen Nebenschauplätzen, die entdeckt werden wollen.

Auf diesem Modul verzichte ich erstmals (testweise) auf einen Binnenkreis, d. h. der Bahnverkehr der Monorail läuft ausschließlich auf dem weiten Schienenrund. Jedoch gibt es bei Problemen auf Nachbarmodulen Möglichkeiten, den Kreis zu verkleinern, oder aufeinander aufzufahren drohende Züge auf einer Verzögerungsstrecke auszubremsen.

Der erfolgte Probeaufbau gilt als Testlauf, ob der digitale Trackdesigner hält, was er mir verspricht. Und siehe da, schon hakt es noch im Bereich der Brücke. Aber wenn es nur das ist…

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Die neue Feuerwache am Rande der InnenstadtModul02Unweit der Wache lockt eine große Fläche Besucher zu einer großen Fahrzeugausstellung

Die MoRaSt-Anlage bei ABSolut Steinchen 2015

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Zugparade aller dienstbereiten Monorails

Eine neue Ausstellung, eine neue Gesamtanlage. Erneut trafen sich Teilnehmer der Monorail-Interessengemeinschaft, um bei der Ausstellung ABSolut Steinchen in der Hochschule Rhein-Sieg in Sankt Augustin am ersten Juni-Wochenende 2015 dem geneigten Besucher eine neue Gesamtanlage zu präsentieren.

Was sich im Vorfeld abzeichnete, bewahrheitete sich dann auch Ort: Die Anlage war, neben ihrer erneuten bunten Themen- und Modellvielfalt, gespickt mit einer Vielzahl von Rekorden. So war der erst im Herbst vergangenen Jahres auf der Fanwelt aufgestellte Streckenrekord bereits wieder Makulatur. In Sankt Augustin rollten die Zügen auf nicht weniger als 273,372 Meter, davon 3,59 Meter Spezial-Looping-Strecke, die zwar nicht für den öffentlichen Zugverkehr freigegeben, aber funktionstüchtig war. 15 Modulbetreiber, mehr als je zuvor, sorgten mit 39 Zügen für eine Menge Betriebsamkeit auf der Anlage. Ebenso wurde mit der Wendel von KoenigPetzi die insgesamt größe Höhendifferenz überwunden. Insgesamt kamen 43 Tischmeter als Unterkonstruktion zum Einsatz. Die kürzesten (bautechnisch möglichen) Module steuerten joro und Thomas52xxx mit je 8 Noppen Breite bei, und friccius präsentierte mit insgesamt 22 Platten, also 704 Noppen, die längste Teilstrecke.

Fußballphrasen finden auch bei uns Anwendung. Somit ist nach der Ausstellung ja bekanntlich vor der Ausstellung. Und so stehen noch einige an, an denen sich die MoRaStafaris mit ihren Modulen sehr gerne beteiligen wollen und werden. Sehr zur Freude aller.

Ebenfalls sollte man sich keinesfalls auch die Bewegtbilder des Modulbetreibers Dirk1313 entgehen lassen:

Und als besonderes Schmankerl Brixes Looping in Aktion:

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Die MoRaSt-Anlage auf der Fanwelt 2014

Erneut schlossen sich die sog. MoRaStafaris zu einer großen Gemeinschaftsanlage mit einer gewohnt bunten Mischung an Modulen zusammen. Neben den 11 Modulbetreibern waren auch etliche Gäste willkommen, die ein paar ihrer Monorailzüge mitbrachten und für ein paar Runden auf die Strecke entließen. So wurde die MoRaSt-Anlage – als schöner Nebeneffekt – zum Treffpunkt vieler AFOLs. Diesmal insgesamt 38 Züge verteilt auf unglaublichen 195,83 Metern Streckenlänge unterwegs – Rekord!

Die Gemeinschaftsanlage war mit ihren vielen Zügen, die die Strecketeile entlangbrausten, eines der Publikumsmagnete der diesjährigen Kölner Ausstellung. Insgesamt kann man der Monorail-Interessengemeinschaft attestieren, sie hat sich mit ihrem Thema ausstellungstechnisch etabliert. Somit blicken die Modulbetrieber auch schon mit planerischer Vorfreude auf die 2015er Ausgabe von ABSolut Steinchen in Sankt Augustin.

Als Ergänzung zum geheimen Prototyp will ich erklären, dass auf dem AFOLs-Abend der Fanwelt ein neuer Erlkönig der Feuerwehr Farnheim abgelichtet wurde. Dabei experimentierte die technische Abteilung und der Planungsausschuss der Feuerwehr mit einer neuen Fahrzeugbreite: 2w. Bedeutet dies die Abkehr von 4w?

Und hier noch eine unterhaltsame Mitfahrt über das große Streckenrund von Dirk1313:

Die Rückkehr der Monorail

Oder: Der König ist tot – es lebe der König

Es gibt sie ja überall, in allen Bereichen des Lebens: Dinge, die zu unrecht ein Schattendasein fristen. Ob Filme, Musik oder Spiele. Erst bei näherer Betrachtung entwickeln sie ihre eigentliche Pracht und Wirkung. Wahre Perlen eben. So verhält es sich mitunter auch bei Spielzeug, wie z. B. den weniger beachteten Bausätzen aus dem Hause LEGO. Genauer gesagt, bei den Monorail-Sets, der sog. Einschienenbahn. Als Eigenschaft eines typischen „Mauerblümchens“ war auch dieser Monorail keine große Glanzzeit beschienen. In nur sechs Produktionsahren, von 1989 bis 1994, hat es LEGO (mit zwischenzeitlichen Pausen) auf lediglich drei Spiel- und zwei Ergänzungssets gebracht. Vermutlich deshalb, weil das Thema (zu unrecht) keine große Bedeutung erfuhr, da zu teuer, zu eigen und inkompatibel, als bspw. das lang und in epischer Breite etablierte Eisenbahn-Thema. Schade eigentlich, denn bei eben dieser näheren Betrachtung wird die Monorail zu einem wahren Schatz. Warum, möchte ich gerne erläutern.

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Die Monorail nimmt fahrt auf (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Als mein Baustein-Interesse gegen Ende der 80er Jahre schon längst wieder nachgelassen hatte, brachte LEGO 1990 das Airport Shuttle-Set (#6399) auf den Markt, auf das ich zu einem späteren Zeitpunkt in einer Setrezension noch gerne näher eingehen möchte und werde. Ich selber nahm es daher damals auch gar nicht wahr. Erst als meine „Dark Ages“ 2009 endeten, und ich mir meine zu Teenager-Zeit leicht verhökerten Sets aus Kinderheitstagen erneut mühsam zusammenkaufte, fiel mein Blick dann auch auf die Monorail-Bahn anno 1990. Mich beschlich sogleich ein „Must-have“-Gefühl. Jedoch machte einen die Preisentwicklung für ein gut und vollständig erhaltenes Set schwindlig. Gegen Ende 2012 aber nannte ich ein dann komplettes Exemplar schließlich mein Eigen – beflügelt durch die eigene Faszination der Modelle, und der unglaublichen Möglichkeiten, die Brixe, Idefix und Zypper auf der Fanwelt anno 2012 mit diesem System zustande brachten. Mittlerweile hat sich nach einem denkwürdigen Abend im November 2012 (im Dunstkreis der Fanwelt) die Konglomeration „MoRaSt“ gebildet, die mit Ihrer Gemeinschaftanlage, an der auf der 10. Bricking Bavaria mittlerweile nicht weniger als 10 Modulbetreiber mit insgesamt über 170 Meter Gleislänge beteiligt waren, ihren vorläufigen wiederbelebten Höhepunkt erlebte.

Schaut man sich die Technik und die Infrastruktur der Monorail einmal genauer an, dann stellt man fest, dass dieses System ein robustes, einfaches, aber dennoch sehr komplexes und überaus ausbaufähiges war, bzw. noch immer ist. Man kann mit den Schienen, dank der Weichen komplexe Gleislayouts erschaffen, die dem Eisenbahnthema in Nichts nachstehen, und sich darüber hinaus sogar komfortabel in die Höhe bauen lassen. Zudem lässt die klassische Baubreite von vier Noppen bereits auf kleinem Raum komplexe Gleispläne zu. Auch bei den Abmaßungen der Schienenstränge lässt sich ein ausgeklügeltes System erkennen: jede lange Gerade (ob als Rampe oder in der Ebene) ist so lang, wie 32 Noppen, bzw. eine typische Basis- oder Bauplatte. Ein sog. Stopper ist mit 16 Moppen nur halb so lang und eine kurze Gerade misst gerade mal 8 Noppen. Dazu kommen Weichen mit einem speziellem Kurvenstück (45 Grad) und eine große Kurve mit einer 90-Grad-Krümmung. In Kombination mit einer Weiche und einer 45-Grad-Kurve lässt ebenso ein 90-Grad-Radius erschaffen, kann aber gleichzeitig (dank der Weiche) einen zusätzlichen Schienenstrang fortführen. Durch diese kleinen Kurvenstücke, auch 1/8-Kurven genannt – 8 solcher Kurvenelemente ergeben einen Vollkreis – können auch Strecken direkt übereinander geführt werden, was optisch äußerst reizvoll ist. Sind die einzelnen Gleiselemente seitlich mit 1×4 Platten oder Fliesen verknüpft, gehen sie eine sehr stabile und unverrückbare Verbindung ein, denn die Zahnradbahn verzeiht i. d. R. keine Spielräume und Versätze.

Mit den zuvor erwähnten Stoppern ist man in der Lage, die Bahn anhalten zu können, oder sie in der Fahrtrichtung umzukehren. Gerade diese Stopper machen das bahnbetriebliche Salz in der Suppe aus. Dadurch, dass die Züge ursprünglich nicht fernsteuerbar sind, fahren sie unermütlich mit einer durch den Motor festgelegten Geschwindigkeit um den Parcours. Befinden sich nun aber mehrere Bahnen auf ein und dem selben Schienenkreis (um die Frequenz auf langen Strecken aus optischen Gründen gerade bei Ausstellungen zu erhöhen), laufen sie zwangsläufig früher oder später aufgrund unterschiedlicher Schnelligkeiten, bedingt durch differente Ladestände der Batterien und unterschiedliche Zug-Gewichte aufeinander auf. Mittels dieser Stopper, und einem wachen Geist als menschlicher Bahnbetriebsleiter lassen sich drohende Auffahrunfälle reduzieren (NICHT vermeiden – das zeigt die Paxis), in dem mit geschickten Wartepausen die Abstände zwischen den Zügen erneut vergrößert werden.

MR_14Der Batteriekasten (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Der Antrieb dieser Züge erfolgt, wie bereits angedeutet, über einen 9V-Stromquelle, die in einem Batteriekasten direkt in der Bahn verbaut ist. Die Motoreinheit sitzt als sparates Segment zwischen den eigentlichen (bebaubaren) Waggonmodulen. Mittels Kabel ist der Motor (mehr oder weniger) flexibel mit der Stromquelle verbunden. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Zahnrad auf einen extra in der Schiene eingelassenen Zahnstrang. Auch die Motorentechnik ist so robust, dass sie selbst über Stunden im Dauerbetrieb keine Ermüdungserscheinungen erkennen lässt, oder gar Motorenschäden zu beklagen sind. Dennoch sollte man mit den Antrieben pfleglich umgehen, da sie seit zwanzig Jahren nicht mehr hergestellt werden, und sich Ersatz mitunter schwierig und kostspielig gestaltet. Gleiches gilt für die Weichen. Ihre beweglichen Teile werden mit der Zeit anfällig für Ausfälle. Es gibt zwar Möglichkeiten zur Instandsetzung, die ist aber aufwändig und zweitraubend. Zwischenzeitige Pflege mittels Silikonspray (keines auf Mineralölbasis verwenden!) hält die Bewegungsabläufe geschmeidig.

Zu guter Letzt sei der Vollständigkeit halber noch ein kleiner Überblick über die recht spärliche Produkt-Historie erlaubt:

1987 – #6990 Monorail Transport System (Futuron Space Theme)
• weißer Zug
• 715 Teile
• 4 lange Kurven (90 Grad)
• 2 Stopper
• 2 Rampen aufwärts
• 2 Rampen abwärts
• 2 lange Geraden

1989 – #6921 Monorail Accessory Pack
• 4 lange Kurven (90 Grad)
• 4 lange Gerade
• 2 kurze Geraden

1990 – #6399 Airport Shuttle (Town Theme)
• roter Zug (einziges Set mit spezieller Motorenabdeckung)
• 767 Teile
• 8 lange Kurven (90 Grad)
• 2 Stopper
• 2 Rampen aufwärts
• 2 Rampen abwärts
• 5 lange Geraden

1991 – #6347 Monorail Accessory Pack
• 4 lange Kurven (90 Grad)
• 2 lange Geraden
• 2 kurze Geraden
• 1 Weiche links
• 1 Weiche rechts
• 1 kurze Kurve (45 Grad)
• 1 kurze Kurve (45 Grad)

1994 – #6991 Monorail Transport Base (Unitron Space Theme)
• Althellgrauer Zug mit schwarzer Batteriebox
• 573 Teile
• 4 lange Kurven (90 Grad)
• 2 Stopper
• 2 Rampen aufwärts
• 2 Rampen abwärts
• 1 lange Geraden
• 5 kurze Geraden
• 1 Weiche links
• 1 Weiche rechts
• 1 kurze Kurve (45 Grad)
• 1 kurze Kurve (45 Grad)

Stammtisch-Halbwissen:
Das letzte der drei Spiel-Sets, das gleichzeitig die längste Gleistrecke eines der Sets bot, verfügte über die Möglichkeit, die Streckenbauten einfach gegen andere Spyrius-Modelle der Serie zu tauschen, bzw. diese in den Streckenfluss einzubinden. Die erste Monorail hingegen wurde noch mit kurzen Kupplungsstücken ausgeliefert. Der Airport Shuttle gilt als ein hervorragendes Bindeglied zwischen dem damaligen Flughafen-Bausatz (#6396) und den übrigen Sets aus dem Städte-Thema, ist zweifellos die beliebteste der drei Bahnen, und gleichzeitig das einzige Set, das über eine dem Zugdesign angepasste Motorabdeckung verfügt.

Und noch etwas:
Darüber hinaus existieren im Netz interessante Patentzeichnungen über alternative Antriebe (hier auch in deutsch) und über andersartige Weichen, sowie einer echten Kreuzung. Schade, dass diese Dinge nie realisert wurde, da sie für den Streckenverlauf durchaus eine Bereicherung dargestellt hätten. Wenn man die U.S.-Patente weiter durchsucht, stößt man auch auf Zeichnungen mit alternativen Streckenverbindungen und andersartigen Steigungen.

Das Allerletzte:
Es hält sich das Gerücht mehr oder minder hartnäckig, dass das Unternehmen nach Einstellung der Serie sämtliche Monorail-Spitzgussformen vernichtet haben soll. Darüber hinaus sollen sich in einer Marktforschung befragte Kinder gegen ein Monorailsystem ausgesprochen haben. Ob es sich hierbei um das Aufleben des alten oder eines komplett neuen Systems gehandelt haben soll, ist nicht überliefert.

Die MoRaSt-Anlage auf der Bricking Bavaria

BB2013_M01Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Nach Absolut Steinchen in St. Augustin im Frühjahr und dem Berliner Steinewahn im Hochsommer folgte auf der Bricking Bavaria ein weiteres und letztes Mal in diesem Jahr die Präsentation in Form einer großen Gemeinschaftsanlage des MoRaSt. Zu der bedeutenden Ausstellung in Bayern waren erneut 10 Aussteller mit ebensovielen Modulen angereist. Zu sehen gab es eine detaillreiche Zechenanlage samt angrenzendem Fluss, ausgefallene Architektur samt Zypper’s bekannt buntem Turm, eine Steampunk-Unterwasserwelt, ein LEGOLAND im Minifig-Maßstab, sowie ein vollständiger Bahnbetriebshof mit Waschanlage. Zudem schnurrten weit über 30 verschiedene Züge über die Schienen der Anlage. Ach ja, ich war ja bekanntermaßen ebenso mit einem Modul beteiligt. Dazu mehr in einem weiteren Posting.