Minifigs Sammelfiguren Serie 14 – Teil 1

Halloween steht vor der Tür. Ohne Zweifel. Ganz im Zeichen des Grusels erschien dieser Tage die neue Serie der Collectable Minifigures – in der mittlerweile 14. Auflage. Trotz der eher sehr eingegrenzten Horror-Gespenster-Grusel-Zombie-Monster-Thematik stecken darin einige sehr interessante Figuren.

  • Vampirlady – Mit der aus den Movie-Sets bekannten Betonfisur und spinnennetzartigem Kleid. Selbst ihre Halskette hat acht Beine.
  • Horror Rocker – Und es ist nicht Alice Cooper, sondern Franksteins Zwilling. Mit schickem Oberteilaufdruck und roter Stromgitarre.
  • Fleischfressende Pflanze  – Verschluckter Pflanzenliebhaber mit berankt-verdorntem Körper. Das Pflanzenoberteil kann locker als halber Kermit-Kopf durchgehen.
  • Hexe – Natürlich mit Besen in Reddish Brown und dem Highlight einer schwarzen Katze.
  • Aktentaschen-Zombie – Wäre er heute doch lieber zuhause geblieben. Egal, die 2x2er Fliese als vergilbte Tageszeitung entschädigt.
  • Banshee – Gruseliges Geistweib mit schwarztransparentem Lockenschopf und sich auflösendem – neuen – Unterteil.
  • Zombie Cheerleaderin – So schwungvoll wie früher tanzt sie niemals wieder. Dafür sind die Bommel nun dunkelgrün bedruckt und die neue Frise ist glücklicherweise nicht zombiemäßig verwüstet.
  • Verrückter Professor – Er probiert den Selbstversuch, der aber gehörig schief läuft. Die extrem hohe Stirn und das Gebräu (diesmal untransparent) lassen sich für weiteren Schabernack sicher gut weiter verwenden.

Die Ausbeute stimmt schon mal. Verbleiben nur noch die „Tigerlilly“ und der Bursche mit dem Skelett-Kostüm übrig. Schaun mer mal.

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Minifigs Sammelfiguren Serie 13 – Teil 1

Neues Jahr, neue Sammelserie. In die mittlerweile 13. Runde geht der Reigen aus 16 einzigartigen Minifigs. Auch diesmal wurden hierfür eigens wieder einige illustre Figuren erschaffen. Beim ersten (wohlertasteten) Griff in den Karton kamen folgende Minifigs dabei herum:

  • Einhorn – Die Kollektion der Karnevalsverkleidungen geht weiter. Während sich ein junges Mädel in den weißen Einhorndress zwängt, schaut sie uns mit sagenhaften Kulleraugen an.
  • Schlangenbeschwörer – Orientalisches Flair strahlt dieser Herr in seinem Gewand mit Turban und Blockflöte aus. Highlight die zischelnde Cobra.
  • Paläontologin – Fleißige Forscherin im Dienste der Wissenschaft mit passendem Ausgrabungsgut. Schönes Extra ist die mit einem Fossil bedruckte Rundfliese.
  • Alien – Cthulhu-artiges Wesen, das in einem Weltraumoverall steckt und sich mittels Stralenkanone adäquat zur Wehr setzen kann.
  • Zimmermann – Tim Taylor stand bei dieser Minifig wohl Pate. Bedruckte Hose samt Werkzeuggürtel, Poloshirt eine holzbemasterte 1x4er Fliese sehen gut aus. Der Fuchsschwanz ist aber einzigartig.
  • Böser Hexenmeister – Hier gab wohl Imperator Ming aus Flash Gordon die Inspiration. Finster dreinschauend und opulent bemantelt schwingt er sein feuriges Zepter.
  • Fechter – Sportliche Minifig mit neuem Florett und Gesichtsschutz. Sogar an das Detail, das nur ein Handschuh getragen wird, wurde gedacht.
  • Discodiva – Mit schickem Afro, goldenem Karaoke-Mikro, Bootsy-Collins-Gedächtnis-Brille und Rollerblades. Wahres Highlight ist aber ihr von allen Seiten bedrucktes Testbild-Kostüm.
  • Hot-Dog-Mann – Eine erstklassige Werbefigur für eine typische Fastfood-Bude. Auffälliger kann Eigenwerbung in der Stadt nicht sein. Wohl dem, der NICHT darunter stecken muss.

Im zweiten Teil geht es (so mich mein Tastsinn nicht im Stich lässt) um den Goblin, die Samurai-Kriegerin, den Sheriff und den König.

Minifigserie 11

Gestern nutze ich den frühen Feierabend für eine Stippvisite im Essener LEGO®-Store. War ich doch seit Eröffnung im Herbst letzten Jahres noch nicht dort. Über die großzügigen Platzverhältnisse vor Ort war ich dann doch überrascht, kannte ich ja bislang nur das wesentlich kleinere Ladenlokal in Oberhausen und die stets übervolle Hamburger Dependance. Mein eigentlicher Besuch galt aber nicht dem Größencheck, sondern Erwerb eines „Back to the Future“-Cusoo-Sets (dazu später mal mehr) und der neuen Minifig-Serie 11. Und letztere möchte ich nun in einigen Bildern vorstellen.

Minifigs Sammelfiguren Serie 5 – Teil 1

Nun, nachdem gefühlt ganz Deutschland schon im Besitz der fünften Serie der Sammel-Minifiguren zu sein scheint, habe auch ich endlich meine ersten sechs Tüten ergattern können. Innerhalb weniger Minuten hatte ich meine vermeintlichen Favoriten ertastet. Zuhause dann die Bestätigung: sechs Volltreffer. Na, das war doch einfach… 😉

Allerdings ist die fünfte Serie der Auftakt einer Preiserhöhung auf 2,49 Euro von vormals 1,99 Euro (serie 1-4). Das entspricht satten 20 Prozentpunkten.

Der Tüteninhalt scheint aber nicht mehr so streng zu riechen, wie noch in den ersten beiden Serien. Und die Figuren haben wieder allerlei neue Items und schöne Bedruckungen erhalten.

Bloggerkollege Wortman hat diesbezüglich schon etwas länger die Sammelleidenschaft gepackt.

Minifigs Sammelfiguren Serie 4 – Teil 1

Keine drei Monate ist es her, dass die Sammelserie 3 das Licht der Verkaufsregale erblickte. Nun erschien sehr kürzlich bereits die vierte Staffel der unter TFOLs- und AFOLs äußerst beliebten Reihe. Was hat sich geändert? Hat sich was geändert? Nun äußerlich, bis auf die nun orange Beutelfarbe nicht viel. Auch bei der Kodierung, in Form der bekannten Punkte am Fuß der Tüte, ist es geblieben. Dank App kann man ja spicken. Aber, es ist und bleibt schwierig, den Code einwandfrei zu entziffern. Deswegen habe ich nicht diese Mühe auf mich genommen, sondern mich voll und ganz meinem Tastsinn anvertraut, und etwas mehr Zeit investiert.

Habe ich richtig gelegen? Ja, und nein. Aber diesmal größtenteils schon. Die einzigen Figuren, die ich nicht auf meiner Rechnung hatte, waren die Eiskunstläuferin und der Eishockeyspieler. Sie gehörten nicht zu meinen „must haves“.  Sei’s drum. Mir persönlich fehlt nach dem gestrigen Kaufrausch nur noch der „Radioactive Man“. Lasst mir doch einen, am besten zwei, übrig, bitte. Die brauche ich noch für meine Feuerwehr!

Kaum geöffnet dringt wieder ein aufdringlicher Industriefertigungsmief an meine Nase, der, wenn ich mich recht erinnere, aber weniger bissig ausfällt, als bei den drei Serien zuvor. Dafür strotzen einige der Figuren vor liebevoller Details und neuer Formteile, wie Fächer, Malpalette und Pinsel, Kufen, Reagenzglas oder die Zipfelmütze. Das Druckbild ist gewohnt hervorragend, und gerade beim Frankenstein oder der Geisha ist sogar noch das Kopf-, bzw. Haarteil überdem detailreich verziert.

Was allerdings gewöhnungsbedürftig erscheint, sind diese neuen gummiartigen Haar- und Bartteile, wie man sie beim Punkrocker, dem verrückten Professor oder dem Gartenzwerg vorfindet. Sie wollen haptisch so garnicht zu den ABS-Figuren passen.

Blogger Wortman war allerdings bereits einige Tage zuvor erfolgreich, erfolgreich, erfolgreich und erfolgreich. Und direkt mal den Gitarristen einen Auftritt veranstalten lassen.

NACHTRAG 08.04.11: Den Dekontaminierer musste ja doch noch haben, und siehe da, habe ich doch in kläglichen Resten dreier Kartons tatsächlich noch ein Trio aufgestöbert. Diese Figur ist zudem, wie ich finde, auch die interessanteste der vierten Staffel. Der neue Helm ist eine komplette Einheit, samt vormontiertem Glaseinsatz. Der „Dampfstrahler“ wird in das turbinenähnliche Rundelement auf dem Rücken eingesteckt. Als Finish dient der leicht panische Gesichtsausdruck – perfekt.

Minifigs Sammelfiguren Serie 3 – Teil 2

Nach dem ich nun endlich alle 12 Tüten der ersten Fuhre und weitere 6 der zweiten geöffnet und die Figuren zusammengebaut habe, folgt nun eine Bestandsaufnahme. Notiz am Rande: der Tüteninhalt mieft immer noch sehr stark.

Hier also meine Tasterfahrungen und -ergegnisse:

2 Rapper – bei ihnen lässt sich der Brüllwürfel leicht ertasten. Aber welcher Styler hat eigentlich heute noch Kassetten. Ich fordere hiermit MP3-Player im Minifigformat.

1 Hula-Uschi – dabei habe ich mich von den Maracas veräppeln lassen und nur einen erfühlt und ihn für ein Rapper-Mikro gehalten.

1 Indianer-Häuptling – der Speer, dachte ich, sei die Angel des Fischers. So kann man sich irren. Zudem komplett am Kopfschmuck vorbeigetastet.

2 Cyborgs – der trügerische Helm suggerierte mir den Sturzhelm den Rennfahrers vor. Männo!

1 Sumo-Ringer – der kleine Pokal war dagegen ein sicheres Indiz für den japanischen Specki.

1 Affenmensch – die Banane hielt ich für den Bronze-Pokal und die Maske für den Sumo-Dutt.

1 Elf – der „Legolas für Arme“ war fühltechnisch schnell an seiner Armbrust enttarnt.

2 Baseballspieler – kniffelig aber lösbar war der Schläger. Das geriffelte Ende konnte man mit dem Fingernagel ertasten.

1 Mumie – Der Skorpion war ein sicheres Indiz.

1 Tennisspielerin – Das Waffeleisenmuster des Schlägers enttarnte diese Figur in der Wundertüte.

2 Snowboarderinnen – Die eine wollte ich und die andere täuschte am Helm den Rennfahrer vor.

3 Angler – das gummierte und weichere Bartteil, sowie sie Angelrute mit dem dicken Klops am Ende verrieten schließlich ihn. Und ja, ich wollte drei Stück haben.

Alles in allem sind den Designern schöne und aufwändig bedruckte Minifigs gelungen, die teilweise mit witzigen und außergewöhnlichen Details glänzen, wie der Kopf der schweißgebadeten Affenkostüm-Figur zeigt. Ware Dekor-Highlights sind da der Elf, der Rapper (die Brille ist der Brüller) oder auch die Mumie auf, die gar am Rücken, auf den Armen und Beinen bedruckt ist.

Und wenn man mal (dank der neuen – und deutlich erschwerten – Identifizierungstechnik) daneben geraten hat, kann man sie immerhin wunderbar für einen Kostümverleih oder einen Karnevalsumzug verwenden.

NACHTRAG: eine Figur aus der vorangegangenen Serie, und eines meiner persönlichen „Must-haves“ ist mir dazu noch ins Netz gegangen: der „Disco Stu“. Jetzt fehlt mir aus der alten Serie noch der „300“-Spartaner.

Minifigs Sammelfiguren Serie 3 – Teil 1

Nachdem allmählich überall deutschlandweit der Verkauf der dritten Staffel der Sammelfiguren angelaufen ist, wagte auch ich heute den Gang zum Händler. Enttäuscht wurde ich nicht, denn es lachten mich in der Spielzeugabteilung des Geschäfts am sog. POS (Point of Sale) ein schicker mit zahllosen hellgrünen Tüten bestückter Aufsteller sowie zwei fast prallvoll gefüllte Kartons an. Noch gab ich mich siegessicher, zückte breit grinsend mein Telefon, und startete süffisant die spezielle Sammelfiguren-App.

„Okay“, dachte ich mir „fangen wir mal an. Der Fischer sollte doch zu finden sein“. Also schaute ich mir den neuen Punktecode, den mir das Programm auf dem Handy anzeigte, an und versuchte ihn anfangs vergeblich auf dem Tütchen zu entdecken. Schließlich machte ich ihn am unteren verschweißten Beutelende aus. Und, was soll ich sagen? Diesmal haben die Dänen genau das erreicht, was sie eigentlich schon seit Serie 1 wollten: Wundertüten mit einer faustdicken Überraschung darin! Dieser Punktecode ist diesmal nicht aufdruckt, sondern lediglich als kleine, kaum wahrnehmbare Erhebung in die Tüte eingebracht. Das hat schon was von Blindenschrift.

Nach einigen verzweifelten Versuchen gab ich das Deuten (von Erkennen konnte bei dem gleißenden Kunstlicht im Geschäft keine Rede sein) auf und konzentrierte mich dann darauf, den Inhalt oldschoolmäßig zu erfühlen. Ich entschied schließlich mich für 12 Beutel, von denen ich denke (ich habe sie bei Schreiben dieser Zeilen noch nicht geöffnet) meine Wunschkandidaten, oder zumindest die meisten von ihnen, ertastet zu haben.

Wenn mich nicht alles täuscht sollten sich in den Tüten ein Fischer, vielleicht zwei Rennfahrer, ein Baseballer, eine Mumie, möglicherweise zwei Rapper, ein Elf, eine Tennisspielerin, zwei Sumoringer und ein Pilot befinden. Wenn es so wäre, hätte ich direkt alle Wunschkandidaten – OHNE cheaten – auf einmal erwischt. Das wäre der Knüller! Warten wir’s mal ab, wie sich das Fingerspitzengefühl sensorisch in Kombination mit Gehirn schlägt…

Ergebnisse gibt es in Kürze bei besserem weil Tageslicht.