Teile und ihre Geschichte: Die Feuerwehruniformen

Die Feuerwehr ist seit jeher ein stets präsentes Thema in der dänischen Klemmbausteinewelt. Egal, ob Fabuland, Homemaker, System oder Legoland. Durch die Jahrzehnte sorgte diese Welt in der Kinderzimmern der Welt für actiongeladene Spielerlebnisse. Aber erst mit der Geburt der Minifig vor über 40 Jahren stellte sich eine kontinuierliche Entwicklung der Feuerwehruniform ein. Eine Retrospektive.

1978

Als in jenem Jahr das Städtethema unter dem Namen „Town“ zum großen Neustart ansetzte, war gleichzeitig auch das Geburtsjahr der Minifig, wie wir sie heute kennen und lieben: dynamisch, beweglich und anfänglich stets fröhlich gelaunt. Sie löste mit sofortiger Wirkung die starre sog. Kaulquappe ab. Als in jenem Jahr gleich fünf Feuerwehrsets erschienen, war die Uniform der Bediensteten komplett in Schwarz gehalten (Helm, Hemd und Hose). Das Dekor eine gelbe Knopfleiste und ein hellgrauer Balken, der eine Koppel andeuten sollte, waren noch als Aufkleber aufzubringen und sollten als Dekorationen ausreichen.

Schick in Schale: Die erste Uniform überzeugt durch dekortechnische Sachlichkeit

1982

Erst mit der großen Runderneuerung des Feuerwehrthema 1982 änderte sich dies. Die Brust schmückte fortan ein Druckbild angedeutetem Hemdkragen samt gelber Knopfleiste und einem zweifarbigen Gürtel. Das zwischenzeitig erschienene Light & Sound-Set #6440 (Jetport Fire Squad) bekleidete die beiden Feuerwehrleute im damals typischen Dress für Flughafenbedienstete.

1994

Mit Beginn der Neuziger Jahre trug der Pilot des Feuerwehrhubschraubers einen schwarzen Overall mit aufgedrucktem Reisverschluss. Dieser Torso war zwar neu in der Anwendung bei der Feuerwehr, wurde aber bereits 1984 eingeführt. Erst 1994 bekamen die Mädels und Jungs der Feuerwehr erneut überarbeitete Uniformen. Und davon gleich drei. Der erste Torso zeigte auf der linken Brusthälfte nun stolz ein Wappen mit dreifarbiger Flamme sowie angedeuteter Tasche rechts und Reißverschluss für den Overall. Der Gürtel war erneut zweifarbig ausgeführt, jedoch in neuer Gestaltung. Die zweite Variante gehörte dem Führungspersonal, denn anstelle der rechten Brusttasche zierten nun zwei gelbe Quadrate – offenbar ein Art Dienstgrad – die Stelle. Außerdem bekam das Dekor noch einen angedeuteten Hemdkragen zur optischen Unterscheidung und durch kontrastierende weiße Arme erhielt der Torso einen Westencharakter. Die dritte Uniform glänzte durch eine hellgraue Farbgebung mit aufgedruckter Brusttasche auf der linken und Manometer (für die Atemschutzträger) auf der rechten Brustseite. Eine verdeckter Schließmechnismus bot der Minifig mehr Schutz vor den Flammen.

Erstmalig fanden drei verschieden gestaltete Torsi Einzug. Der „Graue“ war sicher das Highlight

2000

Während TLC’s finsterer Zeit, also in seinen eigenen „Dark Ages“ um die Jahrtausendwende veröffentlichte man erneut einen uniformellen Relaunch. Erneut schuf man drei verschiedene Oberteile. Diesmal waren sie allesamt hellgrau in der Basis und boten erstmals ein detailreichen Aufdruck aus Manometern, Gurten und Taschen, samt besserer Erkennbarkeit in leuchtendem Orange. Jedoch sah der Hosenbund aber eher so aus, als trüge die Figur die Unterbuchse über der Arbeitshose – optisch sehr gewöhnungsbedürftig. Eines der Dekore war jedoch dem Chef vorbehalten und stellte eine fein zugeknöpfte Ausgehuniform dar unter der sich eine akurat sitzende Krawatte um einen weißen Hemdkragen knotete.

Diese Figuren entsprechen nicht 100%ig ihrem ursprünglichen Aussehen. Mangels vorliegender Sets konnte ich ihnen nur annäherndes Aussehen geben

2003

Der Neustart aus der Unternehmenskrise zum Ende der 1990er Jahre markierte auch das Streben nach Höherem, als aus der liebgewonnenen „Town“ für kurze Zeit (2003-2004) keine geringerer Ort als „World City“ wurde – ein molochartiges Metropolengewühl aus tristen Betonwüsten – das machte schon die Verpackung deutlich. Gleichzeitig stattete man die Feuerwehrleute mit neuer Einsatzkleidung aus, in dem man dem schwarzen Torso nun einen weithin sichtbaren Reflexstreifen aus Neongrün und Silber spendierte. Ein güldenes Flammenwappen auf der linken Brust machte die behördliche Zugehörigkeit unmissverständlich klar. Auf der rechten Seite klemmte das Funksprechgerät.

Dieses Dekor sollte für einige Zeit Bestand haben

Als schon 2005 aus der Weltstadt die degradiert klingende „City“ wurde, musste offensichlich auch bei den Uniformen gespart werden.

2012

Erst 2012 gab es wieder eine neue Kluft, als die Waldbrandfeuerwehr zu ihren Einsätzen ausrückte. In grellem Bright Light Orange traten sie entschlossen dem Brandherd entgegen. Bedruckt war erstmal auch die Hose und bot ingesamt – von vorn wie von hinten –  ein sehr stimmiges Bild einer Arbeitsuniform, da der Aufdruck des Oberkörpers auf die Beine überging. Dekoriert mit neongelben Reflexstreifen und beledert wirkenden Accessories, wie Kniespolster und Koppel und einer zusätzlichen Brusttasche. Analog dazu boten die Piloten einen roten Anorak, Taschen auf Bauchhöhe und ein geschultertes Geschirr samt Karabiner. Auch hier waren die dunkelblauen Hosen mit Taschenaufdrucken versehen.

Die Waldbrandlöscher waren ein optisches Highlight: Nicht nur der Druck, auch die Uniform- und Helmfarbe waren neu

2013

2013 erfuhr auch die städtische Feuerwehr ein Bekleidungsupdate. Auch hierbei waren auch die Unterkörper an den Vorderseiten der Beine bedruckt. Die Oberteile boten gleich drei neue Varianten. Hose und Oberteil verfügten über Reflexstreifen, und während die eine Variante begurtet und mit Manometer besetzt und ordentlich gestalteter Koppel ausgestattet war, wurde die andere Version zusätzlich in eine Warnweste gehüllt. Auch hier sei zu erwähnen, dass die Rückseite des Oberteils bedruckt wurde. Als weitere Variante war der Feuerwehrchef in ein schneeweißes Diensthemd samt feuerroter Krawatte gewandet. Zudem gestaltete man den Oberkörper mitsamt Hemdtaschen, Funkgerät, Ledergürtel und einen Feuerwehrwappen. Auch zeigten sich so etwas wie Schulterklappen mit Dienstgradabzeichen. Die Helmfarbe in dunkelrot wurde von den Waldbrandlöschern ein Jahr zuvor übernommen.

2016

Der nächste visuelle Relaunch der Arbeitsuniformen fand 2016 statt, als man dazu die Feuerwehrtaucher ebenfalls mit einem eindeutig zuzuordnenden Neopren-Anzug versah. Auch war einer der Wehrleute mit einer neongrünen Warnweste mit Reflexstreifen bekleidet, in der auf der Brusthälfte eine rote Taschenlampe steckte und links eine recht gut gefüllte Brusttasche Platz für Persönliches ließ. Die Helmfarbe wechselte indes wieder zum vertrauten Weiß, während die höhergestellten Beamtinnen und Beamten einen goldenen Halm trugen. Der darüber geschnürrte Gürtel war neu in der Gestaltung, während der Hemdkragen dem Look der 2013 eingeführten Uniformen entsprach.

2019

2019 brachte abermals neue Uniformen hervor. Neben einer neuen, standardroten Helmfarbe wurde eine neue Version der hellorangefarbenen Arbeitskleidung sowie mit Darktan in einer vollkommen neuen Farbe eingeführt. Das Dekor der beiden neuen Hosentypen entprach exakt dem der schwarzen Beinkleider aus dem Jahr 2013. Während die neuen orangefarbenen Dienstoveralls nicht mit den Waldbrandlöschern nicht zu verwechseln sind, wurde die dunkelbeige Einsatzkleidung komplett neu gestaltet. Das Personal steckt in einem Geschirr aus Gurten, ein Manometer auf der rechten Brusthälfte deutet auf den Luftvorrat (wenn mit Atemschutz ausgestattet) hin. Ein Pieper/Dosiermeter etc. klemmt am Gürtel.

Die drei verschiedenfarbigen Arbeitsanzüge. Für den Aufbau mehrerer Feuerwehren geradezu ideal

Ergänzend zu den Arbeitsuniformen wurden zudem zwei neue Oberteile für die Ausgehuniform entworfen, die sich optisch sehr gut mit der aus 2013 verträgt. Während ein Dekor ein mit einer roten Krawatte ausstaffiertes Hemd als Bekleidungsbasis vorsieht ist das andere wohl eher ein Poloshirt. Ansonsten sind beide identisch mit Pieper, Sprechfunkgerät, Koppel und zweifarbigen Abzeichen detailliert.

Normalerweise ist die dekorative Umsetzung meist vom us-amerikanischen Vorbild inspriert. Aber hier passt es optisch auch für deutsche Feuerwehren

Seit Sommer 2019 bekam die präsentable Ausgehuniform für kühlere Tage eine Jacke spendiert, die, in dunkelrot gehalten, mit ihren Feuerwehrsymbolen unmissverständlich klarmacht, um welche Organisation es sich hierbei handelt. Als beinahe übersehbare Detail wurden sogar die Hemdkragen mit goldenen Feuersymbolen bedruckt.

Die Jacke für die Ausgehuniform der Branddirektion ist gute Ergänzung zu den weißen Torsi

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Die neue Feuerwehruniformen – Teil 2

Nach dem umfangreichen Schwung neuer Dienstbekleidungen zu Beginn des Jahres gibt es, seit Erscheinen der Sommerneuheiten, für die Feurewehrfrauen und -männer, die zuvor mit den weißen Diensthemden unterwegs waren, nun zusätzlich einen dunkelroten Blouson. So es denn in Lego City mal kühlere Tage gibt.

Unter dem dem dunkelroten Jäckchen, dass auf dem Rücken mit einem unifarbenen Feuerwehrsymbol bedruckt ist, blitzt das weiße Dienst-Polohemd hervor, darüber schnallt sich eine hellgraue Koppel vorn wie hinten mit kleinen Täschchen und Schnellverschluss. Eine Brusttasche und ein vorderseitiges goldfarbenes Feuerwehremblem auf der Jacke vollenden den gelungenen Print.

Was beinahe für die Präsentation untergegangen wäre, ist ein kaum sichtbares Detail. Äußerst verspielt nämlich sind die Hemdkragenspitzen wahrhaftig mit goldfarbenen Feuerwehrsymbolen dekoriert. Wer ganz genau hinschaut, kann sie in den Bildern erahnen.

FLF 7500/500

Unter den Funkrufnamen Florian Flughafen 01/26-01 und -02 sorgen die beiden Flughafenlöschfahrzeuge als Crash 8 und 9 für mehr Sicherheit auf und neben dem Flughafengelände. Beschafft wurden sie bereits 2017. An dieser Stelle folgt nun ein ausführlicheres Portrait.

Aus einer langen Tradition heraus hat sich dieser Typ Löschfahrzeug für Flughäfen entwickelt. Für kleinere Flughäfen sind sie Teil des ersten Abmarsches, für größere und große Airports, wie der FAirport einer ist, dienen sie der Reserve oder der Vorfeldüberwachung an exponierten Stellen. Damit sie im Brandfalle einen wirkungsvollen Erstangriff starten können sind sie, wie es die Fahrzeugbezeichnung bereits erahnen lässt, mit 7.500 L Wasser und 500 L AFFF-Schaummittel befüllt. Die Abgabe erfolgt über einen 50 Meter Schnellangriff aus einem formstabilen Druckschlauch (intern scherzhaft als Laritzstange bezeichnet), per Front- oder Dachwerfer, das Löschmittel je 25 bzw. 55 Meter. Der technischen Vollständigkeit halber fördert die Kreiselpumpe 6.000 L/Min. bei 10 bar. Die Fahrzeuge sind für das „Pump & Roll“-Verfahren ausgelegt. Der Dachwerfer vom Typ DM 24 fördert bis zu 4.500 L Wasser oder Schaum/Min. bei 10 bar bis zu 70 Meter weit. Der Frontwerfer liefert 1.500 L/Min. bei 10 bar und kann das Löschmittel bis 55 Meter weiter aufbringen. Beide Werfer sind selbstverständlich ferngesteuert. Der BAW (Brickheimer Automobilwerke) Altas 580.28 6×6 bildet die Basis und verfügt über ein V8-Zylinder Turbodieselaggregat, das 580 PS liefert und die Kraft an alle drei Achsen zugleich liefert, was das Fahrzeug im Ernstfall auf 127 km/h beschleunigt.

Mal wieder Zeit für ein Makeover. Diesmal hat das alte (und noch damals etwas unpassend benamte) Flugfeldlöschfahrzeug ausgedient. An dessen Stelle tritt eine umfassend modifizierte und doppelter Personalstärke angefertige Neufassung. Auch bei meinen Flughafenfeuerwehrmodellen gilt: Kabine 4- und Aufbau 5wide. Also wurde das Fahrzeug, das ohnehin seit Anbeginn einen schweren Stand als Präsentationsmodell für Ausstellungen hatte, zerlegt. Nicht vollends, denn die formgebende Bauweise sollte im Wesentlichen erhalten bleiben. Entspricht es doch heutigen FLFs solchen Kalibers. Einen Vergleich mit Vorbilder aus Kassel, Düsseldorf, Mönchengladbach im Speziellen oder von Ziegler und Rosenbauer im Allgemeinen müssen sie nicht scheuen.

Grundsätzlich habe ich der überarbeiteten Fassung noch mehr Details spendieren können. So fiel die Dachbeladung umfangreicher aus und man kann diverse Details, wie die verrohrte Löschmittelversorgung zum Dachwerfer oder die Einfüllstutzen erkennen. Das Heck bekam auch einen neuen, offenen Pumpenstand mit zahlreichen Anzeigen und Zu- und Abgängen für die Löschmittel. Der Dachwerfer ist ebenfalls komplett neu und fällt dank des neuen 1x1er Brackets sehr kompakt aus. Weitere Features, wie der kleinere Frontwerfer sowie das Entfallen des seitlichen Geräteraumes und ein paar Aufkleber aus dem Xtra-Sortiment vervollständigen den Umbau.

KdoW

Bei der Bewältigung alltäglicher Boten- und Inspektionsfahrten greift die Branddirektion der Flughafenwehr auf einen Pool kleinerer Dienstfahrzeuge zurück. In der Regel sind dies Kleinbusse oder Kombis, je nach Einsatzzweck und Verfügbarkeit. Seit kurzem ergänzt ein neuer, geräumiger Kombi die Flotte.

Inspiriert von den Modellbauten des lettischen Modellbauers de-marco auf flickr entstand diese klssisch vier Noppen breite Eigeninterpretation. Sie könnte glatt als „Rucksackversion“ seines Streifenwagen-Stufenhecks durchgehen. Und so bekam das Fahrzeug als Finnishing das mittlerweile etablierte Farbschema mit dem typischen weißen Streifen auf der Motorhaube.

LEGO® schenkt mir was

Ohne flachs, jetzt. Ich überprüfe doch jede getätigte Bestellung bei Lieferung auf Vollständigkeit. Egal, ob von Bricklink oder vom offiziellen Teileservice. Und tatsächlich war die/derjenige beim Zusammensammeln meiner letzten Kundendienstbestellung in Spendierhosen gekleidet. Dazu später mehr.

Neben der ersten – durchaus interessanten – Welle der Sommersets, sind auch sehr brauchbare Teile aus u.a. Lizenzsets zu bekommen. Augenblicklich sind es einige aus dem Stranger Things- und dem ideas-Set „Steamboat Willie“. Letzteres schon etwas länger. Und überhaupt ist das Quietscheentchen ist nun bestellbar. Wermutstropfen: Nicht ganz billig, der Piepmatz. Ach ja, das Thema über die Klarheit von Kunststoffteile bei LEGO war in der jüngsten Vergangenheit ein Thema, das, wie ich vernahm, recht hohe Wellen schlug. Offenbar hat sich TLC der Kritik angenommen und nachgebessert. Denn die neuen 3×3 Fensterscheiben oder auch die 1x2er Dachsteine sind wunderbar klar und ohne Einschlüsse oder sonstige Makel. Auch hielten sich Kratzer beim Auspacken erfreulich zurück.

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Was können wir also auf/in dem Wimmelbild erkennen? Neben den Torsi, die weitestgehend aus dem Jahrmarkt-Figuren-Set oder City-Sommersets stammen, wie auch die Frisuren ist auch der „Legoland“-Oberkörper (aus den Exklusivsets, die dem Legoland Günzburg oder den Discovery Centern vorbehalten sind) zu haben, ferner ein paar  Lizentteile (wie weiter unten separat festgehalten) und den neuen Pagagei in grellem Lachston. Ein paar bedruckte Juniors-Teile finden sich ebenfalls darunter, wie die neuen 3x3er Fensterrahmen sowie deren Einsätze aus dem Harry-Potter-Bus, der neue Rahmen des weißen Lastenfahrrads, die schwarze Steckfelge und das neue Fernglas mit Noppe obenauf sowie die diamantbesetzten Gesteinsproben in allen derzeit erhältlichen Farben aus der neuen Raumfahrtserie.

Die interessanten Teile aus dem „Steamboat Willie“-Set (Anklicken für eine vergrößerte Ansicht)

Die Stranger-Things-(Lizenz-)Teile mitsamt Will Byers Oberteil (Anklicken für eine vergrößerte Ansicht)

Zwar für Friendsfiguren gedacht, aber auch Minifigs können den Trolley schieben (Anklicken für eine vergrößerte Ansicht)

Die putzigsten Teile: Pilleentchen (Anklicken für eine vergrößerte Ansicht)

Wer braucht schon dass komplette Stadtset, wenn man den Donutring auch so bauen kann (Anklicken für eine vergrößerte Ansicht)

Überraschung: Diese Teile lagen meiner Bestellung zuviel bei. Überhaupt habe ich die 2x2er-Ecksteine überhaupt nicht bestellt! (Anklicken für eine vergrößerte Ansicht)

Und so blieben bei aller Nachzählerei am Ende auf wundersame Weise ein paar Teile übrig, zumdem angereichert mit Steinen, die ich gar nicht bestellt habe (und auch nicht auf der Bestellliste auftauchen). Ich bin überrascht und sehr erfreut. Aber bei soviel Spendabilität sage ich gerne artig Danke, LEGO®!

Und bei Euch? Habt ihr auch schon einmal bei einer Teilestellung, ganz gleich wo, mal etwas mehr als gewollt bekommen, das Euch auch nicht berechnet wurde? Freue mich über Eure Geschichten.

 

RW-Schiene 3.0

Aufmerksame Leser werden sich möglicherweise an dieses Fahrzeug erinnern, als es in der Überarbeitung Ende 2016 an dieser Stelle präsentiert wurde. Oder sogar auch wie alles begann. Da ich bekanntermaßen meine LKW-Modelle auf eine 5er-Breite umstelle, stand nun logischerweise auch dieser Rüstwagen-Schiene zur Überarbeitung an. Das Ziel war erneut die Beibehaltung der Silhouette. Aufgrund der bautechnisch erhöhten Aufbauten um eine Plattenstärke mussten hier allerdings kleinere Abstriche gemacht werden. Für das Erreichen der ungeraden Noppenanzahl des Aufbaus, sorgt eine Lage Jumper für die bauartbedingte Erhöhung. Auch deshalb, weil sich das Fahrgestell nicht weiter absenken ließ. Dennoch entsprechen viele Elemente, wie Kabine, Aufbaulänge, Beladung und den Gleisfahrsatz unter dem Fahrzeug dem Ursprungsmodell. Nun aber, mit fünf Noppen Breite, reiht es sich wieder besser in den Gesamtfuhrpark ein.

 

Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 30/20

Die Modernisierung des Fahrzeugparks der Flughafenfeuerwehr schreitet voran. Neben der neuen Drehleiter können die Wehrfrauen und -männer nun auch auf zwei neue HLF 30/20 zählen. Diese beiden schlagkräftigen Hilfeleistungslöschfahrzeuge sind die neuen „Mädchen für Alles“. D. h., sie rücken nicht nur dann aus, wenn ein Flugzeugnotfall gemeldet wird, sondern auch, wenn ein Fahrzeug brennt, ein Aufzug klemmt oder sich sonstwo auf dem oder um das Flughafengelände ein Unglück ereignet hat.

Als Basis entschied man sich, ähnlich wie die städtischen Kollegen, für die bekannte Fahrzeuganbieter/Aufbau-Kombination. Und vom optischen „Zwilling“, der bei der Berufsfeuerwehr die Runde macht, konnte sich im Vorfeld die Abteilung Technik der Flughafenfeuerwehr ein ausgiebiges Bild machen und dessen Vorzüge in Augenschein nehmen. Natürlich war bei der Beschaffung Allrad Pflicht.

Gerade beim Gebäudebrandschutz und in der technische Hilfeleistung, inbesondere auf dem Straßen und Zubringern rund um den Flughafen werden die Fahrzeuge zukünftig gute Dienste leisten.

Der Gebäudelöschzug (v.l.): ELW, KEF, HLF und DLK – ergänzt durch einen RTW der Medizinischen Dienste

Nach der Drehleiter kam mir in den Sinn, den Löschzug für den Gebäudebrandschutz zu komplettieren. Eine Flughafenfeuerwehr besteht eben nicht nur aus den bekannten Löschriesen, die aussrücken, sobald ein Flugzeug einen Notfall meldet. Ebenso ist die Feuerwehr für die brandschutztechnische Sicherheit innerhalb der Gebäude und auf den Straßen und Wege auf oder um das Flughafengelände zuständig. Und so musste ein gescheites HLF her. Bekannte Basis bildet, wie oben erwähnt, das städt. Aquivalent. Und somit ist es mit diesem auch annähernd baugleich – vom Farbschema einmal abgesehen. Lediglich die Bereifung ist eine grobstolligere und die Beladung unterscheidet sich leicht von seinem Pendant der Berufsfeuerwehr.