Minifigs Sammelfiguren Serie 14 – Teil 1

Halloween steht vor der Tür. Ohne Zweifel. Ganz im Zeichen des Grusels erschien dieser Tage die neue Serie der Collectable Minifigures – in der mittlerweile 14. Auflage. Trotz der eher sehr eingegrenzten Horror-Gespenster-Grusel-Zombie-Monster-Thematik stecken darin einige sehr interessante Figuren.

  • Vampirlady – Mit der aus den Movie-Sets bekannten Betonfisur und spinnennetzartigem Kleid. Selbst ihre Halskette hat acht Beine.
  • Horror Rocker – Und es ist nicht Alice Cooper, sondern Franksteins Zwilling. Mit schickem Oberteilaufdruck und roter Stromgitarre.
  • Fleischfressende Pflanze  – Verschluckter Pflanzenliebhaber mit berankt-verdorntem Körper. Das Pflanzenoberteil kann locker als halber Kermit-Kopf durchgehen.
  • Hexe – Natürlich mit Besen in Reddish Brown und dem Highlight einer schwarzen Katze.
  • Aktentaschen-Zombie – Wäre er heute doch lieber zuhause geblieben. Egal, die 2x2er Fliese als vergilbte Tageszeitung entschädigt.
  • Banshee – Gruseliges Geistweib mit schwarztransparentem Lockenschopf und sich auflösendem – neuen – Unterteil.
  • Zombie Cheerleaderin – So schwungvoll wie früher tanzt sie niemals wieder. Dafür sind die Bommel nun dunkelgrün bedruckt und die neue Frise ist glücklicherweise nicht zombiemäßig verwüstet.
  • Verrückter Professor – Er probiert den Selbstversuch, der aber gehörig schief läuft. Die extrem hohe Stirn und das Gebräu (diesmal untransparent) lassen sich für weiteren Schabernack sicher gut weiter verwenden.

Die Ausbeute stimmt schon mal. Verbleiben nur noch die „Tigerlilly“ und der Bursche mit dem Skelett-Kostüm übrig. Schaun mer mal.

Minifigs Sammelfiguren Serie 4 – Teil 1

Keine drei Monate ist es her, dass die Sammelserie 3 das Licht der Verkaufsregale erblickte. Nun erschien sehr kürzlich bereits die vierte Staffel der unter TFOLs- und AFOLs äußerst beliebten Reihe. Was hat sich geändert? Hat sich was geändert? Nun äußerlich, bis auf die nun orange Beutelfarbe nicht viel. Auch bei der Kodierung, in Form der bekannten Punkte am Fuß der Tüte, ist es geblieben. Dank App kann man ja spicken. Aber, es ist und bleibt schwierig, den Code einwandfrei zu entziffern. Deswegen habe ich nicht diese Mühe auf mich genommen, sondern mich voll und ganz meinem Tastsinn anvertraut, und etwas mehr Zeit investiert.

Habe ich richtig gelegen? Ja, und nein. Aber diesmal größtenteils schon. Die einzigen Figuren, die ich nicht auf meiner Rechnung hatte, waren die Eiskunstläuferin und der Eishockeyspieler. Sie gehörten nicht zu meinen „must haves“.  Sei’s drum. Mir persönlich fehlt nach dem gestrigen Kaufrausch nur noch der „Radioactive Man“. Lasst mir doch einen, am besten zwei, übrig, bitte. Die brauche ich noch für meine Feuerwehr!

Kaum geöffnet dringt wieder ein aufdringlicher Industriefertigungsmief an meine Nase, der, wenn ich mich recht erinnere, aber weniger bissig ausfällt, als bei den drei Serien zuvor. Dafür strotzen einige der Figuren vor liebevoller Details und neuer Formteile, wie Fächer, Malpalette und Pinsel, Kufen, Reagenzglas oder die Zipfelmütze. Das Druckbild ist gewohnt hervorragend, und gerade beim Frankenstein oder der Geisha ist sogar noch das Kopf-, bzw. Haarteil überdem detailreich verziert.

Was allerdings gewöhnungsbedürftig erscheint, sind diese neuen gummiartigen Haar- und Bartteile, wie man sie beim Punkrocker, dem verrückten Professor oder dem Gartenzwerg vorfindet. Sie wollen haptisch so garnicht zu den ABS-Figuren passen.

Blogger Wortman war allerdings bereits einige Tage zuvor erfolgreich, erfolgreich, erfolgreich und erfolgreich. Und direkt mal den Gitarristen einen Auftritt veranstalten lassen.

NACHTRAG 08.04.11: Den Dekontaminierer musste ja doch noch haben, und siehe da, habe ich doch in kläglichen Resten dreier Kartons tatsächlich noch ein Trio aufgestöbert. Diese Figur ist zudem, wie ich finde, auch die interessanteste der vierten Staffel. Der neue Helm ist eine komplette Einheit, samt vormontiertem Glaseinsatz. Der „Dampfstrahler“ wird in das turbinenähnliche Rundelement auf dem Rücken eingesteckt. Als Finish dient der leicht panische Gesichtsausdruck – perfekt.