FuStW (Funkstreifenwagen mit Sonderaufbau)

Die Autobahnpolizei als Teil der Landespolizei hat im Zuge der Modernisierung 44 neue Funkstreifen mit Sonderaufbau in Dienst gestellt. Dieses neue Fahrzeug mit einer auf dem Dach montierten Verkehrsbeeinflussungsanlage wird vornehmlich als sog. Verkehrsunfallsicherungswagen eingesetzt. In ihm sind sämtliche Ausrüstungsgegenstände verlastet, die bei einer Unfallaufnahme benötigt werden. Ferner dient er als Einsatzfahrzeug bei LKW-Fahrzeugkontrollen und wird überdies bei der Fahndung eingesetzt.

Die Wandlungsfähigkeit stellt der Kleintransporter ist auch über Behördengrenzen hinweg unter Beweis. So entstand ein Kleinbus mit dem kürzlich vorgestellten Facelift in dem hierzulande bekannten blau-silbernen Farbschema. Bis auf die heckseitige Beladung, die einen 2x2x2er Container, in dem die Pylone verstaut sind, aufnimmt, unterscheidet sich dieser von der Feuerwehrvariante nur marginal. Herzstück ist aber eben jene Verkehrsbeeinflussungsanlage, die aus dem diesjährig neuen 1x6x3er Bar mit vier Noppen besteht, und an dessen unteren beiden Noppen die Verkehrzeichen Platz finden sowie an den oberen beiden zwei orangefarbene Blitzer. Die großen Seitenpaneele mit dem Autobahnsymbol entstammen vom alten Highway Maintenance Truck (#6653).

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x 2x3er + 1x4er Platte)

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FuStW (Funkstreifenwagen)

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Wie jetzt, blau? Tja ja. Denn. Kürzlich kam im Chat auf der 1000steine-Seite die Frage nach dem generellen Ausrüstungszustand der Polizei in Farnheim samt Anmerkung auf, dass diese mussmaßlicherweise – im Gegensatz zur Feuerwehr – etwas vernachlässigt erscheint. Nun ja, da ist wohl korrekt. Aber bekanntermaßen bin ich ursächlich verantwortlich als Leiter einer städtischen Behörde. Die Zuständigkeiten der Polizei hingegen obliegen dem Land. Also, not my business. Aber nichts desto trotz kann und will ich heute dem Wunsch nach der modernen Ausstattung der Polizei im Außendienst mit einem Funkstreifenwagen nachkommen.

Es handelt sich hierbei um ein sog. SUV in der Behördenversion (welches auch bei der Farnheimer Feuerwehr als Kommadowagen im Dienst ist), das 2015 in einer Stückzahl 25 Fahrzeugen als 5. Leasingfahrzeug-Generation für die Polizeidirektion Farnheim beschafft wurde. Diese Fahrzeugcharge ist noch vor der „VESBA“-Studie, was gehörig sperrig soviel bedeutet: „Verbesserte Erkennbarbeit von Streifenfahrzeugen auf Autobahnen oder autobahnähnlich ausgebauten Straßen“ in Dienst gestellt worden, so dass hierbei die leuchtgelben Konturmarkierungen noch fehlen. Die Wahl fiel auf ein geländegängigs Fahrzeug mit erhöhter Sitzposition für ein schnelleres Zu- und Austeigen, einer besser Übersicht im Straßenverkehr sowie einer höheren Zuladung für die umfangreiche Ausrüstung. Ein 2.2 L Turbodiesel mit 205 PS sorgen für standesgemäßen Vortrieb, auch wenn es mal zügiger sein muss.

NRW-Tag in Düsseldorf

Anlässlich des 70. Jahrestages seit der Gründung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen beging die Landeshauptstadt Düsseldorf am letzten August-Wochenende bei feinstem Kaiserwetter großräumige Feierlichkeiten.

Grund auch für die zahlreichen Feuerwehren und Hilfsorganisationen sowie Polizei, Bundeswehr und THW sich und ihre Arbeit auf den Rheinwiesen dem interessierten Besucher ausführlich zu präsentieren. Selbst aus den niederländischen und belgischen Nachbarländern waren Gesandschaften der Polizei zu Gast.

Einige weiterführende Links zum Thema

Blaulichter in Kroatien 2.0

Die letzte Augustwoche weilte ich in Kroatien rund um Zadar, um wenigstens mal ein paar Tage Sonne und Wärme an einem Stück genießen zu können. Und so kam es, dass mir auch diesmal wieder vereinzelt ein paar Blaulichtfahrzeuge vor die Linse fuhren – ungefragt.

Das, was mir vor die Kamera fuhr, war auf kroatischer Seite zu allererst ein FLF der Flughafenfeuerwehr Zadar auf Basis MAN FE 27.410 (Bj. 2003), das im Bereitstellungsraum nach dem rechten schaute. Ziegler zimmerte den Aufbau mit 9.100 L Wasser und 1.240 L Schaummittel. Die FP fördert 6.000 L Wasser/Min. bei 10 bar zu Tage. Der gewaltige Dachwerfer stößt 5.000 L Löschmittel/Min. bei 12 bar rund 80 Meter weit aus, während der Frontmonitor 1.000 L/Min. bei 10 bar 40 Meter weit schleudert.

Darüber hinaus stehen der Flughafenfeuerwehr Zadar ein von Rosenbauer gefertigtes FLF 10.000 auf Volvo F 1220 (Bj. 1980) mit 9.000 L Wasser und 1.000 L Schaummitel und ein Mercedes Actros 3358 (Bj. 2008) ebenfalls mit Ziegler-Aufbau als weiteres FLF 10.000 mit einer FP 10-8000 zur Verfügung. Ein Jeep Cherokee 2.8L CRD von 2008 mit Ziegleraufbau als KdoW und ein Krankenwagen auf Renault Trafic von 1997 vervollständigen den Fahrzeugpark.

An der Polizeiwache am Hafen in Zadar selbst standen ein 2013er Škoda Oktavia III und ein 2008er Seat Altea Freetrack in der Behördenausführung Schmiere.

Zudem lagen im Hafen vor Anker ein modernes Löschboot der BF Zadar, sowie zwei baugleiche Polizei-Schnellboote. Technische Details hierzu liegen mir leider im Verborgenen.

Noch in Düsseldorf verabschiedete uns die deutsche Version des FLF 9800 (Foxtrott 29/9) auf MAN/Rosenbauer Bj. 1999. Mittlerweile ein Reservefahrzeug.

Interessante Links zum Thema:

Rettungsübung der Feuerwehr Mülheim und des Rettungsdienstes

Am Samstag mittag, den 12. Oktober, gegen kurz nach zwölf Uhr wurde die Feuerwehr Mülheim zu einem Unfall auf der Eltener Straße gerufen. Als die ersten Kräfte eintrafen, stellte sich die Situation recht unübersichtlich dar. Mehrere Autos, darunter auch ein vollbesetzter Linienbus waren stadtauswärts verunfallt. Einer der PKWs lag auf dem Dach. Eine eingangs noch nicht genau zu beziffernde Anzahl an Verletzten und einige schockig umherirrende Menschen machten die Erfassung der Situation zunächst nicht gerade einfach. Schnell aber war klar, hier muss mehr Material und Rettungspersonal her. Umgehend alarmierte die Einsatzleitung den Rüstzug und den Zug I&K (Information und Kommunikation) der BF Mülheim, beide Züge der freiwilligen Feuerwehr, sowie ein Großaufgebot an Rettungsdienstkräften – auch aus den umliegenden Städten Duisburg, Essen und Oberhausen.

Der Einsatzort wurde umgehend in mehrere Abschnitte unterteilt, mit hydraulischen Rettungsgerät befreite man eingeklemmte Personen, die SEGs des DRK und der Johanniter richteten indes eine Patientenablage ein, eine eigens eingerichtete Fahrspur für Rettungsfahrzeuge sorgte für einen reibungslosen Abtransport der Verletzten, und die Notfallseelsorge des DRK übernahm in einem von der MVG bereitgestellten Linienbus die Betreuung der unverletzten Unfallbeteiligten.

Zum Glück war alles nur eine Großübung, um die koordinierte Abarbeitung einer unübersichtlichen Einsatzstelle bei einem sog. MANV, einem Massenanfall an Verletzten zu trainieren. Daran beteiligten sich neben der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr (mit den Zügen Broich und Heißen) der Rettungsdienst von Feuerwehr, DRK und JUH auch die Rettungsdienste der BF Oberhausen, Essen, sowie der JUH und des ASB Essen. Geübt wurde auf einem abgesperrten Straßenabschnitt unter möglichst realistischen Bedingungen – nicht zuletzt unter Zuhilfenahme zahlreicher Unfallfahrzeuge, 25 geschminkter Verletztendarsteller und 12 weiterer Statisten. Gegen 13:40 Uhr rückten die ersten Kräfte wieder ab.

Ich konnte bei der Gelegenheit gleich auch einige Fahrzeuge ablichten, die entweder neu in Dienst stehen, oder in absehbarer Zeit ihrer Ausmusterung entgegensehen.

Funkstreifenwagen (Groß)

Die Kontrollsicherheitsabteilung der Farnheimer Wasserschutzpolizei ist im Hafengebiet und auf sämtlichen Wasserwegen sowie deren Zufahrten für die Sicherheit und Ordnung und für die Gefahrgutkontrolle zuständig. Dazu greift sie bei ihren Einsätzen auf ein Kleinbus-Kontingent zurück. Kleinbusse deswesen, da aufgrund der benötigten Ausrüstung die Fahrzeuge mehr Platz bieten. Mit diesen Fahrzeugen ist die Polizei in der Lage schnell evtl. Verstöße zu ahnden.

Ausgerüstet sind die Fahrzeuge mit einer Frontkamera, einer PC-gestützten Datenbank samt W-LAN, und diverse Materialien zur Einrichtung einer mobilen Kontrollstation.

Das Modell stellt eine Modifizierung des alten Polizeiwagens aus dem „Police Patrol Squads“ (#6684) aus dem Jahr 1984 dar. Einige Klappmechanismen habe ich zwar 1:1 übernommen, dennoch ist das MOC eine komplette Neukonstruktion: das Fahrgestell ist um eine Noppe verlängert worden, der Innenausbau fällt nun, dank Keyboard und Monitor, deutlich detailreicher aus. Ebenso bekam der Steifenwagen auch eine komplett neue Frontgstaltung mit einer Motorhaubenandeutung. Bedingt durch die bedruckten Fensterpanele behielt ich auch hier das klassische schwarz-weiße Farbdesign bei.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Funkstreifenwagen

In einer Großstadt wie Farnheim muss natürlich auch für die öffentliche Sicherheit gesorgt sein und werden. Zu diesem Zwecke verfügt die Polizeidirektion der Stadt über zahlreiche Funkstreifenwagen (FuStW), die für den motorisierten Außendienst zur Verfügung stehen. Er steht in zwei Karosserievarianten zur Verfügung, wobei der Kombi noch über zusätzliche Ausrüstung zur Unfallaufnahme verfügt.

Das Modell basiert nicht auch der traditionellen PKW-Plattform (4×10), sondern auf einer 2x10er Platte. So konnte um eine Plattenstärke niedrigere Bauhöhe und ein insgesamt flacheres Blechkleid erreicht werden. Zudem liegt er auch tiefer, als bei der herkömmlichen Bauweise, auf der Straße.

Basisfahrzeuglänge: 10 Noppen (2x10er Platte)