Generator-Anhänger 200 KvA (FwA-Gen 200)

Für eine ausreichende Elektrifizierung insbesondere auf länger eingerichteten Einsatzstellen ist ein Stromgenerator unerlässlich. Mit ihr können Einsatzorte beleuchtet, die Infrastruktur für Führung und Kommunikation aufrecht erhalten und Verletztenablagestellen, sowie Betreuungseinrichtungen betrieben werden.

Zwei 200-KvA-Dieselgeneratoren auf Anhängerbasis stehen daher der Feuerwehr zur Verfügung. Während einer der Fachgruppe Beleuchtung der FF Eppenwerder unterstellt ist, ist der zweite Hänger an der Umwelt- und Technikwache der Berufsfeuerwehr stationiert.

Das Modell stellt eine Weiterentwicklung des alten Generator-Anhängers dar. Wie auch schon beim Zugfahrzeug, dem MZF, wurden auch hierbei wesentliche Merkmale, wie z. B. der Motorraum oder die Fahrgestellbasis, beibehalten. Allerdings gewann der Anhänger an Länge, so dass im Aufbau selbst noch Anschlussterminals hinter den Gerätetüren verbaut werden konnten. Ein paar zusätzliche Details, wie Seitenbegrenzungsleuchten, Blaulichter, eine neue, bewegliche Abstützung und die Konturstreifenbeklebung machen den Umbau schließlich komplett.

Fahrgestellbasislänge: 8 Noppen (2x8er Platte)

 

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FwA-AK (Absetzkipper)

Im Falle, dass bei einem Großenschadenereignis schnell eine größere Menge Material an die Einsatzstelle herangeschafft werden muss, steht dem Absetzkipper-WLF auch ein Anhänger zu Verfügung, auf den im Ernstfall ein weiterer Container verladen werden.

Der Anhänger entstand parallel zum Ansetzkipper-MOC, allerdings fehlte mir einzig die lange Anhängerdeichsel um das Modell zu komplettieren. Glücklicherweise kam heute die ersehnte Bricklink-Teilebestellung an, und so konnte ich dieses Gespann nun endlich fertigstellen. Dem Zugfahrzeug habe ich auch einige Modifikationen zukommen lassen: so befindet sich nun ein Hydrauliktank am Aufbau und ein heckseitig verbautes Abstützsystem, damit er bei der realistischen Beladung des Hängers nicht urplötzlich vorne abhebt.

Fahrgestellbasislänge: 8 Noppen (2x6er + 1x2er Deichsel + 1×2 auf 1x4er Winkelplatte)

FwA-Schlauch

In den Fahrzeugreihen der WF Jade Öl AG befinden sich auch einige Anhänger. Einer dieser Feuerwehrhänger soll nun näher vorgestellt werden: der FwA-Schlauch. Das Fahrzeug wurde 2005 in Dienst gestellt und ist u. a. mit 1000 Metern B-Schlauch, 2 A-Saugschläuchen, Suagkorb, Schlauchbrücken, Strahlrohren und Verteilern beladen und wird immer dann zum Einsatz gebracht, wenn die eigentlich hinreichend dimensionierte Wasserversorgung auf Grund eines extremen Großschadenereignisses zusammenzubrechen droht oder nicht ausreichend erscheint. Ebenso kann der Anhänger auch im Rahmen des TUIS-Abkommens außerhalb der Werkgeländes (z. B. bei Waldbränden, wo lange Schlauchleitungen gelegt werden müssen) angefordert werden.

Das Modell bietet als Basis die gewohnte Zweifarbenlackierung der Werkfeuerwehr. Ein Zwillingsachsfahrgestell lässt auch im Modell eine höhere Nutzlast zu, die in Form von mehreren Geräteräumen und vier kleinen Schlauchtrommeln, einem Verteiler und den zwei langen Saugschläuchen dargestellt ist. Ein Heckabschluss mit Blaulichtblitzern komplettiert das kleine MOC.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x8er + 2x2er als Anhängerkupplung)

FwA-Hubtisch-Modul

Teil des Bergungssystems für havarierte Großflugzeuge sind zwei dieser ARTS-5 Hubtische, die in Modulbauweise, die, in Verbindung mit einem Bergedolly für den Flugzugbug, zu einer Hubeinheit zusammengestellt werden können,um damit Passagiermaschinen bis 300 Tonnen Gesamtgewicht über weite Strecke beförderbar machen. Sogar ein Transport über öffentliche Straßen ist somit denkbar. Eine Hubhydraulik, jeweils unter den Tragflächen positioniert, hebt und senkt die Maschine. Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit der computergesteuerten Vielweglenkung, die Lenkmöglichkeiten von Normalfahrt, Diagonalfahrt, Querfahrt und Karusselfahrt ermöglicht.

Basis ist ein Zwillingsachsfahrgestell samt freistehender Kotflügel auf dem der ausklappbare (manuell neu positionierbare) Ausleger ruht. Die Bauhöhe des Auslegers entspricht exakt der Tragflächenhöhe des Passagierjets #6368 (Jet Airliner) von 1985.

Fahrgestellbasislänge: 5 Noppen (2×2 + 2×2 + 1×2)

FwA-Radwechselheber

Für leichte Sportmaschinen und Kleinflugzeuge hat die Flughafenfeuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Schwerlastunternehmen und Spezialanhängerbauer einen kleinen Anhänger entwickelt. Auf diese Weise können mit ihm schnell und effektiv liegengebliebene Flugzeuge weggeschafft werden.

Das Modell ist ein kleiner Einachs-Hänger mit einer Aufnahme für das Bugrad und einer „Hydraulik“-Steuerung, die den Aufnahmeteller etwas absenken soll. Das ganze kann ein ein beliebiges Zugfahrzeug gekoppelt werden.

FwA-Bergedolly 4/10

Teil des dreiteiligen Flugzeugbergesystems ist der sog. Bergedolly 4/10, der dann zum Einsatz kommt, wenn Probleme mit dem Bugrad einer Maschine auftreten (z. B. das Bremssystem blockiert, oder das Bugrad gar abgeknickt ist). Dieser Anhänger ist in der Lage in der drehbaren Schale das Flugzeug-Bugteil bis zu einem Gesamtgewicht von 90 Tonnen aufzunehmen, und die havarierte Maschine vom Unglücksort wegzuschleppen.

Dieser Anhänger verfügt über einen drehbaren Aufsatz, der, wie oben beschrieben, die Nase des Jets aufnimmt. Allerdings weiß ich noch nicht, ob Auflagefläche und -breite sowie die Höhe ausreichen, so ein typisches 80er Jahre LEGO-Flugzeug im Modell abzuschleppen. Naja, vielleicht kommt Zeit, kommt Flugzeug… er weiß.

Einige Details wie die Nachbildung einer Drehtellerbedienung, sowie Abschleppseil und Bremsklötze vervollständigen das MOC.

Fahrgestellbasislänge: 8 Noppen (2x8er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

FwA-Heuwehr

In den Beständen der freiwilligen Feuerwehr befindet sich auch dieser Heuwehranhänger, mit dem sich überhitzte Heustöcke wieder herunterkühlen lassen. Mit speziellen Sonden werden die Futterstöcke entlüftet, d. h. die innen entstandenen Gärgase abgesaugt und ins freie abgeleitet.

Das kleine Modell ist ein simpler Einachs-Anhänger, auf dem ein Schlauch samt Haspel, der als Ventilator dient, samt zweier Sonden, hier in der Form von zwei Antennen dargestellt, montiert sind. Den Heckabschluss bildet eine entsprechende Rückleuchteneinheit samt Kennzeichenträger.

Fahrgestellbasislänge: 3 Noppen (2x2er Anhängerkupplung + 1x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.