AB-PUMP-G (Pumpe-Groß)

Dieser jener Abrollbehälter ist mit einer Groß- oder auch Havariepumpe versehen. Dank ihres großvolumigen Wasserdurchsatzes von bis 30.000 L/Min. und ihrer konstruktiven Beschaffenheit ist sie auch für den Salzwasserbetrieb und extrem verunreinigte und verschlammte Wasserarten geeignet. Drei F-Zugänge und zwei B und 2 F-Abgänge sorgen für duchsatzhohe Weiterleitung. Zudem befinden sich in Tanks je 500 Liter Schaummittel und Dieselkraftstoff, um einen etwa fünfstündigen Betrieb gewährleisten zu können. Die Einsatzmöglichkeiten liegen primär in der Schiffsbrandbekämpfung bzw. -havarie, bei Großbränden und Hochwasserereignissen.

Neues Jahr, neue Abrollbehälter. So oder ähnlich könnte die Devise wie auch schon im vergangenen Jahr lauten. Neben Neukreationen stehen nun auch wieder Überarbeitungen bestehender Container an. So auch hierbei. Die alte Havariepumpe hat ausgedient und darf sich nun auf dem verlängerten Chassis üppiger ausbreiten. Das Gerätefach wanderte nach vorn, sodass auf den verbleibenden sechs Noppen Raum für die Pumpeneinheit blieb. Am Heck sind die obenbeschriebenen drei Zugänge erkennbar, während auf den Seiten jeweils zwei Abgänge verbaut sind. Auf dem Dach sind fürs Finish zudem Zu- und Ablufteinichtungen erkennbar.

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AB-Havariepumpe (AB 10)

Bedingt durch die Nähe zum Wasser kam es in den vergangenen Jahren durch Sturmfluten immer wieder zu tw. katastrophalen Überschwemmungen. Besonders als im Januar 2007 Kyrill soviel Wasser in die Jademündung drückte, dass zwei aufgeweichte alte Deichabschnitte dem Druck nicht standhielten und brachen. Die überfluteten Stadtteile mussten damals mit Hilfe vieler konventioneller Lenzpumpen mühsam trockengelegt werden.

Dieses Ereignis rechtfertigte die Anschaffung zweier baugleicher Großpumpen auf Basis eines Abrollcontainers. Diese (Havarie-) Pumpen fördern ca. 900 m3/h, bzw. 15.000 L in der Minute, was einem Wasserdurchsatz von 250 L in der Sekunde entspricht.

Der Einsatzbereich dieser Abrollbehälter mittlerweile vielfältig. So helfen sie mitunter vollgelaufene Schiffsrümpfe schnell und effizient zu entleeren, oder bei Großbränden in entsprechend kürzester Zeit eine ausreichende Menge Wasser in das Löschnetz der Wehrkräfte vor Ort einzuspeisen.

Das MOC schwirrte mir einige Zeit im Kopf herum. Das Basiskonstrukt, sprich der Rahmen, war eigentlich recht schnell fertig gestellt. Jedoch kam ich bei der Pumpe nicht wirklich weiter. Erst die neuen „Fahrzeugfronten“ in Dark Bluish Grey sorgten für den Durchbruch. Noch ein bisschen Deko und schon ist der AB-HP komplett.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.