TLF 30/50-SL 2.0

Die jeweiligen erstausrückenden Tanklöschfahrzeuge des obengenannten Typs erhielten im Rahmen der Einsatzwertsteigerung ein wichtiges Detail spendiert. Dadurch, dass der Gerätewagen zur Einsatzstellenabsicherung nicht mehr im Dienst ist, entfällt die Sicherungsaufgabe auf das letzte Großfahrzeug im Löschzug, dem TLF. Zu diesem Zweck wurde nachträglich eine neue, rückwärtige Verkehrswarnanlage installiert, die besonders auf Autobahnen und hochfrequentierten Stadtstraßen zum Einsatz kommt.

Das nächste Modell, das ich einer Überarbeitung unterzog. Neben der oben geschriebenen Warntafel wurde auch die Frontpartie etwas aufgehübscht. Zum Vergleich: so sah das Modell bislang aus. In der direkten Gegenüberstellung mit neuen HLF wirkt mir dieses Fahrzeug silhouettenmäßig jedoch nun eigentlich zu kurz – eigentlich. Ich scheute aber bislang (noch) die Verlängerung des Radstands um mind. eine Noppe. Mal schauen, was noch kommt…

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen  (2x8er Bracket + 2x2er Winkelplatte + 1×2 auf 1x4er Winkelplatte)

Großtanklöschfahrzeug – GTLF 10

Farnheims Infrastruktur bietet gemeinhin ein deutlich höheres Gefahrenpotenzial als manch andere Stadt vergleichbarer Größe. Der große Seehafen, das internationale Luftfahrtdrehkreuz, die Mineralölraffinerie oder auch der Marinestützpunkt sind nur einige der Hotspots, die unter die Gefahrenabwehrverordnung fallen. Die Feuerwehr Farnheim ist in der Pflicht bei evtl. Störfällen mit entsprechenden Mitteln adäquat zu reagieren. Für den abwehrenden Brandschutz hält die Branddirektion zwei spezielle Großtanklöschfahrzeuge vor. Diese Spezialfahrzeuge verfügen je über 9.000 Liter Wasser und 1.000 Liter Schaummittel. Die fest eingebaute Feueröschkreiselpumpe fördert 4.000 L/Min. bei 10 Bar. Die Schaumzumischanlage kann das in zwei Tanks abgefüllte Schaummittel in Stufen zu 0,2, 0,4, 0,6, 0,8, 1,0, 3,0, bis zu 6,0 Prozent dem Löschwasser beimischen. Um große Wassermengen fördern zu können, verfügt die Kreiselpumpe zudem über einen sog. F-Zu- und Abgang (150 mm Durchmesser). Der Dachwerfer kann mittels einer Fernbedienung mit 4.000 L/Min. bei 16 Bar Betriebsdruck das Löschmittel bis zu 60 Meter weit abgeben.

Sog. GTLFs sind bei größeren Feuerwehren heutzutage keine Seltenheit. So verfügen z. B. die Berufsfeuerwehren Krefeld, Leipzig, Wiesbaden oder auch Frankfurt/Main über Großtanklöschfahrzeuge. In der hessischen Bankenmetropole haben solche Fahrzeugtypen bereits eine lange Tradition. Aber auch die Freiwillige Feuerwehr Oberursel hat einen solchen Fahrzeugtyp in ihren Reihen. Einsatztaktisch sind solche Monstren vorwiegend für die Wasserversorgung, bei Groß-, Wald- und Flächenbränden, sowie als Puffer, bis eine umfangreiche Löschwasserversorgung (je nach Situation auch über große Wegstrecken hinweg) aufgebaut ist.

Ein solches Modell schwebte mir schon länger vor. Denn wie oben beschrieben, sollte auch die BF Farnheim ihren echten Großstadtwehren in nichts nachstehen. So wurden zwei dieser Fahrzeuge in das hiesige Löschkonzept eingefügt. Im wesentlichen lehnen sie sich optisch bei heutigen Fahrzeugen an – Dreiachs-Fahrgestell, schnörkellos winkliger Aufbau mit einigen Geräteräumen und einem passenden Dachwerfer. Die gelbe Konturmarkierung und die Saugschläuche auf dem Dach, sowie der gesnottete Tankbereich über dem hinteren Achspaar setzen ein paar Akzente.

Fahrgestellbaislänge: 17 Noppen (1×2 auf 1×4 Bracket, 2x12er + 2x4er Platten)

TLF 30/50-SL

Seit kurzem steht im Fahrzeugpark der BF das neue TLF 30/50-SL. Zwar ist dieses Fahrzeug in den täglichen Brandschutz als Fahrzeug des ersten Abmarschs integriert, dennoch ist es ein „Prototyp“. Verläuft diese Phase für die Wehrmänner positiv, werden die bisherigen Tanklöschfahrzeuge gemäß ihres Beschaffungsturnus künftig durch diese leistungsstarken TLFs ersetzt. In dieser Erprobungsphase sollen die Vor- und Nachteile hinsichtlich der Flexibilität und Einsetzbarkeit, Fahr- und Löschverhalten durch größeren Löschmittelvorrat, leistungsfähigerer Pumpe und Werfer, sowie die Handhabung der feuerwehrtechnischen Beladung abgewogen werden, sowie auf die speziellen Wünsche und Anforderungen der Feuerwehrleute eingegangen werden.

Das Fahrzeug bietet permanenten Allradantrieb und hat für die Brandbekämpfung oder Wasserförderung, bzw. -transport über weite Distanzen eine leistungsfähigere Feuerlöschkreiselpumpe von 3.000 L/Min. bei 10 bar, statt der gewöhnlichen 2.400 L/Min. bei 8 bar, sowie 5.000 L Wasser, 500 L AFFF Schaummittel und einen entnehmbaren 250 kg Pulverkessel samt Schnellangriff an Bord.

Das Modell ist ein weiteres Drauflos-gebaut-MOC. Optisch lehnt es sich an die bekannte „Familiengesicht“-Typen an, wobei die Scheinwerfer ein leichtes „Facelift“ erhielten. Der Aufbau ist bewusst flach gehalten, um den Charakter eines Waldbrandlöschfahrzeuges samt hoher Geländegängigkeit zu unterstreichen. Kleine, tief positionierte seitliche Gerätekästen, sowie eine heckseitig verbaute Schnellangriffseinrichtung hinter einer schwenkbare Klappe und einen dreh- und neigbaren Dachwerfer vervollständigen den Bau.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen  (2x8er Bracket, 2x2er Winkelplatte, 1×2 auf 1x4er Winkelplatte)

GTLF 18 (TZ)

Ein sicherlich letzter Dinosaurier seiner Art in ganz Deutschland: der Tankzug der BF Farnheim. Während nach und nach alle Feuerwehren ihre kostspieligen Fahrzeuge ausser den Dienst stellen und stellten, hält die Branddirektion weiterhin an diesem Konzept fest. Erst im letzten Jahr spendierte man dem Zug eine neue Zugmaschine, die gleichzeitig auch als Fahrzeug für den Auflieger der Einsatzleitung dient.

Der Aufbau, im Jahr 2006 generalüberholt, stammt auf dem frühen 90er Jahren und fast in seinen 3 Tankkammern aus V2A-Stahl je 6.000 Liter. Wobei eine Kammer stets mit AFFF-Schaummittel gefüllt ist. In den vergangenen 17 Jahren hat man ihm zahlreiche erfolgreiche Löschangriffe bei Wald- und Heidebränden und einigen Industriegroßbränden zu verdanken.

Vermutlich wird diese Mutter aller Sonderfahrzeuge noch einige Jahre im Dienst verbleiben.

Das Modell basiert auf zwei Modellen. Zum einem stand bei der Zugmaschine das 4-Achsige WLF Pate. Ihm sollte zunächst ein Schwestermodell zur Seite gestellt werden. Die Idee wurde aber rasch wieder verworfen.  Zum anderen, war an der Entstehung des Aufliegers maßgeblich der Octan-Tankzug (#  6594) aus dem Jahr 1992 beteiligt. Kleinere Modifikationen, bzw. Änderungen am Auflieger sorgen somit für ein eigenes Erscheinungsbild.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2×12er) beim Zugfahrzeug, 8 Noppen (2x8er) beim Auflieger

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

TLF 24/48-SL

Ein erstes großes Tanklöschfahrzeug als Ersatz für eines dieser alten TLF 16 ist seit wenigen Monaten im Dienst. Auch dieses Fahrzeug ist vom selben Hersteller, wie HLF und TLF hergestellt und fügt sich optisch nahtlos in die Reihe der modernen Frontlenkerfahrzeuge ein. Ein größte Unterschied zu den vorherigen Fahrzeugen ist der Allradantrieb mit seinen großen und grobstolligen Reifen. An Bord befinden sich 4.800 Liter feinstes Löschwasser, 500 Schaummittel und eine 250 kg fassende Pulverlöschanlage. Dieses Fahrzeug kann ist als Ergänzung für den Löschzug hinzugezogen werden.

Das Modell lehnt ein wenig an das alte Leiter-Tanklöschfahrzeug aus dem Feuerwachenbausatz „Flame Fighters“ (#6571) aus dem Jahre 1991 an. Allerdings musste, wie auch schon bei HLF, auch hier aus proportionstechnischer Sicht auf die hinteren Geräteräume verzichtet werden. Noch verfügt das MOC über einen offenen Pumpenstand am Heck. Ich denke über eine spätere Abdeckung/Klappe nach und bin noch auf der Suche nach entsprechenden Teilen. und/oder der entsprechenden Technik.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x12er + 1x4er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

SLF

Da die Farnheim als Großstadt über große Hafenanlagen und eine petrochemische Industrie verfügt, ist auch eine schlagkräftige Feuerwehr mit speziellem Einsatzgeröt von Nöten. Die BF beschaffte auf Grund einer Vielzahl von potenziellen Gefahrenquellen im gesamten Stadtgebiet zwei dieser Schaummittellöschfahrzeuge. Die baugleichen Fahrzeuge werden jeweils über einen 420 PS starken Turbodiesel angetrieben. Im Aufbautank befinden sich 6000 Liter Löschschaum, die je nach Einsatzzweck mit Wasserzumischung als leicht-, Mittel- oder Schwerschaum z. B. über den Dachwerfer auf die Brandstelle abgegeben werden können. Die SLFs sind mit dem CAFS „Compressed Air Foam System“ ausgestattet.

Das gute alte Legoland-Stadt-typische Frontlenkerfahrgestell stellt eine höhere Fahrzeugklasse dar, als das TroLF 1500. Zudem ist die Bodenfreiheit größer und der flache Aufbau lässt diese Gesamterscheinung dieses Modells sehr imposant wirken. Dieses Moc ist komplett ohne Lego-Vorbild entstanden und lehnt sich optisch an die alten „echten“ TLF 24/50 der Endachziger Jahre an, als Bachert als ein Spezialist für flache Geräteaufbauten bei diesem Fahrzeugtyp galt.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x10er +1x4er + 2x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.