GW-SPR (Gerätewagen-Sprungretter)

GW-SPR00Wenn es die Einsatzanforderungen erforderlich machen, kann z. B. bei schnellen Evakuierungen eines Wohnungs- oder gar Gebäudebrandes, oder bei Rettungseinsätzen, bei dem eine Personen aus großen Höhen abzustürzen droht, der GW-SPR hinzugezogen werden. Sein mitgeführtes Sprungkissen ist innerhalb von 60 Sekunden aufgeblasen und einsatzbereit. Mit ihm lassen sich schnell Personen aus bis zu 25 Metern Höhe retten – dank des geringen Platzbedarfs auch an schlecht zugänglichen und verwinkelten Einsatzstellen.

Nach Düsseldorfer Vorbild entstand dieses Modell. Hierbei stand aber diesmal nicht das Fahrzeug, sondern eher die Beladung im Vordergrund. Somit entstand zum einem ein detaillierter Sprungretter im aufblasenem Zustand mit all seinen Peripheriegerätschaften, die dazu nötig sind, den Betrieb zu gewährleisten, sowie ein zusammengelegtes auf einem kleinen Zugkarren verladenes Kissen für die Transportdarstellung. Das Einsatzfahrzeug selbst dient hierbei lediglich als benötigtes Beiwerk.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (2x3er + 2x4er und 4x4er Platte)

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GW-H (Gerätewagen-Höhenrettung)

GW-H20

Nun konnte auch die Fachgruppe Höhenrettung ihr neues Einsatzfahrzeug in Empfang nehmen. Dieses bietet – gegenüber seinem Vorgänger – weitaus mehr Raum für die Einsatzkräfte und ihre Ausrüstung. Es ist dazu mit einer Staffelkabine ausgestattet und daran anschließend mit einem großen Kofferaufbau für die umfangreiche Beladung. Ebenso wählte man bei der Beschaffung ein Allradfahrgestell, da die Vergangenheit  gezeigt hatte, dass es einige Einsätze fernab befestigter Straßen und Wege abzuwickeln galt.

Nach dem Höhenrettereinsatz beim Steinewahn in Berlin wurde ein standesgemäßes Fahrzeug für die Höhenretter schmerzlich vermisst. So galt es nun, diesen Missstand zu beheben. Viele Vorbildfahrzeuge sind auf klassischen Kleintransporterfahrstellen zu finden, auf denen ein Kofferbau montiert wurde. Also versuchte ich in der klassischen 4er-Breite ein Fahrzeug mit ähnlichen Proportionen zu bauen. Als Basis griff ich einmal mehr in das Regal meiner – mittlerweile – inflationär eingesetzten Kleintransporter. Nach dem MLF wollte ich auch einmal ein Kofferaufbau mit je zwei großen Geräteräumen auf beiden Seiten zusammenklötzeln. Auch auf die Gefahr hin, dass das Resultat zu wuchtig ausfallen würde. Aber es sollte sich visuell vom MLF unterscheiden. Während der Montage verzichtete ich zugunsten der kürzeren Fahrzeuglänge auf ein weiteres Gerätefach am Heck. Dafür bekam das MOC dort eine auffälige Warnlackierung spendiert. Neben den neuen Leuchtbalken, die am ELW-U erstmalig zum Einsatz kamen, sollte noch eine einsatztaktische Beladung im Kofferaufbau Platz nehmen. Dafür entstand eigens auch ein Dreibein, das (demontiert) komplett, neben Generator und Absperrhütchen im Fahrzeug verlastet werden kann.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x12er + 2x4er Platte quer)

GW-Höhenrettung

Er heißt zwar so, ist aber nicht nur für die Höhenrettung zuständig – der GW-Höhenrettung. Auch eine am Meer gelegene Großstadt, wie Farnheim, verfügt über eine Spezialeinheit, die auf die Rettung aus großer Höhe (Brücken, Baukränke, Fensehturm, etc.) von suizidgefährdeten und lebensbedrohlich verletzten Menschen spezialisiert ist. Nicht mehr nur in die Höhe reicht ihr Einsatzgebiet: vielmehr bei Hilfeleistungen in tiefen Schächten, Erdspalten und Höhlen und bei Eisunfällen im Winter kommen die Männer und Frauen der Höhenrettung zum Einsatz. Ihr Einsatzmittel ist ein allradgetriebenes Fahrzeug mit einem Geräteaufbau, der umfangreiches Material für die Personenrettung aus ungewöhlichen Lagen an Bord hat. Zudem hat man die Höhenrettung in den letzten Jahren auch zur Sicherung von absturzgefährdeten Gegenständen an Hausfassaden eingesetzt.

Bei diesem Modell sollte auch hier wieder die Vereinheitlichung des Fahrzeugparks zur Geltung kommen, sprich es bekam das aktuelle „Sprinter“-Gesicht. Die Fahrgestellbasis setzt sich somit wie beim Taucherwagen und beim MTW zusammen. Nur der Aufbau und die Bereifung unterscheidet sich von ihm.

Das Fahrzeug zeigt aber bereits jetzt das neue Erscheinungsbild der Einsatzfahrzeuge, die ebenfalls nach und nach die gelbe (retroreflektierende) Bauchbinde erhalten. Dazu später mehr…

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.