TLad (Teleskoplader mit Zubehör)

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Auf der Feuerwache 4 (intern F14), der Technik- und Umweltwache, befindet sich seit  2012 ein besonderes Arbeitsgerät im Einsatz: Ein Teleskoplader samt Zubehör. Das Fahrzeug wurde für eine umfangreiche Nutzung im Einsatzdienst, für Wartungs- und Reparaturarbeiten auf den Feuerwachen sowie für die Feuerwehrschule beschafft. Dieses Zubehör umfasst eine Erdschaufel mit Übergreifer, eine Arbeitsbühne, ein Ballenspieß, ein Rundholzgreifer, eine Seilwinde, eine Kehrmaschine, ein Schneepflug, ein Salzsteuer, ein Aufsteckhaken, Kranhaken mit 4.000 kg Tragkraft und zwei Palettengabeln, davon jeweils eine lang und die andere kurz.

Der Teleskoplader selbst wird von einem wassergekühlten Vierzylinder-Turbodiesel mit 130 PS angetrieben und beschleunigt den knapp 9 Tonnen schweren Lader auf eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h. Der Teleskopausleger hat eine Tragfähigkeit von 4.000 kg und lässt sich auf 7 Meter ausfahren.

Mit einem Atemschutzgerät ausgestattet, welches das Fahren in Bereichen mit vorhandenen Atemgiften erlaubt, besitzt die Kabine einige weitere Merkmale. Unter anderem besitzt sie eine 360° Rundumsicht und bietet guten Schutz vor herabfallenden Gegenständen und Überschlag. Außerdem ist die Kabine mittels hydropneumatischer Schwingungsdämpfung federnd gelagert. Dies reduziert die Vibrations- und Geräuschentwicklung auf ein Minimum.

Ein solches Modell stand bereits eine lange Zeit auf meiner To-Do-Liste. Jedoch fehlte mir bisher ein entsprechender Ansatz, das Vorhaben auch in 4wide umzusetzen. Schließlich sollte eine Minifig das Fahrzeug lenken können, während sich gleichfalls der Teleskoparm funktionstüchtig hebt, senkt, ein- und ausfährt. Ich entschied mich dazu zumindest die Fahrerkabine und eine Noppe nach außen zu rücken, was das Platzproblem in der Breite behob. Grundsätzlich bereitete mit der Teleskoparm gehöriges Kopfzerbrechen, denn eine Patentlösung für einen Arm in mittlerer Länge gibt es nicht. Aber ein Abend im 1000steine-Chat brachte viele Ansätze und letztlich den Durchbruch.

Trotz seiner optischen Feinheit durch viele Anbauteile und Details ist das Modell dennoch überraschend robust. Um aber dem Lader eine entsprechend der Anforderung und dem Vorbild an sich vielseitige Einsatzfähigkeit zu geben, baute ich zudem gleich zahlreiche Anbauteile wie oben eingangs beschrieben. So lassen sich mit ihnen zahlreiche Einsatzszenarien durchspielen. Ferner bekam der Lader noch eine Containerladeboden, um ihn mittels WLF zügig an benötigte Einsatzstellen zu verladen.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x8er + 1x2er Platte)

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Kehrmaschine

„Neue Besen kehren gut“, so sagt es der Volksmund. Und auch in der Praxis scheint es sich mitunter zu bewahrheiten. Denn nicht ohne Grund beschafften die städtischen Betriebe, die „FEU – Farnheimer Energie und Umwelt“ mehrere neue Kehrmaschinen. Noch leistungsfähiger, noch gründlicher, noch emissionsärmer und noch leiser befreien sie von nun an Farnheims Straßenränder von Laub, Dreck, Unrat oder einfach Unmengen an Rollsplit des letzten Winters. Eines dieser Fahrzeuge soll an dieser Stelle nun genauer vorgestellt werden.

Die Idee für den Bau, kreiselte schon lange in meinem Kopf herum. Genau genommen, seit dem ich den Elektro-Müllwagen zusammengeklötzelt habe. Mal fehlte es an Teilen, mal schlicht an der Zeit. Doch nun habe ich die Kehrmaschine endlich fertigbekommen. Nach diversen Try-And-Error-Abschnitten während der Bauphase habe ich letztlich zahlreiche Details unterbringen können. So verfügt das MOC über einen (auch sichtbaren) innenliegenden Tank, eine detaillierte Kehreinheit, zahlreiche Anbaubauteile am Fahrgestell, eine Warneinrichtung am Heck (für das Reinigen von Unfallstellen auf Land- und Bundesstraßen, und einen vorbildgerecht kippbaren Aufbau. Das Ganze ist im wohlbekannt klassischen Gelb-Rot-Gelb-Farbschema gehalten, und reiht sich wiederum nahtlos in meine bisherigen Stadtfahrzeuge (Müllwagen und Baustellensicherung) ein.

Wer mag, darf sich in Kürze hierbei ebenfalls über eine Bauanleitung freuen, und sich zum Nachbauen animiert fühlen.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)