KdoW

Bei der Bewältigung alltäglicher Boten- und Inspektionsfahrten greift die Branddirektion der Flughafenwehr auf einen Pool kleinerer Dienstfahrzeuge zurück. In der Regel sind dies Kleinbusse oder Kombis, je nach Einsatzzweck und Verfügbarkeit. Seit kurzem ergänzt ein neuer, geräumiger Kombi die Flotte.

Inspiriert von den Modellbauten des lettischen Modellbauers de-marco auf flickr entstand diese klssisch vier Noppen breite Eigeninterpretation. Sie könnte glatt als „Rucksackversion“ seines Streifenwagen-Stufenhecks durchgehen. Und so bekam das Fahrzeug als Finnishing das mittlerweile etablierte Farbschema mit dem typischen weißen Streifen auf der Motorhaube.

Van

Auch in Sachen sportlicher Familienkutschen gibt es für die geneigte und mitunter vielköpfige Minifigfamilie nun ein entsprechend motorisiertes Fortbewegungsmittel: den Roadbricker V-Max. Der kompakte Van kommt hier in der Topausstattung daher: Bicolor-Lackierung in White Flash und Red Alert, Sonnendach, Dual-Sportauspuff, schwarze Alufelgen samt Spurverbreiterung.

Ich wollte doch mal ausprobieren, was man auf der 4x10er Standard-PKW-Plattform anstellen kann, damit das Endergebnis nicht wieder nach typischem 80er-Jahre-Kubismus ausschaut. Ein bisschen mehr Dynamik durfte es schon sein, und dennoch sollte eine Person darin Platz finden.

Die abgeschrägte Frontpartie half dem schnittigen Look daher schon ungemein, und in Kombination mit den neuzeitlichen, flacheren Windschutzscheiben war schnell die rundlich wirkende Silhouette gefunden. Dank eines Sonnendachs passt auch immer noch eine Minifig hinters Lenkrad, wenngleich die Frisur während der Fahrt durch die Öffnung lukt.

Die Spurverbreiterung erfolgte mittels aufgesteckter 1x1er Rundplättchen auf die altbekannten Radsteine mit roter Nabe. Die Gummiwalzen klemmte ich einfach zwischen Nabe und Pläätchen – fertig war satte Spurverbreiterung. Kleine Accessoires, wie Sportauspuff, Dachantenne, Begrenzungsleuchten, eine kleine Ladefläche, Armaturenbrett und Nebelscheinwerfer runden die Sache schließlich ab.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)

Radarwagen

Für die Verkehrs- und Rotlichtüberwachung des städtischen Ordnungsamtes setzt gleich mehrere mobile Radarwagen und feste „Starenkästen“ ein, um an schützenswürdigen Stellen im Stadtgebiet, z. B. vor Kindergärten und Schulen, oder an Unfallschwerpunkten die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer zu überwachen und somit die Sicherheit zu erhöhen. Die Messungen können auch in Kombination mit polizeilichen Maßnahmen erfolgen.

Ein weiteres PKW-MOC, das einer weiteren, behördlichen Bestimmung zugeführt wurde: als Radarwagen der mobilen Verkehrsüberwachung. Das Fahrzeug ist im Grunde ein typischer PKW auf der beliebten 4x10er Plattform, der allerdings ein Kombiheck für die Aufnahme eines Radargerätes erhielt. Das Radargerät mit typischem Rotblitz und dem Kamerakegel ist so gestaltet, dass es ins Fahrzeug passt und nach hinten aus der Heckscheibe blitzt. Eine verkehrt herum angebrachtes und verlängertes Dachscharnier sorgt für einen guten Zugang zum Inneren. Eine unauffällige Farbgebung im stadtbekannten Gelb, hier in Kombination mit Althellgrau, sorgt für die entsprechende Tarnung.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)