KdoW

Eine ungewöhnliche Beschaffungsmaßnahme stellt dieser Kommandowagen auf Basis eines New World Blackhound HyEV dar. Das Produkt transatlantischer Ingenieurskunst bekam wegen seines Raumangebots und der ungeheueren Zuladung und schließlich aufgrund seines unschlagbaren Kaufpreises gegenüber vergleichbarer teutonischer und europäischer Mitbewerber den Zuschlag. Weil der Erprobungs-Stromer Volta iMPULS-E zufriedenstellende Ergebnisse lieferte, entschied man sich hierbei für einen Plug-in-Hybriden. Er fährt rund 50 km rein elektrisch und wird ansonten von einem 3,0-L-V6-Turbodiesel, der systemisch 452 PS bereitstellt, über alle vier Räder angetrieben. Zugewiesen ist er der Fachgruppe Kampfmittelräumung.

Inspiriert durch die Vorstellung des neuen US-Riesen-SUVs Ford Explorer auf der diesjährigen IAA in Frankfurt am Main und den ungezählten MOCs dazu in der Lego-Emergency-Car-Gruppe auf Facebook versuchte ich mich mit einer gewollt freien Interpretation an einem solchen Fahrzeug. Seine steinige Stilistik sollte er sich als „kleine“ Version von dem kürzlich vorgestellten VRW sowie dem etwas länger bekannten RIV entnehmen, um somit Teil einer angedachten Fahrzeugfamilie zu werden.

KdoW

Bei der Bewältigung alltäglicher Boten- und Inspektionsfahrten greift die Branddirektion der Flughafenwehr auf einen Pool kleinerer Dienstfahrzeuge zurück. In der Regel sind dies Kleinbusse oder Kombis, je nach Einsatzzweck und Verfügbarkeit. Seit kurzem ergänzt ein neuer, geräumiger Kombi die Flotte.

Inspiriert von den Modellbauten des lettischen Modellbauers de-marco auf flickr entstand diese klssisch vier Noppen breite Eigeninterpretation. Sie könnte glatt als „Rucksackversion“ seines Streifenwagen-Stufenhecks durchgehen. Und so bekam das Fahrzeug als Finishing das mittlerweile etablierte Farbschema mit dem typischen weißen Streifen auf der Motorhaube.

Neue Fahrzeuge für die Feuerwehr Lindburg

Die Hauptfeuerwache der Stadt Lindburg

Am Freitag, den 22.02.2019 konnte die Feuerwehr Lindburg drei neue Fahrzeuge in Empfang nehmen. Sie ergänzen und modernisieren den Fuhrpark maßgeblich. Unter Federführung der befreundeten Feuerwehr Farnheim wurden die neuen Fahrzeuge entwickelt, beschafft und letztlich  ihrem neuen Bestimmungsort zugeführt.

Der Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Lindburg nimmt die Fahrzeuge vom Direktor der Feuerwehr Farnheim entgegen

Die drei Fahrzeuge warten fortan auf ihre neuen Aufgaben

KdoW – Dieser Kommandowagen wird der Branddirektion der Stadt Lindburg unterstellt. Mit ihm ist zukünftig der Stadtbrandinspektor unterwegs. Neben repräsentativen Aufgaben wird er mit seinem Fahrzeug auch zu größeren Einsätzen alarmiert.

KEF – Das Kleineinsatzfahrzeug ist das Mädchen für alle Einsätze geringen Umfangs. Mit ihm lassen sich fortan Kleinstbrände löschen, aufgelaufende Betriebsstoffe abstreuen oder auch Haustüren öffnen.

GW-Boot – Highlight ist das neue technische Hilfsmittel für Einsätze auf den Gewässern der Stadt Lindburg. Dieser neue Gerätewagen nach Farnheimer Vorbild verfügt ein auf dem Dach verlastetes Mehrzweckboot mit festem Rumpf und kann mit dem Kran am Heck rasch zu Wasser gelassen werden. Ein Allradantrieb und hohe Geländegängigkeit verstehen sich hierbei schon von selbst.

Sämtliche Fahrzeuge sind im klassischen Farbschema der Lindburger Feuerwehr gehalten. Wir wünschen der Wehr stets gute Fahrt und eine gute Heimkehr für alle nach jedem Einsatz.

KdoW (Kommandowagen)

Schau an, schon wieder etwas neues

Dieser Kommandowagen stellt ein Novum in der Beschaffungshistorie dar: Ist er doch das erste vollelektrische Einsatzfahrzeug im Pool der Berufsfeuerwehr. Dieses E-Auto, ein Volta iMPULS-E, verfügt über einen 85 kWh-Lithium-Ionen Akku, der pro Akkuladung über eine durchschnittliche Reichweite von 535 km verfügt. Zudem können die Akkus an einem speziellen Fastcharger (Schnellladegeät) innerhalb von 75 Minuten voll aufgeladen werden. Mittels einer sog. Nutzbremse wird bei Bremsvorgängen Energie rekuperiert. Mit einem Eletromotor pro Rad ausgestattet verfügt dieses Fahrzeug automatisch über Allradantrieb. Als herausstehende Ausstattungsmerkmale seien Voll-LED-Scheinwerfer und ein sog. HEPA (High Efficiency Particulate Air) Schwebstofffilter, der Schadstoffe aus der angesaugten Luft für den Innenraum kleiner als 1 µm herausfiltert. Geheimhin
können damit Bakterien, Viren, Aerosole, Stäube und Rauchpartikel ausgefiltert werden. Zudem sorgen ein Autopilot und ein digitales Bremssystem für aktive Fahrsicherheit. Damit hält das Fahrzeug selbsttätig die Spur und bremst, gerade bei Not- und Gefahrensituationen, mit maximaler Wirkung automatisch.

Die Cockpitscheiben aus den Speed-Champions-Sets (oder die Frontscheiben der orangefarbenen Straßenbahn) waren gewissermaßen die Initialzündung für das Modell. Da ich mir zudem auch einige der neuen, abgeschrägten 1×2 Slopes (links und rechts) in rot besorgte und gleichzeitig Bilder des neuen Speed-Champion-Set des McLaren 720 S mit seiner interessanten Scheinwerferumsetzung zu Gemüte führte, entstand ein der modernes, aerodynamisches Fahrzeug mit einer Menge Raum in Inneren. Ungewöhnlich war die Montage, die sich diesmal von oben nach unten vollzog.

Der untere Teil der Karosserie ist eher klassisch (Türen und Kotflügen) in Kombination mit Hingeplates an Front und Heck. Natürlich durften auch hier die gelben Konturmarkierungen nicht fehlen. Das Fahrgestell bildet eine PKW-Basis in 4×10 Noppen mit langem Radstand.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Basisplatte mit langem Radstand)

KdoW WAL (3. Generation)

Kürzlich präsentierte die Pressestelle der BF der Öffentlichkeit eine neue Generation von KdoW für die Wachabteilungsleiter vor. Er ersetzt die Bisherigen, die aber nicht außer Dienst gestellt werden, sondern für andere Aufgaben innerhalb der Branddirektion vorgesehen sind. Die neuen Fahrzeuge sind allesamt erneut sog. SUVs mit Allradantrieb, die es erlauben, auch wieder eine entsprechende Menge Material zur Einsatzleitung aufzunehmen.

Nachdem ich im Artikel über die Modellevolution das Fahrzeug bereits kurz bildlich anpreiste, will ich nun auch die vollständige Präsentation nachholen. Dieses Modell ist eine Weiterentwicklung mit größeren optischen, weil schwarz gehaltenen Offroad-Stilelementen. Zudem versah ich es mit eine Satz anderer Reifen, wodurch ein insgesamt passenderes Größenverhältnis erreicht wurde. In Bild 5 und 6 lassen sich übrigens, als ein beinahe unsichtbares Detail, die Stoßdämpfer – versinnbildlicht mittels 1x1er Rundplättchen – erkennen. Am Heck kam die neue 1x2er Radaufnahme zum Einsatz, die sich vereinzelt u. a. in den aktuellen Dimensions-Sets finden lässt.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)

Die Evolution eines MOCs

Ich bin immer versucht, meinen Modellen bei einer Erneuerung mitunter auch ein neues, frischeres Äußeres zu verpassen. Entweder als Facelift oder als komplette Neuschöpfung. Wie bei einem typischen Autoleben in der Realität auch.

Jetzt verjüngte ich das SUV des WAL (Wachabteilungsleiters). Dabei kam mir in den Sinn, ob man nicht mittlerweile eine kleine Bilderserie schaffen könnte, in der erkennt, wie sich ein Modell über Generationen designtechnisch und damit modellbauerisch weiterentwickelt.

Tatsächlich. Man kann. Das erste Modell, ein SUV ging anno 2009 bautechnisch noch sehr klassisch angehaucht und sehr blockig an den Start. Kompakt und bullig stand es auf großen, grobstolligen LKW-Reifen. Typische Stilelemente der Classic-Town-Reihe der 1980er Jahre waren seine Merkmale. Der Gebrauch neuer Teile hielt sich damals noch in engen Grenzen, da schlichtweg nicht im eigenen Bestand vorhanden. Ebenso fehlte noch  die mittlerweile etablierte gelbe „Konturmarkierung“. Als Gimmick erhielt das Fahrzeug eine klappbare Motorhaube.

Gen01

2013 folgte die erste Überarbeitung. Eigentlich war es eine fasst komplette Neukreation. Auffälligste Änderung war daher sicher die glupschäugig-aerodynamischere Frontgestaltung. Das Lichterband aus gelben Nebelscheinwerfern und blauen Frontblitzern entfiel, aber ohne auf Letztere verzichten zu wollen. Hinzu kamen neue, rote Steckfelgen, eine echte B-Säule und erstmalig die gelben Seitenstreifen. Das Heck blieb bis auf den nun außenliegenden Reservereifen unverändert, die schwarze „Zierleiste“ unterhalb der Seitentüren aber verschwand. Somit weichten die Umbaumaßnahmen den klassischen Look auf. Gen02

Die jetzige Überarbeitung kam wahrlich einem „Facelift“ der zweiten Stufe gleich. Der „Classic-Town-Look“ verschwand nahezu vollkommen. Neben einer neuen, besser sichtbaren Konturmarkierung bekam das SUV nun wieder mehr schwarze Applikationen, die den Offroad-Charakter stärker betonen. Eine Reminszenz an den Ursprung lässt der erneute Stoßfänger mit integrierten Nebelscheinwerfern zu. Neue, wohlwollender proportionierte Reifen passen ingesamt nun besser zur Fahrzeugsilhouette. Die Frontgestaltung – insbesondere die Haube – wurde zugunsten der Aerodynamik nochmals leicht optimiert und mit einer neuen Feuerwehrsymbolik versehen. Insgesamt wirkt das Modell durch seine farbige Akzentuierung etwas detailreicher, was es interessanterweise teilemäßig aber gar nicht ist.Gen03Randnotiz: Ich hatte lange überlegt, ob ich diesem Fahrzeug in der jüngsten Modernisierungsstufe einen um eine Noppe verlängerten Radstand spendieren sollte. Sicher etwas, das die gedrungen wirkende Silhouette etwas entzerrt hätte. Habe mich aber dann dagegen entschieden, um den kompakten Charakter beizubehalten und um bei einem möglichen Bau eines größeren SUVs noch etwas mehr Differenzierungsspielraum zu haben.

Kommandowagen (KdoW)

Auch eine Werkfeuerwehr verfügt über einige Führungsfahrzeuge. In diesem Falle ist es ein Kommandowagen, den auch der Leiter der Feuerwehr für Dienstfahrten nutzt. Mit ihm können aber auch kleinere Einsätze koordiniert werden.

Das Modell ist baugleich mit den Dienstwagen der städtischen Feuerwehr. Jedoch unterscheidet es sich in Punkto Signalanlage und Farbschema. Hierbei findet auch gleich eine kleine farbliche Weiterentwicklung Anwendung. Alle Fahrzeuge der Werkfeuerwehr erhalten nach und nach einen weißen Streifen an der Stirnseite.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er Platte)