GTLF 9000 (Großtanklöschfahrzeug)

Bereits gegen Ende letzten Jahres konnte die Berufsfeuerwehr ein neues Großfahrzeug beim Aufbauhersteller abholen. Es ist nunmit das zweite Großtanklöschfahrzeug im Fahrzeugpool der Wehr und wird zunächst auf der „Flughafenwache“, der Feuer- und Rettungswache 5 (F15), stationiert.

Das neue Großtanklöschfahrzeug unterscheidet sich erheblich von seinem Schwesterfahrzeug in puncto Design und feuerlöschtechnischer Ausstattung. Man hat hierin weiterführende Entwicklungen und Verbesserungen einfließen lassen können, als es noch beim ersten GTLF möglich gewesen war. Der Neuling verfügt über einen 8.000 L fassenden Wassertank, 800 Liter Mehrbereichsschaummittel sowie 500 kg Pulver der Klassen B und C. Die Pumpe von Typ FP 10-4000 liefert entsprechend der Bezeichnung 4.000 L Wasser/Minute bei 10 bar. Ein eingebauter Turbozumischer vermengt das Schaummittel mit Wasser oder Luft in entsprechenden Dosierstufen.

Ein weiteres Mal entschied ich mich zugunsten des Realismus für die Kombination aus 4- und 5-Noppen-breiten Bauweisen. Während die Kabine bereits seit dem Bootswagen bekannt sein dürfte, stellt der Aufbau eine vollständige Neuentwicklung dar. Und hierbei gab es einiges zu ertüfteln. Nicht nur, dass die Aufbaubreite fünf Noppen betragen sollte, auch hinteren Kotflügel über der Zwillingsachse sollten kopfüber befestigt sein, um den Radausschnitt mittels „Käseecken“ mehr Kontur geben zu können. Eine Weile brauchte es auch, ehe die finale Gerätekasten/Schnellangriff-Kombination gefunden war. Ich experimentierte hier zuvor mit verschiedenlangen Lösungen.

Mittels der neuen 1x1er Round Tile with Bar and Pin Holder und den 1x1er Rundplättchen mit Loch ließ sich versteckt auf dem Kopf snotten und so die Kotflügel realisieren. Der Rest des Aufbaus ist in traditioneller Bauweise zusammengesetzt worden. Natürlich machen auch wieder etliche Details das „Finish“ – sogar an die gelb- (Schaum) und grünmarkierten (Wasser) Abgänge wurde gedacht.

Im Inneren ist der Aufbau so angelegt, dass man gar den Löschwassertank erkennen kann. Aber das nur am Rande. Als kleines Gimmick erhielt auch dieses Fahrzeug eine lenkbare Vorderachse.

Das ältere „GTLF“ ist zwar immer noch immer noch im Dienst, aber man erkennt schon mit bloßem Auge, dass das Modell gegen den Neuen etwas aus der Zeit gefallen wirkt. Apropos fallen: Just fällt mir ein und auf, dass ich dieses Modell bereits vor längerer Zeit modifizierte, aber hier im Blog noch nicht vorstellte.

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Making of… Vorausrüstwagen

 

Wie entstehen neue Bauvorhaben, und was passiert während des Entstehungsprozesses? Um dies zu beantworten, soll ein „Making of“ dienen.

Als erstes muss eine Idee her. Logisch. Wenn nicht gleich eine eigene ein solches Bauvorhaben in Gang wirft, dann meist das beinahe unerschöpfliche Quell des Internets. Bei den mannigfaltigen Inspirationsmöglichkeiten, seien es bereits existierende Modelle anderer Erbauer oder echte Vorbilder, schwirrt unterschwellig auch immer gleich ein ganzer Fragenkatalog mit: Braucht meine Feuerwehr so etwas? Wenn ja, welche und zu welchem Zweck? Und wenn ich keinen habe, kann ich einen schaffen, sodass er plausibel erscheint? Zudem möchte ich bauchtechnisch möglichst auch immer etwas neues, anderes ausprobieren. Ein neues Modell mit Gimmick sozusagen, wie sich alte Yps-Leser vielleicht erinnern werden. Das gelingt nicht immer, aber meistens.

In dem vorliegenden Fall half ein Video des lettischen Baumeisters de-marco, der ein Polizei-SUV in mit einem 5-Noppen-breiten Unterbau entwarf, beim Denkanstoß. 5w war nach einem Probebau im Verhältnis zu meinen anderen Kleinlastern, SUVs und Transportern dann doch breit und massig in der Erscheinung, sodass ich es wieder zerlegte, aber einige bestimmte Abschnitte für meine Zwecke behielt und modifizierte. Denn seine gesnotte Bauweise, Kotflügel mittels 1x2er Dachsteinen darzustellen, imponierte mir. Zudem schenkte ich meinem Modell ein lenkbare Vorderachse dank simpler 2x2er Drehplatte.

Ja, in der mir so vertrauten 4-Noppen breiten Bauweise wirkte bereits der Rohbau um einiges passender. Und die Idee, aus dem Fahrzeug ein Vorausrüstwagen zu bauen, war auch relativ früh mit mir abgemacht. Meine Erinnerung und das Netz förderten nämlich bei der Recherche Vorbilder aus den 1980/90ern zutage, die auf einem Mercedes-G- oder Range-Rover-Fahrgestell aufgebaut waren. Ich wollte meinem aber zunächst einen Geräteaufbau spendieren – soviel künstlerische Freiheit sollte es schon sein dürfen.

Und zack, begrüßte mich auch schon das erste Problem. Die verwendete Windchutzscheibe war im Vergleich zu den Cupboards zwei Plattenhöhen zu niedrig. Somit konnte das klassische Klappdach unter diesen Umständen keinesfalls zur Anwendung kommen. Also unterfütterte ich den Kabinenbereich um die beiden fehlenden Plattenhöhen, was allerdings zurfolge hatte, dass mir die Fahrzeugseitenhöhe zu massiv erschien. So verwarf ich die Idee mit dem Geräteaufbau schon bald wieder. Zurück auf Anfang. Wie war das mit den Mercedes-G- und Range-Rover-Vorbildern noch gleich? Sie waren ganz normale Geländewagen ohne Spezialaufbau. Vielleicht lag hierin die Lösung für mein Klappdachproblem…

Klappe ja, nur das schwebende Scharnier brauchte festen Boden. Und überhaupt konnte die gesamte Fahrzeugkonstruktion mehr Stabilität vertragen. Die Idee, rundherum eine Lage Platten zu installieren, hätte zu mehr Festigkeit beigetragen, aber eben gleich auch wieder die Gürtellinie des Autos erhöht. Gleichzeitig empfand ich während der Bauphase den Radstand mehr und mehr als zu kurz geraten.

„Länge läuft“, dachte ich mir und überarbeitete gleich die gesamte Seitenlinie. Ich erhöhte bspw. die Segmente zwischen den Dachsteinen, also die, die den Kotflügel-Look ausmachen, von zwei auf drei Platten, sprich einen ganzen Stein. Ebenso kehrte ich die Laufrichtung der Steine in Höhe der B-Säule um, in dem ich mithilfe von kurzen Technic-Pins zwei 1x2er Steine gegenläufig verband. Zudem verlängerte ich den hinteren Überhang um zwei weitere Plattenhöhen, ähm eigentlich -längen. Sei dem auch wie.

Jetzt sah die neue Blechfassung stimmig aus. Auch die beiden Achsen standen mittig im Radkasten. Das konnte und sollte so bleiben. Blieb ja nur noch der Aufbau. Ha, ein Klacks… 😉 Wir erinnern uns, die Cupboards waren ja zu hoch.Aber die Lösung hieß gesnottetes Seitenfenster. Hierbei schwebte mir zunächst ein gerader, schön kantiger Heckabschluss vor. Vielleicht ließ sich dabei eine größere Heckklappe installieren für einen geräumigen Zugang zum Stauraum. Nach einigem hin- und hertüfteln entschied ich mich stattdessen für eine gesnottete Frontscheibe, die der Silhouette eine insgesamt coupéhafte Anmutung verlieh. Paradox, eine Front- als Heckscheibe. Aber es funktionierte.

Und als das Modell nahezu komplett vor mir auf der Werktisch stand, mochte mir die Erscheinung sehr gefallen, da es eine sehr unkonventionelle aber statthafte Optik bot. Weil alle meiner Modelle ein gewisses Maß an Bespielbarkeit oder auch funktionale Details bieten sollen, gar müssen, verpasste ich dem Heck eine Klappe mittels 1x2er Klappscharnier, das Zugang zum Innenraum ermöglichte. Denn der sollte mit Generator und hydraulischem Rettungsgerät beladen werden. Klar, ist ja schließlich ein Vorausrüstwagen. Nun, der Rest ist bekannt.

Ach ja, an der Idee, das Modell auch im Auslieferungszustand anno 2002 zeigen zu können, fand ich sehr gefallen, sodass man hiermit – nicht alleine wegen der unterschiedlichen Farbwirkung – beinahe schon von zwei Modellen sprechen kann. Sie sind es aber nicht.

Vorausrüstwagen (VRW)

Die im Nordosten Farnheims angrenzende Gemeinde St. Joostersiel verfügt bekanntermaßen über eine kleine, aber leistungsstarke Freiwillige Feuerwehr, die im Ernstfall auf ein LF 8, ein TLF 20/24 und einen VRW zurückgreifen kann, der hiermit nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden will.

Aufgrund des steigenden Verkehrs in der Touristenregion in und um St. Joostersiel und die damit einhergegangenen gestiegenen Unfallzahlen machten die Beschaffung eines schnellen Vorausrüstwagens notwendig. Früher alarmierte man bei Hilfeleistungen auch immer die Feuerwehr Farnheim, was mit der Indienststellung dieses VRWs 2002 hinfällig wurde.

Beladen das Fahrzeug mit einem hydralischen Rettungssatz sowie Werkzeug, Wiederbelebungsrucksack, Feuerlöscher oder auch transportablem Lichtmast für Arbeiten in der Dunkelheit.

In den Jahren seiner Dienstzeit erfuhr der VRW in verschiedenen Stufen einsatztaktische Wertsteigerungen. Ursprünglich war das Fahrzeug vollends rot lackiert, wies eine andere Bereifung auf und hatte noch keine MatrixLED-Verkehrswarnanlage montiert. Diese kam erst 2015 auf das Dach. Bereits 2008 – im Zuge einer Unfallreparatur – bekam das Fahrzeug seine auffälligen weißen Außenecken und das weißes Dach spendiert. In dem Zuge aktualisierte man auch gleich die Beschriftung und rüstete eine Seilwinde nach, die, rot abgedeckt, unterhalb der vorderen Stoßstange hervorlugt.

Dieses Fahrzeug weist bauartbedingt eine komplett neue visuelle Erscheinung auf. Wesentliche Erkennungsmerkmale sind die genotteten Seitenflächen mitsamt fehlender klassischer Kotflügel und coupéhafte Dachlinie. Inspiration für diese ungewöhnliche Baumaßnahme war ein Video eines Modells in 5wide des lettischen Modellbauers de-marco. Und so entstand ein, zugegebenermaßen, mäßig stabiles aber in der Erscheinung völlig anderes Fahrzeug.

Löschgruppenfahrzeug (LF 8) der FF St. Joostersiel

Die Nachbargemeinde und Touristikort St. Joostersiel des Landkreises Jade-Land verfügt über eine eigene Freiwillige Feuerwehr und ist darüber hinaus als Stützpunktwehr für die angrenzenden Ortschaften Wranstersiel, Hafflingersiel und Westersiel zuständig. Ingesamt verfügt die Wehr über drei Fahrzeuge. Von denen mit dem LF 8 nun ein älteres aber wichtiges Fahrzeug bei der Brandbekämpfung aber auch bei technischen Hilfeleistungen vorstellig wird. Das „Mädchen für Alles“ ist Baujahr 1995, heißt „Gisela“ und wird von den Joostersieler Wehrfrauen und -männern liebevoll gehegt und gepflegt.

Ein Video von de-marco, ein lettischer Modellbauer auf Eurobricks, der eine interessante Mixtur aus 4- und 5-Noppen breiten Fahrzeugen mittels toller Bautechniken kreiert, brachte mich auf die Idee eines seiner Fahrzeugdesigns für ein Feuerwehr-MOC zu nutzen. Seine Bewegtbild-Bauanleitung ließ mich bei einigen Dingen wunderbar hinter die Kulissen schauen.

Auch ich verpasste dem Modell einen 5w-Aufbau, bei dem sich im Verlauf die Befestigung auf dem Chassis als äußerst kniffelig erwies. Der einzige Haltenoppe (siehe blauen eingesteckten Technic-Pin im Fahrgestell in Bild 12) lässt alles andere als hinreichende Haltbarkeit zu, da mir aufgrund der begrenzten Möglichkeiten, die Radstand und angesteckte Anbauteile bereithalten, bislang noch keine bessere Lösung eingefallen ist. Und überhaupt. Sämtliche Leitern, die es von TLC so gab und gibt sind entweder zu lang oder zu breit. Somit blieb mir nichts anderes übrig, als kurzhand selbst eine zusammenzustecken. Ist ja auch ne Steckleiter. Haha. Nee, eigentlich eine Hakenleiter. Wie dem auch sei. Ein Finish mit weißen Kotflügeln und einer Bauchbinde entlang der Kabinenseiten komplettieren das MOC farblich.

Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16 (Euro 6)

Nachdem 2013 die Ersatzbeschaffung bei den Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen der Berufsfeuerwehr zunächst abgeschlossen schien, wurde im Herbst letzten Jahres ein weiteres Baulos für zwei weitere Fahrzeuge ausgeschrieben. Grund ist der vor dem Bezug stehende Neubau der FRW 6 (F16). Dort wird eines der beiden Neufahrzeuge stationiert; als Reservefahrzeug kann auf das von der F11 zurückgegriffen werden, während dort der zweite Neulinge dessen Platz einnimmt. Jedenfalls konnten sie nun beim Hersteller abgeholt werden. Auch wenn sich die beiden Neuen äußerlich von den bisherigen FLFs (Farnheimer Löschfahrzeugen) nur in Nuancen unterscheiden, so stellen sie doch technisch eine weitere Evolutionsstufe dar. Zum einem sind auch die Motoren dieser Fahrzeuge seit dem Facelift Euro 6 konform, zum anderen wurde die feuerwehrtechnische Beladung insofern optimiert, als dass auf der linken Fahrzeugseite sämtliche Gerätschaften für die Brandbekämfung verlastet sind, während man auf der rechten alles Nötige zur Technischen Hilfleistung vorfindet.

Das Modellbauerleben schreibt manches Mal schon recht merkwürdige Geschichten. So entstand entstand dieses MOC spontan vor einem Ausstellungsbesuch in der Alten Cuesterey in Essen-Borbeck. Da ich plante erneut Fotos von einigen meiner Modellen in den dort ausgestellten MOCs anzufertigen, kam mir der Gedanke, dass nach einigen Facelift-Modellen in der Vergangenheit nun auch das FLF an der Reihe sei. Gesagt, getan. Schließlich kann man dort ja nicht mit alten Zeug auflaufen.  Neben den wesentlichen kosmetischen Korrekturen an der Fahrzeugfront erhielt das Löschfahrzeug insgesamt ein paar kleine Aufwertungen, die es von seinen älteren Geschwistern unterscheiden: eine andere Rad-/Reifenkombination, geänderte Fahrgestelllänge, ein optimiertes Belldungskonzept und eine andersartige signaltechnische Anlage – insbesondere auf dem Kabinendach.

Derart modern ausgestattet bekam das Modell auf der Ausstellung auch sogleich seine offizielle Feuertaufe und gesellt sich fortan als viertes echtes Modell in dieser Fahrzeugreihe zu seinen Geschwistern. Nur noch neun, und die Sollstärke der Feuerwehr Farnheim wäre erreicht. 😉

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x8er + 2x6er Platte)

KEF (Kleineinsatzfahrzeug)

Hin und wieder stelle ich mir gerne vor, wie ein MOC mit selbstproduzierten Aufklebern aussähe

Gemeinsam mit der Feuerwehr Mülheim entwickelten die Farnheimer ein neues Fahrzeugkonzept für die Abarbeitung keinerer Einsätze mit wenig Personalbedarf: Abstreuen von Ölspuren, Löschen von Kleinstbränden oder als Unterstützungsfahrzeug für den Löschzug, z. B. bei Türöffnungen oder Absicherung von Einsatzstellen.

Man entschied sich aus Kostengründen gegen einen gesonderten Auf- und für den günstigeren Ausbau der gewöhnlichen Kastenwagenvariante mit zwei seitlichen Schiebetüren. Als Besonderheit bestückte man das Fahrzeug auf dem Dach mit einer LED-Matrix-Verkehrswarnanlage für insbesonders stark frequentierte Stadtstraßen und Autobahnen und einen Allradantrieb samt grob profilierten Geländereifen. Grund für letztere Entscheidung sind die zahlreichen Einsatzszenarien, die sich abseits befestigter Straßen und Wege ergeben.

Während die Berufsfeuerwehr Mülheim zwei Fahrzeuge abnahm, orderte die Feuerwehr Farnheim indes sechs KEFs dieses Typs. Jeder Wache wir fortan eines zugeteilt. Es ersetzt somit die Generation bestehender Kleineinsatzfahrzeuge.

Als die Berufsfeuerwehr meiner Heimat gestern ihre Neubeschaffungen offiziell vorstellte, fesselte mich gleich die wuchtige Erscheinung. „Was die können, kann ich auch“, fuhr es mir durch den Kopf. Also machte ich mich ans Werk, ohne aber vorher noch einmal geschaut zu haben, wann ich denn das alte KEF zusammenbaute: vor knapp fünf Jahren – Zeit für einen Wechsel.

Der Transporter war schnell auf die Beine gestellt, jedoch sollte er über ein paar Gimmicks verfügen. So bekam er ebenfalls wie das Original grobstollige Geländereifen, ein filigranes Trittbrett hinten sowie eine Verkehrswarnanlage auf dem Dach (bereits bekannt in ihrer Bauweise vom Polizei-Bus). Schließlich verbaute ich bei dem Transporter noch zwei echte seitliche Schiebetüren, die sich wie beim Vorbild nach hinten schieben. Was allerdings zur Folge, dass im Innenraum etwas Platz für die Beladung verloren geht. Aber irgendwas ist ja immer.

Fahrgestellbasislänge:  11 Noppen (2×3 + 4×4 + 2x4er Platte)

 

TLF 4000

Das Fahrzeug mitsamt seiner kompletten Beladung

Die Abteilung Technik beschaffte als Ersatz für ein altes TLF 24/48 aus dem Jahr 1999 ein neues TLF 4000. Die europaweite Ausschreibung konnte die Klotzbacher Feuerlöschgerätefabrik für sich entscheiden. Ein lukrativer Job, denn das Baulos sieht die Neubeschaffung von insgesamt 5 Fahrzeugen dieses Typs bis 2020 vor. Diesem Fahrzeug wurde nach ausdrücklichen Wunsch u. a.  mit einem Lichtmast ausgestattet. Aufgrund seiner speziellen Farnheimer Zusatzbeladung mit Generator, Motorsäge, Trennschleifer kann es auch für kleine technische Hilfeleistungen eingesetzt werden. Das erste Fahrzeug seiner Art wird zunächst auf der Feuerwache 3 (F13), der sog. „Hafenwache“ im Westerwede stationiert.

Eigentlich ist dieses Modell lediglich ein gründliches „Make over“ des alten TLF 24/48-SL dessen Proportionen mir nie recht passen wollten. Und so nahm ich nach 2009 und 2013 nun dritte Evolutionsstufe in Angriff. Das Modell wurde umfangreich renoviert. Es bekam eine neue Kabine und einen angepassten Aufbau spendiert, bei ich den heckseiten verbauten Schnellangriff aufgab und ihn in den vorderen Teil des Fahrzeuginneren verlegte. Auch den Dachwerfer konstruierte ich komplett neu und schmückte das Modell mit allerei zusätzlichen Details aus. Dazu zählen neben Gerätekästen zwischen den Achsen, eine neue, größere Bereifung, eine Heckwarneinrichtung detaillierte Wasser- und Schaumabgänge, sowie eine optimerte „Blaulichtanlage“.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x10er + 2x2er Platte + 1x4er Bracket)