Minifigs kustomisieren – Teil 3

In einer weiteren Runde sind erneut ein paar neue Figurenkombinationen entstanden, die so sicher ein passendes Ausschmückungsdetail bei kommenden Ausstellungen abgeben werden… können.

Die wilde Horde ungestümer Vierbeiner scheint dem Hundesitter sichtliche Probleme zu bereitenMürrisch dreinschauender Gentleman mit farblich abgestimmten KraftfahrzeugDer Hobbygärtner vor seinem floralen ErfolgEin Polizeitrio bei einer kurzen LagebesprechungViel Stress mit einer Leckage im KellerWohl versetzt worden…Make Lego great again

Minifigs kustomisieren – Teil 2

Das neue Zusammensetzen einzelner Bauteile zu völlig andersartigen Minifiguren kann durchaus in einem eigenen Subhobby münden. Wie bereits berichtet sind dieser Tage die Kombinationsoptionen aufgrund der manfigfaltigen Teileauswahl nahezu unendlich.

So entstand eine neue Herrschar gelbbekopfter Figürchen.

Minifig22Dame mittleren Alters beim EinkaufsbummelMinifig23Diensthabener RettungshubschrauberpilotMinifig24Ähnlichkeiten mit dem egozentrischen Frontman der alten Darkrock-Band namens „The Sisters Of Mercy“ sind rein zufälligMinifig25Gökhan, der nette Dönerladen-Besitzer unten an der EckeMinifig26Polizeitrupp hält ein waches Auge auf das Geschehen um sie herumMinifig27Familiendynastie in drei GenerationenMinifig28Hobbymusiker vor einem schweren Riff

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Eine Fashion-Bloggerin auf der Suche nach sehenswerten Inhaltenminifig30

Wenn der Hund mal wieder nicht hören willminifig31

Sommer, Sonne, Schule aus

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Feierabend für den Büromenschen einer großen Versicherungminifig33Wenn sich unterwegs der Durst anmeldet

Minifigs kustomisieren – Teil 1

Was waren das Zeiten, als die bekannte Minifigur 1978 dem Kaulquappenstadium entschlüpfte und fortan mit beweglichen Armen und Beinen ausgestattet war. Ein vollkommen neues Lebensgefühl. Und was waren das Zeiten, als man der Figur in den sehr übersichtlichen Grundfarben (Weiß, Blau, Gelb, Schwarz und Rot) kleiden konnte. Oberteildekore waren, wenn überhaupt nur beklebbar. Auch die Frisurenauswahl ließ mit einem männlichen Gescheitel und einer bezöpten Weiblichkeit keinen Spuilraum zu. Zu alledem gesellte sich schließlich auch das sympathische Unisex-Lächeln, das man heute nur in den Bausätzen der modularen Häuser vorfindet.

Und überhaupt. Heute, bald 40 Jahre nach ihrer Einführung, hat sich die Statur seitdem nicht einmal verändert, wohl aber ihre Ausschmückungsmöglichkeiten. Diese sind mittlerweile millionenfach kombinierbar, unzählige Gesichtausdrücke – mitunter beidseitig bedruckt, eine gefühlte Fantastillarde an Outfits für alle Bereiche des Lebens, und mit jeder Setneuheit werden es mehr.

So ist es, denn neue Kleider braucht die Fig. Genau das fasziniert. Figurenteile zu neuen Persönlichkeiten zusammenzustecken. Aber immer puristisch – ohne Farbe, ohne Kleber, ohne Fremdteile. So hauche ich einen ersten Schwung persönlicher Neukreationen neues Leben ein, die wohl alle – für sich betrachtet – ihre persönliche Geschichte erzählen sollen und wollen.

Minifig01Der Technikgeek auf dem Weg ins Büro

Minifig02Der Klempnermeister hat einen Auftrag zu bearbeiten

Minifig03Der Weg zweier junger Menschen kreuzt sich um die Mittagszeit

Minifig04Ein Teen überlässt ihrem Schoßhündchen das Geschäftemachen

Minifig05Der Student auf dem Weg in die Musikschule

Minifig06Mehrere Herrschaften wühlen sich durch das geschäftige Bahnhofsgetümmel

Minifig07Ein Lehrer auf dem Weg den Klassenraum der 7b

Minifig08Eine Urlauberin auf der Durchreise

Minifig09Der Sommer lockt mit leichter, heller Bekleidung – Ersmaneis

Minifig10Lässiger Hobbybasketballer wartet darauf ein paar Körbe zu schmeißen

Minifig11Froh gelaunter Radler auf dem Heimweg von seiner Praktikumsstelle

Minifig12Junges Pärchen beim Stadtbummel

Minifig13Eine junge Familie lächelt für ein Foto für Oma bereitwillig in die Kamera

Minifig14Der Dekan bei seinem morgentlichen InspektionsrundgangMinifig15Der Fabrikdirektor wartet ungeduldig auf seinen Chauffeur Minifig16Der Schalterschönling aus der Sparkassenfiliale Minifig17 Schwer gezeichneter Retter nach einem anstrengenden Einsatz

Minifig18Der Hipster führt sein eBike Gassi

Minifig19Die Pizza ist fertig und erreicht hoffentlich noch ihren Zustellungsort

Minifig20Englischer Austauschschüler auf dem Weg zum Bahnhof

Minifig21Ein freundlicher Angestellter möchte uns das künftige LEGO® Haus erläutern

Das zweite Leben eines Micromanagers

All diejenigen, die den LEGO Movie sahen, erinnern sich sicher noch an die Armee der Micromanager, jener kampfeslustigen Droiden in Würfelform. Was aber passiert mit solchen Gerätschaften nach den Dreharbeiten?

Die Feuerwehr Farnheim nutzte die Gelegenheit einen der ausrangierten Micromanager für ein einzigartiges Projekt zu erstehen. Der Arbeitskreis ALE 2000 – Autonome Löscheinheit wurde eigens gegründet, um die visionäre Idee, eines vollautomatischen Lösch- und Bergungsroboters, umzusetzen. Wer von den Lesern nun unweigerlich an Ernst Achilles (Chef der Feuerwehr Frankfurt a. M.) denken muss, liegt nicht ganz falsch. War er zu seiner Zeit doch ein visionärer Querdenker, der das Feuerlöschwesen mit ganz neuen und nachhaltigen Impulsen versah. Heute ist der Arbeitskreis der Feuerwehr Farnheim mit der Umrüstung, Modifizierung und Umprogrammierung des Mechs beschäftigt. So soll er im späteren Einsatzdienst schwer zugängliche Brandherde erreichen können oder in unzugänglichem Terrain für rasche Hilfe sorgen. Auch Einsatzmöglichkeiten in kontaminierten Gebieten, die eine Gefahr für Leib und Leben darstellen, sind denkbar.

Bereits jetzt erstrahlt die ALE 2000 im klasssichen Feuerwehrrot und ist mit allerlei technischem Schnickschnack ausgestattet. So ist ein primäres Löschsystem samt Werfer an seiner Vorderseite installiert, flankiert von einem großen Greifarm, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Eine sekundäre Löschvorrichtung und ein Bergungswinde sind in den seitlichen Staufächern des Würfels untergebracht. Dort finden sich ebenso ein 2.000 Liter fassender Wassertank und die zentrale Steuereinheit – das sog. Gehirn. Derzeit wird die ALE noch über eine Fernbedienung gesteuert. Später soll sie selbsttätig das Ziel finden und vor Ort entsprechende Maßnahmen eigenständig veranlassen können. Installierte, hochauflösende Kameras und zahlreiche Beleuchtungseinrichtungen lassen aber jederzeit eine lückenlose Rundumsicht zu, um die jeweilige Lage vor Ort von der Einsatzleitung beurteilen zu lassen und auswerten zu können.

Auf der Fanwelt im vergangenen November wurde die Idee geboren, als ich erneut den Micromanager, zugegebenermaßen etwas unambitioniert, auf mein MoRaSt-Modul stellte. Warum daraus nicht eine Feuerwehr-Version bauen? Tja, warum eigentlich nicht? Gesagt, getan. Natürlich nicht ohne das Modell mit einigen Detailanreicherungen zu versehen. So ausgestattet kann er von nun an zum Einsatz stapfen.

Kleinwagen

Die grüne Welle setzt sich also fort. Ein weiteres Elektrofahrzeug bevölkert seit diesen Tagen die Straßen der Stadt: ein äußerst kompakter City-Flitzer. Und leistet damit dem schon vor einiger Zeit vorgestellten E-Auto Gesellschaft.

Seit Frühjahr 2010 gibt es ja das smarte Kleinwagenset „Small Car“ (#3177). Da dieser mir aber im Look ein wenig zu neu ist (Dach und Reifen), überlegte ich mir, wie wohl eine Konvertierung in die typisch-klassische 4w-Breiten-Optik wäre.  Und nach einigem Probieren kann man sagen, dass es durchaus funktioniert. Ob des flacheren, weil älterenKlappdachs kann darin eine Minifig mit einem Standard-Herrenschnitt problemlos Platz nehmen. Auch das im Original recht abgehackte Heck wirkt mit einer echten Rückleuchtungeinheit und einer Stoßstange im Seitenprofil nun etwas ausgewogener. Der Stromanschluss für dieses Elektrofahrzeug befindet sich hierbei am Heck. Als kleines Gimmick verfügt das Modell auch über ein Armaturenbrett.

Fahrgestellbasislänge: 7 Noppen (kurze PKW-Basisplatte)

Stadthaus „Krameramtshaus“

Die Reihe der Häuser entlang der Ufertraverse fallen architektonisch sehr unterschiedlich aus. Bedingt durch schweren Beschädigungen durch alliierte Bomberangriffe während des zweiten Weltkriegs, blieben tw. bis in die fünfziger und sechziger Jahre des 20. Jh. hässliche Baulücken, die erst danach allmählich geschlossen wurden. Und so gleicht das heutige Straßenbild optisch eher einem Gemischtwarenladen. Hier ist von der kalten Zweckmässigkeit der sechziger Jahre über kühne Glas- und Stahlarchitektur der Moderne bis hin zu uraltem Fachwerk aus dem 16. Jahrhundert alles vertreten. Letzteres ist derart selten und wird daher mit viel Liebe gepflegt, um so der Nachwelt erhalten zu bleiben. Das Fachwerkhaus, was hier in einer Reihe an Stadthäusern heute den Anfang machen soll, ist ein solches unter Denkmalschutz stehendes „Krameramtshaus“, und ein beliebtes Touristenziel.

Das Haus kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. War es im 19. Jahrhundert ein beliebter Versammlungsort und Warenlager der Kramergilde, diente zwei Jahrhunderte zuvor, während des 30 jährigen Kriegs, Gesandten als Unterschlupf. Im zweiten Weltkrieg blieb es als eines der wenigen historischen Häuser beim alliierten Luftangriff in der Nacht vom 22. auf den 23. Juli 1943 stehen.

Das Modell ist eher eine Modifikation denn eine komplette Neuschöpfung eines MOCs. Es basiert unübersehbar auf dem „Mittelalterlichen Marktplatz“ (#10193), und stellt ein historisches Krameramtshaus dar, das im Erdgeschoss mit einem Sportgeschäft Tribut an die Moderne zollt, und im oberen Teil ein Museum mit einer original erhaltenen Einrichtung einer alten Amtsstube beherbergt.