Abschleppwagen

Ein privates Abschleppunternehmen der Stadt hat sich auf den Transport von Fahrzeugen aller Art spezialisiert. Um verunfallte oder liegengebliebene Kleinfahrzeuge wegzuschaffen, steht dort dieser Abschleppwagen im Fuhrpark.

Ein Abschleppfahrzeug ist farbtechnisch gemeinhin ja eher etwas auffällig im Straßenverkehr unterwegs. So versuchte ich dies beim Bau des Pannendienstfahrzeugs als ein weiteres Fahrzeug meiner Stadt zu berücksichtigen. Heraus kam ein abwechslungreiches Bicolor-Farbschema in Rot und Weiß. Den Abschlepphaken übernahm ich (samt Absenkmöglichkeit) aus dem alten Set #6656 (Tow Truck) des Jahres 1985, ergänzte ihn noch durch eine angedeutete sog. Abschlepp- oder Hubbrille. Das Hauberfahrzeug habe ich schließlich durch einige Details, wie seitliche Begrenzungsleuchten, Arbeitsscheinwerfer am Heck, Werkzeug sowie einen entsprechenden Leuchtbalken vervollständigt.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x3er + 2x4er Platten die beiden restlichen Noppen füllen darunter angebrachte, weiße Platten)

Baustellenfahrzeug

Bauvorhaben gibt es in Farnheim derzeit wie Sand am Meer. Die Stadt forciert u. a. derzeit mehrere Großprojekte (Konjunkturprogramme der Bundesregierung sei Dank). Aber auch zahllose Baustellen kleinerer Art sind überall im Stadtgebiet anzutreffen. Um die Verkehrssicherheit und damit einen reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten, ist vorher die Sicherheitstechnik unterwegs, um die entstrechenden Stellen mit div. Leitsystemen und Absperrungen einzurichten. U. a. für kleine Tagesbaustellen dient dieses Fahrzeug, was mit einer kleinen Anzahl an Verkehrsleitsystemen ausgerüstet ist.

Feuerwehrrot ist tot, es lebe das Verkehrsrot! Nein, ganz so ist es nicht. Aber, um die kommunale Ausstattung meiner Stadt weiter voranzutreiben habe ich einen kleinen Pickup der Verkehrssicherheitstechnik gebaut, der mit allerlei Absperrmaterial beladen ist.

Schon tradionell weist auch dieses Fahrzeug wieder das städtische gelb/rot/gelbe Farbschema auf. Das MOC basiert auf einer 4x10er Pkw-Bodenplatte, die im Heckbreich um eine 1x4er Platte verlängert wurde, um ein wenig mehr Platz auf der Ladefläche zu gewinnen. Dort verstaut finden sich vier Pilone und zwei Verkehrschilder. Auch dem Dachträger sind obendrein noch zwei Warnbaken verladen.

T., besser bekannt als Wortman war so kreativ und bastelte direkt mal eine kleine, spannende Story drumrum: hier gibt’s Bilder.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (4x10er PKW-Plattform + 1x4er Platte)

Glaserei-Lieferwagen

Hin und wieder geht natürlich in Farnheim auch eine Fensterscheibe zu Bruch. Damit die Bewohner nicht im Durchzug sitzen müssen, gibt es u. a. diesen kleinen Notdienst-Lieferwagen einer ortsansässigen Glaserei. Er hat immer ein paar der gängigen Scheibengrößen dabei…

Das Modell basiert auf dem alten, blauen Abschleppwagen #6656 aus dem Jahr 1985. Fahrgestelllänge plus der blaue Unterbau bliegen unverändert. Die restlichen blauen Karrosserieteile wurden durch weiße getauscht. Zusätzlich bekam er noch eine Ladebordwand. Das eigentliche Gimmick an diesem Modell ist wohl aber das Glasscheiben-Halterungsgestell, welches ich mit einer Clip-Technik realisiert habe, und dank desr kurzen Gitterrohrrahmens wirklichkeitsgetreu über die Ladebordwand ragen kann. Den Abschluss bildet eine 1x4er Winkelfliese, die die entstandene Überbreite nach hinten mit einer mit Warnstreifen bedruckten 1x2er Fliese absichert. Werkzeug, Putzmittel, sowie natürlich einige Glasscheiben runden das kleine MOC ab.

Fahrgestellbasislänge:  10 Noppen (2x10er Platte)

Surfer-Van

Solch lässige Typen, wie der Surfer aus der zweiten Serie der Sammelfiguren, brauchen natürlich auch einen standesgemäß fahrbaren Untersatz. So entstand der hier vorgestellte Pickup im Bicolor-Design. Eine kleine Ladefläche, sowie eine funktionstüchtige Ladeklappe, eine Reserveradhalterung, Zusatzscheinwerfer und natürlich eine entsprechende Surfbretthalterung vervollstängen das kleine Modell.

Fahrgestellbasislänge: Noppen Noppen (4x10er PKW-Plattform)

# 6675 – Road & Trail 4×4 (1988)

Nach dem Monstertruck (#6641) kam bereits ein Jahr später für dessen Ersatz ein neuer Monstertruck auf den Markt, der seinem Namen wahrlich alle Ehre machte und seinen „Bruder“ wahrlich in den Schatten stellte. Eine solche Größe und eine solche (fast) mannshohe Bereifung kannte man bislang noch nicht in der klassischen Stadt.

Doch der Reihe nach. Das Modell unterstreicht sein gewaltiges Erscheinungsbild durch die böse schwarz-gelbe Farbgebung. Dazu passen auch die mit gelben und roten Streifen verzierten Türaufdrucke. Dass diese Gerätschaft nur so vor Kraft strotzt verdeutlichen die gleichfalls hier verwendeten großen Ansaugtrichter in der Motorhaube sowie die riesige Dragster-Look-Alike-Auspuffanlage. Man sieht sie förmlich Flammen spucken. Zudem rollt das Modell standesgemäß auf einem luftgefederten Keilfahrwerk. 4 mächtige Technikreifen pro Achse schlagen wahre Wellen in den Asphalt. Auf der Ladefläche klemmt ein Schraubenschlüssel, falls mal etwas nachgezogen werden muss.

Die Minifig in diesem Set trägt ebenso, wie die Figur aus der #6641, ihr Hobby als Aufdruck auf der Brust. Lediglich eine rote Hose unterscheidet sie von ihrem Pendant aus dem Jahr zuvor.

Jahr: 1988
Teile: 81
Minifigs: 1

# 6641 – 4-Wheelin‘ Truck (1987)

Wer bereits dachte, die damaligen Geländewagen und Pickups, also PKWs mit LKW-Bereifung, seien in der Größe schon maximalbereift, der wurde ab 1987 mit diesem Monstertruck eines besseren belehrt. Nicht nur, dass er auf den Technikwalzen rollte, er bot gleich eine satte Zwillingsbereifung an jedem Achsende.

Schön ist hierbei die Farbgebung gelungen, die dreifarbig ausfällt: während der Vorderwagen blau lackiert ist, erstrahlen ab den Türen heckwärts die Fahrzeugseiten in rot. Dach und mit die Fliesen ausgelegte Ladefläche sind weiß gehalten. Zudem atmet der Motor durch zwei mächtige Ansaugtröten, die durch die Motorhaube lugen. Das Fahrzeug bietet eine komplette Beleuchtung, sowie schicke Zusatzscheinwerfer, montiert am Überrollbügel. Und scheint somit für den Betrieb auf Classic-Towns-Straßen zugelassen zu sein. Das offenbar luftgefederte Fahrwerk ist zur besseren Erkennbarkeit gelb abgesetzt. Der Fahrer, ein Monstertruck-Fan durch und durch, zeigt schließlich seine Vorliebe für große Pickups anderen mit seinem Tshirt-Aufdruck.

Jahr: 1987
Teile: 81
Minifigs: 1

#6378 – Shell Service Station (1986)

Die Tankstelle in Lego’s City/Town-Spektrum ist ein bis in die heutige Zeit reichendes elementares Thema: wollen doch die Minifig-Autos betankt und gewartet werden. So erschien 1986 diese Service Station und löste somit turnusmäßig einen drei Jahre alten Bausatz (#6371 – Shell Service Station) ab. Bereits 1988 kam mit dem Metro Park & Service Tower (#6394) ein weiterer Nachfolger, bei dem sich allerdings viele Details aus diesem Set wiederfanden (z. B. Zapfsäulen samt Überdachung oder auch an Wänden angebrachte Werbeschilder). Gleichzeitig markierte das große Tankstellenset mit dem angrenzendem Parkhaus den Abschluss in der Kooperation mit dem Mineralölgiganten „Shell“. Seitdem tragen alle erschienenden Sets den Namen des fiktiven Konzerns „Octan“. „Shell“ verschwand gänzlich aus dem offiziellen LEGO-Programm und trat später nur noch als exklusiver Promopartner in Erscheinung.

Dieser hier vorgestellte Bausatz verfügte über einen Gebäudetrakt samt Shop und kleiner Werkstatt, eine überdachte Zapfinsel mit zwei Säulen und je zwei Zapfeinrichtungen, einem Industriesauger und einem Reifenständer, 2 Minifigs und einem Abschleppwagen. Das alles findet auf einer althellgrauen Straßenplatte mit Fahrbahnausbuchtung ohne Markierungen Platz.

Der Abschleppwagen ist ein geländefähiger Pickup in typischer „Shell“-Farbgebung mit „Shell“-Muschel bedruckten Türen und einem gleichen Sticker auf der Motorhaube. Unter der klappbar ausgeführten Haube befindet sich jedoch leider keine entsprechende Motornachbildung. Das Fahrzeug ist auf der damals vielfach verwedeten 4x10er PKW-Plattform aufgebaut und rollt auf den seinerzeit recht neuen grauen Steckfelgen.

Die Basis für das Tankstellengelände bildet eine 32 x 32 Noppen große, quadratische Fahrbahnplattform in Althellgrau mit Fahrbahnausbuchtung, allerdings ohne weiße Markierungen. Lediglich sind hier die bekannten grünen Fahrbahnrandmarkierungen aufgedruckt. Der überdachte Tankplatz bietet die wohl gelungensten, weil realistischsten Zapfsäulen der klassischen Town-Ära. Vier Fahrzeuge können gleichzeitig ihre Benzinvorräte wieder auffüllen. Der Shop selbst verfügt über einen Verkaufstresen samt Kasse und einem Regal mit zwei Antennen als Waren. Ansonsten ist er, wie auch die kleine anschließende Werkstatt, sehr spartanisch eingerichtet. Außen schmücken das Gelände schöne Details, wie der separate Staubsauger, ein Müllcontainer, ein Reifenregal, sowie zwei Begrenzungspfosten.

Zwei Minifigs, ein männlicher Schrauber in blauer Latzhose und Cap, sowie ein weibliche Kassiererin im passenden „Shell“-Outfit vervollständigen das knapp 300 Teile große Set.

Jahr: 1986
Teile: 291
Minifigs: 2

MZW

Aus dem selben Beschaffungszeitraum 2007, in dem die beiden VLFs angeschafft wurden, stammen auch dieser MZW und der KdoW. Das hier beschriebene Mehrzweckfahrzeug dient zur Unterstützung der Kräfte und kann mit unterschiedlichen Containern schnell, je nach Einsatzbeschaffenheit, bzw. -anforderung, bestückt werden. Im Tagesdienst werden u. a. mit diesem Fahrzeug zahlreiche Besorgungs- und Organisationsfahrten getätigt.

Diesem MOC, wie auch dem KdoW, habe ich auf dieselbe Basis wie das VLF gestellt. Lediglich der heckseitige Stoßfänger und die Leuchteneinheit unterscheiden ihn im Grundaufbau. Dieses Modell verfügt über eine Ladefläche und einen, durch ein Fenster abgetrennten Fahrgastraum.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (1x2er + 2x2er + 2x8er)

VLF

Die Flughafenfeuerwehr beschaffte letztes Jahr zwei dieser VLFs (Vorauslöschfahrzeuge) mit permanenten Allradantrieb, um evtl. Kleinbränden in Gebäuden, Parkhäusern etc. wirkungsvoll zu begegnen. Ausgestattet ist es mit einem 300 Liter Wassertank, 60 Litern Schaummittel in Kanistern und allerhand technischem Gerät.

Das neue VLF bildet in der Optik, finde ich, einen Zwitter zwischen dem guten alten noppigen Erscheinungsbild und der glatten neuzeitigen Bauweise in der 6er Breite. Nachgebaut wurde es anhand der Vorlage von Erfinder Pierre Normandin, der den Allradler erschuf.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.