Räumfahrzeug

Passend zur Jahreszeit juckte es mich in den Fingern, mal etwas Unrotes, Nichtblaulichtiges zu bauen. Cran inspirierte mich mit seinen orangfarbenen Baufahrzeuge zu Bau eines Fahrzeug des Winterdienstes. Da mir allerdings orange Teile nahezu komplett im Bestand fehlen, und es zudem auch nicht alle hierbei verwendeten Bauteile in der gewünschtenFarbe gibt, entschied ich mich für Gelb.

Das Modell ist in seiner eigentlichen Hauptaufgabe ein Kipper auf einem 12-Tonnen-Fahrgestell, der in der kalten Jahreszeit für Winterdienstzwecke aufgerüstet werden kann. Eine Anbauplatte kann vorn am Fahrzeug einen Schneepflug aufnehmen und die Ladefläche bietet Platz für den Streuaufsatz.

Der Aufsatz ist eine möglichst realistische Nachbildung des Originals samt Soletank (hier in Tan ausgeführt),  mit dunklenblauen Dachsteinen abgedecktes Streugut und einem klappbaren Streuarm.

Das Räumschild ist wie das Vorbild an der Oberkante abgeschrägt, um dem Fahrer durch den aufgewirbelten Schnee nicht die Sicht zu nehmen. Zudem kann der Pflug zum rechten Fahrbahnrand gedreht werden und verfügt natürlich auch über Peilstäbe zur besseren Orientierung.

Diverse Details wie Heckwarneinrichtungen, Reserverad, Kraftstofftank, hochgelegte Winterdienstbeleuchtung, sowie ein heckseitig angebrachter Streuschutz und etwas Werkzeug komplettieren das Modell.

NACHTRAG: nachdem hierzulande noch mehr Schnee gefallen ist, inspirierte mich die weiße Pracht zu einer Modifikation des Fahrzeugs. Und zwar soll der LKW ja auch auf Autobahnen die Fahrbahnen von Eis und Schnee befreien. So spendierte ich ihm noch ein weiteres Räumschild inkl. einer Befestigungsmöglichkeit am Rahmen. So ist das Winterdienstfahrzeug von nun an für alle winterlichen Wetterkapriolen einsatzbereit.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x10er + je einmal 1×2 auf 1×4 Converter)

GW-Streu

Ein weiteres Kleinfahrzeug aus dem umfangreichen Fuhrpark ist dieser bereits etwas ältere Gerätewagen mit Ladefläche. Er dient, neben täglichen Dienst- und Transportfahrten auch im Winter dazu, die Wachen schnee- und eisfrei zu halten und rückt bei kleineren Unfällen, bei denen Betriebsmittel auslaufen, mit aus.

Ein kleines MOC, das quasi aus „Reststeinen“ entstand und somit in der eher klassischen PKW-Bauform daherkommt. Vorne wie hinten sind die Scheinwerfer in die Karosserie eingefasst, um das klassische SNOT-Lampendesign zu gunsten eines moderen Looks zu vermeiden. Die Motorhaube besteht zudem aus der neuen 2x4er Fliese. Ich verwendete auch eine niedrigere Windschutzscheibe in Kombination mit dem 4x4er gewölbten Dach, um das Profil nicht allzu sehr nach „Kleinbus“ aussehen zu lassen. Die Länge des Fahrzeugs ist am Heck um eine Noppe erweitert, so dass die Ladefläche etwas größer ausfällt. Hierauf finden nun zwei Trageeimer mit Bindemitteln Platz, und am Heck eine Streueinrichtung, die im Behälter mit 1x1er Plättchen in Gelb als Streumittel gefüllt ist.

Besonderer Dank geht an Ralf alias Cran aus dem „1000 Steine“-Forum für die Bereitstellung der Gitterfliesen in Altdunkelgrau. 😀

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (4x10er PKW-Basisplatte + 1x4er)