TdoT bei der Feuerwehr Mülheim 2012

Im regelmäßigen, zweijährigen Abständen findet auf dem Gelände der Feuer- und Rettungswache 1 der Tag der offenen Tür (TdoT) statt. Nachdem 2010 diese neue Feuerwache neben der alten Dreherei der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, war es nun, wenn man so will, etwas beschaulicher. Denn an spektakulären Neuigkeiten gab es diesmal nichts zu entdecken: die angekündigten Neubeschaffungen (RTWs, LF 24, ELWs) lassen noch auch sich warten, das bei der Fa. Ziegler zur Instantsetzung befindliche TLF 24/50 ist noch nicht wieder zurück. Wenn es überhaupt etwas Neues zu präsentieren gab, dann das (verhältnismäßig) neue NEF auf VW T5 (das ich nun endlich auch einmal fotogen vor die Linse bekam). Denn auch dieses ist seit über einem Jahr im steten Notfall-Einsatz, und einige Kleinigkeiten am Rande, die ich persönlich nicht mehr auf dem Schirm hatte (einige Fahrzeuge der FF, Anhänger, GW-Mess, etc.)

So nutzte ich den vormittag, um verstärkt den Fahrzeugpark der Freiwilligen Feuerwehr, einige Abrollbehälter und die kleine Schar der Anhänger zu fotografieren. Hier, liebe Freunde der roten Fahrzeuge, folgen sie:

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SW 2000 (KatS)

Der Zivilschutzverband Niedersachsen sieht u. a. die Bereitstellung einige Fahrzeugtypen speziell für den Brandschutz dar. Dazu wurden in der Vergangenheit vom Bund entsprechende Schlauchwagen geplant, gebaut und an die Wehren im Land verteilt. So verfügt der Stadtfeuerwehrverband Farnheim über vier solcher SW 2000-Tr. (Trupp), die als SW-KatS laufen und der freiwilligen Feuerwehr unterstellt sind.

Sie sind speziell für den Teil der Wasserförderung eingeteilt und ausgelegt. D. h., man setzt sie vorwiegend dort ein, wo Wasser über weite Strecken und schlecht zugängliche Wege transportiert werden muss. Die Berufsfeuerwehr alarmiert in solchen Fällen automatisch die freiwilligen Kräfte mit, damit ihre kompletten Schlauchkapazitäten alleinig für die unmittelbaren Löschmaßnahmen vor Ort zur Verfügung stehen.

Das Modell basiert in lockerer Weise auf den im realen Katastrophenschutz vorkommenen und in Dienst befindlichen SW 2000 auf überwiegend montiertem Iveco Eurofire-Fahrgestell. Ebenso wie sein Vorbild verfügt die Verkleinerung über einen großen, in der Fahrzeugmitte verbauten, Geräteraum, in dem u. a. die Tragkraftspritze (TS 16/8) untergebracht ist, und einen Pritsche/Plane-Laderaum für die 2.000 m B-Schlauch. Dieser fällt proportional gesehen allerdings zu kurz aus, was aber aufgrund der verbauten Teile nicht anders zu realisieren war. Natürlich bekam am Ende auch dieses MOC als Finish die gewohnte Konturmarkierung in gelb.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2×12 Platte)