LEGO® schenkt mir was

Ohne flachs, jetzt. Ich überprüfe doch jede getätigte Bestellung bei Lieferung auf Vollständigkeit. Egal, ob von Bricklink oder vom offiziellen Teileservice. Und tatsächlich war die/derjenige beim Zusammensammeln meiner letzten Kundendienstbestellung in Spendierhosen gekleidet. Dazu später mehr.

Neben der ersten – durchaus interessanten – Welle der Sommersets, sind auch sehr brauchbare Teile aus u.a. Lizenzsets zu bekommen. Augenblicklich sind es einige aus dem Stranger Things- und dem ideas-Set „Steamboat Willie“. Letzteres schon etwas länger. Und überhaupt ist das Quietscheentchen ist nun bestellbar. Wermutstropfen: Nicht ganz billig, der Piepmatz. Ach ja, das Thema über die Klarheit von Kunststoffteile bei LEGO war in der jüngsten Vergangenheit ein Thema, das, wie ich vernahm, recht hohe Wellen schlug. Offenbar hat sich TLC der Kritik angenommen und nachgebessert. Denn die neuen 3×3 Fensterscheiben oder auch die 1x2er Dachsteine sind wunderbar klar und ohne Einschlüsse oder sonstige Makel. Auch hielten sich Kratzer beim Auspacken erfreulich zurück.

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Was können wir also auf/in dem Wimmelbild erkennen? Neben den Torsi, die weitestgehend aus dem Jahrmarkt-Figuren-Set oder City-Sommersets stammen, wie auch die Frisuren ist auch der „Legoland“-Oberkörper (aus den Exklusivsets, die dem Legoland Günzburg oder den Discovery Centern vorbehalten sind) zu haben, ferner ein paar  Lizentteile (wie weiter unten separat festgehalten) und den neuen Pagagei in grellem Lachston. Ein paar bedruckte Juniors-Teile finden sich ebenfalls darunter, wie die neuen 3x3er Fensterrahmen sowie deren Einsätze aus dem Harry-Potter-Bus, der neue Rahmen des weißen Lastenfahrrads, die schwarze Steckfelge und das neue Fernglas mit Noppe obenauf sowie die diamantbesetzten Gesteinsproben in allen derzeit erhältlichen Farben aus der neuen Raumfahrtserie.

Die interessanten Teile aus dem „Steamboat Willie“-Set (Anklicken für eine vergrößerte Ansicht)

Die Stranger-Things-(Lizenz-)Teile mitsamt Will Byers Oberteil (Anklicken für eine vergrößerte Ansicht)

Zwar für Friendsfiguren gedacht, aber auch Minifigs können den Trolley schieben (Anklicken für eine vergrößerte Ansicht)

Die putzigsten Teile: Pilleentchen (Anklicken für eine vergrößerte Ansicht)

Wer braucht schon dass komplette Stadtset, wenn man den Donutring auch so bauen kann (Anklicken für eine vergrößerte Ansicht)

Überraschung: Diese Teile lagen meiner Bestellung zuviel bei. Überhaupt habe ich die 2x2er-Ecksteine überhaupt nicht bestellt! (Anklicken für eine vergrößerte Ansicht)

Und so blieben bei aller Nachzählerei am Ende auf wundersame Weise ein paar Teile übrig, zumdem angereichert mit Steinen, die ich gar nicht bestellt habe (und auch nicht auf der Bestellliste auftauchen). Ich bin überrascht und sehr erfreut. Aber bei soviel Spendabilität sage ich gerne artig Danke, LEGO®!

Und bei Euch? Habt ihr auch schon einmal bei einer Teilestellung, ganz gleich wo, mal etwas mehr als gewollt bekommen, das Euch auch nicht berechnet wurde? Freue mich über Eure Geschichten.

 

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„Hab ich vom Kundendienst“

In unseren Kreisen macht ein geflügelter Satz immer wieder die Runde: „Das hab ich vom Kundendienst“. Er hat sich mittlerweile zu einem wahren „Running Gag“ entwickelt. Gemeint ist aber ein durchaus ernster Hintergrund und bedeutet die Teilebestellung über den LEGO-Ersatzteilervice. Denn dieser hält für eine gewisse Zeit neu ins Programm aufgenommene und äußerst verlockende Teile parat, die man sich ansonsten über die Sets teuer erkaufen müsste. Allerdings, gibt es beim Kundendienst auch nicht alle neue Teile. Viele Lizenzartikel, wie Star Wars oder Harry Potter sind zum Beispiel gar nicht erhältlich. Teile aus den Lizenzsets der Speed Champions hingegen mitunter schon. Man muss halt suchen.

Sattes Sortiment neuer Kundendienst-Errungenschaften. Für alle Bilder gilt: Zum Vergrößern draufklicken

Thomas52xxx erscheint zu Stammtischen gelegentlich mit einer Auswahl an frischen Teilen. Auch ich habe jüngst eine neue Bestellung getätigt und konnte mich auf diesem Wege mit den neuen Feuerwehruniformen und auch einigen bedruckten Elementen aus den beiden Sondersets zum chinesischen Neujahrsfest (#80101 und #80102) eindecken. Übrigens gibt es diese Sets offiziell nur in Fernost.

Cran hat allerdings eine gegenteiligere Meinung zur Bestellung neuer Teile via Kundendienst. Für ihn sei das ein bisschen wie Cheaten. Aber sei’s drum. In jedem Fall ist es ein legitimer Weg an besondere und ziemlich taufrische Teile zu gelangen, die man sogar noch nicht einmal über Bricklink beziehen kann. Und wenn doch, sollte man vergleichen. Manches Mal ist Bricklink günstiger.

Wer aber eher mit Mischkalkulationen arbeitet, dem sei noch die Erreichbarkeit den Kundendienstes verraten: service.lego.com

Natürlich habe ich bei vielen der abgebildeten Teile nicht nur eines je Sorte bestellt. Meine Bestellung nahm alles in allem gut 14 Tage in Anspruch. Ganz in Ordnung, wenn man bedenkt, dass in Billund jemand fürs Lager spurtet und die Teile für die Bestellung händisch (!) zusammensammelt.

Einige der neuen und interessanten Teile

Die bedruckten Elemente

Neue Teilelieferung von BrickLink

Nachdem ich bei einigen speziellen Teilen, insbesondere bei den bedruckten Teilen, beim großen Online-Versandhaus offenbar nicht mehr viel Glück habe (die gesuchten Artikel werden einfach derzeit nicht angeboten), ich sie aber dringend benötige, meldete ich mich bei dem großen inoffiziellen Teilenetzwerk BrickLink an. Hier nun mein Erfahrungsbericht:

Die Anmeldung verläuft, wie man es von anderen Versandhäusern im Internet gewohnt ist, unkompliziert. Mit einem prompt zugemailten Aktivierungscode bestätigt und verifiziert man sich und seine Registrierung. Allerdings muss man beachten, dass das Portal bei seinen persönlichen Daten keine Umlaute akzeptiert.

Man kann nach Herzenslust nach seinen gesuchten Teilen stöbern. Ich habe allerdings nur in Deutschland stationierten Shops gesucht. Es empfiehlt sich nicht gleich bei dem Erstbesten kaufen, sondern in Ruhe, und wie in der Realität auch, Preise und die Shopbewertungen vergleichen. Die in US $ angegebenen Preise sollten einen nicht abschrecken. Solange man in Euroländern einkauft, wird auch in Euro gezahlt – wenn nicht anders explizit angegeben. Dem Online-Bestellformular gehört auch ein Textfeld an, in dem man den Händler ruhig direkt nach dem Euro-Endpreis und evtl. Portokosten fragen sollte. Ist die Bestellung (sie geht direkt an den Händler) abgeschickt, bekommt man umgehend automatisch eine vom BrickLink-System generierte E-Mail mit einer genauen Teilelieferung seiner Bestellung.

Man kann z. B. ganz bequem per Banküberweisung seine Geldgeschäfte tätigen und gut eine Woche später sind die Teile da. In diesem speziellen Falle ist die Lieferung ist komplett. Die Ware weist einen gut bis sehr guten gebrauchten Zustand (Artikelzustand ist auf der Webseite zu erfahren) auf.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.