Getränkelieferwagen

Wie bekommen eigentlich die Supermärkte, Schnellimbisse und Restaurants ihre Getränke? Ganz einfach mit einem geeigneten Lieferwagen natürlich. Und dieser ist im Dienste des hiesigen Erfrischungskonzern „Brickola“ tagtäglich unterwegs, um die Gastronomie mit entsprechenden Produkten für die dürstende Kundschaft zu beliefern.

Das Modell ein 1:1-Nachbau des Moccers IИDOMITUS. Es gefiel mir so gut, dass ich es unbedingt für meine Zwecke nachbauen wollte und musste, es aber farblich ein wenig abänderte. Neben der mordernen Gestaltung (gesnottete Frontpartie und „Käseecken“ als Scheinwerfer) fällt sofort die noppenlose Bauweise auf, was dem Fahrzeug fast einen Fertigmodellcharakter verleiht.

Zusätzlich erhielt das Modell eigens drei Getränkekisten und einen kleinen, elektrischen Hubwagen. Dieser lässt sich in seinen Funktionen zwar nicht bewegen, jedoch erfüllt er als Standmodell durchaus seinen Zweck.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x8er Platte und 1×2 auf 1x4er Winkelplatte)

Tieflader

Der Güterkraftverkehr kommt auf Touren. Da sich in der Metropole auch ein großes Automobilwerk niedergelassen hat, übernehmen  u. a. solche Tiefflader den kurzen Transport fabrikneuer Fahrgestelle zum hiesigen Aufbauspezialisten vor den Toren der Stadt. Alles weiter entfernte übernimmt aus logistischen Gründen aus die Bahn.

Etwas großes brummt seit heute über die Ausfallstraßen Farnheims: ein Tieflader. Das komplette Gespann kommt mit einer dreifarbigen Lackierung daher: gelb, schwarzer Bauchbinde und (alt)hellgrauem Fuß. Optisch ungewöhnlich ist sicher die geduckte Form der Fahrerhauskabine. Hier kam eine neuartigere, flachere Windschutzscheibe zum Einsatz. Trotzdem verfügt eine Minifig nebst Schirmmütze nach wie vor über ausreichend Kopffreiheit. Aufgrund der flacheren Scheibe ist die Kabine um ein Noppe in der Länge gewachsen. Hinter der Kabine haben neben hohen Auspuffrohren auch Feuerlöscher und ein verstellbarer Arbeitsstellenscheinwerfer Platz.

Der Tieflader selbst bietet Raum für eine bis zu 13-14 Noppen lange Ladung, die hier in Form einer fabrikneuen Sattelzugmaschine ausfällt. Die Ladungssicherheit steht natürlich hoch im Kurs, und so wurde mit 11 Noppen langen Bändern befestigt. Ein herabklappbare Aufbaurampe, sowie etwas Werkzeug und ein Reservereifen komplettieren die entsprechende Ausstattung.

Fahrgestellbasislänge: Zugmaschine – 10 Noppen (2x10er Platte), Auflieger – 13 Noppen (2x12er + 1x2er Platte), roter LKW – 11 Noppen (2x4er + 1x1er Clip mit Öse + 2x6er Platte)

Paketdienst

Jetzt kommt die sperrige Fracht noch schneller. Dank des großen Paketzustell-LKWs sind größere Frachten im städtischen Postdienst nun auch keine ernste Herausforderung mehr. Im Süden der Stadt unterhält dazu die Post ein großes Verteilzentrum, das die ankommende Fracht mittels dieser LKWs in die Stadtbezirke und umliegenden kleineren Ortschaften verteilt.

Nachdem ich einige Paneel- und Türteile in Gelb aus meinen ursprünglich ausgesonderten Teilen zwecks möglicher Wiederverwedung zurück sortiert hatte, fielen mir fast gleichzeitig diese alten Post-Paneele in die Finger. Und schon war eine Verwendung der gelben Paneele gefunden: ein größerer Post-LKW sollte somit nicht für Stadtstraßen bereichern, sondern auch thematisch meine Fahrzeugflotte erweitern.

Ich begann die Montage diesmal ganz untypisch zunächst mit dem Kofferaufbau, den ich auf ein entsprechendes Fahrgestell klemmte, ehe dann die Fahrerkabine anstand. Die bekam absichtlich die steile Windschutzscheiben-Variante, und erinnerte mich an die alten Mercedes-Benz LP 809-813 (leichte kubische Kabine). Ein Windabweiser und ein paar Fahrgestellanbauteile sollen es dann gewesen sein.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)

Bandbus

Jede Band hat mal klein und in der Garage angefangen. Mit Stromgitarre und kleinen Marshallwürfel. Mit Yamaha DX7 und einem Mikro. So auch diese Punkrock-Band. Mittlerweile spielen sie auf kleinen Festivals und Stadtfesten in Deutschland. Ihr Tourbus ist randvoll mit dem technischen Equipment, und sorgt seit ein paar Jahren für die nötige Mobilität der Band. Auch wenn er nicht so ausschaut, er rollt zuverlässig von Spielort zu Spielort. Und der Name der Band? „The increadible Studs“. Ihr Motto selbstredend: „Brick till death!“ Noch nie gehört? Dann wird’s aber Zeit.

Angespornt von Wortman’s Band „Worttown“ und dem feschen Gitarristen der vierten Sammelserie, gibt es diesmal den entsprechenden Bandbus dazu. Schon ein wenig in Jahre gekommen und reichlich mitgenommen steht er da. Die Band hat ihn günstig geschossen, und wollte ihn von Grund auf überholen. Aber wie das bei solch ambitionierten Projekten meist so ist, geht einem schneller das Geld aus, als einem lieb sein kann. Und so blieb dem Van nichts anderes übrig, als auf dicke Hose machen zu wollen, ohne auf dicke Hose machen zu können.

So verpasste ich dem alten Lieferwagen einen zünftigen „used look“, staffierte den Laderaum mit Fliesen aus, verpasste dem Van ein Hochdach und schmiss das ganze Equipment hinten rein. Zudem sorgen ein Heckspoiler, Zusatzscheinwerfer, eine fette Auspuffanlage und ein Satz Alus (wobei eine den letzten Unfall nicht überstand) für den nötigen Eindruck auf der Straße, der wie auch immer ausfallen mag. Der Gitarrist darf die Schaukel samt übriger Bandmitglieder dann von Konzertort zu Konzertort chauffieren.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x6er + 2x3er Platte)

Quad

Ein auf „Just-In-Time-Delivery“ spezialisierter kleiner Kurierdienst braust mit einigen Fahrradkurieren und für etwas sperrigere Frachten auch mit einem kleinen und äußerst wendigen Quad durch Farnheims volle Straßen.

Das Modell ist eher ein kleines Reste-MOC, als ein wirklich präsentables. Ich mache es trotzdem. Gehört es doch von nun an zum Stadtbild. Zweifarbig aufgebaut (die Hausfarben des Kurierdienstes) verfügt das Quad über eine kleine Ladefläche. Überflüssig zu erwähnen, dass eine beleuchtungstechnische Einrichtung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgt. 😉

Fahrgestellbasislänge: 4 Noppen (2x4er Platte)

Lastzug

Natürlich muss in einer großen Metropole auch der Güterkraftverkehr reibungslos funktionieren. Dieser wird u. a. von den unzähligen LKWs auf den Straßen bewältigt. Ein Großteil des GKVs ist natürlich vom und zum Hafen unterwegs, um die dort anlandenen Waren zu ihren Bestimmungsorten in ganz Europa zu transportieren. Ein exemplarisches Beispiel dafür ist dieser Hängerzug einer ortsansässigen Spedition.

PKWs und kleinere Transporter gibt es ja nun genug. Jetzt musste also etwas größeres her. Nach einer weiteren BL-Bestellung, diesmal aus überwiegend grünen Teilen, konnte ich mein LKW-Projekt endlich angehen. Ich entschied mich für einen hierzulande recht typischen Lastzug mit einem Pritschen- und Planenaufbau in einer selteneren Farbkombi bestehend aus Grün und Schwarz, und einer Planenabdeckung aus Dark Bley. Zudem erhielten Planenseiten beider Fahrzeugteile eine hellgraues Steifendesign aus verschiedenlangen Fliesen.

Die Planen sind allerdings nicht als abnehmbare Bauteile gedacht, da die innen verbauten 1×1 Bricks mit SNOT (noch) in der gewünschten dunkelgrauen Farbgebung fehlen. Sei’s drum. Zu guter letzt erhielt das Modell natürlich noch detailliertes Fahrgestell samt diverser Anbauteile.

Kleiner Wehrmutstropfen: leider ist es hierbei nicht möglich das erste Achspaar des Hängers zu lenken.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte) Zugfahrzeug und 10 Noppen (2x10er Platte) Anhänger und es ist damit exakt genauso lang wie der gute, alte Sattelzug aus dem Jahr 1984 (#6367 – Semi Truck).

Geldtransporter

Natürlich muss das ganze Geld, was z. B. in der Straße „An der Ufertraverse“ umgesetzt wird auch gefahrlos zur Bank gebracht werden. Darauf hat sich nachfolgend das Geld- & Werttransportunternehmen „SecuriTrans“ spezialisiert. Mit kleinen, gepanzerten Transportern holt es in regelmäßigen Abständen die Einnahmen der Einzelhändler ab und bringt sie so sicher zum Geldinstitut.

Ein kleines MOC in einer (für mich) neuen Farbe: orange. Ursprünglich mal als kleiner Milchlaster angedacht, entstand während der Bauphase sein eigentlicher Verwendungszweck. Optisch wollte ich auf das Basis der Standard-PKW-Bodenplatte ein ganz anderes Erscheinungsbild erreichen. Dank Dachstein und „Käseecken“ als Scheinwerfer entstand dann so ein „bulli-eskes“ Gesicht.

Hinter der dem Fahrerraum schließt ein massiver Tresorbereich an, der nur durch eine schwergepanzerte Hecktüre erreichbar ist. Im Inneren lagern zwei Geldkoffer in entsprechenden Schubfächern. Zu guter letzt ist das Modell natürlich mit einer vorschriftsmäßigen Dachkennung ausgestattet.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)