ULF 3000/2000 (Universallöschfahrzeug)

Seit 2010 steht dieses ULF nun in den Diensten der Werkfeuerwehr Jade Öl AG. Es ist seitdem Teil des ersten Abmarsches, und gilt mit dem SLF 16/18-2 als „Mädchen für alles“. Es verfügt über 3.000 L Wasser und 2.000 L AFFF-Schaummittel. Eine kombinierte Hochdruck-Niederdruckpumpe FP 8-3200 sorgt für den nötigen Durchfluss an Löschwasser aus dem werkseigenen Hydrantennetz. In der Zwischenzeit rüstete man eine CAFS-Anlage (Compressed Air Foam System) nach, um z. B. bei Schaumangriffen in Gebäuden die Schäden durch das Löschmittel so gering wie möglich zu halten.

Endlich auch mal ein Modell, dass ich nicht vollends zerlegen musste. Dieses ULF erhielt „nur“ ein umfangreiches Facelift, um es optisch wieder fit zu bekommen. Die kosmetischen Optimierungen beschränkten sich auf diverse Umbaumaßnahmen im Heckbereich. Der Pumpenstand verschwand zu Gunsten eines Schnellangriffs, das Fahrerhausdach wurde in der Höhe und bei der Signalanlage angepasst, und der viel zu große alte Dachwerfer, wurde durch einen dezenteren, aber nicht minder effektiven Monitor ersetzt. Zudem tauschte ich allzu alte Bauteile gegen neuere aus. Abschließend bekam das Fahrzeug neue Steckreifensätze mit weißen Felgen spendiert.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x10er + 2x2er + 1x2er)

ULF 80/40/20-2

2004 beauftragte die Werkfeuerwehr den Feuerwehrgerätehersteller „Brickfire“ ein speziell auf die Bedürfnisse und lokalen Anforderungen der Wehr zugeschnittenes Universallöschfahrzeug zu entwickeln und zu bauen. Heraus kam ein dreiachsiges Ungetüm, das neben Werkzeugen zur technischen Hilfeleistung auch eine umfangreiche Ausstattung zur Brandbekämpfung mit an Bord hat. Der Mafas MGA 2644 6×4 der Maschinenfabrik Steinstetten AG ist ausgerüstet mit einer Hochdruckpumpe, die 8.000 L Wasser/Minute durch die Schläuche pumpen kann. Zudem hält es mit insgesamt 4.000 L Löschwasser, 2.000 L AFFF-Schaum, sowie 250 kg BC-Pulver ausreichend Löschmittel für den ersten Angriff parat. Ferner sind ein 12 kVA-Generator für Lichtmast und Co., ein Gaswarnanlage, Selbstschutzdüsen und ein fernsteuerbarer Dachwerfer verbaut.

Idee für den Bau war das ULF der WF Ruhr Oel GmbH Gelsenkirchen am Standort Scholven. Da meine fiktive WF über ein ähnliches Gefahrenpotenzial verfügt, dachte ich, dass sich ein ähnliches Fahrzeug gut in meinem Fahrzeugpark machen würde. So baute ich also drauf los. Die Gruppenkabine und das Dreiachsfahrgestell waren gesetzt, und es sollte sich locker an sein „Vorbild“ anlehnen. Nach einigen unbefriedigenden Versuchen verwarf ich allerdings den Gedanken an eine Haspel am Fahrzeugheck zu installieren. So konzentrierte ich mich beim Bau auf eine strukturierte Tankhaut (siehe Anordnung der 1x2er Fliesen über der Doppelachse), um dem Modell einen besonderen (Spezialfahrzeug-) Look zu verpassen. Abschließend vervollständigen Details wie zwei tiefliegende Schnellangriffseinrichtungen, sowie vollausgestattete Geräteraume darüber und eine entsprechende Dachbeladung (hier verhalf mir das alte Leiterpaket aus den 70ern für mehr Raum für andere Dinge) und ein am Heck angebrachter Lichtmast das MOC.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x16er)

ULF 8000/2000

Ein richtiger Brummer ist das ULF 8000/2000 auf einem „Brickyard Behemoth“ 32.462 8×4 Fahrgestell.  Es wurde 1995 in Dienst gestellt und bildet u. a. das Rückrad der WF Jade Öl AG. An Bord sind 4.000 L Wasser und 4.000 L Schaummittelextrakt sowie 2.000 kg Pulver. Zudem ist ein Generator mit an Bord, der den auf dem Fahrzeugdach befindlichen Lichtmast mit Energie versorgt.

Hier nun, wie angekündigt, der erste Löschgigant der Mineralölwerke auf vier Achsen. Im Gegensatz zu den großen GFLFs der Flughafenwehr ist dieses MOC eher LKW-lastig in der Gestaltung. Zudem verfügt er über naturgemäß einige Geräteräume mehr. Basis ist auch hier einmal mehr das typische Fronlenkerdesign, was optisch allerdings etwas „schwerer“ daherkommen soll. Ein hoher Geräteaufbau verleiht ihm zudem, wie ich finde, noch mehr Imposanz.

In den Geräteräumen sind vorn auf der Fahrerseite das Bedienfeld samt Treibgasflaschen verstaut. Auf der selben Seite hinten befindet sich die Schnellangriffsvorrichtung. Hinter den großen Klappen auf der Beifahrerseite ist der Generator zu finden. Der große Dachwerfer ist natürlich auch wieder voll beweglich, ebenso wie der dahinter befindliche Lichtmast. Einige Details wie eine am Heck angebrachte Verkehrswarneinrichtung oder auch zahlreiche Zu- und Abgänge sowie ein Arbeitsstellenscheinwerfer oder auch das große Schaumrohr auf dem Dach komplettieren den Brummi.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x16er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

ULF 3000/2000

Die Werkfeuerwehr Jade Öl AG unterhält seit letztem Jahr auch ein kleineres Universallöschfahrzeug (ULF), das mit 3.000 L Wasser, 2.000 Liter AFFF Schaummitteln und 500 kg Pulver bestückt ist. Dieses Fahrzeug steht ebenso, wie das kürzlich vorgestellte SLF, für den ersten Abmarsch bereit.

Das MOC sollte ursprünglich ein 3-Achser werden. Doch während der Bauphase kristallisierte sich immer mehr dieser Zweiachser heraus. Wobei ich die Version mit drei oder gar vier Achsen noch nicht ganz verworfen habe, denn so ein großes Mineralöllager braucht ja schließlich auch eine entsprechend leistungsfähige und voluminöse Werkfeuerwehrwehr…

Hierbei habe ich mich auch wieder für eine „Staffelkabine“ entschieden, der ein kleinerer und voll ausgestatteter Geräteraum anschließt. Die 1x4er Rillensteine Richtung Heck geben die Lage des Löschmitteltanks an. Am Heck befindet sich eine kombinierte Niederdruck-Hochdruckpumpe, die 3.200 l/min bei 8 bar, 250 l/min bei 40 bar leistet. Die Zu- bzw. Abgänge sind hier in der Fahrzeugmitte verbaut.

Die Geräteräume sind auf der Fahrerseite mit Schaummittelkanistern, einigen Kupplungsstücken und einem Strahlrohr ausgestattet und auf der Beifahrerseite befinden sich darin eine Werkzeugtasche und die Bedienungsanlage für den kleinen Pulvertank, der mittels der grauen, runden 1er-Noppe vom Fahrzeugdach aus wieder neu befüllt werden kann. Ein entsprechend dreh- und schwenkbarer Schaum-/Wasserwerfer auf dem Aufbaudach plus einige kleine Details vervollständigen dieses Modell. Selbstredend verfügt auch dieses MOC wieder über die bekannte Zweifarbenlackierung der Werkfeuerwehr Jade Öl AG.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x10er + 2x2er + 1x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.