Minifigs Sammelfiguren Serie 14 – Teil 1

Halloween steht vor der Tür. Ohne Zweifel. Ganz im Zeichen des Grusels erschien dieser Tage die neue Serie der Collectable Minifigures – in der mittlerweile 14. Auflage. Trotz der eher sehr eingegrenzten Horror-Gespenster-Grusel-Zombie-Monster-Thematik stecken darin einige sehr interessante Figuren.

  • Vampirlady – Mit der aus den Movie-Sets bekannten Betonfisur und spinnennetzartigem Kleid. Selbst ihre Halskette hat acht Beine.
  • Horror Rocker – Und es ist nicht Alice Cooper, sondern Franksteins Zwilling. Mit schickem Oberteilaufdruck und roter Stromgitarre.
  • Fleischfressende Pflanze  – Verschluckter Pflanzenliebhaber mit berankt-verdorntem Körper. Das Pflanzenoberteil kann locker als halber Kermit-Kopf durchgehen.
  • Hexe – Natürlich mit Besen in Reddish Brown und dem Highlight einer schwarzen Katze.
  • Aktentaschen-Zombie – Wäre er heute doch lieber zuhause geblieben. Egal, die 2x2er Fliese als vergilbte Tageszeitung entschädigt.
  • Banshee – Gruseliges Geistweib mit schwarztransparentem Lockenschopf und sich auflösendem – neuen – Unterteil.
  • Zombie Cheerleaderin – So schwungvoll wie früher tanzt sie niemals wieder. Dafür sind die Bommel nun dunkelgrün bedruckt und die neue Frise ist glücklicherweise nicht zombiemäßig verwüstet.
  • Verrückter Professor – Er probiert den Selbstversuch, der aber gehörig schief läuft. Die extrem hohe Stirn und das Gebräu (diesmal untransparent) lassen sich für weiteren Schabernack sicher gut weiter verwenden.

Die Ausbeute stimmt schon mal. Verbleiben nur noch die „Tigerlilly“ und der Bursche mit dem Skelett-Kostüm übrig. Schaun mer mal.

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Es darf wieder gegruselt werden…

„Trick or Treat – Süßes oder Saures!“ – Es ist wieder die Zeit der Gruselgeschichten. Auch Farnheim hat eine zu bieten:

Es geschah 1583 in einer kalten Novembernacht. Einige junge Männer des Ortes sahen plötzlich am Horizont einen glutroten Feuerschein, der ihr Interesse weckte. Sie machten sich auf, der Sache auf den Grund zu gehen, und sahen sich alsbald im dunklen Nebelwald dem Scheunenbrand der des eigenwilligen Schmieds Theuvel gegenüber.

Es hieß, der Schmied beschwöre zu Vollmond die Geister aus dem Jenseits und bringe Unheil und ein schrecklicher Flucht senke sich über das kleine, friedvolle Dorf. Keiner der Bewohner wollte folglich etwas mit ihm zu tun haben. Die Kinder hatten in Angst. Und immer, wenn er den Ort betrat, um sich einige Vorräte zu besorgen, waren alle Fensterläden verrammelt und das Dorf wie ausgestorben.

Auch die jungen Männer mochten den seltsamen Waldschrat nicht, aber, auch wenn sie ihm insgeheim die Pest an den Hals wünschten, ihn in den Flammen umkommen zu lassen, das wollten die sie auch nicht. So versuchten die einen mit Brunnenwasser gefüllten Eimer gegen die Flammen vorzugehen, während die anderen nach ihm suchten.

Einer der Männer machte sich dann aber urplötzlich auf und rannte in die lichterloh brennende Scheune, indem sie den Schmied schließlich vermuteten. Die übrigen Burschen schauten erstarrt in die Flammen. Dann explodierte das Gebäude in einem riesigen Feuerball und mit einem ohrenbetäubenden Donnern erschien ein hausshohes diabolisches Feuerwesen, der Feuertheuvel, und verschlang vor Augen der übrigen Männer den jenigen, der eigentlich zum Retter werden sollte…

Es heißt, der Feuertheuvel habe absichtlich den Brand gelegt, um so an unschuldige Seelen zu gelangen. Die Seele des jungen Mannes fand bis heute keinen Frieden, weil sie den Schmied nicht retten konnte. Und so entsteigt, so will es die Sage, der verbrannte Bursche demnach jedes Halloween, um einen ahnungslosen Menschen dem Feuertheuvel zu opfern, als grausige Erinnerung an jene Nacht.

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Ein schaurig-schönes Halloween wünsche ich Euch…

Minifigs Sammelfiguren Serie 1 – Teil 1

Mich hat nun auch das Sammelfieber gepackt. Allerdings nur für einige bestimmte Figuren, die ich für meine Feurerwehr- und Stadtzwecke gut gebrauchen könnte. So fiel die Wahl auf die Cheerleaderin (Süß), Skater (Cool), Ärztin und Taucher (machen sich bestimmt gut im Krankenhaus oder bei den Feuerwehrtauchern), Crash Text Dummy (geht als Gaudi immer) und Zombie (man weiß nie, wofür der mal gut sein könnte).

Da mein Drucker „Out of Service“ ist musste ich mir die bekannten Barcodes der einzelnen Wunsch-Minifigs oldschoolmäßig aufmalen und dann ab zum „Einmal drin alles hin“ oder so ähnlich. Im gut sortierten Lego-Regal erspähte ich ihn dann doch: den leuchtend gelben Karton mit noch gut gefülltem Inhalt.

Eines direkt vorweg: ich durchforstete nicht gesamte Kiste, sondern sondierte nur die vordere Hälfte. Ich verglich also die Striche auf den Tütchen mit meiner handgemalten Variante. Und so fiel meine Wahl auf 13 bestimmte Sammeltüten, die mir ein gutes Gefühl gaben, möglicherweise meine gewünschten Figuren herausgesucht zu haben.

Daheim folgte nach anfänglichen Erfolgen (Dummy und Taucher stimmten schon mal) schnell die „Ernüchterung“: es purzelten nach und nach die Bauteile für den Zauberer, den Astronauten und den Ninja aus den blickdichten und gefühlsfremden, weil recht dickwandigen Polybags. Gefühlsfremd soll heißen, dass es nur sehr sehr schwerlich funktioniert, wenn es denn funktioniert, bestimmte Elemente zu ertasten.

Macht aber nichts, denn vielleicht ergibt sich für die eigentlich nicht gewollten Protagonisten ja doch noch mal eine EInsatzmöglichkeit. Vielleicht findet sich aber der eine oder andere, der sehr gerne tauschen würde/möchte. Ich jedenfalls nehme es sportlich, und starte nächste Woche wohl mal einen neuerlichen Versuch.