Teleskopmastbühne (TMB 42)

Die Abteilung Technik beschaffte kürzlich ein neues Hubrettungsfahrzeug. Die neue Teleskopmastbühne ist nun die gewünschte Ergänzung zu den 30 Meter Drehleitern und gleichzeitig der Ersatz für die testweise übernommene DLA (K) 42, die nun zurück an den Aufbauhersteller geht. Die Hubrettungsbühne verfügt über eine max. Rettungshöhe von 42m. Der Korb bietet zwei Minifigs ausreichend Platz. Ihr Einsatzgebiet sind neben Personenrettungen aus großen und unzugänglichen Höhen (und Tiefen) auch die unterstützende Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung. Somit steht auch der Berufsfeuerwehr Farnheim ein in Deutschland bei vielen Feuerwehren sehr beliebtes Hubrettungsfahrzeug zur Verfügung. Nach einer europaweiten Ausschreibung erhielt die Red Stone Feuerlöschgerätetechnik in Ziegelbach den Zuschlag, während die Steinburger Fahrzeugwerke den passend motorisierten Untersatz lieferten.

Ein solches Fahrzeug schwebte mir schon lange vor, jedoch fehlten mir (bis zur Fanwelt 2012) entsprechende Denkanstöße und bis zum letzten Stammtischtreffen in Bünde die letzten benötigten Bauteile. Nachdem ich alles zusammen hatte, begann mit dem Bau des Mastes auf Basis eines Modells aus der Feder des damaligen Ausstellers Wolfgang Köhler. Der Korb ist eine Weiterentwicklung des Rettungskorbs der letztlich vorgestellten Drehleitern, jedoch wuchs er in der Breite und bekam ein paar zusätzliche Details, wie eine Krankentragenbefestigung sowie ein Bedienpult spendiert. Um das massive Drehgestell optisch ein zu „verkleinern“ brachte ich hierbei einen Generator und etwas Werkzeug unter. Dank des winkeligen Fahrgestells konnte ich mit SNOT-Steinen eine Abstützung realisieren, die ausfahrbar gestaltet ist, und darüber hinaus noch Platz ließ einen Aufstieg auf das Podest zu gestalten. Das Erscheinungsbild des Fahrerhauses ist bewusst ein anderes, da aufgrund der Gewichtsklasse, in der sich eine solche TMB bewegt, das sog. „Familiengesicht“ nicht glaubwürdig ausgesehen hätte. Und trotz aller Fahrzeugparkvereinheitlichungen, tut manchesmal ein wenig Abwechslung an einigen Stellen durchaus gut.

Fahrgestellbasislänge: 15 Noppen (2 Stück 2x2er + 2x34er + 2×1 1/3x8er Winkelplatte)

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Minifigs go Rätselspielchen

Und nun zu etwas völlig anderem: Zu Beginn des Jahres gab es im Forum von 1000steine ein sehr interessantes Monatsthema. Darin galt es mittels neu zusammengesteckter Minifigkombinationen Musiker und ihre Bandprojekte zu erraten. Auch ich hatte damals ein paar Bands in LEGO® zum Leben erwecken wollen. Wer es seinerzeit verpasste, kann an dieser Stelle die Dinge noch einmal nachlesen, bzw. sehr gerne selbst erraten und als Antwortkommentar posten. Ach übrigens, zu drei der vier Bands gibt es entsprechende Referenzbilder im Netz. Vielleicht findet ihr sie ja.

Band02

Die beiden oben gezeigten Musikanten sind Deutsche. Der Bandname, sowie deren Texte sind ebenso Deutsch gehalten. Die Musik ist eher metallisch stromgitarrenlastig mit elektronischen Akzenten. Übrigens der Sänger ist ne wahre Rampensau und vielfach im TV zu sehen. Eines ihrer Alben hatte mit dem Symbol im Hintergrund des Bildes zu tun. Welche Kapelle ist hier gesucht, und wer sind die beiden?

Band05

Bei dem obigen Trio ist es etwas spezieller, was die Musikrichting anbelangt. Die drei Skandinavier geben seit 1986 feinsten Elektro von sich und stammen aus Schweden. Erst kürzlich veröffentlichten sie eine neue EP, die Lust auf das im September erscheinende Album machen soll. Von welchen Futurepopern mag hier die Rede sein?

Band04

Gesucht wird die nächste Band, die es ohne die plötzliche Auflösung einer anderen Band so sicher nicht gegeben hätte. Ins Leben gerufen 1995, veröffentlichten sie bislang sieben Longplayer und rocken sie bis heute grandios die großen Stadien dieser Welt. Bspw. unterstützten Sie 2004 den US-Demokraten John Kerry bei seinem Präsidentschaftswahlkampf. Welche Rockstars in welcher Formation werden hier gesucht?

Band03

Die obige gesuchte Kapelle ist musikalisch fernab des Mainstreams angesiedelt und kommt aus dem Norden Europas – der ungekrönten Hochburg der elektronischen Klänge. Für alle drei Bandmitglieder ist dies eher ein „Sideproject“, welches 1997 vom Frontmann ins Leben gerufen wurde. Ihre Musik wird dem Futurepop zugeschrieben und unterscheidet sich wesentlich von den eigentlichen Hauptprojekten der drei Musiker. Nach längerer Pause starteten die drei gesuchten Bandmitglieder 2011 eine neue Tour. Übrigens sind der Frontman (Mitte) und der Typ links im Bild ziemlich gute Kumpels. Um welche Musikanten, die mit welchem Projekt die Tanzflächen der Clubs füllen, handelt es sich hierbei?

Stammtisch-Treffen in Bünde 2.0

Noch einmal und zum vermutlich letzten Mal lud Ralf alias Cran zum gemeinsamen Gedankenaustausch bei „Brot und Spiele“ nach Bünde. Zum letzten Mal aus dem Grunde, als das die Räumlichkeiten, in denen derzeit noch seine Großstadt Lindburg in ganzer Pracht steht, neu vermietet werden sollen. So wird seine Anlage in den kommenden zwei Wochen wieder abgebaut und eingelagert.

Doch zuvor konnte man nochmals in Ruhe und aller Ausführlichkeit die Anlage in Augenschein nehmen, mit Gleichgesinnten tiefsinnige Fachgespräche führen, oder, dank René (LegoDealer76), sein privaten Teilebestand kräftig anwachsen lassen. Dieses Sammelsurium war aber durchaus auch Testgelände, die eigenen Fingerfertigkeiten unter Beweis zustellen. Jonas (Legopard) moccte natürlich standesgemäß drauf los und zauberte uns wieder einmal herrlichste Kleinigkeiten. Auch Marwel zeigt sein Gemeinschaftprojekt, die Hannoveraner Straßenbahn. LegoChristian rückte mit einigen Feuerwehrmodellen und einem neuen Hausbau an, und auch die Feuerwehr Farnheim übte nochmals den Einsatz des RW-Schiene auf den Gleisanlagen der Stadt Lindburg. Neben den Hannoveranern rückte mit Heather, Ralf, Jojo, mijasper, mattwoll und meiner Wenigkeit auch eine größere Delegation aus dem Ruhrpott an.

So seien zu guter Letzt Ralf nochmal für diesen gelungen Nachmittag und der Einladung zu Speis und Trank, und Max, dem vorherigen Geschäftsinhaber für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und Möglichmachung dieser Veranstaltung sehr herzlich gedankt.

ELW (Einsatzleitwagen)

Neben dem geländegängigen Einsatzleitwagen verfügt die Werkfeuerwehr auch über einen Kleinbus, der zur Koordinierung der Einsatzkräfte (auch dank des Hochdachs) mehr Platz im Inneren bietet. Neben dem Pickup bieten diese beiden Fahrzeuge im Einsatz eine Einheit im Bereich der IuK (Information und Kommunikation) der Feuerwehr. Ausgestattet mit Funktisch und PC-Arbeitsplatz, sowie Materialien zur Einsatzstellenabsicherung ist er entsprechend vollständig ausgerüstet.

Das Fahrzeug kommt als Neuanschaffung in den Fuhrpark. Neben den zahlreichen Großfahrzeugen sind es auch solche kleinen Modelle, die ein glaubwürdiges Abbild einer echten Feuerwehr ergeben. Bautechnisch gibt es nicht viel zu sagen, außer vielleicht, dass ich darauf achtete, dass die Seitenfenster mit der Frontscheibe auf einer Höhe verlaufen. Hierbei musste ich mit einer weiteren Plattenhöhe behelfen, um bei der Fensterunterkante keinen Versatz zu haben. Zur Erkennung und visuellen Unterscheidung sorgt auch hierbei das Zwei-Farben-Schema wieder für eine entsprechende Zuordnung.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (Zwei 2x3er + 2x4er Platten)

ULF 3000/2000 (Universallöschfahrzeug)

Seit 2010 steht dieses ULF nun in den Diensten der Werkfeuerwehr Jade Öl AG. Es ist seitdem Teil des ersten Abmarsches, und gilt mit dem SLF 16/18-2 als „Mädchen für alles“. Es verfügt über 3.000 L Wasser und 2.000 L AFFF-Schaummittel. Eine kombinierte Hochdruck-Niederdruckpumpe FP 8-3200 sorgt für den nötigen Durchfluss an Löschwasser aus dem werkseigenen Hydrantennetz. In der Zwischenzeit rüstete man eine CAFS-Anlage (Compressed Air Foam System) nach, um z. B. bei Schaumangriffen in Gebäuden die Schäden durch das Löschmittel so gering wie möglich zu halten.

Endlich auch mal ein Modell, dass ich nicht vollends zerlegen musste. Dieses ULF erhielt „nur“ ein umfangreiches Facelift, um es optisch wieder fit zu bekommen. Die kosmetischen Optimierungen beschränkten sich auf diverse Umbaumaßnahmen im Heckbereich. Der Pumpenstand verschwand zu Gunsten eines Schnellangriffs, das Fahrerhausdach wurde in der Höhe und bei der Signalanlage angepasst, und der viel zu große alte Dachwerfer, wurde durch einen dezenteren, aber nicht minder effektiven Monitor ersetzt. Zudem tauschte ich allzu alte Bauteile gegen neuere aus. Abschließend bekam das Fahrzeug neue Steckreifensätze mit weißen Felgen spendiert.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x10er + 2x2er + 1x2er)

TroSMF 10000 (Trocken-Schaummittellöschfahrzeug)

Bei Bränden mit Mineralölen gilt Schaummittel gemeinhin als ein adäquates Löschmittel. Dank entsprechender Zumischraten lassen mit ihm problemlos entsprechende Konstistenzen erreichen, die das Feuer schnell eindämmen und schließlich ersticken. Ein weiteres Fahrzeug im Fuhrpark und genau auf solche Aufgaben zugeschnitten ist das sog. TroSMF 10.000. Wie die Zahl bereits andeutet, können mit ihm im Einsatzfall 10.000 Mehrbereichsschaummittel, mit Wasser und Luft entsprechend voluminös verschäumt, auf das Brandobjekt abgegeben werden. Zudem ist darauf  ein 100 kg BC-Pulvertank verlastet, mit dem sich schnell Gas- und Flüssigkeitsbrände löschen lassen. Ein neu konzipierter Teleskop-Dachwerfer gestalten die Unternehmungen in der Brandbekämpfung noch flexibler. All das wurde, wie auch die Staffelkabine, genau auf die Bedürfnisse der Werkfeuerwehr zugeschnitten.

Das MOC ist eine Neukonkonstruktion, das aus den Überresten des ULF 80/40/20-2 entstand. Im Rahmen der großen Überarbeitung auf dem Weg zu „Farnheim 2.0“ entsprach dessen Optik nicht mehr ganz meinen Vorstellungen. Neuen Teile und Techniken ließen nun ganz andere Möglichkeiten zu. Zunächst unschlüssig war ich mir über die Kabinengestaltung. So ganz unzufrieden war ich mit ihr zwar nicht, jedoch entschied ich mich dann doch auf eine bereits bekannte Erscheinungsweise (wegen der optischen Einheit) zurückzugreifen. Der Aufbau wurde komplett umstrukturiert. Die Gerätefächer entfielen komplett und machten der Aufnahme für den mobilen Pulverlöscher Platz. Die äußere Tankverschalung snottete ich, wie schon beim GTLF der BF. Auch das Fahrzeugheck wurde kräftig entrümpelt. Der Pumpenstand wich einer Schnellangriffshaspel, Lichtmast und Werkzeug entfielen ohne Ersatz. Die Basis, das Fahrgestell blieb in der Länge gleich, bekam aber ein paar detailreiche Anbauteile spendiert. Zu guter Letzt sorgt auch hier wieder das Zwei-Farben-Design für eine optische Unterscheidbarkeit mit den anderen Wehren der Stadt.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x16er)