Wachen und Fahrzeuge der BF Farnheim

Für den Schutz der Bevölkerung und die Gefahrenabwehr Farnheims ist in erster Linie die modern ausgestattete Berufsfeuerwehr zuständig. 480 Frauen und Männer, sowie 167 Einsatzfahrzeuge, 11 Anhänger und 40 Abrollbehälter (Stand 04/2016) stehen im Ernstfall für ein rasche und angemessene Reaktion bereit, die sich auf fünf strategisch über das Stadtgebiet verteilte kombinerte Feuer- und Rettungswachen, sowie drei eigens errichtete reine Rettungswachen verteilen.

Neben den ganzen Fahrzeugvorstellungen, möchte ich nun einmal dem interessierten Leser präsentieren, was wo in der fiktiven 571.000 Einwohner fassenden Metropole stationiert ist. Es folgt eine detaillierte Standortauflistung.

Was fällt auf? Neben unverlinkten Fahrzeugkürzeln (diese gibt es noch nicht als Modell), sind andere mehrfach verlinkt. Hier ist das Ziel, mittelfristig die Stückzahlen an gleichwertigen Fahrzeugtypen mit weiteren Nachbauten aufzustocken.

Feuerwache 1 (intern F11) – Centrum (Insel)
Helenenstraße 8
48 Mann übernehmen insgesamt die Risikoabdeckung in der Innenstadt. Die Wache, ein altes Backsteingebäude aus den frühen 20iger Jahren des 20. Jh. dient als Unterkunft. Stationiert ist dort ein Löschzug, sowie für kleinere Einsätze ein Mittleres Löschfahrzeug, ein Kleineinsatzfahrzeug, sowie zwei permandent besetzte Rettungswagen.

Feuerwache 2 (intern F12) – Eppendorfer Groden (Nordosten)
Bei der Hauptfeuerwache 1
99 Mann, inkl. der Branddirektion des Amtes 37 sorgen sich für die Sicherheit im Nordosten der Stadt. Im Ausrückebereich liegt neben großen Teilstücken zweier Autobahnen und einem dem BAB Farnheim-Ost, auch das Gelände der Raffinerie Jade Öl AG. Das Wachgebäude ist ein Funktionsbau aus dem 1980er Jahren, der in den ersten Jahren des dritten Jahrtausends um einen modernen, komplett technisch autark gehaltenen Bürotrakt erweitert wurde. Hierin befinden sich u. a. auch das Katastrophenschutzlagezentrum. Die F12 ist eine Doppelzugwache, d. h. es sind zwei Löschzüge untergebracht, sowie zahlreiche Sonderfahrzeuge, die unter anderem für die Sonderaufgaben des Kampfmittelräumdienstes (KRD), der Fachgruppe Führung und Kommunikation (FüKom), der ABC-Gefahrenabwehr und der Fachgruppe Schaum vorgesehen sind. Zudem befindet sich hier die Fahrzeug- und Materialdesinfektion.

Feuerwache 3 (intern F13) „Hafenwache“ – Westerwede (West)
Flottillenstraße 27
87 Mann stellen in drei Schichten den Brandschutz im Westen Farnheims sicher. In ihrem Bezirk liegen der Seehafen und der Marinestützpunkt. Die Feuerwache wurde in den 1950er Jahren erbaut und liegt direkt am Wasser, so dass auch hier das Löschboot in unmittelbarer Nähe zum Gebäudetrakt vor Anker liegt. Besetzt werden hier ein Löschzug, zwei Rettungswagen, ein Wasserrettungszug, sowie einige weitere Mittel für maritime Einsätze. Zugeteilt sind den Frauen und Mannen die Sonderaufgaben der Wasserrettung und die Deichverteidigung im Katastrophenschutzfall.

Feuerwache 4 (intern F14) „Technik- und Umweltwache“ – Farmsen (Mitte)
Mönckebergskamp 12-18
Auf der größten Wache der Berufsfeuerwehr versehen 108 Mann stellen in drei Schichten ihren Dienst. Das Wachgebäude wurde in den späten 1990er Jahren auf dem Gelände des alten städtischen Busdepots neu errichtet. Aufgrund der zentralen Lage ist hier u. a. auch die Logistik, das Materiallager und die Kleiderkammer untergebracht. Ebenso sind hier auch viele Fachgruppen, wie die Höhenrettung, die Bergung und der Atemschutz beheimatet. Zu den zugewiesenen Sonderaufgaben zählen die Zentralwerkstätten, die Atemschutz-, Feuerlöscher-, sowie die Funkwerkstatt. Auch die Megacode Trainer werden hier Instand gehalten und die Einsatzkräfteversorgung wird von hier organisiert.

Feuerwache 5 (intern F15) „Flughafenwache“ – Lohstedt (Süden)
Junkersdamm 57
Für die Gefahrenabwehr der südlichen Stadtteile, die gekennzeichnet sind durch den Internationalen Flughafen, einem großen Automobilwerk, dem Kraftwerk, der Fußballarena und weitläufigen ländlichen Nutzflächen und Waldgebieten, stehen den Kräften zwei Löschzüge sowie ausreichend Material für einen Massenanfall an Verletzten zur Verfügung. Ebenso ist auch hier ein zweiter Wasserrettungszug stationiert. Gemeinsam mit der Flughafenfeuerwehr übernimmt man die Risikoabdeckung des Flughafens. Dafür hält die BF extra ein Großtanklöschfahrzeug und einige Abrollbehlter mit Sonderlöschmitteln vor. Ebenso ist hier der Rettungszug Monorail stationiert. Die Feuerwache stammt aus den späten 1980er Jahren und bietet Platz für 102 Beamte in ihren drei Wachabteilungen. Der Wache zugeordnet sind die Fachgruppen MANV und Wasserrettung.

Rettungswache 1 (intern R11) – Schmallenberge Heide (Norden)
Essener Bogen 75
Im Jahre 2014 wurde die neu errichtete Rettungswache eingeweiht. Insgesamt 18 ausgebildete Rettungsassistenten und -sanitäter arbeiten hier in drei Wachabteilungen. Einzugbereich ist die gesamte nördliche Stadtfläche.

Rettungswache 2 (intern R12) – Altenjade (Cityinsel)
Tidestraße 4
Für die Risikoabdeckung bezog die Berufsfeuerwehr im östlichen Teil der Insel 1998 ein umgebautes Gebäude. Zu ihrem Einzugsgebiet gehören neben der Insel auch die westlichen der Jade gelegenen sowie die unmittelbar angrenzenden Festlandstadtteile östlich davon. Insgesamt 12 Kräfte sind hier in drei Schichten im Dienst.

Rettungswache 3 (intern R13) – Werdumer Groden (Süden)
Cranzer Hauptdeich 58
Im Süden steht die kleinste Rettungswache mit nur einem RTW, um im Notfall in den abgelegenen Stadtteilen schnell Hilfe leisten zu können. 6 Kräfte teilen sich hier mit einem Rettungswagen den 3-Schicht-Betrieb.

Feuerwehr- und Rettungsassistentenschule (intern S11) – Süderwarden (Osten)
Nordoststraße 65-67
Die Schule befindet sich im Osten der Stadt auf einem gesonderten Areal. Neben zahlreichen Schulungsräumen finden sich dort Einrichtungen für die Realbrandausbildung und Schulungsmöglichkeiten mit dem Umgang von Gefahrgut. Dazu wurden eigens ein alter Tanksattelzug und ein Kesselwagen der Deutschan Bahn hergerichtet. Auch ein großes Tauchbecken, sowie ein üppig dimensionierte Atemschutzstrecke lassen dort praxisnahe Arbeiten zu. Die Schule verfügt über einen eigenen Fahrzeugpark, der im wesentlichen den Fahrzeugen des täglichen Einsatzdienstes entspricht. Sie können im Großenschadenfall auch durch die Freischichten der F12 besetzt werden.