Stadthaus „Krameramtshaus“

Die Reihe der Häuser entlang der Ufertraverse fallen architektonisch sehr unterschiedlich aus. Bedingt durch schweren Beschädigungen durch alliierte Bomberangriffe während des zweiten Weltkriegs, blieben tw. bis in die fünfziger und sechziger Jahre des 20. Jh. hässliche Baulücken, die erst danach allmählich geschlossen wurden. Und so gleicht das heutige Straßenbild optisch eher einem Gemischtwarenladen. Hier ist von der kalten Zweckmässigkeit der sechziger Jahre über kühne Glas- und Stahlarchitektur der Moderne bis hin zu uraltem Fachwerk aus dem 16. Jahrhundert alles vertreten. Letzteres ist derart selten und wird daher mit viel Liebe gepflegt, um so der Nachwelt erhalten zu bleiben. Das Fachwerkhaus, was hier in einer Reihe an Stadthäusern heute den Anfang machen soll, ist ein solches unter Denkmalschutz stehendes „Krameramtshaus“, und ein beliebtes Touristenziel.

Das Haus kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. War es im 19. Jahrhundert ein beliebter Versammlungsort und Warenlager der Kramergilde, diente zwei Jahrhunderte zuvor, während des 30 jährigen Kriegs, Gesandten als Unterschlupf. Im zweiten Weltkrieg blieb es als eines der wenigen historischen Häuser beim alliierten Luftangriff in der Nacht vom 22. auf den 23. Juli 1943 stehen.

Das Modell ist eher eine Modifikation denn eine komplette Neuschöpfung eines MOCs. Es basiert unübersehbar auf dem „Mittelalterlichen Marktplatz“ (#10193), und stellt ein historisches Krameramtshaus dar, das im Erdgeschoss mit einem Sportgeschäft Tribut an die Moderne zollt, und im oberen Teil ein Museum mit einer original erhaltenen Einrichtung einer alten Amtsstube beherbergt.

# 6382 – Fire Station (1982)

Als 1982 als Nachfolger der schon legendären Fire Station aus dem Jahre 1978 diese Wache auf den Markt, stellte sie zu ihrer Zeit in der mittlerweile langen Reihe der Feuerwachen ein Novum dar: sie war der Beginn der roten Wachgebäude.

Allerdings gab es noch weitere Veränderungen zum Vorgänger: so konnten die Minifigs endlich überdacht zum Einsatz fahren. Zudem erhielt der Leiterpark am großen Löschfahrzeug eine Verbreiterung und die Autos passten in entsprechende Unterstellplätze, die mit realistischen Rolltoren verschlossen werden konnten. Und all das wurde auf einer straßenplattenkompatiblen Basisplatte (32×32 Noppen) erbaut.

LEGO® blieb auch hierbei seiner Feuerwachen-Philosophie treu: zwei Fahrzeuge (ein großes und ein kleines), ein Wachgebäude und eine Handvoll Minifigs. Nur einmal (2005) wich man in der ganzen Zet davon ab.

Das erste Fahrzeug, ein Vorauslöschfahrzeug, glänzt mit einigen Details, wie ein klappbare Motorhaube, worunter sich diesmal aber leider keine Motornachbildung befindet. Dafür klebt auf dem Deckel eine „1“, die dieselbe Schriftart ausfweist, wie die Zahlen auf der Basis-Bauplatte. Zudem ist eine Schnellangriffsschlauch (aber kein Tank???) und eine Axt an Bord.

Das zweite Löschfahrzeug ist eine Mischung aus Drehleiter und Tanklöschfahrzeug, das mit der großen Bereifung zweifelsohne einen LKW darstellt. Ebenfalls beladen mit einer Axt, einem Schnellangriffsschlauch, sowie Sauerstoffflaschen und einer als Aufkleber-Dreiteiler ausgeführten Pumpenarmatur in einem Gerätefach auf der Fahrerseite ist damit alles an Bord, was Minifig-Feuerwehrleute damals zur Brandbekämpfung benötigten. Natürlich der zweiteilige Leiterpark dreh- und ausfahrbar, und kann dank der kleinen, schwarzen Aufstiegsleiter hinten links am Aufbau bestiegen werden.

Das Wachgebäude verfügt an den Außenseiten über zwei ausreichend große Fahrzeugstellplätze, die an ihrer Längstseite über große Fensterflächen verfügen. Zur Hofseite verschließen je ein klartransparentes Rolltore die Halle. Das zweistöckige Hauptgebäude beherbergt im Parterre die Leitstelle, die mit der Zentralistin besetzt wird. Im oberen Geschoss befindet sich der Ruheraum der Wehrmänner. All das wird auf einer allthellgrauen Basisplatte aufgebaut, die es mit dem Aufdruck nur in diesem Set zu kaufen gab.

Abgerundet wird das gelungene Set der klassischen Town-Serie durch vier Minifigs. Einer weiblichen Figur in rotschwarzen Hosenanzug und einer „Zöpfe“-Frisur, und drei Feuerwehrleuten, die noch über schwarze Helme, jedoch bereits über bedruckte Torsi verfügen.

Einige Accesoires, wie ein runder Laubbaum, zwei Blumen, Funkantennen und eine Sirene komplettieren schließlich ein bald dreißig Jahre altes Set.

Und auch hierbei hat es sich wieder gelohnt, bei den Aktionen in der Bucht genau hinzusehen, und ruhig etwas mehr zu investieren: die Steine weisen kaum Kratzer auf, und die Aufkleber sind noch immer tadellos in Schuss. Lediglich die transparenten Windschutzscheiben weisen ganz leichte, altersbedingte Trübungen auf.

Jahr: 1982
Teile: 390
Minifig: 4

Stufenheck-Limousine

Der Verkehr nimmt stetig zu. Das Straßenverkehrsamt verzeichnet einen starken Ansprung der KFZ-Zulassungen in den ersten beiden Monaten dieses Jahres. Wenn das so weitergeht, wird eng auf Farnheims Straßen.

Als weiteres Exemplar der fahrbaren Untersätze gesellt sich nun ein farblich eher gewagtes Auto hinzu. In auffälligen gelb-orange kommt es daher und gehört auch einer auffälligen Type mit auffälliger Garderobe. Zufall? Ich denke, eher nicht.

Ausgestattet ist der PKW mit einem satten Soundsystem auf der Hutablage, ein paar schwarzen Applikationen an Front und Heck, Nebelscheinwerfern, sowie eine Verstaumöglichkeit für einen Koffer.

Die Bauanleitung dazu gibt’s hier: Klick (oder Rechtsklick „Ziel speichern unter…)

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er Bodenplatte)

2011er LEGO®-Neuheiten-Übersicht

Technik-Blog GIZMODO.com geht in die Vollen und präsentiert uns die (nahezu) komplette Ladung der 2011er Neuheiten, inkl. auch des bislang unveröffentlichten Creator-Sets „Leuchturm“ – und das in schicken HiRes-Images. Nahezu deshalb, weil bspw. die angekündigten Trainsets noch fehlen, und vielleicht noch einige Überraschungen folgen werden? Wer weiß…

Wer jetzt aber mehr sehen will, hier entlang: (Klick aufs Bild)

Quelle: GIZMODO.com

Milchlaster

Mehrmals wöchentlich fährt Bauer Jespersen mit seinem kleinen Milchlaster durch die Straßen der Außenbezirke und versorgt die Anwohner mit frischen Erzeugnissen seines Hofes. Mithilfe der großen Glocke am Auto macht er lautstark auf sich aufmerksam. Und seine Produkte sind in der Nachbarschaft ein echter Geheimtipp.

Ein kleines Moc auf Basis der PKW-Bodenplatte, das im Heckbereich um ein Noppe verlängert wurde. Ein geschlossener Aufbau samt Kühlanlage auf dem Dach und verriegelbarer Hecktür halten insgesamt acht Milchflaschen frisch. Front und Heckbereich haben durch die Benutzung von verschiedenen Winkelplatten einen anderen Look und somit echte Stoßstangen bekommen. Natürlich stattete ich das Auto auf der Fahrerseite mit einer großen Klingel und insgesamt mit einem grauschwarzen Streifendesign aus.

NACHTRAG: Auch zu diesem Modell gibt’s nun eine Bauanleitung: Klick (Rechtsklick „Ziel speichern unter…“)

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (4x10er Bodenplatte + 1x4er Platte)

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind natürlich rein zufällig und völlig unbeabsichtigt… 😉

Stadtausgestaltung: Ampel

Seit es seit 2009 die Verkehrsampel als Teil der Stadtausgestaltung von offizieller Seite gibt/gab, und nun auch in meinem Stadtdiorama Einzug gehalten hat, dachte ich, es sei Zeit für eine Modifikation an selbiger: ich wollte eine typische Großstadtampel, samt Fußgängerlichtzeichenanlage und Peitschenmast mit einer zusätzlichem Überkopf-Ampelanlage für den Straßenverkehr.

Nach ein bisschen Tüftelei eines glaubhaft wirkenden Peitschenmastes, fand ich mit dem Innenleben der neuen Teleskopstützen (siehe Hydraulikvorrichtung bei meinem Absetz-WLF) einen passenden Ausleger. An dessen Ende befindet sich eine 1×1 Platte mit Oese, die als Aufnahmehalterung für die Überkopf-Ampelanlage dient. Der Ausleger endet idealerweise genau in der Fahrspurmitte (bei alten Straßenplatten).

Am oberen Ende des vertikalen Mastes dient eine 1×2 Platte als Träger für die kombinierte Fahrzeug- und Fußgängerampel. Zudem habe ich dank der gelben „Käseecke“ noch einen Drucktaster anbringen können.

Seitenkipper

„Unser Dorf soll schöner werden“. Getreu dem Motto fährt ein neuer Seitenkipper etliche Ladungen Erdreich quer durch die Hafenmetropole, das an anderer Stelle zur Ausgestaltung von Vorplätzen etc. benötigt wird.

Ein kleines Bauunternehmen der Stadt mit einem Hang zum Garten- und Landschaftsbau schaffte sich als Ersatz für seinen 26 Jahre alten Oldtimer diesen neuen Seitenkipper an. Dank größerer Zuladung und wesentlich mehr Komfort für den Fahrer geht die schwere Arbeit nun umso leichter von der Hand.

Bei diesem Modell hatte ich anfangs kein konkretes Ziel, was einmal daraus werden sollte. Grob umrissen war lediglich die Idee eines Kleinlasters mit Pritsche und ggf. einer Planenabdeckung – und in einer ganz anderen Farbe: Blau. Daraus wurde ja so richtig was… 😉 Nämlich etwas ganz anderes.

Mit der Idee reifte auch beim händischen Zusammenbau immer mehr der Plan eines Seitenkippers. Und immer wieder wurde das MOC komplett auseinandergerupft, umgebaut, modifiziert. Schließlich gewann es immer mehr an Größe. Heraus kam am Ende ein großer LKW, der ebenso wie schon der Lastzug zweifarbig gestaltet ist, und selbstverständlich über einen funktionierenden Seitenkipper-Mechanismus verfügt. Beladen mit einer Fuhre Erdreich und ausgestattet mit schwarz abgedeckten Felgen, sowie einem versetzten Kennzeichenträger am Heck und einigen Fahrgestellaccesoires geht der 12-Tonnen-Brummer nun in der Stadt seiner Arbeit nach.

NACHTRAG: Es gibt jetzt zu dem Modell auch eine Bauanleitung: KLICK (oder Rechtsklick „Ziel speichern unter…“)

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (2x10er Pölatte und 1×2 auf 1x4er Winkelplatte)