PKW

Mit dem kürzlich gezeigten Stufenheck-PKW beschaffte die Wehr auch insgesamt drei baugleiche Fahrzeuge in der Kombiversion. Auf Basis eines Brickolino Stradale 1,2 FlexFuel der italienischen Automobilschmiede Fabbrica Automobili e Motori, Mailand, kurz FAMM unternahmen dieZentralwerkstätten der Berufsfeuerwehr den Eigenausbau. Eingesetzt werden sie im Vorbeugenden Brandschutz sowie der Gefahrenvorbeugung und sind auf der FRW 2 (F12) stationiert.

Zur Kombiversion kam es während des vorletzten Stammtisches, als wir herumprobierten, wie sich eine Kombiversion realisieren ließe. Schnell wurden wir uns einig, dass es mit ein paar entsprechenden Bauteilen gehen müsse. Das probierte ich gleich zuhause aus, und ja, es funktionierte. Ansonsten blieb alles beim Alten.

KdoW

Eine ungewöhnliche Beschaffungsmaßnahme stellt dieser Kommandowagen auf Basis eines New World Blackhound HyEV dar. Das Produkt transatlantischer Ingenieurskunst bekam wegen seines Raumangebots und der ungeheueren Zuladung und schließlich aufgrund seines unschlagbaren Kaufpreises gegenüber vergleichbarer teutonischer und europäischer Mitbewerber den Zuschlag. Weil der Erprobungs-Stromer Volta iMPULS-E zufriedenstellende Ergebnisse lieferte, entschied man sich hierbei für einen Plug-in-Hybriden. Er fährt rund 50 km rein elektrisch und wird ansonten von einem 3,0-L-V6-Turbodiesel, der systemisch 452 PS bereitstellt, über alle vier Räder angetrieben. Zugewiesen ist er der Fachgruppe Kampfmittelräumung.

Inspiriert durch die Vorstellung des neuen US-Riesen-SUVs Ford Explorer auf der diesjährigen IAA in Frankfurt am Main und den ungezählten MOCs dazu in der Lego-Emergency-Car-Gruppe auf Facebook versuchte ich mich mit einer gewollt freien Interpretation an einem solchen Fahrzeug. Seine steinige Stilistik sollte er sich als „kleine“ Version von dem kürzlich vorgestellten VRW sowie dem etwas länger bekannten RIV entnehmen, um somit Teil einer angedachten Fahrzeugfamilie zu werden.

VRW (Vorausrüstwagen)

Noch immer kommen in Deutschland pro Jahr etwa 3.200 Menschen im Verkehr ums Leben. Allein 2,6 Millionen Unfälle mit rund 400.000 Personenschäden wurden 2018 abgearbeitet, zu denen vielfach auch die Feuerwehr ausrückt. Zum heutigen Weltgedenktag der Unfallopfer ergänzt ein neues Fahrzeug die Flotte der Berufsfeuerwehr. Und passenderweise ist es eines, mit dem die technische Hilfeleistung nach Unfällen in Farnheim von nun an noch schneller erfolgen soll. Als sog. VRW wurde dieses Fahrzeug kürzlich neu in Dienst gestellt und ergänzt damit den traditionellen Rüstzug. Man verspricht sich davon eine noch schnellere Reaktionsfähigkeit. Der Vorausrüstwagen ist als kleines, flinkes und hochgeländegängiges Fahrzeugkonzept ausgelegt, das mit Mitteln beladen ist, um erste technische Hilfe leisten zu können, bis der Rüstzug vor Ort ist. Neben einem akkubetriebenen hyraulischen Rettungssatz (Schere und Spreizer) sind u. a. allerlei Werkzeuge und Hebekissen, Ketten, ein Notfallrucksack, zwei Schaumlöscher und ein Lichtmast sowie Generator an Bord. Stationiert ist er fortan auf der F14, der kombinierten Feuer- und Rettungswache 4 in Farmsen.

Der aufmerksame Leser hat bestimmt erkannt, dass es sich bei diesem Fahrzeug um eine Variante des 2017 vorgestellten RIV 1200/300 handelt. Denn da ich Wert auf eine (je nach Verwendungszweck) häufige Wiederverwendung der Fahrzeugdesigns lege, wie es auch in der Wirklichkeit vorkommt, entschied ich mich hierbei für eben jenes Fahrzeug. Diesmal im Look der städtischen Feuerwehr. Der Aufbau basiert zwar auf dem des RIV ist aber ansonsten eine komplette Neukontruktion. Überhaupt sollte er sich, nicht zuletzt durch die Beladung von dem flinken Flughafenlöscher unterscheiden. Ob mir das geglückt ist, kann jeder für sich selbst entscheiden. Die teils üppige Dachbeladung ist dem Feature des ausklapp-/zusammenbaubaren Lichtmastes geschuldet.

PKW

Auch die erhebliche kleinere Flughafenfeuerwehr verfügt für ähnliche Zwecke wie die Berufsfeuerwehr über ein paar PKWs im Fahrzeugpark. Genau wie die Kolleginnen und Kollegen aus der Stadt hat man sich für den kleinen kompakten Stufenheckler entschieden. Selbstredend im passenden Flughafen-Farbkleid.

Da meine zivilen Stadtautos nun gehörig in die Jahre kommen, und dort bald wohl eine umfangreiche Revision ansteht, habe ich gleich mal vorausgeschaut, in welchen Farben sich dieses Fahrzeug noch umsetzen ließe. Die Krux dabei, alte und neue Bauteile unter den denselben colorierten Hut zu bekommen. Einige klassische Farben ließen sich für unifarbene Fahrzeuge umsetzen – bis auf gelb und grau (egal, ob alt oder neu). Greift man hingegen den aktuellen Trend auf Autos mit Bicolor-Farbschemata umzusetzen, so bekäme man durchaus ein paar durchaus interessante Farbvarianten zusätzlich hin.

PKW

In Fahrzeugpool der Branddirektion befinden sich für unterschiedlichste Aufgaben, die überwiegend das Tagesgeschäft betreffen, verschiedene Dienstfahrzeuge. Dies sind in aller Regel Personenkraftwagen vom Kleinwagen bis zum Mittelklasse-PKW in verschiedenen Karrosserieausprägungen. Das hier besprochene Fahrzeug fällt unter die feuerwehrinterne Bezeichnung PKW und ist eine Stufenhecklimousine der Kompaktklasse. Stationiert ist das Fahrzeug an der kombinierten Feuer- und Rettungswache 2 (F12). Die Flughafenfeuerwehr verfügt übrigens über ein baugleiches Fahrzeug. Dazu später mehr.

Ein weiteres Fahrzeug aus Kategorie Teilemix. Auch hier, und ergänzen sich erneut klassisch alte KFZ-Bauteile mit neuen Steinen und Teilen, da mir mit ihnen heutzutage mehr Möglichkeiten der Ausgestaltung bieten, um aber dennoch die klassischen Pfade nicht allzuweit zu verlassen. Sagen wir mal so, ich laufe damit nicht mehr mittig auf der Fahrbahn, sondern auf dem Seitenstreifen – wohl aber noch innerhalb der Leitplanken. 😉 Die Basis bildet übrigens ein Modell von de-marco, welches ich für meine Zwecke umgebaut, bzw. derart umgestaltet habe, um ihm einen eigenständigen Look zu geben. Wenn man so möchte, ist dieser PKW ein weiteres Fahrzeug aus der Produktpalette dieses erst kürzlich vorgestellten Herstellers. Kleine Radnotiz: Die aktuelle hier gezeigte Rad-Reifen-Kombination ist war kürzlich in der PAB-Wall im Store zu bekommen, daher werde ich diese zukünftig öfter einsetzen.

 

PKW

Der Pool an Fahrzeugen der Flughafenfeuerwehr für den täglichen Gebauch, z. B. für Dienst- und Botenfahrten auch außerhalb des Areals, Fahrten des Vorbeugenden Brandschutzes, für Presse und Öffentlichkeitsarbeit, etc. wurde jüngst um zwei neue Kleinwagen modernisiert. Erstmals sind dazu Plugin-Hybride beschafft worden. Die ersten ihrer Art bei der Flughafenwehr sollen bei ihren zahlreichen täglichen Fahrten helfen die Umwelt zu schonen. Die alten Fahrzeuge waren mittlerweile schon arg in die Jahre gekommen und wiesen eine mittlerweile hohe Kilometerlaufleistung auf. Natürlich sind auch die Neuen mit dem bekannten Farbschema für den Flughafen versehen. Ja, Corporate Identity ist auch Einrichtungen, wie eine Feuerwehr ein ernst zu nehmendes Thema.

Die Scheiben mit der bedruckten A- bzw. C- oder Irgendwas-Säule auch noch in rot aus dem Mini-Speed-Champions-Sets waren für mich eine der hilfreichsten Teileneuschöpfungen der jüngeren Vergangenheit. Dazu habe ich mich erst bei meiner letzten Teilebestellung beim Kundenservice nochmals mit zahlreichen Scheiben eingedeckt. Denn auch sie sind nicht ewig lieferbar.
Zum Design. Was in Punkto Abrundung vorn am Fahrzeug möglich ist, würde ich mir auch am Heck wünschen, bspw. mit abgerundeten Platten, die den Radius der Rundung an den Scheibenecken wieder aufgreifen. Bis es soweit ist, muss das Heck weiterhin Kante zeigen.

Nachfolgend der Vergleich mit einem Modell, das vor etwa acht Jahren entstand, zeigt gut, wie sehr neue Teile über die Jahre in meine Werkstatt Einzug gehalten haben und wie sehr sich die Modelle dadurch optisch veränderte. Dabei sind hierbei noch nicht einmal fancy Bautechniken zur Anwendungen kommen. Alleine die abgekanteten Slopes an der Fahrzeugfront oder die gewölbte Speedchampions-Windschutzscheibe sorgen für einen zeitgemäßeren Auftritt. Dennoch verwende und mixe ich nach wie vor gerne alte, nicht mehr produziert werdende Teile, wie das Klappdach oder die Autotüren mit Feuerwehrsymbolaufdruck.

 

Der Vorgänger (r.) ist deutlich in die Jahre gekommen und steht nun vor seiner Ausmusterung.

Intensivtransportwagen (ITW)

Die Feuerwehr stellt u. a. für Verlegungstransporte intensivpflegebedürftiger Patienten einen sog. Intensivtransportwagen, kurz ITW bereit. Aufgebaut auf einem LKW-Fahrgestell verfügt der Kofferaufbau über mehr Platz und technische Ausstattung als ein herkömmlicher Rettungswagen, was das Fahrzeug zu einer rollenden Intentivstation macht. Zudem kann aber auch, anstelle der Trage, ein Insentiv-Inkubator für Früh- und Neugeborene aufgenommen werden.

Das alte 4wide-Modell ist somit Geschichte und seit heute nunmehr Altplastik. Somit wurde ein weiteres Fahrzeug, das bereits lange keinen Stellplatz mehr auf Ausstellungen erhielt, umfassend modernisiert. Während das Fahrerhaus das aus vier Forntblitzern und neuer Scheinwerferanordnung bestehende „Facelift“ erhielt, ist der Kofferaufbau ein komplette Neugestaltung. Dennoch war ich versucht das für den Rettungsdienst so typische Farbschema beizubehalten. Der Koffer fiel ungleich wuchtiger aus. Sollte er auch, wenn er im Vergleich zum RTW mehr Platz bieten will. In Wirklichkeit wuchs er jedoch nur um eine Noppe in der Länge.  Am Heck hielt erneut eine Ladebord Einzug und diese bekam die komplette Palette der aufmerksamkeitssteigernden Erkennbarkeit. Und Nein, dies ist nichts illegales. Was ihm für’s Finish jetzt noch fehlt sind die vom RTW bekannten silberweißen Reflexstreifen auf den Seitenflächen.